Was denkt die sich eigentlich?

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Eine anstrengende Woche nimmt ihr Ende

Stressig war sie, die letzte Woche.
Auf der Arbeit häufen sich die Anträge, so dass ich meist nicht vor 21 Uhr zu Hause war. Mittwoch habe ich allerdings schon nach 6 Stunden Feierabend gemacht, weil mein Postfach prall gefüllt mit E-Mails meiner Partner zu den unterschiedlichen Artikel-Themen war. Die galt es erst mal zu lesen, zu sortieren und teilweise zu beantworten.

Leider hab ich am Mittwoch nicht so viel geschafft, wie ich wollte. Irgendwie leidet zur Zeit auch ein bisschen meine Konzentrationsfähigkeit. Aber immerhin konnte ich dann mal vor Mitternacht ins Bett gehen.

Jetzt ist Samstag, es ist 22:30 Uhr und ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe: Meine bereits geschriebenen Texte überarbeitet, die restlichen E-Mails beantwortet, mit 2 Teilnehmern telefoniert und das Foto-Shooting für nächsten Freitag besprochen, Ideen aufgezeichnet für das nächste Wochenende und meinen Beitrag zu einem anderen Artikel verfasst und meiner Partnerin geschickt. 8 Stunden hat das Ganze wieder gedauert – wie letztes Wochenende auch.

Und jetzt werde ich mich dem Abendessen widmen, das mein Schatz uns gekocht hat. Der gemütliche Teil des Wochenendes beginnt!

Ach ja: Falls irgendwer Statistiken zum Thema Diabetes und Psyche hat: Bitte meldet euch!!

Valentinstag…

Heute ist – zumindest noch von jetzt an 51 Minuten – der 14.02.2009. Valentinstag… Überall wurde es schon seit Wochen in den Medien angepriesen, Blumengeschäfte haben wieder Umsätze, von denen sie – bis auf den Muttertag – das ganze Jahr träumen und im Fernsehen kommen Liebes-Schnulzen… Sehr schön, es gibt mal wieder einen Anlass, sich zu zeigen, wie sehr man sich liebt.

Ich werde euch mal erzählen, wie das in meiner Beziehung läuft. Wir feiern keinen Valentinstag, weil dieser Tag ein Tag wie jeder andere ist. Man steht morgens auf und geht abends wieder ins Bett. Und dazwischen leben wir gemeinsam unser Leben, mit allen Höhen und Tiefen, zeigen uns, dass wir uns lieben, machen Blödsinn zusammen und wissen, dass wir auch in Gedanken beieinander sind, selbst, wenn wir physisch getrennt sind. – Wie jeden Tag – Und wenn einer das Bedürfnis verspürt, dem anderen eine Freude zu machen – sei es materiell oder emotional – dann tut er das. Ist doch egal, ob der Tag grad Montag, Dienstag, Feiertag oder Valentinstag heißt… Wenn man sich liebt, braucht man keinen bestimmten Anlass, um sich das zu zeigen!

Mein Tag verlief heute so: Da ich gestern schon sehr früh im Bett war, bin ich gegen halb acht aufgewacht, habe Fabi und mir eine Schüssel Cornflakes gemacht und mich aufs Sofa bequemt. Fabi war noch wach – sein Schlafrhythmus ist derzeit wieder ein wenig durcheinander ^^ Nach ein bisschen Internet-Surfen machte ich mich rausgeh-fertig, während Fabi auf der Couch eingeschlafen war. Ich wollte noch in der Apotheke meine Pille holen und beschloss, gleich Fabis Paket abzuholen. Heute war wunderschönes Wetter übrigens :o ) Ich stieg ins Auto und fuhr los. Es war schon 13.00 Uhr und die Post hatte nicht mehr lange auf. Damit ich noch rechtzeitig das Paket holen konnte, fuhr ich sogleich ins Parkhaus – denn die Parkplatzsuche in Tegel erweist sich an einem Samstag um diese Uhrzeit schon als recht nervenaufreibend und nahezu chancenlos. Leider hatte ich wohl heute kein Glück – wahrscheinlich waren noch alle auf die letzte Sekunde ein Valentinstagsgeschenk kaufen *grml*. Das Parkhaus war brechend voll – kein einziger Parkplatz schien mehr frei zu sein. Vor mir stand ein Opa mit seinem Auto und blinkte rechts. Ich blieb für eine kurze Zeit hinter ihm stehen, doch sein Auto bewegte sich nicht. Direkt vor ihm ging es noch rechts in eine kleine Parknische, wo ich noch einen freien Parkplatz vermutete, also setzte ich zur Überholung an. Ich war noch nicht mal ganz neben ihm, da fing der Opa in seinem Auto an, wild zu hupen und mir hektisch schimpfend zu verdeutlichen, dass er da auf einen freien Parkplatz wartete. Ein Auto fuhr auch gerade aus der kleinen Parknische heraus. Genervt setzte ich das Auto wieder hinter ihn, schaltete die Warnblinkanlage an und stieg aus, um am Kassenautomaten auch noch für den nicht erfolgten Parkvorgang zu bezahlen.

Die nächste halbe Stunde verbrachte ich mit Sonntagsfahrern auf den überfüllten, in zweiter Reihe zugeparkten Straßen, durch die ich mich nach und nach auf der Suche nach einem bisher unentdeckten Parkplatz kämpfte. Keine Chance. Tja, was soll ich sagen?! Ich bin wieder nach Hause gefahren, habe das Auto abgestellt und bin mit dem Bus gefahren… Das Paket hab ich trotzdem noch bekommen und auch meine Pille – nebst einer Packung Paracetamol, für die Kopfschmerzen, die mir diese nervige Autofahrt eingebracht hatte…

Für den Rest des Tages blieb ich zu Hause und wir haben uns einen gemütlichen Couch-Tag gemacht. Heute Abend gab’s noch lecker Kräuter-Sahne-Hähnchen mit Reis und keine Spur von Valentinstag, dafür aber umso mehr Liebe und Beisammensein – wie jeden Abend. Also:

Wer zur Hölle ist eigentlich Valentin? Und, warum zum Teufel, soll ich seinen Ehrentag feiern, wenn er mich nicht mal zu seiner Party eingeladen hat???

Leute gibts… ;o)

Neues Jahr, alte Leier – oder: Was war, was ist und was noch kommen wird…

So, nu isses da, das neue Jahr. Prosit Neujahr!! *tröööööt* *huuuup* *grööhl* Hoffentlich wirds besser, als das alte… Aber schlechter geht ja fast nicht mehr ^__^

Aber es war ja nicht alles schlecht: am 17.12.2008 kam unser langerwarteter Besuch vorbei: Babs und Jens. Das war wirklich mal seit langem wieder ein positives Erlebnis. Leider war die Zeit viel zu schnell um – trotzdem haben wir einiges erlebt: Die beiden haben uns zum Sushi-Essen eingeladen, wir haben sonntags gebruncht (lecker, lecker), zusammen gekocht, waren bei Marcello Rubini zum Essen und plaudern, haben spontan ein paar Portrait-Bilder bei Nils Wiemers gemacht und natürlich blieb auch die ein oder andere spontane Foto-Session bei uns zu Hause nicht aus. Es war eine tolle und lustige Zeit und ich vermiss vor allem die Babs schon wieder ganz ganz doll *schnief* Aber wir haben uns vorgenommen, uns wenigstens jedes Quartal 1 Mal zu sehen. Und wenn ich meinen Job behalten kann, klappt es bestimmt auch, dass wir im März wieder nach Köln fahren können :o )))

Apropos Job… Wer es nicht schon bei Fabi gelesen hat: Es ist etwas völlig Neuartiges, Unerwartetes vorgefallen, was meine Arbeitgeber und alle, die damit zu tun haben irritiert hat. Der Personalrat hat meiner Kündigung wegen Nichtbestehens der Probezeit auf Grund von Krankheit NICHT ZUGESTIMMT!!! Da so ein Fall wirklich noch nie vorgekommen ist, weiß nun keiner so richtig, was passieren könnte… Es könnte möglich sein, dass unsere Geschäftsführerin nun mit dem Fall vor die Schiedsstelle geht. Da jedoch über die Weihnachtszeit auch im Studentenwerk nichts passiert, bleibt nur Abwarten übrig. Bisher hatte ich weder eine Kündigung, noch einen Bescheid über die Verlängerung der Probezeit im Briefkasten. Ich weiß also absolut nicht, ob ich mich freuen, arbeitslos melden oder weinen soll. Und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß (Jup, hab in der Psychiatrie einiges gelernt ^^). Bin einfach nur gespannt, was mich erwartet, wenn ich Montag wieder zur Arbeit gehe.

Jetzt ist jedoch erst mal Donnerstag, der 1.1.2009! Ab heute starte ich einen erneuten Versuch, das Rauchen aufzugeben. Bisher fühle ich mich mies, könnte jede halbe Stunde etwas Essen – aus lauter Langeweile – und bin innerlich äußerst unruhig. Ich trau mich nicht, die Nikotinpflaster zu benutzen, weil ich nicht weiß, ob das irgendwelche Auswirkungen (auf Grund der Einnahme des Opipramols) haben könnte. Aber wenns mir morgen nicht anders geht, werd ich wohl doch mal ein halbes probieren ^^

So, nun ist doch schon der 2.1.2009 – wie schnell son Tag um sein kann. Bin ja auch erst gegen 13.30 Uhr aufgestanden ;o) Was wir sonst so erlebt haben, könnt ihr bei Fabi nachlesen.

Also, bis bald liebe Leser… Zum Abschied noch ein Bild, was ich von Babs gemacht habe, während sie bei uns zu Besuch war =) Kommentare sind gern gesehen ;o)

Sooraya

Die Psychiatrie und ich Vol. 2 feat. Zahnverlust Ô_ô

Heute ist der 19.11.2008. Seit einer Woche habe ich das gemütliche Krankenhausbett verlassen und wurde in die sogenannte “Tagesklinik” überführt. Das heißt, ich darf nun zu Hause schlafen und gehe tagsüber ins Krankenhaus um mich weiter therapieren zu lassen.

Bisher habe ich mich noch nicht so ganz an die neue Situation gewöhnt. Natürlich ist es toll, dass ich wieder zu Hause sein darf, bei meinem Liebsten und in gewohnter Umgebung. Aber irgendwie ist jetzt alles viel stressiger, als vorher -.- und das, obwohl die Anzahl der Therapien geringer ist, als auf der Station.

Der Tag beginnt gegen 7 Uhr, der Wecker hat schon eine halbe Stunde geklingelt und ich hab mal wieder nix davon mitbekommen. Aber wenigstens wach ich bisher immer noch früh genug auf ^^. Nach einem hektischen  – mehr oder weniger – Frühstück zu Hause mach ich mich auf den Weg in die Klinik, wo ich zwischen 8.00 und 8.15 Uhr erscheine. Dann findet die sogenannte Morgenrunde statt. Alle Mitglieder der Angst-Gruppe stellen sich vor (falls jemand Neues dabei ist) und erzählen, wie der gestrige Tag gelaufen ist, was es noch vom Nachmittag bzw. Abend zu erzählen gibt und wie sie denn heute so in der Tagesklinik angekommen sind (totaaaaal spannend). Danach berichtet das Pflegepersonal, wer zum Blutabnehmen muss, was es noch so Wichtiges gibt und fragt, ob noch wer Fragen hat. Wenn dieses Prozedere überstanden ist, holen sich alle brav eine Unterschrift für die Teilnahme ab (wie übrigens auch bei jeder folgenden Therapie – Die Krankenkasse will schließlich wissen, ob man für das teuer Geld auch fleißig war :o D ) und machen erst mal Pause bis 9.00 Uhr. Je nach Tag folgen von 9.00-12.00 Uhr diverse Therapien und danach erst mal das Mittagessen. Ausgestattet mit einer Essensmarke pro Tag wandert man fröhlich in das Personalrestaurant (toller Name für ne Kantine :o D) und sucht sich eine von 3 köstlichen Krankenhaus-Mittagsmenüs aus.  Ein Dessert gibts auch noch dazu – man gönnt sich ja sonst nichts…

Pünktlich um 13.00 Uhr wird die letzte Therapie eingeläutet, gefolgt vom Tagesabschluss. Ähnlich, wie bei der Morgenrunde, erzählt dann jeder, wie denn sein Tag so gelaufen ist, was man sich noch vorgenommen hat und ähnliche spannende Sachen. Gegen 15.00 Uhr ist der Tag in der Tagesklinik dann offiziell beendet und man geht wieder heim.

So lief es auch heute wieder. Die letzte Therapie war das sogenannte Hyperventilationstrainig, in dem bewusst körperliche Symptome ausgelöst werden, die denen bei einer Panikattacke möglichst ähneln sollen. So sind wir heute eine Minute auf der Stelle gerannt, haben eine Minute lang den Kopf zwischen den Beinen hängen gelassen, um danach selbigen schlagartig wieder nach oben schleudern zu lassen und haben fleißig den Kopf geschüttelt, bis uns schwindelig wurde… Schon interessant, wie man seinen Körper auf so einfache Weise misshandeln kann…

Zu Hause habe ich heute während einer Unterzuckerung festgestellt, dass mir mindestens ein Viertel meines linken unteren Weisheitszahnes fehlt. Keine Ahnung, ob dieser Zahn einem plötzlichen Karies-Angriff zum Opfer fiel, oder ich mir das Stück einfach vor lauter Hunger ausgebissen hab (das Krankenhausessen ist eher spärlich bestückt). Und gerade heute führt unser Zahnarzt nur Operationen durch. Jetzt muss ich morgen nach meinem aufregenden Tagesklinik-Aufenthalt auch noch zum Zahnarzt gehen. HORROR!!! Ich hab jetzt schon Panik, dass der Zahn evtl. gezogen werden muss (Jaja, ich weiß, ich bin ein Schisser – bin ja auch nicht umsonst in der Psychiatrie gelandet *g*). Auf jeden Fall hab ich erst mal ordentlich mit Schwedenkräutern den Mund ausgespült, um die “Wunde” zu desinfizieren. Kann mir immer noch nicht erklären, wie son Riesen-Stück einfach so vom Zahn verschwinden kann und ich merks nicht!?!?! Und weh tuts jetzt auch… Toll :o ( Ach man, ich sollte einfach ins Bett gehen…

So, nu ist Schluss mit Jammern… Ich sollte meinen Blog umbenennen in: Anne heult euch was vor :o /

Übrigens bekomm ich seit Montag wieder mal ein neues Medikament. Mein letztes angstlösendes Anti-Depressivum (Remergil) wurde abgesetzt, weil es appetitfördernd ist und ich in den letzten 2 Wochen schon 4 kg zugenommen hatte, was für den Zucker wieder nicht gut ist. Nun nehme ich morgens und abends 100 mg eines beruhigenden und wiederum angstlösenden Mittelchens namens Opipramol. Die Wirkung bleibt abzuwarten. ;o)

Die Psychiatrie und ich…

Heute ist Sonntag, der 09.11.2008. Ich sitze auf der Couch und fühle mich schon den ganzen Tag schlecht. Also hab ich beschlossen, einen Auszug aus den letzten 4 Wochen nieder zu schreiben – vielleicht hilft es ein bisschen…

Was zuvor geschah…

Vor ca. 6 Wochen begann es, dass meine Zuckerwerte mal wieder anfingen, zu spinnen. Ich bin immer noch dabei, meine optimale Basalraten-Einstellung für die Insulinpumpe zusammen mit meinem Diabetologen zu finden. Mittlerweile beträgt meine Basalrate ca. 20 Einheiten Insulin am Tag, was schon eine Verbesserung ist, denn vorher hatte ich schon weit über 30 gebraucht… Um so verwirrender war es, als ich immer öfter anfing, nach dem Essen zu unterzuckern. Mein Essensinsulin war wohl zu hoch angesetzt. So kam es, dass ich immer öfter nach dem Essen noch mehr essen musste, um meinen Blutzucker auf einem normalen Level zu halten – das führte natürlich dazu, dass mir immer schlecht wurde – von den unangenehmen Unterzuckerungserscheinungen mal ganz abzusehen -> Zitternde, schwitzende Hände, Doppelbilder bzw. verschwommenes Sehen, Herzrasen, und so weiter… Hinzu kam, dass ich 2 Wochen lang ziemlich erkältet war und trotzdem arbeiten ging – aus Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Schließlich ist Krankheit dort nicht gern gesehen, schon gar nicht in der Probezeit!

Nach einigen Tagen – das zu viele Essensinsulin war wieder reguliert, hatte ich trotzdem immer wieder nach dem Essen Unterzuckerungsanzeichen, obwohl ich nicht unterzuckert war… Aus Angst, zu unterzuckern habe ich immer öfter meinen Blutzucker gemessen. Auch das Herzrasen machte mir Sorgen, so wurden immer häufigere Blutdruckmessungen und das ständige Ertasten meiner Halsschlagader zum Messen des Pulses zum Alltag. Alles drehte sich nur noch um meine Gesundheit. Der Termin für den Herzultraschall kam immer näher, was mir zusätzlich Angst machte…

13.10.2008 – Der Zusammenbruch

Am Montag, dem 13.10.2008 fuhr ich ganz normal zur Arbeit. Ich fühlte mich durch die Erkältung immer noch ziemlich schwach, mein Herz raste mal wieder in der Ubahn, meinen Finger hatte ich dauerhaft am Puls… Irgendwie war mir die ganze Zeit ein bisschen schwindelig. Aber ich wollte durchhalten, es gab schließlich viel zu tun. Also machte ich mich auf, die Aktenberge zu bekämpfen. Am Anfang ging das auch noch ganz gut, doch auch die Aufregung vor dem Herzultraschall war da… Ich wurde zunehmend schwächer… Gegen 10 Uhr morgens saß ich meiner Kollegin gegenüber am Schreibtisch, zitterte und wurde immer blasser, was auch sie bemerkte. Sie bot mir an, im Nebenraum ein paar Stühle zusammen zu schieben, damit ich mich etwas hinlegen kann, was ich zunächst verneinte. Ich wollte kämpfen.

Diesen Kampf hatte ich jedoch nach 5 Minuten aufgegeben. Mir ging es zunehmend schlechter und ich bat sie nun doch, mir zu helfen. Sie rannte sofort los und brachte mich weitere 5 Minuten später in den Sitzungsraum, damit ich mich hinlegen konnte. Ich atmete schwer und mir war schwindelig. Die Unterzuckerungsanzeichen machten sich wieder breit, ich maß und hatte einen Wert von 9 mmol/l – also keines Wegs zu tief, sogar etwas zu hoch. Mein Puls raste. Ich hatte Schweißausbrüche und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Ich ließ einen Krankenwagen rufen, der ungefähr 10 Minuten später da war.

Super, ich hatte es geschafft, das ganze Amt in Aufruhr zu versetzen. :o ( Aber ich hatte echt Angst. Als der Notarzt da war, war mein Blutdruck normal, ich hatte mich etwas beruhigt. Trotzdem wurde ich in die Notaufnahme der Charité mitgenommen. Meine Kollegin war so nett, Fabi zu informieren, der sich nun natürlich auch tierische Sorgen machte und versprach, so schnell wie möglich zu kommen.

In der Charité angekommen, wurde ich erst mal auf ein Bett gelegt und abgestellt… Nach gefühlten Stunden kam die erste Ärztin, die mich ausfragte, was passiert war, mich abhorchte, Blut abnehmen ließ und meinen Bauchraum abtastete… Leider hatte ich gerade zufällig zu diesem Zeitpunkt an genau der Stelle, wo die Dame drückte einen Druckschmerz, worauf hin dann ein Spießrouten-Lauf los ging…

Um es etwas abzukürzen: Nach insgesamt 8 Stunden Aufenthalt in der Notaufnahme, habe ich etwa 4 Krankenschwestern und 6 Ärzte gesehen, eine Blutabnahme ohne Befund, eine Urinprobe ohne Befund, einen Bauchultraschall ohne Befund, eine gynäkologische Untersuchung ohne Befund, ein EKG ohne Befund und eine Entlassung aus der Notaufnahme mit vielen Papieren und der Bitte, doch wieder vorzusprechen, wenn die Probleme erneut auftreten…

Völlig entnervt und kein bisschen schlauer verließen wir die Charité und fuhren nach Hause.

14.10.2008 – Diagnose: Panikattacken

Am nächsten Tag beschloss ich, noch zu Hause zu bleiben und mich ein wenig auszuruhen. Fabi fuhr zur Arbeit und ich legte mich aufs Sofa. Nachdem ich ein bisschen was gegessen hatte, überkam mich plötzlich eine seltsame innere Unruhe, gefolgt von den schon bekannten Unterzuckerungsanzeichen und dem Gefühl, einen riesigen Kloß im Hals zu haben. Ich war ganz allein – dieser Gedanke schoss mir unwillkürlich in den Kopf.

Blutzuckercheck: ok

Blutdruck: leicht erhöht

Puls: viel zu hoch

PANIK…

Ich hatte Angst. Angst, hier ganz alleine im Wohnzimmer einen Herzinfarkt zu bekommen – oder sogar schlimmeres. Mein Herz schien unaufhörlich zu rasen und genauso raste ich nun von einem Raum in den nächsten. Ich konnte mich einfach nicht beruhigen… Ich fing an, zu weinen und wusste nicht mehr weiter… Also rief ich Mama an.

Aber auch sie konnte mich nicht beruhigen und riet mir, wieder den Notarzt zu rufen, was ich auch tat. Gleich, nachdem ich aufgelegt hatte, rief ich wieder Mama an und wartete quasi gemeinsam mit ihr auf die Ankunft der Feuerwehr. Ich wollte nicht allein sein…

Der Krankenwagen kam, ich stand am Fenster und begann, mich bei diesem Anblick langsam zu beruhigen, legte auf und ließ den Feuerwehrmann rein. Er konnte nur meinen Blutdruck messen, der sich langsam wieder normalisierte und redete ein bisschen mit mir. Ich kam mir langsam schon leicht verrückt vor. Wieso war alles gut, als der Notarzt kam? Er bot mir an, mich trotzdem mit in die Rettungsstelle zu nehmen und meinte, wie es aussieht, brauche ich ein Gespräch.

So kam ich in die Rettungsstelle des Humboldt-Klinikums bei uns um die Ecke, es wurde wieder ein EKG gemacht, ich hatte vorsichtshalber auch meine Untersuchungsergebnisse vom Vortag mitgenommen und ich musste nicht lange warten, da kam für mich schon die Oberärztin der Psychiatrie für ein Gespräch.

Die Ärztin war sehr nett und wir haben uns ziemlich lange unterhalten. Sie gab mir zu verstehen, dass ich typische Anzeichen für eine Panikattacke aufwies und möglicherweise an einer Angsterkrankung leide. Sie klärte mich gleich über mögliche Behandlungsmethoden auf. Eine Möglichkeit wäre eine stationäre Behandlung in der Psychiatrie, welche gute Heilungschancen aufweist. Ich äußerte meine Ängste um meinen Arbeitsplatz, da sie auch von einer Mindest-Dauer von 6-8 Wochen sprach, mit anschließender ambulanter Weiterbehandlung. Also vereinbarten wir erst einmal, dass ich versuche, mit einem Psychologen ambulant mein Problem anzugehen und falls es nicht besser wird, nach Beendigung der Probezeit auf die stationäre Behandlung zurückgreife. Für das eventuelle Auftreten einer neuen Panikattacke gab sie mir noch ein Beruhigungsmittel mit (3 Schmelztabletten Tavor – zergeht im Mund und wirkt relativ schnell). Ich bedankte mich, ruhte mich noch etwas aus und ging dann zu Fuß wieder heim, um mich hin zu legen. Auf dem Heimweg telefonierte ich wieder mit Mama, um ihr alles zu berichten.

Zu Hause angekommen, aß ich einen halben Apfel und wollte mich etwas schlafen legen. Jedoch ging das ganze Spielchen nach einer halben Stunde wieder von vorne los: Ich bekam keine Ruhe, begann wieder zu Zittern, mein Herz raste erneut, Schweißausbrüche und die Angst, dass doch etwas mit mir nicht stimmt… Ich wollte nicht warten, bis jemand zur Hilfe eilt, alles verlief, wie im Film. Ich zog mich an, stürmte aus der Tür und eilte zu Fuß zurück ins Krankenhaus. Die letzten Meter kroch ich schon fast, rief wieder völlig panisch meine Mama an. Zu Hause hatte ich noch schnell eine Tavor eingeworfen, die jedoch nicht zu helfen schien… Im Krankenhaus guckte mich die Schwester verwundert an, weil ich schon wieder da war.

Gleiches Spielchen, wie zuvor: Anne ins Bett, Blutdruck, Blutzucker soweit okay, Puls noch ziemlich hoch, diesmal wurde auch noch eine Internistin gerufen – zur Sicherheit. Die hörte mich ab, keine Anormalitäten festzustellen, also kam die Oberärztin der Psychiatrie wieder. Diesmal einigten wir uns darauf, dass ich mich abholen lasse und am nächsten Tag stationär aufgenommen werde. Es hatte ja keinen Sinn, so arbeiten zu gehen…

Also wieder Mama angerufen, die informierte Fabi, der sofort los eilte und ich verbrachte die Wartezeit draußen und wusste kaum noch, wo oben und unten ist. Nun hatte ich es also: Ich bin verrückt :o D

Später fuhr ich noch mit Fabi zum Zuckerarzt, erzählte dem alles, er schrieb mir die Einweisung mit Diagnose Panikattacken, setzte noch meine Basalrateneinstellung weiter nach unten, damit ich nicht wieder Angst vor Unterzuckerungen haben musste und wir fuhren wieder nach Hause. Dort versuchte ich noch, mit der Krankenkasse die Kostenübernahme für das Krankenhaus zu klären, was jedoch wenig Erfolg hatte, da nur noch die Service-Hotline besetzt war.

15.10.2008 – Tag der Aufnahme – Anne kommt in die Psychiatrie!

Morgens telefonierte ich nochmal mit der Krankenkasse, die mir immer noch nicht helfen konnte, da sie zunächst Unterlagen vom Krankenhaus benötigte. Also musste von dort aus alles geregelt werden. Die Sachen waren gepackt und so fuhren wir gegen 9 Uhr ins Krankenhaus, wo ich mich anmeldete und kurze Zeit später mein Bett bezog. Im Verlauf des Tages wurde ich gewogen, hatte ein erstes Aufnahmegespräch, bekam einen Fragebogen zum Ausfüllen und es wurde mal wieder Blut abgezapft. Man versprach mir auch, dass der Herzultraschall während des Aufenthaltes erledigt wird, damit ich nicht noch länger warten muss. Leider hatte ich den eigentlichen Termin am Montag ja in der Charité verbracht…

Rückblick auf 4 Wochen Psychiatrie…

So schlimm, wie sich das alle immer vorstellen, ist es nicht – das sei mal vorweg erwähnt. Ich bin echt froh, dass ich den Schritt gemacht hab, auch, wenn ich heute das Gefühl hab, dass sich noch nicht viel gebessert hat, aber ein paar Wochen hab ich ja noch vor mir. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt – alles Leute wie du und ich – wahrscheinlich sogar die normalsten Menschen, die man überhaupt kennen lernen kann. Viele leiden unter Depressionen, manche auch an Angsterkrankungen, wie ich, oder an Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken. Einige bleiben nur zur Krisenbewältigung 1-2 Wochen, einige viele, viele Monate… Aber alle mit dem gleichen Ziel: stabilisiert zu werden, um in der “normalen Welt” wieder einigermaßen zurecht zu kommen.

Mittlerweile werde ich auf das 2. Antidepressivum eingestellt, was angstlösend, schlaffördernd und appetitanregend wirkt – das 1. hatte nicht den gewünschten Effekt. Leider dauert es immer 2-4 Wochen, bis überhaupt eine Wirkung eintritt, so bleibt zu hoffen, dass das 2. nun das richtige ist. Unter der Woche hat man viele Therapien, wie zum Beispiel: Musiktherapie (zum Musik hören und Musik machen), Ergotherapie (Basteln), Entspannungstherapie (Progressive Muskel-Relaxation nach Jacobssen), Gymnastik, Tanztherapie (was aber eher Bewegungstherapie ist und nicht wirklich was mit tanzen zu tun hat), Genusstraining, Achtsamkeitstrainig und auch sogenannte Psychoedukations-Gruppen, in denen man etwas über seine Krankheit lernt und wie man damit besser umgehen kann… Alles in allem geben mir die Therapien sehr viel und ab nächste Woche komme ich wahrscheinlich in die Tagesklinik. Das heißt, ich kann zu Hause schlafen und habe mit anderen Patienten zusammen einen voll gefüllten Therapieplan von 8-15 Uhr. Dort kann ich mich dann langsam wieder an die Welt “draußen” gewöhnen und erproben, wie ich so zurecht komme. Derzeit habe ich auch noch einmal die Woche ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin, was immer ziemlich aufwühlend aber auch befreiend ist. In der Tagesklinik bekomme ich dann eine neue Therapeutin (leider) und wenn ich wieder arbeiten gehe, muss ich mir ambulant einen Psychologen suchen, der dann weiter mit mir arbeitet.

Ich bin hoch motiviert und hoffe, dass ich mein Problem bald in den Griff kriege. Ach, übrigens hat meine Therapeutin bei mir auch die Agoraphobie (also Platzangst) diagnostiziert. Hab also so einige Ängste, denen ich mich so nach und nach stellen muss. Aber das wird schon wieder – hoffe ich.

Heute fühle ich mich leider nicht so gut. War schon kurz davor, ne Tavor zu nehmen. Krieg schlecht Luft, meine Hände sind zittrig und schwitzig, mein Blutdruck ist ganz seltsam (ich war ne halbe Stunde auf dem Stepper und hatte danach einen Blutdruck von 97/82 Puls 102), was mir auch schon wieder Angst macht, obwohl beim Herzultraschall alles in Ordnung war. Am Freitag hatte ich sogar eine Magenspiegelung – unter Vollnarkose Gott sei Dank! – bei der aber auch nix raus kam, außer, dass ich ein bisschen wenig Magensäure produziere… Tja, so werden nach und nach alle möglichen Krankheiten ausgeschlossen und ich erkenne immer mehr, dass ich mir ziemlich viele Dinge viel zu sehr zu Herzen nehme…

In 2 Stunden muss ich wieder im Krankenhaus sein – hatte “Belastungsurlaub”, das heißt, ich hab zu Hause übernachtet, um zu probieren, wie ich zurecht komme. Blöd nur, dass es mir heute so furchtbar mies geht :o ( Dabei will ich eigentlich gar nicht jammern *grml*

Also erst mal Schluss jetzt, war ja auch genug Neues ^^

18.06.2008 – Die Zeit rennt…

Wo ist die Zeit geblieben??? In 2 Wochen bin ich schon 1 Tag arbeiten gewesen O_O Wahnsinn…

Heute ist Mittwoch und wir sind seit 2 Tagen wieder zu Hause. Letzte Woche haben wir ja das Haus meiner Eltern gehütet ^^ Hätte nicht gedacht, dass wir dort so wenig Langeweile haben würden. Dabei hatte ich mir vorgenommen, noch ganz viele Bilder zu bearbeiten.. Gerade mal 2 hab ich geschafft… Naja, die ersten Tage war es sau warm und wir haben viel Zeit damit verbracht, den Garten vorm Vertrocknen zu retten. Der Hund hat jeden Tag pünktlich um 13 Uhr sein Fresschen bekommen und ich hab 2x am Tag seine kaputte Nase eingecremt… So verging ein Tag nach dem anderen und *schwuppdiwupp* war die Woche rum. Am Sonntag Nachmittag kamen meine – vom Urlaub gestressten – Eltern wieder nach Hause und Montag sind wir dann wieder in die heimischen Gefilde abgedampft ^^

Im Moment gibt es nicht viel zu erzählen, deshalb schreib ich auch nur noch so selten. Als Arbeitslosem passiert mir ja auch nicht viel :o D Fabi schläft noch (es ist 14:50 Uhr) und ich bin auch erst ein paar Stunden wach. Immerhin hab ich schon das Frühstück hinter mir. War immer noch nicht beim Zuckerarzt. Blöder Weise hatte ich für letzten Freitag einen Termin gemacht, den ich natürlich nicht wahrnehmen konnte… Jetzt muss ich mich wieder aufraffen und einen neuen machen… Man, wär das schön, wenn der in regelmäßigen Abständen zu einem nach Hause kommen würde und dieses lästige Aufschreiben nicht wäre… (hab ich auch wieder seit Tagen nicht gemacht)… Meine Werte waren ein paar Tage richtig gut – bis auf einige Unterzuckerungen… Mittlerweile schwanken sie wieder ziemlich. Mir gehts auch nicht so besonders – hab heut schon wieder Kopfschmerzen und mein Bauch tut auch weh… Wer weiß, sind bestimmt nur Blähungen :o D

Gestern hab ich ne neue MySpace-Seite gemacht, die *Bassbottle Supporting Group* Hab mittlerweile schon 71 MySpace-Freunde. Vielleicht hilfts ja, ihn noch ein bisschen bekannter zu machen. Der Link zur Seite wird gleich rechts bei den Links zu sehen sein ;o)

Jetzt werd ich mich erst mal wieder an ein Bild setzen… Will ja irgendwann damit fertig werden. Cindy und Dominik haben schon nach dem nächsten Shooting gefragt :o D

Also, bis demnächst ;o)

Mittwoch, 21.05.2008 – wieder eine Woche vorbei

Man man man… Das schleift hier. ^^ Also, das ist in der letzten Woche passiert:

Donnerstag hatten wir nochmal mit Welsch4You ein Spontan-Shooting in Beelitz-Heilstätten. Sind mit Porty und Blitzanlage dort hin gefahren, damit wir den dunklen Hörsaal mal richtig ausleuchten können. Sind auch ziemlich witzige Bilder entstanden… Wenn ich nur nicht so faul wär in letzter Zeit… Häng ganz schön hinterher mit dem Bearbeiten… Hab mich jetzt auch versucht, mit Photoshop anzfreunden, aber bin schon wieder kurz davor, aufzugeben. Ist halt wirklich n Profi-Programm mit viel zu vielen Möglichkeiten für Annes kleines Gehirn… Da guckt man sich zig Tutorials an – kapiert die auch so halberwegs – macht sie nach und beim nächsten Versuch….. hat man schon wieder alles vergessen. Klar, Übung macht ja den Meister, aber ich hab eher das Gefühl, dass ich mit jedem Versuch mehr durcheinander bin. Und zudem vergess ich auch langsam die Sachen, die ich in PhotoImpact schon drauf hatte… Könnte verzweifeln.

Aber ich versuch jetzt einfach, wieder mit PhotoImpact klar zu kommen und und werd Photoshop nur für die Sachen benutzen, die mir dort besser gefallen. Vielleicht hab ich ja irgendwann mal mehr Muße, mich intensiv mit diesem Mega-Programm zu beschäftigen… ^^

Ansonsten haben wir in Beelitz auch wieder neue Texturen und Hintergründe fotografiert. Neues Material für Bearbeitungen *freu*

Ich weiß nicht, ob ich’s letzte Woche schon erzählt hab, aber wir haben uns bei ebay jetzt ne Spiegelreflexkamera ersteigert. Die Canon EOS 400D – allerdings nur den Body, dass heißt, um endlich selbst richtig kreativ sein zu können, brauchen wir noch das Objektiv. Habe letzten Freitag ein 18-200 mm Objektiv von Sigma mit Bildstabilisator bestellt. Hoffe, es kommt diese Woche an, dann können wir endlich loslegen :o ))

Von Montag bis heute hatten wir dann ein liebes Model aus Freiburg bei uns zu Besuch. Sie heißt Kristina und kommt ursprünglich aus Lettland. War echt lustig mit ihr. Am Montag Abend um 18:30 Uhr kam ihr Zug in Berlin am Hauptbahnhof an. Wir haben sie natürlich abgeholt und Fabi hat dann lecker Nudelauflauf für uns gemacht!! Gegen Mitternacht kam dann auch noch ihre Nachbarin dazu, die – wie der Zufall so wollte – auch gerade in Berlin war. So haben wir einen gemütlichen Abend verbracht und sie schlief dann auch bei uns. Bis 6 Uhr morgens waren wir wach… Oh man, war das ein Krampf, am nächsten Morgen wieder um 7 Uhr aufzustehen O_o Ja, nur eine Stunde Schlaf. Hat sich wirklich gelohnt ^^ Kristina tat mir am meisten leid, denn sie hatte gestern ein Shooting, weshalb sie ja extra nach Berlin gekommen war. Also fuhr ich sie und ihre Nachbarin zur U-Bahn… Und legte mich danach zu Hause wieder ins Bett. Nachts haben wir Kristina dann wieder von der Friedrichstraße abgeholt – sie war noch aus  – ein bisschen ins Berliner Nachtleben schnuppern. Gegen 4 Uhr sind wir diesmal ins Bett gefallen. Respekt an ihr Durchhaltevermögen, denn sie konnte nicht so wie wir noch bis nachmittags ausschlafen… Um halb 7 hat heute morgen auch wieder der Wecker geklingelt :o ( Bewusst gehört hab ich ihn allerdings erst um 7:00 Uhr… Wieder aus dem Bett gequält hab ich uns noch einen Kaffee gekocht und sie schon wieder zum Bahnhof gebracht… Schade, dass die Zeit so schnell vorbei war. Aber vielleicht kommt sie uns ja mal wieder besuchen – dann können wir ihr auch ein bisschen Berlin zeigen .

Heute ist wieder so ein Faulenzer-Tag… Könnt den ganzen Tag nur pennen… Dementsprechend bin ich nach der Bahnhofsfahrt und einer kurzen Laptop-Sitzung (^^) wieder ins Bett zu meinem Schatz und hab noch ein paar Stündchen geschlafen. Nach einer kleinen Frühstücksrunde gegen Mittag bin ich schon wieder eingeschlafen – diesmal auf dem Sofa… Man sieht, mein Leben ist unheimlich aufregend :D :D :D

Nunja… Morgen macht Fabi wieder Promotion – also, er steht für einen Hersteller in einem Geschäft und versucht dort, Geräte an den Mann (oder die Frau) zu bringen ^^. Hat er letzte Woche auch schon 3 Tage gemacht. Ist allerdings auch nix für die Zukunft, da auf Honorarbasis und nix wirklich festes. Ich hoffe, dass eine von seinen Bewerbungen fruchtet und er bald wieder Arbeit findet… Der nächste Monat (und der darauf folgende) wird ziemlich schwierig, was das Finanzielle angeht :o ( Aber ich versuch jetzt mal nicht, zu jammern – mach ich so schon oft genug. Einfach positiv denken, dann wird das schon!!

Das Nichtrauchen haben wir auch nicht durchgehalten. Seit ca. 1 1/2 Wochen haben wir uns wieder der Sucht ergeben :o ((( Aber das wird wohl spätestens bei der bevorstehenden Geldknappheit wieder ein Ende haben.

Tja… Jetzt ist schon fast ein Monat seit Ende meines letzten Arbeitsverhältnisses rum. Nicht mehr lange, dann gehört ich wieder zur arbeitenden Bevölkerung. Hoffentlich wird es gut beim BAFöG-Amt… Bin gespannt.

Mehr gibts von mir heut erstmal nicht zu erzählen… Bis bald :o )

Asche auf mein Haupt… ^^

Ich weiß, ich hab ewig nix mehr von mir hören lassen… Heute ist der (mittlerweile) 14.05.2008…

Also, was ist so in den letzten 1 1/2 Wochen passiert? Ich habe meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Bis ich die Personalstelle dort gefunden habe, hatte ich mir einige Blasen an den Füßen gelaufen… Das war nicht so toll. (Memo an mich selbst: Nie mehr die schwarzen Schuhe für weite Strecken tragen!). Weil ich mich verlaufen hatte, kam ich auch noch zu spät… :o / Aber unterschreiben durfte ich trotzdem ^^

Die nächsten “großen Ereignisse” waren 2 Fotoshootings letzte Woche. Das erste war mit Jan – nennt sich in der Model-Kartei wicked_s. (analog). Es hat voll Spaß gemacht und stand unter dem Thema “Frühlingsgefühle”. Wir sind dazu nach Finowfurt an den Finow-Kanal gefahren. Womit wir nicht gerechnet hatten, war das riesige Mücken-Aufkommen…Ich trage heute noch Erinnerungen an jede einzelne Mücke, die mich gestochen hat, mit mir rum… *grummel* Fabi war so lieb und hat uns dann an der nächsten Apotheke noch Autan geholt, damit wir es einigermaßen aushalten konnten… Aber es hat sich wirklich gelohnt. Mittlerweile habe ich auch schon ein paar Fotos bekommen, die der Fotograf mühevoll eingescannt hat – wie sein Name schon verrät, fotografiert er analog. Die Ergebnisse kann man unter anderem auf meiner Online-Galerie (danke Richi ^^) bewundern. Den Link dazu stelle ich gleich rechts bei den Links rein :o ) Auf der MK hab ich natürlich auch ein paar Fotos. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Am Freitag war dann das Shooting mit Andreas (Welsch4You). Er hat ein eigenes Tonstudio und Fabi gleich eine Adresse gegeben, wo er sich als Synchronsprecher in eine Kartei aufnehmen lassen kann :o ) Wir hatten an diesem Tag das Thema Gasmasken – beim Zwiebel schälen, beim Windeln wechseln, beim Schlafen, beim Schminken, auf dem WC ^^ Hab bisher noch keine Muße gehabt, welche zu bearbeiten, sonst könnt ich schon mehr zeigen… Aber auf jeden Fall hab ich schon eins fertig, was ich euch natürlich nicht vorenthalten will:

Das ist natürlich was ganz anderes, als die anderen Bilder davor ^^ Hat auch genauso viel Spaß gemacht! Und an beiden Shooting-Tagen gab es von den Fotografen Spagetti Bolognese. War beide Male sehr lecker!! :o ))

Tja, am Samstag sind wir dann nach Lübbenau zu meinen Eltern gefahren. Mein Papa hatte am 12.05. Geburtstag und so haben wir wieder ein paar Tage in meiner alten Heimat verbracht. Es war wirklich schön und wir haben mit Papa auch ein paar Kisten voll Spitzwegerich gesammelt – damit wir wieder ganz viel Tee machen können ^^ Am Montag Abend haben wir sogar einen Maikäfer gesehen. Der saß plötzlich auf dem Tisch und wir haben natürlich fleißig Fotos gemacht. :o ) Wenn ich jetzt nicht zu faul und müde wäre, um meine Kamera zu holen, würd ich auch glatt eins hochladen ^^ Aber ich hols nach, versprochen ;o)

Am Sonntag war Muttertag. Und ich hab meiner Mama ein selbst gepflücktes Sträußchen geschenkt :o ) – Leider unter Schmerzen. Denn schon bei der ersten Pflanze, die ich draußen im Garten mit einem Messer abschneiden wollte, habe ich mir einen schmerzhaften Dorn in den Daumen gejagt, der dann in einer längeren Gemeinschaftsoperation durch Papa und Mama wieder entfernt wurde. *AUA* Fabi hat das ganze auf Video festgehalten… Sollte dieses jemals hoch geladen werden, sag ich hier natürlich bescheid ^^

Und gestern – kurz vorm Fahren – haben wir noch ein ganz anderes Spektakel erlebt. Ein riesiger Wild-Bienen-Schwarm hatte sich beim Nachbarn gegenüber versammelt. Man muss dazu sagen, dass besagter Nachbar Imker ist und sich demnach über neuen Bienen-Zuwachs freut ;o) Auf jeden Fall habe ich noch nie so einen gewaltigen Schwarm Bienen gesehen – in ECHT! Das war vielleicht spannend. Wir haben alle an der Straße gestanden und mit Ferngläsern die Bienchen beobachtet. Der Nachbar wollte die Bienen einfangen, gleich nachdem sie eine Traube an einem der Bäume gebildet hatten. Dies ginge wohl nur, wenn die Königin dabei ist, denn dann würden die anderen Bienen ihr “Staatsoberhaupt” beschützen wollen und sich dafür um sie herum versammeln. Gesagt, getan und so bildete dieser gigantische Bienenschwarm nach und nach eine riesengroße Traube am benachbarten Nadelbaum. Der Nachbar zog sein Imkerkostüm an und stellte eine Leiter an den Baum. Und tatsächlich – er schaffte es, fast alle Bienen einzufangen. Dazu nutzte er eine Art Leinensack, den er an den Baum hing. Er begann, die Bienen langsam vom Baum in den Sack zu schütteln und nachdem einige Bienen dort haften blieben, drehte er ihn um. Immer mehr Bienen versammelten sich und nach einiger Zeit hatte sich fast die gesamte Bienen-Traube auf dem Sack getummelt, welchen der Nachbar dann an den weiter unten gelegenen Ast des Kirschbaums hängte, damit sich in Ruhe das gesamte Bienenvolk versammeln konnte. Leider kann ich nicht berichten, wie die Geschichte ausging, weil wir dann zum Mittagessen gerufen wurden. Aber ich bin mir sicher, dass unser Nachbar nun einen neuen Schwarm für seine Bienenzucht besitzt :o )

Jetzt sind wir wieder zu Hause und werden auch gleich ins Bett gehen. Es ist ja schon 2:02 Uhr morgens ^^. Ich meld mich wieder – diesmal auch nicht nach sooo langer Zeit!!

Bis bald :o ) Anne

Dienstag, 29.04.2008 – Abschied

Dienstag war der Tag, an dem ich Abschied nehmen sollte… Abschied von meinen lieben Kolleginnen und Kollegen… Doch fangen wir von vorn an:

Mein Wecker klingelte gegen 06:00 Uhr das ERSTE Mal… Natürlich hab ich ihn, wie immer, noch 2 mal neu gestellt, weil es mir nicht reicht, zig mal auf “Schlummern” zu drücken, bis man ihn nur noch ganz ausstellen kann… Gegen 07:30 Uhr bin ich dann endlich aufgestanden und hab mich fertig gemacht. Um 08:30 Uhr hatte ich einen Termin bei meinem Arbeitsvermittler, den ich ja nicht versäumen wollte… Also, schnell Zähne geputzt, angezogen, geschminkt, Haare gemacht und ab nach unten. Toll… Der Blumenladen macht erst um 08:00 Uhr auf… Also musste ich auch noch warten… Ungeduldig trampelte ich von einem Fuß auf den anderen, bis die Rollläden endlich auf gingen… Schnell einen süßen bunten Strauß gekauft und ins Auto. Auf der Stadtautobahn war natürlich wieder Stau – wie immer… Seit 2006 wird ja schon der Tegel-Tunnel gebaut… Ob die jemals damit fertig werden??? Aber das ist wieder ein anderes Thema…

Ich kam auf jeden Fall pünktlich an und mein Arbeitsvermittler hat sich sehr über die Blumen gefreut. Sie waren ein Zeichen meiner Dankbarkeit, dafür, dass er mich in Arbeit gebracht hat. Nur eine Bewerbung und die war’s dann auch gleich… Besser geht’s doch fast nicht, oder??? Wir haben die Stunde des Gesprächs intensiv genutzt, um über Gott und die Welt zu sprechen :o D Fachliche Gespräche waren ja nicht mehr von Nöten, schließlich ist ja alles unter Dach und Fach :o )

Nach dieser fröhlichen Runde bin ich erstmal kurz runter in meine Eingangszone – der Bereich, wo ich bis vor Kurzem noch selbst tätig war… *schnief* Ich sah nochmal kurz in meinen PC – die letzten Emails noch gelöscht und das Ding wieder runter gefahren – zum letzten Mal ;o( Kurzes Pläuschchen mit ein paar Kollegen, ein Blick auf die Anwesenheitsliste – aha, 13 Mann sind da + Chefin + Kollegin, die extra wegen mir kommen wollte + meine Lieblingskollegin + evtl. mein Ex-Chef – macht 17 Mann. Das reichte mir als Grundlage, um meinen Weg ins Kaufland anzutreten. Schließlich musste ich noch einiges besorgen für meine Abschiedslage…

Also los. Erstmal zu den Brötchen: 20 Schrippen, 2 Laugenbrötchen, 5 Kürbiskernbrötchen, 3 Roggenbrötchen und 3 Vollkornbrötchen. Das müsste reichen für die große Gruppe. Danach zum Obst: eine Ananas, Erdbeeren, 1 Schale Weintrauben – ach, gleich noch eine dazu, für zu Hause + noch ein Sack Äpfel, Möhren, Birnen und eine Schale Physalis. Dann noch Bananen. Und Radieschen, ein Glas Gurken, 3 Paprika (1 gelbe, 1 rote und 1 orange) und 4 Tomaten. Müsste an Grünzeugs auch reichen. Als nächstes war der Käse dran. Ne Packung Aufschnitt… Naja, vorsichtshalber gleich 2. Dann noch den guten Allerom mit grünem Pfeffer und Paprika, eine Brie-Spitze und drei verschiedene Sorten Frischkäse (natur, Kräuter und Paprika). Bei der Wurst fiel mir das Ganze um einiges schwerer… Bin ja nicht so der Wurstesser… Hab dann ne Packung Pfeffersalami, Gesichtswurst (die mag ich =), Kräuterwurst, Truthahnbrust und Lachsschinken genommen. Na, habt ihr schon Hunger? ^__^ Zum Schluss noch ne Packung Kaffee und ne Milch-Pappe für die Kollegen, Pappteller, Plastik-Tassen und -Messer und grüne Servietten… Fertig war der Einkauf.

Ich beschloss, das Essen doch zu Hause vorzubereiten, da hatte ich mehr Ruhe :o ) Aus der Ananas und dem restlichen kleinen Obst fertigte ich Obstspieße, die auf den Ananas-Vierteln serviert wurden. Das hat am meisten Zeit in Anspruch genommen – Was tut man nicht alles für die Lieblingskollegen?! =) Dann noch den Käse auf eine und die Wurst auf die andere Platte angerichtet und dekoriert mit ein paar Ananas-Blättern und Obst. Das Gemüse hab ich liebevoll geschnitten und in Tupperware verpackt ^^ Fertig. Da war es dann auch schon 12:30 Uhr, also Zeit, langsam wieder zur Arbeit zu fahren. Alles zusammen in eine große Obst-Kiste verpackt und ab zurück ins Auto.

Gegen 14 Uhr kamen dann die ersten Kollegen zu Tisch und ließen sich das Essen schmecken. Die Dienstbesprechung fand nebenbei statt, interessierte mich aber natürlich nicht mehr wirklich… ^^ Danach kam der interessante Teil: Ich wurde beschenkt *g* Ein Plakat – Hand beschrieben mit einem süßen Reim zu meinem Abschied brachte mich den Tränen schon sehr nahe. Aber ich blieb “trocken” :o D Ein Media-Markt-Gutschein (juhu, jetzt hab ich die BE-Waage zusammen!!) und eine Schutzengel-Karte waren auch mit dabei. Und zu guter Letzt bekam ich auch noch ein Mousepad – bedruckt mit einem Foto meines Teams (einige fehlen, aber man kriegt ja nie alle zusammen)!!! Das war wirklich ein tolles Geschenk!! Sollte das hier irgendwann mal jemand aus meinem alten Team lesen: ICH DANKE EUCH VON HERZEN!!!

Kurz vor Schluss kam auch noch mein ehemaliger Teamleiter, um mich zu verabschieden… Das hat mich besonders gefreut, denn er war immer ein Vorbild für mich und der beste Teamleiter, den ich je hatte!!! Irgendwie kamen wir auf das Thema Namens-Schild und ich meinte, dass ich leider nie eins bekommen hatte. Da schenkte er mir doch tatsächlich seins… Das hat mich echt gerührt – auch, wenn das vielleicht nicht jeder so sehen würde, aber für mich war das echt eine starke Geste und hat mir sehr imponiert. Ich werde das Schild in Ehren halten :o ))

Nun ja, zum Schluss hab ich meine Zeiterfassungskarte abgegeben, den Schlüssel in den Schlüsselkasten gesperrt und damit meinen Zugang zum Gebäude abgegeben. Zum Abschluss des Tages habe ich noch meine Lieblingskollegin ein zweites und letztes Mal nach Hause gefahren – nach Hohenschönhausen – und war dann gegen 19:50 Uhr wieder zu Hause bei meinem Schatz, dem ich alle meine Mitbringsel zeigte :o ))

Dann versuchten wir noch ein 2. Mal, seinen neuen PC abzuholen – es zieht sich jetzt doch schon ein paar Wochen damit hin… :o / Leider hat es wieder nicht geklappt. Ich hoffe, das geht noch alles glatt über die Bühne… Sind ja schließlich schon ein paar Euro angezahlt…

Mehr gibt es über den gestrigen Tag nicht zu sagen… Reicht ja auch *g* Und das auch noch ohne Fotos… Tss… Ich werde mich bessern… ;o)

Das Wochenend-Resümee (19./20.04.2008) und heute – 21.04.2008

Heute ist Montag, der 21.04.2008. Meine letzte Arbeitswoche hat begonnen. Es ist jetzt 17:34 Uhr und ich schulde euch noch einen Bericht über das letzte Wochenende ;o)

Also, wir hatten es geschafft, die Wohnung wieder auf Vordermann zu bringen und gegen 00:30 Uhr hat Fabi die beiden (Robert und Dennis) vom Ubahnhof abgeholt. Wir haben lange zusammen gesessen und gequatscht und uns gefreut und Fotos gemacht :o ) Es war wirklich ein schöner Abend…

Robert ist dann im Laufe des Abends auch eingeschlafen, während wir mit Dennis noch bis morgens gegen halb 7 geschwatzt haben… ^_^

Am nächsten Morgen waren wir wie gerädert… Aber nach dem leckeren Frühstück gings und gleich besser :o ) Dennis und Robert machten sich so langsam auf zur Fan-Meile… Ja.. Fußball – Dortmund gegen Bayern… Naja, nich so mein Ding. Fabi und ich sind dann nach Beelitz gefahren und haben mal wieder eine kleine Ruinen-Tour gemacht… Fotos folgen dann in einem gesonderten Beitrag über Beelitz-Heilstätten =) Hab coole Texturen fotografiert, die ich dann später als Foto-Hintergründe verwenden werde :o )

Abends gegen 21:00 Uhr haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht und waren noch kurz bei Fabis Papa zu Besuch :o ) Dort haben wir uns gestern übrigens für einen Entsafter begeistert, den wir gleich kaufen werden :o )) Hoffentlich ist er noch da…

Heute war es auf der Arbeit mittelprächtig stressig. Ich habe meinen Vormittags-Empfangsdienst souverän gemeistert, zum Mittag gab es Kroketten mit Brokkoli und Petersilien-Soße, zum Nachmittag etwas Post, danach hab ich unseren Azubi Nebî nach Hause gefahren und bin gut gelaunt zu Hause angekommen. Übrigens hat mir meine Krankenkasse heute das 2. Mal innerhalb einer Woche eine neue Versicherten-Karte geschickt… Die spinnen doch, die Römer…. :o /

Nuja, nun werden wir uns erstmal auf den Weg machen, denn es ist schönes Wetter :o )) Endlich!! 18°C :o )