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Open Journal – Es geht los….

Eine Woche ist seit dem Kreativ-Wochenende nun vergangen. Zeit, auch mal meinen Senf dazu abzugeben.

Am Freitag gegen halb elf ging sie los, die große Fahrt in den Taunus… Aber fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Ich konnte nämlich meine Online-Tickets, die mir über den Kirchheim-Verlag netter Weise gebucht wurden, nicht ausdrucken. Nicht, dass ich keinen Drucker hätte. Das Problem war die blaue Patrone – die war nämlich leer. Klar, braucht man ja auch, um ein Ticket zu drucken, was neben schwarz noch genau eine Farbe enthält; und zwar rot O_O Leider sieht unser Drucker das anders und so stand ich da: Donnerstag Abend, 23 Uhr und kein Laden hatte mehr geöffnet. Panisch telefonierte ich mich durch meine Handy-Liste – leider besaß niemand einen druckfähigen Drucker… Bis auf Knut!!! Knut war jedoch beim Foto-Shooting und hatte keine Zeit. Er gab mir die Handynummer seiner Freundin, damit ich mit ihr ausmachen konnte, dass wir uns treffen, um meine Tickets zu drucken. Schon hatten wir das nächste Problem: Leider ging sie nicht an ihr Handy, denn sie kannte meine Nummer nicht… Gut, dass ich mit Knut ausgemacht hatte, dass ich am nächsten Morgen vorbei kommen könnte, sollte es nicht klappen. Das tat ich dann letzten Endes auch.

Fabi war so lieb und fuhr mich, samt Gepäck, zuerst zu Knut, wo wir dann ENDLICH die Tickets drucken konnten – 1 Stunde vor Abfahrt meines Zuges. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Danke an dieser Stelle an Knut, auf den man sich wirklich immer wieder verlassen kann, wenn’s brennt :)

Für die Zugfahrt hatte ich mich mit Anne (ja, sie kommt aus Berlin und heißt genauso wie ich ^^) verabredet. Vom Ostbahnhof ging meine Fahrt los und sie stieg 1 Station später zu. Wir hatten beide Reservierungen für den ICE nach Frankfurt am Main, leider jedoch für sehr weit auseinander gelegene Plätze. So hatten wir einige Zeit damit zu tun, uns um Plätze zu bemühen, die nebeneinander liegen. Nebenbei unterhielten wir uns über dies und das und lernten uns ein wenig kennen. So vergingen die 4 Stunden bis Frankfurt wie im Flug.

Am Hauptbahnhof setzten wir uns auf einen Kaffee ins McDonalds und warteten auf die Ankunft von Ilka. Finn und Mario folgten etwa eine Stunde später und die Fahrt ging weiter mit einem Mietwagen in den Ort Hohenstein. Leider wollte das Navi uns nicht hinführen, so dass wir mehrfach nach dem Weg fragen mussten… Irgendwie hieß dort jeder 2. Ort Hohenstein (mit irgendeinem Zusatz) und wir fuhren bergauf und bergab. Gegen 17.40 Uhr erreichten wir dann doch das Hotel “Hofgut Georgenthal”.

Ich muss schon sagen, die Location war genial. Ein 4**** Hotel, mitten im Nirgendwo. Idyllisch, hübsch eingerichtet – man fühlte sich fast, als würde man gleich mit der Kur beginnen.  Nach dem Einchecken gingen wir auf unsere Zimmer. Ich muss sagen, ich war überwältigt.  Ich hatte ein DOPPEL-Zimmer von der Größe unseres Wohnzimmers, dazu ein wunderschön gefliestes Bad mit Marmor-verziertem Waschbecken, die Mini-Bar war reich bestückt mit allerlei Kleinigkeiten, auf den Kopfkissen fand ich Hotel-eigene Gummibärchen und auf dem Nachttisch ein kleines Gläschen Kirsch-Marmelade.

Abends gab es dann eine Ansprache vom Geschäftsführer des Kirchheim Verlages – Manuel Ickrath – und die Teilnehmer des Kreativwochenendes konnten sich beim Abendessen näher kennen lernen.

Nach einer erholsamen Nacht im gemütlichen Doppelbett war ich – völlig untypisch für mich – die erste beim Frühstücksbuffet. Wie sich später herausstellte, lag das nicht daran, dass ich zu früh aufgestanden war, sondern, dass andere sich bereits vorm Frühstück zum Schwimmen im Hotel-Pool verabredet hatten (den ich im Übrigen leider nicht ausprobiert hatte – irgendwie war das Wochenende zu schnell um). Am Vormittag begrüßte uns dann Herr Zerr, der uns das Prinzip des Open Space näher brachte. So saßen wir alle im Kreis und konnten uns in die Mitte begeben, wenn uns ein Thema für das Heft, welches wir bis zum 10.12.2010 erstellen wollen, einfiel. In diesem Falle wurde das entsprechende Thema auf ein Blatt Papier geschrieben und dann auf einen Stundenplan geheftet, der später unsere Arbeitsgrundlage sein sollte. Nach einer guten halben Stunde war der Zeitplan prall gefüllt und wir konnten uns in bestimmte Gruppen eintragen. Derjenige, der ein Thema vorgeschlagen hatte, begab sich zuerst in den Raum. Die Interessenten – wie später auch der “Gruppenleiter” selbst, konnten Ihre Ideen zu einem Thema einbringen, in der Gruppe diskutieren, aber auch die Gruppe wieder verlassen, um sich eine nächste anzusehen und dort eventuell mit zu diskutieren.  Nach der Open Space Methode heißen die Leute, die von Gruppe zu Gruppe gehen, um dort Ideen zu verstreuen und Diskussionsgrundlagen für andere zu liefern übrigens HUMMELN. Auch SCHMETTERLINGE gibt es bei dieser Methode. Das sind die Leute, die sich vorrangig am Buffet aufhalten :D

Am Samstag Abend fanden wir uns dann nach einem langen, produktiven Tag zum Abendessen mit anschließender Wein-Verkostung zusammen. Der Winzer, welcher uns die Freuden des weißen und roten Weins näher bringen wollte, machte doch einen recht seltsamen Eindruck. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer von uns mehr Wein getrunken hat – der Winzer oder wir :D

Da ich ja nicht so der Wein-Fan bin, hab ich auf jeden Fall mehr von dem Zeug in den Silber-Kübel gekippt, der zu diesem Zweck auf dem Tisch stand. Eine Sorte von den 11, die wir probiert hatten, fand ich dann aber doch recht trinkbar, so dass ich davon auch 2 Gläschen einatmete. Gegen halb 2 Uhr nachts durften wir dann noch eine letzte Runde bestellen und setzten uns in den Wintergarten des Hotels, um noch ein wenig  Konversation zu betreiben. Als ich gegen halb 3 meine Augen kaum noch offen halten konnte, verabschiedete ich mich dann doch in mein gemütliches Doppel-Bettchen.

Der Sonntag war dann mit einem gehörigen Rest-Wein-Schädel der perfekte Tag, um erste redaktionelle Arbeiten zu betreiben und Gruppenfotos zu machen. Ein mittlerweile gelblich-lila schimmernder blauer Fleck erinnert mich noch schmerzhaft an das lustige Gruppenfoto, auf dem wir alle in die Luft gesprungen sind, um dem Foto mehr Dynamik zu verleihen :D

Leider war die Zeit am Sonntag ziemlich knapp und es haben nicht alle Gruppen, die sich zuvor für bestimmte Themen eingetragen hatten, geschafft, sich zusammen zu setzen, um einen eigenen kleinen Redaktionsplan zu erstellen. Seit dem versuchen wir, uns über Facebook, Email und unsere eigens dafür eingerichtete Yahoo-Group zu verständigen und planen fleißig den Aufbau unserer Artikel und Termine für Fotoshootings, die Ende Oktober/Anfang November stattfinden werden.

Am Montag ging dann nebenbei wieder der Berufsalltag los und ich denke, wir waren alle noch in Gedanken bei dem schönen Wochenende im Taunus…. Denn “wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute” :)

Ich fand es klasse, so viele engagierte gleichaltrige Diabetiker kennenzulernen und hoffe, dass viele Kontakte länger bestehen bleiben :)

Gruppenbild Kreativ-Wochenende

Samstag, 31.01.2009 – Schnodderseuche….

Es hat mich dahin gerafft… Alles begann gestern Morgen, als ich mit Halsschmerzen aufwachte. Da wusste ich schon: Mist, ich hab mich angesteckt!! Meine Kollegin ist seit Wochen krank und da sie schwanger ist, darf sie kaum Medikamente nehmen. Trotzdem startete sie am Montag einen Versuch, arbeiten zu kommen. An diesem Tag hatte auch unsere Chefin Geburtstag und wir saßen alle zu einem Geburtstagsfrühstück zusammen – meine Kollegin saß neben mir. So hustete und nieste sie vor sich hin und ich drehte mich extra schon immer von ihr weg – ich darf ja nicht einen Tag fehlen bis Ende Februar, sonst bin ich raus aus dem Job :o (

Aber es half wohl alles nichts. Nun ist es mittlerweile Sonntag – ich bin vorhin vor Erschöpfung eingeschlafen. Seit gestern hab ich einen Hausmittelchen-Erkältungs-Heil-Marathon gestartet. Dieser besteht aus:

- morgens und abends 1 Esslöffel Schwedenkräuter mit viel Wasser

- Tee bis zum Abwinken

- alle paar Stunden mit Salzwasser gurgeln

- Inhalation mit aufgelöstem Erkältungsbalsam

- in Schwedenkräuter getunkte Wattebäusche in die Ohren (hab auch Ohrenschmerzen)

- alle 2 Stunden eine Dolo Dobendan für die dicken Mandeln und Halsschmerzen

- ab und zu n Löffel Honig (tut auch gut im Hals)

- und viel viel Ruhe….

So hatte ich mir das Wochenende eigentlich nicht vorgestellt, aber was soll ich machen… Muss ja morgen wieder einsatzbereit sein. Fabi pflegt mich auch ganz aufopferungsvoll, dafür bin ich ihm so dankbar!!!!

Tja, nun lieg ich hier so rum, kann nicht mehr schlafen und röchel so  vor mich hin ^^

Auf Arbeit läuft sonst alles recht gut. Ich schaff meine Post ganz gut – trotz teilweiser Vertretung meiner Kollegin. Am Mittwoch hatten wir ne Umverteilung – das wird jedes Jahr mindestens einmal gemacht, damit ein Sachbearbeiter nicht immer die gleichen Buchstaben hat. Mein Aktenschrank ist wieder ein bisschen voller und ich freu mich trotzdem. Solange ich diesen Job behalten kann, ist alles gut. Macht mir auch richtig Spaß – ich bin zufrieden (muss ja auch mal gesagt werden ;o) )

Montag, 15.12.2008: “Alles scheiße, deine Elli…”

Heut ist wieder einer dieser Tage, an denen man Depressionen kriegen könnte… Aber erstmal ein Rückblick auf die letzten Tage:

Am 12.12.2008 wurde ich auf eigenen Wunsch aus der Tagesklinik entlassen. Ich fühlte mich bereit, wieder ich selbst zu sein und es mit dem Alltag aufzunehmen. Soweit, so gut.

Am darauf folgenden Samstag waren wir (Fabi und ich) mal wieder viel zu spät aber trotzdem beim Model-Kartei-Treffen in der Turnhalle in Friedrichshain. Als wir gegen 24.00 Uhr ankamen, war in etwa noch ein Drittel der Gesamtzahl aller Models und Fotografen dieses Abends anwesend. Wir haben ein bisschen gequatscht und uns einen Latte-Macchiato gegönnt (es sei mir verziehen, wenn ich es falsch geschrieben habe ^^). Da an diesem Tag jeder etwas weihnachtliches an sich tragen sollte, hatte ich beschlossen, 2 Weihnachtskugeln als Ohrringe zu benutzen, was auch gut ankam. (Ne Weihnachtsmütze kann ja jeder aufsetzen ;oP)

Tja, den Sonntag haben wir dann auch ziemlich ruhig verbracht und ich wurde schon langsam ein wenig nervös vor dem heutigen (wieder) ersten Arbeitstag. Und was soll ich euch sagen?? Wär ich nur im Krankenhaus geblieben =( Ich hatte extra einen Kuchen gekauft, um mich bei allen zu bedanken, dafür, dass sie meine Arbeit in der stressigen Zeit mit erledigt hatten. Schließlich war ich ganze 2 Monate weg. Nach der folgenden Nachricht hätte ich eigentlich lieber den Kuchen einem Verantwortlichen ins Gesicht geschmissen. Unsere Schwerbehindertenvertretung kam mit traurigem Gesicht auf mich zu und sagte etwas, wie: Wir müssen heute unbedingt miteinander reden. *schluck* Ich meinte: Wieso? Ist es sehr schlimm? Sie: Ja. Ich: Ich werde doch gekündigt O_O Sie: Ja. :o ( Ich: Zu wann?? Sie: Wahrscheinlich zum 31.12.

Was danach geschah, könnt ihr euch ja denken. Ich brach in Tränen aus und musste erst mal 2 Zigaretten rauchen… Danach versuchte ich, so gut es geht, weiter zu arbeiten, aber es fällt mir sehr schwer… Am Mittwoch muss der Personalrat noch zustimmen und dann bekomm ich meine Kündigung. Tja, was soll ich da sagen?! Viele Chancen kann ich mir nicht ausrechnen… Was für ein tolles Fast-Weihnachts-Geschenk…

Und wieder ein Grund mehr, Weihnachten zu hassen.

Gute Nacht.

Die Psychiatrie und ich…

Heute ist Sonntag, der 09.11.2008. Ich sitze auf der Couch und fühle mich schon den ganzen Tag schlecht. Also hab ich beschlossen, einen Auszug aus den letzten 4 Wochen nieder zu schreiben – vielleicht hilft es ein bisschen…

Was zuvor geschah…

Vor ca. 6 Wochen begann es, dass meine Zuckerwerte mal wieder anfingen, zu spinnen. Ich bin immer noch dabei, meine optimale Basalraten-Einstellung für die Insulinpumpe zusammen mit meinem Diabetologen zu finden. Mittlerweile beträgt meine Basalrate ca. 20 Einheiten Insulin am Tag, was schon eine Verbesserung ist, denn vorher hatte ich schon weit über 30 gebraucht… Um so verwirrender war es, als ich immer öfter anfing, nach dem Essen zu unterzuckern. Mein Essensinsulin war wohl zu hoch angesetzt. So kam es, dass ich immer öfter nach dem Essen noch mehr essen musste, um meinen Blutzucker auf einem normalen Level zu halten – das führte natürlich dazu, dass mir immer schlecht wurde – von den unangenehmen Unterzuckerungserscheinungen mal ganz abzusehen -> Zitternde, schwitzende Hände, Doppelbilder bzw. verschwommenes Sehen, Herzrasen, und so weiter… Hinzu kam, dass ich 2 Wochen lang ziemlich erkältet war und trotzdem arbeiten ging – aus Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Schließlich ist Krankheit dort nicht gern gesehen, schon gar nicht in der Probezeit!

Nach einigen Tagen – das zu viele Essensinsulin war wieder reguliert, hatte ich trotzdem immer wieder nach dem Essen Unterzuckerungsanzeichen, obwohl ich nicht unterzuckert war… Aus Angst, zu unterzuckern habe ich immer öfter meinen Blutzucker gemessen. Auch das Herzrasen machte mir Sorgen, so wurden immer häufigere Blutdruckmessungen und das ständige Ertasten meiner Halsschlagader zum Messen des Pulses zum Alltag. Alles drehte sich nur noch um meine Gesundheit. Der Termin für den Herzultraschall kam immer näher, was mir zusätzlich Angst machte…

13.10.2008 – Der Zusammenbruch

Am Montag, dem 13.10.2008 fuhr ich ganz normal zur Arbeit. Ich fühlte mich durch die Erkältung immer noch ziemlich schwach, mein Herz raste mal wieder in der Ubahn, meinen Finger hatte ich dauerhaft am Puls… Irgendwie war mir die ganze Zeit ein bisschen schwindelig. Aber ich wollte durchhalten, es gab schließlich viel zu tun. Also machte ich mich auf, die Aktenberge zu bekämpfen. Am Anfang ging das auch noch ganz gut, doch auch die Aufregung vor dem Herzultraschall war da… Ich wurde zunehmend schwächer… Gegen 10 Uhr morgens saß ich meiner Kollegin gegenüber am Schreibtisch, zitterte und wurde immer blasser, was auch sie bemerkte. Sie bot mir an, im Nebenraum ein paar Stühle zusammen zu schieben, damit ich mich etwas hinlegen kann, was ich zunächst verneinte. Ich wollte kämpfen.

Diesen Kampf hatte ich jedoch nach 5 Minuten aufgegeben. Mir ging es zunehmend schlechter und ich bat sie nun doch, mir zu helfen. Sie rannte sofort los und brachte mich weitere 5 Minuten später in den Sitzungsraum, damit ich mich hinlegen konnte. Ich atmete schwer und mir war schwindelig. Die Unterzuckerungsanzeichen machten sich wieder breit, ich maß und hatte einen Wert von 9 mmol/l – also keines Wegs zu tief, sogar etwas zu hoch. Mein Puls raste. Ich hatte Schweißausbrüche und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Ich ließ einen Krankenwagen rufen, der ungefähr 10 Minuten später da war.

Super, ich hatte es geschafft, das ganze Amt in Aufruhr zu versetzen. :o ( Aber ich hatte echt Angst. Als der Notarzt da war, war mein Blutdruck normal, ich hatte mich etwas beruhigt. Trotzdem wurde ich in die Notaufnahme der Charité mitgenommen. Meine Kollegin war so nett, Fabi zu informieren, der sich nun natürlich auch tierische Sorgen machte und versprach, so schnell wie möglich zu kommen.

In der Charité angekommen, wurde ich erst mal auf ein Bett gelegt und abgestellt… Nach gefühlten Stunden kam die erste Ärztin, die mich ausfragte, was passiert war, mich abhorchte, Blut abnehmen ließ und meinen Bauchraum abtastete… Leider hatte ich gerade zufällig zu diesem Zeitpunkt an genau der Stelle, wo die Dame drückte einen Druckschmerz, worauf hin dann ein Spießrouten-Lauf los ging…

Um es etwas abzukürzen: Nach insgesamt 8 Stunden Aufenthalt in der Notaufnahme, habe ich etwa 4 Krankenschwestern und 6 Ärzte gesehen, eine Blutabnahme ohne Befund, eine Urinprobe ohne Befund, einen Bauchultraschall ohne Befund, eine gynäkologische Untersuchung ohne Befund, ein EKG ohne Befund und eine Entlassung aus der Notaufnahme mit vielen Papieren und der Bitte, doch wieder vorzusprechen, wenn die Probleme erneut auftreten…

Völlig entnervt und kein bisschen schlauer verließen wir die Charité und fuhren nach Hause.

14.10.2008 – Diagnose: Panikattacken

Am nächsten Tag beschloss ich, noch zu Hause zu bleiben und mich ein wenig auszuruhen. Fabi fuhr zur Arbeit und ich legte mich aufs Sofa. Nachdem ich ein bisschen was gegessen hatte, überkam mich plötzlich eine seltsame innere Unruhe, gefolgt von den schon bekannten Unterzuckerungsanzeichen und dem Gefühl, einen riesigen Kloß im Hals zu haben. Ich war ganz allein – dieser Gedanke schoss mir unwillkürlich in den Kopf.

Blutzuckercheck: ok

Blutdruck: leicht erhöht

Puls: viel zu hoch

PANIK…

Ich hatte Angst. Angst, hier ganz alleine im Wohnzimmer einen Herzinfarkt zu bekommen – oder sogar schlimmeres. Mein Herz schien unaufhörlich zu rasen und genauso raste ich nun von einem Raum in den nächsten. Ich konnte mich einfach nicht beruhigen… Ich fing an, zu weinen und wusste nicht mehr weiter… Also rief ich Mama an.

Aber auch sie konnte mich nicht beruhigen und riet mir, wieder den Notarzt zu rufen, was ich auch tat. Gleich, nachdem ich aufgelegt hatte, rief ich wieder Mama an und wartete quasi gemeinsam mit ihr auf die Ankunft der Feuerwehr. Ich wollte nicht allein sein…

Der Krankenwagen kam, ich stand am Fenster und begann, mich bei diesem Anblick langsam zu beruhigen, legte auf und ließ den Feuerwehrmann rein. Er konnte nur meinen Blutdruck messen, der sich langsam wieder normalisierte und redete ein bisschen mit mir. Ich kam mir langsam schon leicht verrückt vor. Wieso war alles gut, als der Notarzt kam? Er bot mir an, mich trotzdem mit in die Rettungsstelle zu nehmen und meinte, wie es aussieht, brauche ich ein Gespräch.

So kam ich in die Rettungsstelle des Humboldt-Klinikums bei uns um die Ecke, es wurde wieder ein EKG gemacht, ich hatte vorsichtshalber auch meine Untersuchungsergebnisse vom Vortag mitgenommen und ich musste nicht lange warten, da kam für mich schon die Oberärztin der Psychiatrie für ein Gespräch.

Die Ärztin war sehr nett und wir haben uns ziemlich lange unterhalten. Sie gab mir zu verstehen, dass ich typische Anzeichen für eine Panikattacke aufwies und möglicherweise an einer Angsterkrankung leide. Sie klärte mich gleich über mögliche Behandlungsmethoden auf. Eine Möglichkeit wäre eine stationäre Behandlung in der Psychiatrie, welche gute Heilungschancen aufweist. Ich äußerte meine Ängste um meinen Arbeitsplatz, da sie auch von einer Mindest-Dauer von 6-8 Wochen sprach, mit anschließender ambulanter Weiterbehandlung. Also vereinbarten wir erst einmal, dass ich versuche, mit einem Psychologen ambulant mein Problem anzugehen und falls es nicht besser wird, nach Beendigung der Probezeit auf die stationäre Behandlung zurückgreife. Für das eventuelle Auftreten einer neuen Panikattacke gab sie mir noch ein Beruhigungsmittel mit (3 Schmelztabletten Tavor – zergeht im Mund und wirkt relativ schnell). Ich bedankte mich, ruhte mich noch etwas aus und ging dann zu Fuß wieder heim, um mich hin zu legen. Auf dem Heimweg telefonierte ich wieder mit Mama, um ihr alles zu berichten.

Zu Hause angekommen, aß ich einen halben Apfel und wollte mich etwas schlafen legen. Jedoch ging das ganze Spielchen nach einer halben Stunde wieder von vorne los: Ich bekam keine Ruhe, begann wieder zu Zittern, mein Herz raste erneut, Schweißausbrüche und die Angst, dass doch etwas mit mir nicht stimmt… Ich wollte nicht warten, bis jemand zur Hilfe eilt, alles verlief, wie im Film. Ich zog mich an, stürmte aus der Tür und eilte zu Fuß zurück ins Krankenhaus. Die letzten Meter kroch ich schon fast, rief wieder völlig panisch meine Mama an. Zu Hause hatte ich noch schnell eine Tavor eingeworfen, die jedoch nicht zu helfen schien… Im Krankenhaus guckte mich die Schwester verwundert an, weil ich schon wieder da war.

Gleiches Spielchen, wie zuvor: Anne ins Bett, Blutdruck, Blutzucker soweit okay, Puls noch ziemlich hoch, diesmal wurde auch noch eine Internistin gerufen – zur Sicherheit. Die hörte mich ab, keine Anormalitäten festzustellen, also kam die Oberärztin der Psychiatrie wieder. Diesmal einigten wir uns darauf, dass ich mich abholen lasse und am nächsten Tag stationär aufgenommen werde. Es hatte ja keinen Sinn, so arbeiten zu gehen…

Also wieder Mama angerufen, die informierte Fabi, der sofort los eilte und ich verbrachte die Wartezeit draußen und wusste kaum noch, wo oben und unten ist. Nun hatte ich es also: Ich bin verrückt :o D

Später fuhr ich noch mit Fabi zum Zuckerarzt, erzählte dem alles, er schrieb mir die Einweisung mit Diagnose Panikattacken, setzte noch meine Basalrateneinstellung weiter nach unten, damit ich nicht wieder Angst vor Unterzuckerungen haben musste und wir fuhren wieder nach Hause. Dort versuchte ich noch, mit der Krankenkasse die Kostenübernahme für das Krankenhaus zu klären, was jedoch wenig Erfolg hatte, da nur noch die Service-Hotline besetzt war.

15.10.2008 – Tag der Aufnahme – Anne kommt in die Psychiatrie!

Morgens telefonierte ich nochmal mit der Krankenkasse, die mir immer noch nicht helfen konnte, da sie zunächst Unterlagen vom Krankenhaus benötigte. Also musste von dort aus alles geregelt werden. Die Sachen waren gepackt und so fuhren wir gegen 9 Uhr ins Krankenhaus, wo ich mich anmeldete und kurze Zeit später mein Bett bezog. Im Verlauf des Tages wurde ich gewogen, hatte ein erstes Aufnahmegespräch, bekam einen Fragebogen zum Ausfüllen und es wurde mal wieder Blut abgezapft. Man versprach mir auch, dass der Herzultraschall während des Aufenthaltes erledigt wird, damit ich nicht noch länger warten muss. Leider hatte ich den eigentlichen Termin am Montag ja in der Charité verbracht…

Rückblick auf 4 Wochen Psychiatrie…

So schlimm, wie sich das alle immer vorstellen, ist es nicht – das sei mal vorweg erwähnt. Ich bin echt froh, dass ich den Schritt gemacht hab, auch, wenn ich heute das Gefühl hab, dass sich noch nicht viel gebessert hat, aber ein paar Wochen hab ich ja noch vor mir. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt – alles Leute wie du und ich – wahrscheinlich sogar die normalsten Menschen, die man überhaupt kennen lernen kann. Viele leiden unter Depressionen, manche auch an Angsterkrankungen, wie ich, oder an Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken. Einige bleiben nur zur Krisenbewältigung 1-2 Wochen, einige viele, viele Monate… Aber alle mit dem gleichen Ziel: stabilisiert zu werden, um in der “normalen Welt” wieder einigermaßen zurecht zu kommen.

Mittlerweile werde ich auf das 2. Antidepressivum eingestellt, was angstlösend, schlaffördernd und appetitanregend wirkt – das 1. hatte nicht den gewünschten Effekt. Leider dauert es immer 2-4 Wochen, bis überhaupt eine Wirkung eintritt, so bleibt zu hoffen, dass das 2. nun das richtige ist. Unter der Woche hat man viele Therapien, wie zum Beispiel: Musiktherapie (zum Musik hören und Musik machen), Ergotherapie (Basteln), Entspannungstherapie (Progressive Muskel-Relaxation nach Jacobssen), Gymnastik, Tanztherapie (was aber eher Bewegungstherapie ist und nicht wirklich was mit tanzen zu tun hat), Genusstraining, Achtsamkeitstrainig und auch sogenannte Psychoedukations-Gruppen, in denen man etwas über seine Krankheit lernt und wie man damit besser umgehen kann… Alles in allem geben mir die Therapien sehr viel und ab nächste Woche komme ich wahrscheinlich in die Tagesklinik. Das heißt, ich kann zu Hause schlafen und habe mit anderen Patienten zusammen einen voll gefüllten Therapieplan von 8-15 Uhr. Dort kann ich mich dann langsam wieder an die Welt “draußen” gewöhnen und erproben, wie ich so zurecht komme. Derzeit habe ich auch noch einmal die Woche ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin, was immer ziemlich aufwühlend aber auch befreiend ist. In der Tagesklinik bekomme ich dann eine neue Therapeutin (leider) und wenn ich wieder arbeiten gehe, muss ich mir ambulant einen Psychologen suchen, der dann weiter mit mir arbeitet.

Ich bin hoch motiviert und hoffe, dass ich mein Problem bald in den Griff kriege. Ach, übrigens hat meine Therapeutin bei mir auch die Agoraphobie (also Platzangst) diagnostiziert. Hab also so einige Ängste, denen ich mich so nach und nach stellen muss. Aber das wird schon wieder – hoffe ich.

Heute fühle ich mich leider nicht so gut. War schon kurz davor, ne Tavor zu nehmen. Krieg schlecht Luft, meine Hände sind zittrig und schwitzig, mein Blutdruck ist ganz seltsam (ich war ne halbe Stunde auf dem Stepper und hatte danach einen Blutdruck von 97/82 Puls 102), was mir auch schon wieder Angst macht, obwohl beim Herzultraschall alles in Ordnung war. Am Freitag hatte ich sogar eine Magenspiegelung – unter Vollnarkose Gott sei Dank! – bei der aber auch nix raus kam, außer, dass ich ein bisschen wenig Magensäure produziere… Tja, so werden nach und nach alle möglichen Krankheiten ausgeschlossen und ich erkenne immer mehr, dass ich mir ziemlich viele Dinge viel zu sehr zu Herzen nehme…

In 2 Stunden muss ich wieder im Krankenhaus sein – hatte “Belastungsurlaub”, das heißt, ich hab zu Hause übernachtet, um zu probieren, wie ich zurecht komme. Blöd nur, dass es mir heute so furchtbar mies geht :o ( Dabei will ich eigentlich gar nicht jammern *grml*

Also erst mal Schluss jetzt, war ja auch genug Neues ^^

18.06.2008 – Die Zeit rennt…

Wo ist die Zeit geblieben??? In 2 Wochen bin ich schon 1 Tag arbeiten gewesen O_O Wahnsinn…

Heute ist Mittwoch und wir sind seit 2 Tagen wieder zu Hause. Letzte Woche haben wir ja das Haus meiner Eltern gehütet ^^ Hätte nicht gedacht, dass wir dort so wenig Langeweile haben würden. Dabei hatte ich mir vorgenommen, noch ganz viele Bilder zu bearbeiten.. Gerade mal 2 hab ich geschafft… Naja, die ersten Tage war es sau warm und wir haben viel Zeit damit verbracht, den Garten vorm Vertrocknen zu retten. Der Hund hat jeden Tag pünktlich um 13 Uhr sein Fresschen bekommen und ich hab 2x am Tag seine kaputte Nase eingecremt… So verging ein Tag nach dem anderen und *schwuppdiwupp* war die Woche rum. Am Sonntag Nachmittag kamen meine – vom Urlaub gestressten – Eltern wieder nach Hause und Montag sind wir dann wieder in die heimischen Gefilde abgedampft ^^

Im Moment gibt es nicht viel zu erzählen, deshalb schreib ich auch nur noch so selten. Als Arbeitslosem passiert mir ja auch nicht viel :o D Fabi schläft noch (es ist 14:50 Uhr) und ich bin auch erst ein paar Stunden wach. Immerhin hab ich schon das Frühstück hinter mir. War immer noch nicht beim Zuckerarzt. Blöder Weise hatte ich für letzten Freitag einen Termin gemacht, den ich natürlich nicht wahrnehmen konnte… Jetzt muss ich mich wieder aufraffen und einen neuen machen… Man, wär das schön, wenn der in regelmäßigen Abständen zu einem nach Hause kommen würde und dieses lästige Aufschreiben nicht wäre… (hab ich auch wieder seit Tagen nicht gemacht)… Meine Werte waren ein paar Tage richtig gut – bis auf einige Unterzuckerungen… Mittlerweile schwanken sie wieder ziemlich. Mir gehts auch nicht so besonders – hab heut schon wieder Kopfschmerzen und mein Bauch tut auch weh… Wer weiß, sind bestimmt nur Blähungen :o D

Gestern hab ich ne neue MySpace-Seite gemacht, die *Bassbottle Supporting Group* Hab mittlerweile schon 71 MySpace-Freunde. Vielleicht hilfts ja, ihn noch ein bisschen bekannter zu machen. Der Link zur Seite wird gleich rechts bei den Links zu sehen sein ;o)

Jetzt werd ich mich erst mal wieder an ein Bild setzen… Will ja irgendwann damit fertig werden. Cindy und Dominik haben schon nach dem nächsten Shooting gefragt :o D

Also, bis demnächst ;o)

Donnerstag, 29.05.2008 – Der Wonnemonat neigt sich dem Ende…

… und wieder ist es über eine Woche her, dass ich von mir hören lassen hab… War wieder eine turbulente Woche ^^

Am Sonntag waren wir mit Knut unterwegs und haben uns nen interessanten Friedhof angeguckt – seine kleine Tochter war auch mit. Hat echt Spaß gemacht. Danach war lecker Grillen angesagt… Hmmmmm…. Waren wir vollgefressen :o D

Carla und BiancaMontag kam dann der liebe Carla (www.carlasubito.de) mit seiner Freundin zu Besuch. Er hat bei uns genächtigt und so ganz nebenbei haben wir auch 1-2 Fotos gemacht und ein paar skurrile Video-Sequenzen für seine Musikvideos. Es war wirklich sehr erfrischend, 2 so tolle Menschen zu Besuch zu haben! Auch Bianca – Carlas Freundin – hat spontan am Dienstag ein Fotoshooting mit uns durchgeführt. War echt lustig und zum Thema “Götter in der heutigen Zeit”. Kurzer Hand wurde unser Wohnzimmer zum Fotostudio und los gings… Ach, die beiden waren so herrlich unkompliziert – Carla kannte ich ja schon vom letzten Jahr. Im April 2007 waren die Bilder entstanden, die nun unser Schlafzimmer schmücken :o ) Es ist so genial, dass Carla den gleichen Humor hat, wie wir… Den Dienstag schlossen wir noch mit einem gemeinsamen lustigen IKEA-Besuch (mit anschließender HotDog-Runde) ab und dann fuhren die beiden wieder Richtung Heimat…Schade, dass die tollsten Menschen immer am weitesten weg wohnen.

[An dieser Stelle mal ein ganz dicker Knuddler an meine süße Babs - hab dich lieb, Süße!!] – Hoffe, das klappt mit dem Urlaub, denn Babs und Jens wollen ja auch Ende Juni noch zu uns kommen :o ) *freu wie blöd* Irgendwie ist es voll toll, Gastgeber zu sein. Und noch toller ist es, wenn die Gäste sich wohl fühlen…

Meine Photoshop-Fortschritte halten sich leider auch in Grenzen… Und das, obwohl Knut mir ein paar hilfreiche Tipps gegeben hat… In letzter Zeit war mir irgendwie gar nicht nach Bildbearbeitung… Mir gings auch nicht so gut. Hab heut den ganzen Tag Tinitus gehabt :o ( Son blöder Pfeiffton im Ohr… Hoffe, der geht wieder weg. Und Kopfschmerzen hatte ich auch die ganzen letzten Tage… Muss wohl am komischen Wetter liegen… Meine Zuckerwerte machen auch wieder Zickzack-Kurven… Muss endlich zum Zuckerarzt!!! (Immer dieser innere Schweinehund :o / ) Vom Rauchen reden wir mal gar nicht, denn das machen wir derzeit wieder Vollzeit… Naja… Wenigstens hab ich gestern wieder mit ner Schwedenkräuter-Kur angefangen: morgens und abends je 3 Teelöffel Schwedenkräuter mit ordentlich Wasser hinterkippen. Beugt gegen alles Mögliche vor und hilft auch gegen fast alles, was man so hat ^^ Nebenbei regen die auch noch die Verdauung an… Ist also sehr weiter zu empfehlen, auch wenn’s erbärmlich schmeckt :o D Die Schwedenkräuter hat natürlich mein Papa liebevoll zubereitet <3

Hab heute endlich geschafft, mein Führungszeugnis zu beantragen. Jetzt muss es nur noch irgendwann bei der neuen Arbeit ankommen… Die Beamten streiken ja zur Zeit in Berlin – deshalb mussten wir auch extra in ein anderes Bürgeramt gehen. Beim Finanzamt waren wir heute auch… Aber die Nappel dort sind sich ja zu fein, Fabi mal beim Ausfüllen zu helfen… Er braucht doch so dringend die Steuernummer für sein Label… Idioten… Tss…..

Ansonsten gibts von mir nix weiter Neues. Mittlerweile ist es schon Freitag, der 30.05.2008 und wir haben es 00:59 Uhr. Ich werd langsam müde und schlaf bestimmt bald ein. Also, bis demnächst :o )

Asche auf mein Haupt… ^^

Ich weiß, ich hab ewig nix mehr von mir hören lassen… Heute ist der (mittlerweile) 14.05.2008…

Also, was ist so in den letzten 1 1/2 Wochen passiert? Ich habe meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Bis ich die Personalstelle dort gefunden habe, hatte ich mir einige Blasen an den Füßen gelaufen… Das war nicht so toll. (Memo an mich selbst: Nie mehr die schwarzen Schuhe für weite Strecken tragen!). Weil ich mich verlaufen hatte, kam ich auch noch zu spät… :o / Aber unterschreiben durfte ich trotzdem ^^

Die nächsten “großen Ereignisse” waren 2 Fotoshootings letzte Woche. Das erste war mit Jan – nennt sich in der Model-Kartei wicked_s. (analog). Es hat voll Spaß gemacht und stand unter dem Thema “Frühlingsgefühle”. Wir sind dazu nach Finowfurt an den Finow-Kanal gefahren. Womit wir nicht gerechnet hatten, war das riesige Mücken-Aufkommen…Ich trage heute noch Erinnerungen an jede einzelne Mücke, die mich gestochen hat, mit mir rum… *grummel* Fabi war so lieb und hat uns dann an der nächsten Apotheke noch Autan geholt, damit wir es einigermaßen aushalten konnten… Aber es hat sich wirklich gelohnt. Mittlerweile habe ich auch schon ein paar Fotos bekommen, die der Fotograf mühevoll eingescannt hat – wie sein Name schon verrät, fotografiert er analog. Die Ergebnisse kann man unter anderem auf meiner Online-Galerie (danke Richi ^^) bewundern. Den Link dazu stelle ich gleich rechts bei den Links rein :o ) Auf der MK hab ich natürlich auch ein paar Fotos. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Am Freitag war dann das Shooting mit Andreas (Welsch4You). Er hat ein eigenes Tonstudio und Fabi gleich eine Adresse gegeben, wo er sich als Synchronsprecher in eine Kartei aufnehmen lassen kann :o ) Wir hatten an diesem Tag das Thema Gasmasken – beim Zwiebel schälen, beim Windeln wechseln, beim Schlafen, beim Schminken, auf dem WC ^^ Hab bisher noch keine Muße gehabt, welche zu bearbeiten, sonst könnt ich schon mehr zeigen… Aber auf jeden Fall hab ich schon eins fertig, was ich euch natürlich nicht vorenthalten will:

Das ist natürlich was ganz anderes, als die anderen Bilder davor ^^ Hat auch genauso viel Spaß gemacht! Und an beiden Shooting-Tagen gab es von den Fotografen Spagetti Bolognese. War beide Male sehr lecker!! :o ))

Tja, am Samstag sind wir dann nach Lübbenau zu meinen Eltern gefahren. Mein Papa hatte am 12.05. Geburtstag und so haben wir wieder ein paar Tage in meiner alten Heimat verbracht. Es war wirklich schön und wir haben mit Papa auch ein paar Kisten voll Spitzwegerich gesammelt – damit wir wieder ganz viel Tee machen können ^^ Am Montag Abend haben wir sogar einen Maikäfer gesehen. Der saß plötzlich auf dem Tisch und wir haben natürlich fleißig Fotos gemacht. :o ) Wenn ich jetzt nicht zu faul und müde wäre, um meine Kamera zu holen, würd ich auch glatt eins hochladen ^^ Aber ich hols nach, versprochen ;o)

Am Sonntag war Muttertag. Und ich hab meiner Mama ein selbst gepflücktes Sträußchen geschenkt :o ) – Leider unter Schmerzen. Denn schon bei der ersten Pflanze, die ich draußen im Garten mit einem Messer abschneiden wollte, habe ich mir einen schmerzhaften Dorn in den Daumen gejagt, der dann in einer längeren Gemeinschaftsoperation durch Papa und Mama wieder entfernt wurde. *AUA* Fabi hat das ganze auf Video festgehalten… Sollte dieses jemals hoch geladen werden, sag ich hier natürlich bescheid ^^

Und gestern – kurz vorm Fahren – haben wir noch ein ganz anderes Spektakel erlebt. Ein riesiger Wild-Bienen-Schwarm hatte sich beim Nachbarn gegenüber versammelt. Man muss dazu sagen, dass besagter Nachbar Imker ist und sich demnach über neuen Bienen-Zuwachs freut ;o) Auf jeden Fall habe ich noch nie so einen gewaltigen Schwarm Bienen gesehen – in ECHT! Das war vielleicht spannend. Wir haben alle an der Straße gestanden und mit Ferngläsern die Bienchen beobachtet. Der Nachbar wollte die Bienen einfangen, gleich nachdem sie eine Traube an einem der Bäume gebildet hatten. Dies ginge wohl nur, wenn die Königin dabei ist, denn dann würden die anderen Bienen ihr “Staatsoberhaupt” beschützen wollen und sich dafür um sie herum versammeln. Gesagt, getan und so bildete dieser gigantische Bienenschwarm nach und nach eine riesengroße Traube am benachbarten Nadelbaum. Der Nachbar zog sein Imkerkostüm an und stellte eine Leiter an den Baum. Und tatsächlich – er schaffte es, fast alle Bienen einzufangen. Dazu nutzte er eine Art Leinensack, den er an den Baum hing. Er begann, die Bienen langsam vom Baum in den Sack zu schütteln und nachdem einige Bienen dort haften blieben, drehte er ihn um. Immer mehr Bienen versammelten sich und nach einiger Zeit hatte sich fast die gesamte Bienen-Traube auf dem Sack getummelt, welchen der Nachbar dann an den weiter unten gelegenen Ast des Kirschbaums hängte, damit sich in Ruhe das gesamte Bienenvolk versammeln konnte. Leider kann ich nicht berichten, wie die Geschichte ausging, weil wir dann zum Mittagessen gerufen wurden. Aber ich bin mir sicher, dass unser Nachbar nun einen neuen Schwarm für seine Bienenzucht besitzt :o )

Jetzt sind wir wieder zu Hause und werden auch gleich ins Bett gehen. Es ist ja schon 2:02 Uhr morgens ^^. Ich meld mich wieder – diesmal auch nicht nach sooo langer Zeit!!

Bis bald :o ) Anne

Sonntag, 04.05.2008 – abgammeln

Es ist jetzt 14:26 Uhr und ich bin vor ca. 3 Stunden zum 2. Mal wach geworden… Das erste Mal war gegen 6 Uhr morgens, als mein Schatz fiebernd vor mir saß – 38.4°C … Im Halbschlaf hab ich ihm einen Tee aus Birkenblättern, Schafgarbe, Kamille, Frauenmantel, Thymian, Rosmarin, Lindenblüten und Holunderblüten gemacht. (Die Kräuter hat zum größten Teil mein Papa für mich gesammelt und getrocknet… Er ist eine echte Kräuterhexe ^^). Jetzt liegt Fabi neben mir und schläft… Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser :o ( Ich hab auch schon wieder Kopfschmerzen… Und Hunger! Werd’ gleich mal schauen, was noch so zu Essen da ist…

Meine Kamera ist schon wieder irgendwo verschollen – sonst würd ich ein Bild von mir machen… Ist aber auch nicht grad sehenswert :o D

Gestern ist nicht mehr viel passiert… Wir waren noch kurz Möhren und Öl einkaufen und haben Frau K. (die unsere Steuererklärung gemacht hat) ihr Geld und die fehlenden Unterlagen in den Briefkasten gesteckt. Und ich hab abends wieder eine Zigarette geraucht :o (( Aber nur eine! Und heute werde ich keine rauchen!! Versprochen. :o )

So, ich schreib später weiter… Muss jetzt mampfen *g*

Was danach geschah… (27.04.2008/28.04.2008)

Ohje, lang ist’s her, dass ich euch schrieb…. Nun werd ich mal ganz schnell aufholen… Also, zunächst mal noch ne Kurzzusammenfassung vom restlichen Sonntag:

Wir hatte kurzer Hand beschlossen, noch ein bisschen raus zu gehen… Dafür haben wir uns extra schick gemacht und sind losgezogen… Nach ein wenig spazieren, beschlossen wir, Cindy und Dominik anzurufen. Vielleicht hatten die ja Lust, was mit uns zu unternehmen… Leider waren die grad spazieren. Dafür haben wir uns aber für den 1. Mai verabredet :o ) Dann fiel mir noch Jeany ein :o ) Da es meine Idee war, sie anzurufen, musste ich das auch machen – dabei hass ich doch telefonieren so sehr… :o ( Aber gut, wir hatten uns für 21:00 Uhr in Reinickendorf am “Kraftstoff” verabredet. Wir beschlossen, nochmal nach Hause zu gehen, etwas von unserer leckeren Bolognese zu essen und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin zu fahren.

Leider machte uns zunächst die BVG einen Strich durch die Rechnung… Die U6 fuhr noch bis zum nächsten Tag nicht. Also in den Schienenersatzverkehr. Dort trafen wir auf einen netten jungen Busfahrer, der uns auf die Frage, ob eine Kurzstrecke bis zum Kutschi reicht, einfach so mitnahm. – Siehe da, es gibt noch nette Menschen auf dieser Welt :o ) – Wir sind nicht allein!!! *g*

Gegen 21:15 Uhr sind wir dann auch endlich angekommen. Aber wie es das Schicksal so wollte: Der Laden hatte zu… :o ( Also sind wir doch nach Gegenüber ins DoubleX gegangen – Dort hieß es dann aber: Wir machen um 22:00 Uhr zu, wenn keiner mehr kommt… Na supi, hatten wir ein Glück… Also schnell bestellen. Ich nahm einen BoraBora – leckerer Cocktail – den ich nach ca. einer halben Stunde auch geleert hatte. Also konnte ich mir noch einen 2. genehmigen, bevor der Laden schloss. Ich muss zugeben, an diesem Abend fiel es mir das erste Mal seit langem wieder schwer, nicht zu rauchen… :o ( Aber, ich habs geschafft! Als der Laden dann also geschlossen hatte, mussten wir uns wieder was Neues suchen… Unterwegs kamen wir an der Tankstelle vorbei, wo sich Fabi und Jeany noch mit je einer Flasche Wein eindeckten. Ich war von meinen schnell hintergekippten Cocktails noch genug bedient. Da merkt man erstmal wieder, dass man nix mehr verträgt…

Hier ein paar Fotos von unterwegs:



Sommerlich, wie es war, gingen wir nach der Korkenzieherbeschaffungsaktion und einer kurzen Haustierkennenlern- und Puller-Runde in den nächstgelegenen Park, wo wir uns auf dem Spielplatz niederließen… Die Schaukeln luden zum Verweilen ein und so verbrachten wir dort einige Zeit…

Witterungsbedingt machten wir uns dann aber so gegen 1 Uhr nachts auf den Weg zu Jeany’s Wohnung. Es war langsam wirklich kalt geworden und ich hatte mich zwischenzeitlich schon mit ihrem großen Pali-Tuch zugedeckt.. Hat nur leider nicht viel geholfen – und da der Alkohol bei mir auch nicht mehr wirkte, spürte ich so langsam die Kälte meinen ganzen Körper hinaufkriechen… *bibber*

Nachdem ich einpaar mal eingeschlafen war, Wayne’s World und The Wedding Singer lief, war es dann auch schon gegen 6:00 Uhr morgens und wir machten uns langsam auf den Heimweg. Zurück gings mit der S-Bahn. Ich glaub wir waren ca. um 8:30 Uhr im Bett…

Mehr Fotos zu unserem lustigen Abend zu dritt gibt es übrigens hier:

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Der Wecker klingelte nicht spät genug, trotzdem musste ich wieder hoch, denn wir hatten angekündigten Besuch. Am Montag sollte endlich unsere Steuererklärung gemacht werden. Wir haben es aber rechtzeitig geschafft, die Wohnung noch auf Vordermann zu bringen und pünktlich 15 Uhr klingelte die Frau, deren Namen ich wohl nie ausschreiben kann… ^^ Wir tranken Kaffee, aßen (gekauften) Zupfkuchen und so ganz nebenbei hatte Frau K. unseren zu erwartenden Lohnsteuerjahresausgleich berechnet. Einen Nachweis muss ich noch nachreichen, dann kann sie die Steuererklärungen wegschicken und wir bekommen hoffentlich bald unser Geld. Dann können wir uns endlich die langersehnte Spiegelreflexkamera kaufen :o )))

Ansonsten ist am Montag nicht mehr viel passiert, denn wir waren beide sehr zerknautscht und gaben uns der Anziehungskraft des Sofas hin, bis der Tag verstrichen war… Naja, nicht ganz. Fabi war sehr produktiv und hat eine lustige neue Comic-Figur entworfen :o )

Das Wochenende – 26.04.2008/27.04.2008

Leider hab ich gestern kein Foto gemacht… Hatte ne voll coole Frisur (Sah son bisschen nach Punk aus ^^)

Gefühls- und gemütsmäßig ist wieder alles in Ordnung. Die Depriphase ist vorbei und wir hatten einen schönen Tag gestern. Gegen 8 Uhr bin ich aufgewacht – Fabi war immer noch wach. Dann haben wir uns schick gemacht und sind als erstes nach Prenzelberg gefahren. Dort sind wir durch mehrere Geschäfte geschlendert, bis wir an unserem Ziel – “Made In Berlin” – angekommen waren. “Made In Berlin” ist ein Second Hand Laden, wos ziemlich ausgefallene Sachen gibt… Nicht so der Standard Second Hand Laden… Haben auch ein paar interessante Sachen gefunden – leider hatten sie mal wieder nicht das, was uns gefiel in unserer Größe. Letzten Endes haben wir 2 Schiffchen mitgenommen für je 4,99€. Immerhin ^^

Danach sind wir noch ein Stückchen dort gelaufen und gegen 15 Uhr in die Borsig-Hallen gefahren. (Mittlerweile sind wir schon fast dort eingezogen :o D In den letzten 2 Wochen waren wir fast jeden 2. Tag da ^^) Auch dort hab ich einiges an Geld gelassen. Ich hab endlich mal wieder seit langem 2 Hosen gefunden, die mir gefallen und sogar auf Anhieb gepasst haben!! Juhuu :o ))) Und ein paar neue T-Shirts sind auch wieder dabei gewesen =)

Nach unserer Einkaufsrunde und ein paar leckeren Sandwiches bei SubWay sind wir dann seit Langem mal wieder sinnlos mit dem Auto durch die Gegend gefahren… Diesmal war ich Fahrer – Fabi war ja verständlicher Weise ziemlich müde. Ich weiß nur noch, dass ich erst durch Heiligensee gefahren bin, dann auf die Autobahn, die Abfahrt Hohenzollerndamm wieder runter und nach langem hin und her wieder in Wedding auf die Autobahn… Dann die Holzhauser Straße wieder runter und dann durch viele Nebenstraßen quer durch Berlin. Letztendlich sind wir in Teltow gelandet und über Kleinmachnow wieder durch die Stadt zurück Richtung Norden. Am Kuh’damm wieder auf die Autobahn und ab nach Hause… War also ne ganz schöne Strecke – Ich liebe solche Fahrten… :o ) Das tat gut. Zu Hause ist Fabi dann auch bald eingeschlafen. Ich hab mir noch ne Stulle gemacht und ein wenig über icq mit Freunden gechattet. Gegen 24 Uhr sind mir dann auch die Augen zugefallen…

Jetzt ist es schon 17:33 Uhr und der Sonntag ist fast rum. Wir haben schon fleißig in der Küche geräumt, damit endlich mal alle Geräte draußen stehen bleiben können. Ich hab den Bio-Müll runter gebracht, wie auch die riesige Kiste mit dem Altpapier… Draußen ist herrliches Wetter :o ) Wir haben auch lecker gekocht – das heißt, Fabi hat lecker gekocht und ich hab ein bisschen geholfen. Heute gabs Spagetti Bolognese – allerdings nicht mit Fertig-Produkten, sondern völlig selbstgemacht. Auch die Tomatensoße haben wir aus frischen Tomaten, Zwiebeln, 3 Knoblauchzehen und 1 Selleriestange hergestellt. Es war köstlich! Das werden wir jetzt öfter machen – wo die Küchengeräte endlich ein eigenes Plätzchen haben *g*

Leider gibt es auch was Negatives zu berichten… Oder eigentlich eine Story, die mal wieder meine Blödheit demonstriert… Ich wollte heute die Wäsche sortieren – heute ist dunkle Wäsche dran :o D – Und da hab ich im Wäschekorb noch ein schwarzes Teil entdeckt. Also alles nochmal rausgewühlt, das schwarze Teil rausgeholt und BUMMMMMS – volle Möhre mit dem Hinterkopf an die Ecke vom Hängeschrank gerammelt… :o (( Ich hab so fürchterliche Kopfschmerzen… Obwohl mir Fabi gleich nen Eisbeutel fertig gemacht hat… Dass ich auch nie dran denke, dass der Hängeschrank genau überm Wäschekorb hängt :o / Manno, hatte schon Angst, dass es ne Gehirnerschütterung wird… Hoffentlich nicht. Hab glaube ne kleine Beule am Kopf, aber schwindlig ist mir nicht mehr so sehr…

Man, ich seh heut völlig zerzaust aus… Werd gleich erstmal baden gehen… Das sind die Überreste von meiner gestrigen Frisur :o D