Was denkt die sich eigentlich?

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Was für eine Nacht…

Zuerst die Geburtstagsfeier der lieben Susi, die im Übrigen ganz tolle Nägel macht ->> www.diehauptstadtkosmetik.de <<- und mir vor einem halben Jahr die Hochzeitsnägel gerettet hat, nachdem sie in Hellersdorf von einer… nennen wir sie mal Hausfrau mit Weiterbildung zur Nadeldesignerin…. völlig verhunzt waren. Aber ich schweife ab ^^

Also, nachdem ich gestern schwerlich versucht hatte, mein Bett zu verlassen, um dann nach einer Planänderung aus der Dusche am Mittag ein heißes Bad am Nachmittag zu machen, weil in Marzahn plötzlich der Himmel brach, um einen kurzen Schneesturm hervorzubringen, machte ich mich fertig für die oben genannte Geburtstagsfeier. Ich stellte dann aber mit Erschrecken fest, dass ich ja noch einkaufen wollte. Da sich mein Toastvorrat (=derzeitiges Hauptnahrungsmittel) dem Ende neigte und es auch Belag-technisch in meinem Kühlschrank eher mau aussah, fuhr ich also noch schnell in den Supermarkt, um die ein oder andere Sache zu besorgen.

Mein erschrockenes Gesicht über den Schneesturm (hinter mir)

“Leicht” verspätet (1 1/2 Stunden, um genau zu sein) traf ich dann auf der Geburtstagsfeier ein. Es gab ordentlich zu essen und zu trinken. Danke dafür, liebe Susi :0)

6 Cola-Whiskey später saß ich in einem Taxi zu einer Rave-Party im Nirgendwo…. Um halb 4 Uhr nachts musste ich dann feststellen, dass meine Handschuhe und mein Portemonnaie weg waren…. Weiß der Geier, wie ich die verloren hab. Schlimmer stehts aber um meine Begleitung. Er hat seine teure Kamera dort verloren. Wenigstens hatten wir noch gerade genug Geld für ein Taxi nach Hause.

Nach relativ viel Schlaf und einem – auf sehr interessante weise gekochten – Ei und 2 Kaffee bin ich jetzt wieder zu Hause, um auf die liebe Diana zu warten. Ich denke, wir werden uns heute einen gemütlichen Abend machen.

PS: Cola-Whiskey hat mich irgendwie nicht besoffen gemacht, meine Werte waren trotzdem erwartungsgemäß die ganze Nacht zwischen 16 und 19 mmol/l. Jetzt bin ich wieder bei nem 9er Wert angekommen….

PPS: Bin gerade voll mit dem Kopf geegen den Hängeschrank gerammelt. (-_-) ->> AUAAAA. *schöne Beule*

Ende der Geschichte

 

PPPS: Jetzt erst mal ne 5-Minuten-Terrine :D

 

Grüße aus dem Bett

Es ist Samstag, Samstag Mittag – ums genau zu sagen: 11:43 Uhr. Mittlerweile haben wir wieder Frühling. Draußen versucht die Sonne, sich durch die dunklen Wolken zu kämpfen, die in den letzten Stunden ordentlich Wasser auf der Landschaft verteilt haben. Sie schaffts aber nicht. Seit ungefähr 4 Stunden liege ich mehr oder weniger wach im Bett und kann mich nicht entschließen, dieses zu verlassen.

Mein erster Urlaubstag begann heute mit einem Blutzuckerwert von 15,2 mmol/l, Regen und Gedanken daran, was man an so einem tristen Tag machen könnte. Heute Abend bin ich noch auf einer Geburtstagsfeier eingeladen… Ich müsste noch ein wenig einkaufen – der Kühlschrank ist fast so leer, wie mein Magen. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich anziehen und raus gehen. Ich brauche Motivation. Jetzt.

Vielleicht motiviert mich ja mein Blutzucker. Mal sehen, wie er jetzt ist…….. 9,1 mmol/l – naja. Das geht noch besser. Aber nicht durch Rumliegen.

Also, Planung für heute:

1. Kaffee

2. Frühstück (noch nicht näher definiert)

3. duschen, anziehen

4. einkaufen

5. irgendetwas sinnloses machen, bis die Geburtstagsfeier beginnt….

 

Also dann. Auf zu Schritt 1.

 

Dies war ein Blog-Eintrag mit sinnlosen Informationen, durch die in euren Gehirnen wertvolle Kindheitserinnerungen gelöscht wurden. Sorry dafür.

Schleichwerbung... Her mit der Kohle :D

Noch 10 Tage bis zur Hochzeit O_O

Es ist soviel passiert in den letzten Wochen, dass ich mir überhaupt keine Zeit genommen habe, darüber zu berichten. Eigentlich wollte ich ja auch ganz viel über die Hochzeitsvorbereitungen schreiben, aber auch dafür blieb kein Gedanke. So werd ich jetzt eine “kurze” Zusammenfassung machen:

Das Outfit

Anfang des Jahres haben wir beschlossen, mit der Hochzeitsplanung für unseren großen Tag zu beginnen. Das erste Brautkleid war bestellt (ja, das ERSTE!), eine Schneiderin gefunden, die es bei Bedarf abändern würde und die auch Maß für die Bestellung nahm. Ich hatte ein wunderschönes Kleid im Internet gefunden, leider nur in China, wo es angeblich auch maßgeschneidert wurde…. Ein paar Wochen später kam dieses auch an und es war das reinste Alptraumkleid.

Hier mal meine Bewertung zu dem Kleid, falls sie nicht freigeschaltet wird (meine erste wurde nämlich auch wieder gelöscht!):
“Eigentlich sollte dieses Kleid mein Hochzeitskleid sein. Ich habe sogar extra von einer Schneiderin Maß nehmen lassen, damit eigentlich nicht viel schief gehen konnte. Leider gibt es von dem Kleid hier ja weder ein Bild von vorne, noch eine Beschreibung des Stoffes.
Mit dem Kleid auf dem Bild hat das Kleid, was ich erhalten habe, nicht viel gemeinsam. Der Stoff gleicht einem dünnen Laken, die Schnürung ist an “Schlüpfergummis” befestigt, Die Taille sitzt bei mir knapp unter der Brust (trotz Anfertigung auf Maß!!), die Schleppe ist ein eigener Rock, der sehr grob verarbeitet ist, mit einem riesigen Gummizug und der obere Rock des Kleides besteht aus soviel Stoff, dass man mindestens 2 Röcke drauß machen könnte….
Eine schlechte Investition, die ich auch nicht wieder tätigen würde. Vielleicht kann das Kleid mal als lustiges Faschingskostüm dienen – zu mehr ist es nicht wert. Sehr schade, vor allem, wenn man noch die 50 € Zollgebühren draufrechnet, die an den Postboten zu bezahlen waren.”

Und hier der Link zu diesem wunderschönen Kleid. – Klick -

Dafür habe ich nun aber einen schönen Ersatz gefunden. Von der Art des Kleides habe ich mich völlig verabschiedet und durch das neue Kleid kam sogar eine Art Motto für die Hochzeit zu Stande. Ich werde jetzt nämlich zur Hochzeit ein Petticoat-Kleid tragen. Auch dieses ist maßgeschneidert, allerdings nicht mehr in China, sondern in Berlin. Es gibt hier einen tollen Laden, der sich auf Petticoatkleider spezialisiert hat. Alle Kleider werden maßgeschneidert im Charlott Atelier. Änderungswünsche werden natürlich berücksichtigt.

Das hier ist das Grundmuster für mein Hochzeitskleid (Klick aufs Bild öffnet die Seite, um es zu kaufen):

Grundmuster für mein hochzeitskleid

www.mode50er.de

Wenn man sich jetzt die Schleife vorne wegdenkt und die Satin-Bänder in braun einfärbt, dann hat man in etwa mein Brautkleid. Das Charlott-Atelier hat mir passend dazu auch den Petticoat und einen Schleier genäht, so dass alles aus einem Guss ist.

Die passenden Brautschuhe habe ich übrigens im Berliner Hochzeitshaus gefunden. Dazu auch einen kleinen Brautbeutel (für sage und schreibe 29,- € O_o) und ein Strumpfband, welches mir meine liebe Trauzeugin spendiert hat. Das Geld für meine Brautschuhe hat übrigens meine Mama für mich eifrig über Jahre in einem großen Sparschwein (oder eher Spar-Elefant) gesammelt. Sind fast 95 € zusammengekommen, die sogar für die Schuhe UND den Brautbeutel gereicht haben :)

Das Geld für die Brautschuhe

Brautschuhgeldzählung

Für das Styling (Make-up und Haare) zu meinem 50er Jahre Brautkleid sorgt übrigens meine Freundin Babs, die ich hier im Blog schon öfter mal erwähnt habe. Ein großes Talent am Visagisten-Himmel – und das als Autodidaktin. Ich würde mich stylingtechnisch jederzeit blind in ihre Hände begeben. Und ich bin überglücklich, dass sie mein Brautmake-up und die Frisur übernimmt. Nachdem das Probestyling stand, hab ich mich das erste Mal wirklich als Braut gefühlt…

Fabi hat mittlerweile auch einen tollen schwarzen Anzug mit dem zu mir passenden elfenbeinfarbigen Hemd, schicken schwarzen Schuhen und einer braunen Krawatte. Sieht klasse aus. Preislich lag ich mit meinem (von meiner Schwiegermutter in spe freundlicher Weise gesponserten) Brautkleid sogar unter dem Outfit für Fabi.

Die Ringe

Das hier sind unsere Ringe. Vor ein paar Wochen haben wir sie abgeholt und sie sind ein Traum in Stahl. Eine Gravur ist schon drin und ich freue mich schon riesig, meinen in 10 Tagen endlich tragen zu dürfen. Die Schmuck-Manufaktur Grebe würden wir jedenfalls immer wieder weiterempfehlen. Das Tolle ist wirklich, dass man sich im Internet schon seine eigenen Ringe “selber basteln” kann, wie man sie gerne hätte. Im Geschäft selbst kann man das natürlich auch zusammen mit der netten Dame tun, die einen ausführlich zu Materialeigenschaften und Passform berät. Auch Musterringe kann man dort mal anprobieren, damit man sich auch ganz sicher ist, dass man das richtige Ringprofil gewählt hat. Obwohl wir uns für die günstigen Stahlringe entschieden haben, wurden wir nicht überredet, auf ein teureres Material umzusteigen. Außerdem waren die Ringe wirklich süß ein einem schönen Schächtelchen mit einer künstlichen kleinen Rose und einer silbergrauen Schleife verpackt. Wir waren entzückt :)

Unsere Ringe von Grebe Schmuck

Unsere Ringe von Grebe Schmuck

Die Musik

Auch der DJ, der uns empfohlen wurde, hatte nach mehrmaligen Meldeversuchen zu verstehen gegeben, dass er wohl doch nicht frei bekommen wird, an unserem Hochzeitstag.

Dafür haben wir jetzt einen anderen DJ gefunden, mit dem wir uns beim persönlichen Treffen auch sofort gut verstanden. Er macht einen sehr professionellen Eindruck und wir haben uns schnell auf bestimmte Musikrichtungen geeinigt. Sogar zum Nachmittag hin wird er schon für dezente Hintergrundmusik sorgen. Nach der Feier werde ich natürlich berichten, wie die Party mit DJ Eis so war ^^

Die Blumen

Mit der Auswahl des Brautstraußes habe ich mir sehr lange Zeit gelassen. Erst wusste ich ewig nicht, welche Blumen und welche Farben es sein sollen und dann war da auch noch das Problem mit schönen Blumenläden in Marzahn. Mag sein, dass es hier irgendwo versteckt ein paar nette Blumenläden gibt, die auch mal ein paar ausgefallenere Sträuße binden, aber zumindest im Internet findet man die nicht. Und ansonsten habe ich hier bisher nur die typischen “Blumen-Container” gesehen, die in Marzahn oft am Straßenrand stehen, oder Läden ala Blume 2000 oder so.

Netterweise hatte ich allerdings einen Tipp einer Kollegin bekommen, dass es in Hohenschönhausen einen ganz bezaubernden Laden gibt – eher eine Gärtnerei mit Blumenladen: http://www.blumenjahns.de/ – und tatsächlich. Telefonisch hatte ich einen Termin für die Brautfloristik-Beratung ausgemacht und die nette junge Frau war mir sofort sympathisch. Auch meine schwierigen Wünsche haben ihr nicht allzu viele Probleme bereitet und wir einigten uns schnell auf einen tollen Brautstrauß. Ich möchte nämlich keinen mit Rosen, oder Lilien. Eher schwebte mir etwas wild-romantisches vor, etwas mit Kräutern und duftenden Blumen, die möglichst auch nicht von weit her stammen sollten. Nichts großblättriges und trotzdem rund gebunden.

Jetzt freue ich mich auf meinen Kräuter-Brautstrauß in lila und ein bisschen rot und bin schon ganz gespannt, wie er aussehen wird. Für die Kirchenbänke habe ich auch gleich ein paar kleine Lavendelsträuße bestellt und für die Männer ein paar Anstecker fürs Revers.

Die Kirche

In den letzten Monaten haben wir mehr Gottesdienste besucht, als in den 5 Jahren, die wir uns nun kennen. Eine Kirche will man ja “in action” sehen – mit dem dazugehörigen Pfarrer, damit man weiß, ob beides für die Hochzeit passen würde. Schlussendlich haben wir uns für die alte Dorfkirche in Alt-Marzahn entschieden. Der Pfarrer – Ingolf Goebel - war uns auch gleich angenehm. Das erste Gespräch haben wir schon hinter uns. Nach etwa 2 Stunden und mit vielen Informationen bewaffnet haben wir dieses Gespräch verlassen und haben nun einen großen Ablauf über die kirchliche Trauung. Den Trauspruch müssen wir in 3 Tagen auch noch gefunden haben, denn dann findet das finale Gespräch statt.

Das Standesamt

Als wir vor ein paar Monaten im Standesamt Hellersdorf standen, um unsere Trauung anzumelden, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass an unserem Tag (einem Mittwoch) keine Termine mehr frei sein können. Doch es war so… Ich war entsetzt und Fabi hatte einige Mühe, mich wieder zu beruhigen – hatte ich doch Angst, dass nun die ganze Hochzeit ins Wasser fällt.

Im Nachhinein bin ich froh darüber, denn so haben wir ein viel schöneres Standesamt gefunden, mit einer viel netteren Standesbeamtin. Wie so oft in unserer bisherigen Hochzeitsplanung war die 2. Wahl doch die bessere Wahl. So werden wir uns nun im Standesamt Ahrensfelde das Ja-Wort geben – im ganz intimen Rahmen, nur mit unseren Trauzeugen.

Die Torte

Auf die Torte sind wir schon besonders gespannt. Ganz liebe Freunde von uns haben nämlich beschlossen, uns die Hochzeitstorte zu schenken!!!  Ganz liebe Grüße an dieser Stelle schon mal an Ramona vom Haarstudio 48 und Martin von Good Morning Back. Ich bin schon soooooooo aufgeregt – die Torte ist nämlich ne Überraschung :-]

Die Feier

Den Vertrag mit der Gaststätte haben wir letzte Woche gemacht. Wir werden in der Gaststätte Lindenhof in Ahrensfelde feiern, die meiner Meinung nach perfekt zu unserem Outfit im Stil der 50er Jahre passt. Eine gemütliche kleine Gaststätte, die größentechnisch perfekt zu unerer Gästezahl passt (ca. 35). Für einen Pauschalpreis von 50 € pro Person bekommen wir einen Sektempfang, ein Kuchenbuffet mit Kaffee, abends ein kalt-warmes Buffet mit Wein, Bier und alkoholfreien Getränken.

Die Tischdeko bastel ich übrigens auch größtenteils selbst. Inspiration und Hilfestellung hat mir immer wieder meine Trauzeugin und allerbeste Freundin Julia gegeben. Schon zu Kindheitstagen stand fest, dass sie meine Trauzeugin sein würde – auch, wenn wir uns jetzt nicht mehr oft sehen, weil sie am anderen Ende von Deutschland wohnt, hat sie sofort zugesagt, als ich sie gefragt hatte, ob sie meine Trauzeugin sein will. Und, sie kümmert sich rührend! Danke Julia!!!!

Die Fotografin

Fotografisch festhalten wird das Ganze unsere super tolle Fotografin: Andrea Gomoll. Die Suche nach dem passenden Fotografen hat einige Zeit in Anspruch genommen. Im Internet tummeln sich doch so einige sogenannte “Hochzeitsfotografen”. Da wir uns ja selbst seit einiger Zeit mit der Fotografie beschäftigen, sollte es natürlich nicht irgendein Fotograf werden. Besonders haben wir auch auf die Bildbearbeitungen der dargestellten Bilder geachtet. Es muss ja nicht viel bearbeitet sein, bei manchen denkt man eher, durch die Bearbeitung ist alles noch viel schlimmer geworden. Auch die allseits beliebten Colorkeys werden immer wieder für Hochzeitsfotos verwendet. Ich persönlich halte von diesen Schwarz-weiß-Bildern mit einem freigestellten bunten Objekt nicht allzu viel, es sei denn, sie sind wirklich richtig richtig gut gemacht.

Bei den beiden persönlichen Treffen mit Andrea Gomoll haben wir herausgefunden, dass unsere Vorstellungen von tollen Hochzeitsbildern doch sehr stark beieinander liegen und, dass wir alle gern auch mal experimentelle Bilder machen. Umso toller find ich es, dass wir gerade so den letzten freien Termin im August bei ihr bekommen haben. Auf die Bilder bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen!!!

Wir haben auch noch etwas ganz besonderes geplant und ich hoffe, dass das auch so klappt. Für die Paarfotos wollen wir danach noch in den Erholungspark Marzahn. Drückt die Daumen, dass das Wetter mitspielt. Für alle Fälle habe ich auch einen Schirm bestellt ^^

Lieber wäre mir jedoch, wenn wir den Schirm als Sonnenschirm benutzen müssten…

 

Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich bin besonders gespannt, wie sich meine Blutzuckerwerte an diesem Tag halten werden… Gott sei Dank trage ich gerade für eine Studie ein CGMS, wodurch ich ständig beobachten kann, wie sich meine Zuckerwerte verändern.

 

Open Journal – Es geht los….

Eine Woche ist seit dem Kreativ-Wochenende nun vergangen. Zeit, auch mal meinen Senf dazu abzugeben.

Am Freitag gegen halb elf ging sie los, die große Fahrt in den Taunus… Aber fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Ich konnte nämlich meine Online-Tickets, die mir über den Kirchheim-Verlag netter Weise gebucht wurden, nicht ausdrucken. Nicht, dass ich keinen Drucker hätte. Das Problem war die blaue Patrone – die war nämlich leer. Klar, braucht man ja auch, um ein Ticket zu drucken, was neben schwarz noch genau eine Farbe enthält; und zwar rot O_O Leider sieht unser Drucker das anders und so stand ich da: Donnerstag Abend, 23 Uhr und kein Laden hatte mehr geöffnet. Panisch telefonierte ich mich durch meine Handy-Liste – leider besaß niemand einen druckfähigen Drucker… Bis auf Knut!!! Knut war jedoch beim Foto-Shooting und hatte keine Zeit. Er gab mir die Handynummer seiner Freundin, damit ich mit ihr ausmachen konnte, dass wir uns treffen, um meine Tickets zu drucken. Schon hatten wir das nächste Problem: Leider ging sie nicht an ihr Handy, denn sie kannte meine Nummer nicht… Gut, dass ich mit Knut ausgemacht hatte, dass ich am nächsten Morgen vorbei kommen könnte, sollte es nicht klappen. Das tat ich dann letzten Endes auch.

Fabi war so lieb und fuhr mich, samt Gepäck, zuerst zu Knut, wo wir dann ENDLICH die Tickets drucken konnten – 1 Stunde vor Abfahrt meines Zuges. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Danke an dieser Stelle an Knut, auf den man sich wirklich immer wieder verlassen kann, wenn’s brennt :)

Für die Zugfahrt hatte ich mich mit Anne (ja, sie kommt aus Berlin und heißt genauso wie ich ^^) verabredet. Vom Ostbahnhof ging meine Fahrt los und sie stieg 1 Station später zu. Wir hatten beide Reservierungen für den ICE nach Frankfurt am Main, leider jedoch für sehr weit auseinander gelegene Plätze. So hatten wir einige Zeit damit zu tun, uns um Plätze zu bemühen, die nebeneinander liegen. Nebenbei unterhielten wir uns über dies und das und lernten uns ein wenig kennen. So vergingen die 4 Stunden bis Frankfurt wie im Flug.

Am Hauptbahnhof setzten wir uns auf einen Kaffee ins McDonalds und warteten auf die Ankunft von Ilka. Finn und Mario folgten etwa eine Stunde später und die Fahrt ging weiter mit einem Mietwagen in den Ort Hohenstein. Leider wollte das Navi uns nicht hinführen, so dass wir mehrfach nach dem Weg fragen mussten… Irgendwie hieß dort jeder 2. Ort Hohenstein (mit irgendeinem Zusatz) und wir fuhren bergauf und bergab. Gegen 17.40 Uhr erreichten wir dann doch das Hotel “Hofgut Georgenthal”.

Ich muss schon sagen, die Location war genial. Ein 4**** Hotel, mitten im Nirgendwo. Idyllisch, hübsch eingerichtet – man fühlte sich fast, als würde man gleich mit der Kur beginnen.  Nach dem Einchecken gingen wir auf unsere Zimmer. Ich muss sagen, ich war überwältigt.  Ich hatte ein DOPPEL-Zimmer von der Größe unseres Wohnzimmers, dazu ein wunderschön gefliestes Bad mit Marmor-verziertem Waschbecken, die Mini-Bar war reich bestückt mit allerlei Kleinigkeiten, auf den Kopfkissen fand ich Hotel-eigene Gummibärchen und auf dem Nachttisch ein kleines Gläschen Kirsch-Marmelade.

Abends gab es dann eine Ansprache vom Geschäftsführer des Kirchheim Verlages – Manuel Ickrath – und die Teilnehmer des Kreativwochenendes konnten sich beim Abendessen näher kennen lernen.

Nach einer erholsamen Nacht im gemütlichen Doppelbett war ich – völlig untypisch für mich – die erste beim Frühstücksbuffet. Wie sich später herausstellte, lag das nicht daran, dass ich zu früh aufgestanden war, sondern, dass andere sich bereits vorm Frühstück zum Schwimmen im Hotel-Pool verabredet hatten (den ich im Übrigen leider nicht ausprobiert hatte – irgendwie war das Wochenende zu schnell um). Am Vormittag begrüßte uns dann Herr Zerr, der uns das Prinzip des Open Space näher brachte. So saßen wir alle im Kreis und konnten uns in die Mitte begeben, wenn uns ein Thema für das Heft, welches wir bis zum 10.12.2010 erstellen wollen, einfiel. In diesem Falle wurde das entsprechende Thema auf ein Blatt Papier geschrieben und dann auf einen Stundenplan geheftet, der später unsere Arbeitsgrundlage sein sollte. Nach einer guten halben Stunde war der Zeitplan prall gefüllt und wir konnten uns in bestimmte Gruppen eintragen. Derjenige, der ein Thema vorgeschlagen hatte, begab sich zuerst in den Raum. Die Interessenten – wie später auch der “Gruppenleiter” selbst, konnten Ihre Ideen zu einem Thema einbringen, in der Gruppe diskutieren, aber auch die Gruppe wieder verlassen, um sich eine nächste anzusehen und dort eventuell mit zu diskutieren.  Nach der Open Space Methode heißen die Leute, die von Gruppe zu Gruppe gehen, um dort Ideen zu verstreuen und Diskussionsgrundlagen für andere zu liefern übrigens HUMMELN. Auch SCHMETTERLINGE gibt es bei dieser Methode. Das sind die Leute, die sich vorrangig am Buffet aufhalten :D

Am Samstag Abend fanden wir uns dann nach einem langen, produktiven Tag zum Abendessen mit anschließender Wein-Verkostung zusammen. Der Winzer, welcher uns die Freuden des weißen und roten Weins näher bringen wollte, machte doch einen recht seltsamen Eindruck. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer von uns mehr Wein getrunken hat – der Winzer oder wir :D

Da ich ja nicht so der Wein-Fan bin, hab ich auf jeden Fall mehr von dem Zeug in den Silber-Kübel gekippt, der zu diesem Zweck auf dem Tisch stand. Eine Sorte von den 11, die wir probiert hatten, fand ich dann aber doch recht trinkbar, so dass ich davon auch 2 Gläschen einatmete. Gegen halb 2 Uhr nachts durften wir dann noch eine letzte Runde bestellen und setzten uns in den Wintergarten des Hotels, um noch ein wenig  Konversation zu betreiben. Als ich gegen halb 3 meine Augen kaum noch offen halten konnte, verabschiedete ich mich dann doch in mein gemütliches Doppel-Bettchen.

Der Sonntag war dann mit einem gehörigen Rest-Wein-Schädel der perfekte Tag, um erste redaktionelle Arbeiten zu betreiben und Gruppenfotos zu machen. Ein mittlerweile gelblich-lila schimmernder blauer Fleck erinnert mich noch schmerzhaft an das lustige Gruppenfoto, auf dem wir alle in die Luft gesprungen sind, um dem Foto mehr Dynamik zu verleihen :D

Leider war die Zeit am Sonntag ziemlich knapp und es haben nicht alle Gruppen, die sich zuvor für bestimmte Themen eingetragen hatten, geschafft, sich zusammen zu setzen, um einen eigenen kleinen Redaktionsplan zu erstellen. Seit dem versuchen wir, uns über Facebook, Email und unsere eigens dafür eingerichtete Yahoo-Group zu verständigen und planen fleißig den Aufbau unserer Artikel und Termine für Fotoshootings, die Ende Oktober/Anfang November stattfinden werden.

Am Montag ging dann nebenbei wieder der Berufsalltag los und ich denke, wir waren alle noch in Gedanken bei dem schönen Wochenende im Taunus…. Denn “wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute” :)

Ich fand es klasse, so viele engagierte gleichaltrige Diabetiker kennenzulernen und hoffe, dass viele Kontakte länger bestehen bleiben :)

Gruppenbild Kreativ-Wochenende

Wat so war…..

Aaalsoooooo… Womit fang ich an? Okay, der letzte Beitrag ist vom März… Los geht’s:

18.-25.03.2009 – Köln, Aachen, Holland und Belgien

Am 18.03. ging unsere Fahrt nach Köln los. Endlich konnten wir wieder die liebe Babs und ihren Freund Jens besuchen!! Über die Mitfahrzentrale fanden wir eine nette Mitfahrerin, die bereit war, 30 € zu zahlen. So kostete uns die Hinfahrt nur halb soviel… Die Fahrt selbst dauerte 6 Stunden – ziemlich anstrengend, aber das Wetter hielt und wir machten 2 Pausen zwischendrin. So war es auszuhalten…

Leider ging es Babs nicht gut und sie lag im Krankenhaus. So war nach dem Sachen auspacken unsere erste Amtshandlung ein Besuch unserer Patientin. Leider geht es ihr bis heute nicht viel besser, was mir ziemlich Sorgen macht – aber das muss hier nicht weiter ausgebreitet werden. Auf jeden Fall drück ich dir weiter die Daumen, meine Süße – ich denk jeden Tag an dich!!!

Am Freitag wurde Babs jedenfalls entlassen und so folgten noch ein paar schöne Tage, die wir zu viert verbringen konnten :o ) So waren wir in der Stadt unterwegs, haben gemütliche Fernsehabende verbracht, Jens hat lecker gekocht, wir haben selbst Pizza gemacht – also der perfekte Urlaub :o )

Am Montag war dann ein geplantes Foto-Shooting mit esrul – mit dem ich vor 2 Jahren das erste mal geshootet hab. Damals war er auf Geschäftsreise in Berlin und wir haben lustige Bilder im Putzfrauen-Outfit gemacht ^^ Also am Montag sind wir dann nach Aachen gefahren. Die Route zum Studio hatte ich schon zu Hause in Berlin ausgedruckt. Und am Sonntag haben Babs und ich alles vorbereitet. 3 Outfits mit entsprechendem Make up und Accessoires. So gut war ich noch nie zu nem Shooting vorbereitet *g* Wir haben sogar zusammen ein Kleid aus Alufolie entworfen, was Babs am Shootingtag auch perfekt umgesetzt hat! Bilder davon gibts später, ich hab noch keins bearbeitet ^^

Leider hab ich in Studios immer keine Posing-Ideen. Irgendwie ist die Atmosphäre im Studio so kalt, man hat nix, mit dem man arbeiten kann und so geht leider meine Kreativität flöten. Gott sei Dank hat esrul einen guten Blick für Portraits und Babs und Fabi haben mir ganz viele Posen vorgeturnt, so dass es doch letzten Endes ein gelungenes Shooting wurde. Hier ein Bild, was bei diesem Shooting entstanden ist. Das Make up hat natürlich die wundervolle Babs gezaubert:

Beauty Shooting mit Esrul

Beauty Shooting mit Esrul

Bei fürchterlichem Regen sind wir dann wieder zurück nach Köln gefahren, um noch bei IKEA vorbei zu schauen – HOT DOGS!!!!!!!!!!!!! Ich liebe die IKEA-Hot Dogs… Das sind die besten Hot Dogs, die ich jemals im Leben gegessen habe… Leider krieg ich auch immer ne Unterzuckerung, nachdem ich die Dinger verspeist habe… Sollte wirklich mal dazu kein Insulin geben und erstmal 2 Stunden später schauen, um wie viel mein Zucker ansteigt, damit ich endlich weiß, wie viele BE’s son IKEA-Hot Dog hat… *denk*

Erschöpft sind wir dann gegen 23 Uhr wieder zu Hause bei Babs und Jens angekommen… Das war ein Tag… Und schon ging es auch auf den letzten vollen Tag in Köln zu. Die Zeit vergeht immer wie im Fluge, wenn wir dort sind… Ist wohl immer so, wenn’s schön ist. Hm…

Für den Dienstag haben wir uns was ganz besonderes vorgenommen. An einem Tag waren wir gleich in 2 unterschiedlichen Ländern, undzwar in Holland (oder auch Niederlande) und Belgien!! Von Köln aus ist das nur einen Katzensprung entfernt. War echt toll, mal andere Länder zu sehen, wenn auch nur kurz. Ist schon witzig. Ich war ja vorher nie im Ausland – von Polen zum Tanken und Zigaretten holen und Tschechien (1 Tag mit meiner damaligen Klasse zum Shoppen) mal abgesehen. Leider habe ich schon im Auto komische Bauchschmerzen bekommen und mir war fast den ganzen Tag schlecht :o ( (Warum hab ich eigentlich immer was??? Werd ich wohl nie erfahren…)

Nichts desto trotz haben wir uns in Maastricht erstmal einen Parkplatz gesucht und sind durch die Altstadt geschlendert. Die haben wirklich eine schöne Architektur dort und interessante Läden. So gibt es zum Beispiel ganz witzige, quietschbunte Süßigkeitenläden. Hab ich in Deutschland in der Art noch nicht gesehen… Dort hab ich auch 2 riesige Lollies gekauft – braucht man ja vielleicht mal für ein Shooting ;o) Und eine Tüte voll allem möglichen Süßkram, den man sich selbst zusammenstellen konnte. Da sind zum Beispiel so silberne Kügelchen dabei – die schmecken nach Cola. Ziemlich lecker, aber man sollte nicht draufbeißen – HART!! Leider hält die Farbe nicht lange. Wenn man das nächste Mal in den Spiegel guckt und den Mund aufmacht, ist die Kugel schon weiß :o (

Ein lustiges Taxi in Holland

Ein lustiges Taxi in Holland

Nach einem leckeren Tee und noch ein wenig Altstadt-Bummeln haben wir uns dann auf den Weg ins nächste Land gemacht – Belgien. Wusstet Ihr, dass Belgien nicht nur tolle Pralinen, sondern auch die Pommes Frites erfunden hat? Leider haben wirs jedoch verpeilt, ein paar echte Belgische Pommes zu essen. Aber war ja auch schon abends mittlerweile. Auch dort sind wir durch enge Gassen spaziert und haben uns vor allem von der Architektur bezaubern lassen. Nach einem letzten Kaffee in einer süßen kleinen Bar, entschieden wir uns, den Tag zu beenden und fuhren wieder zurück. Das war bestimmt nicht der letzte Besuch in diesen Ländern. Und das nächste Mal werden wir uns mehr Zeit nehmen, um die Gegend zu erkunden :o )

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

So siehts aus in Belgien

So siehts aus in Belgien

Dämmerung in Belgien

Dämmerung in Belgien

Leider fanden wir für die Rückfahrt nach Berlin keinen Mitfahrer – ich hatte die Anzeige zu spät ins Internet gestellt. Auch das Wetter war nicht sehr berauschend. Anscheinend war da oben auch jemand so traurig wie wir, dass die schöne Zeit schon wieder vorbei war…

Zurück in Berlin – Fabis Leistenbruch-OP

Am Tag nach der Rückfahrt mussten wir schon früh aufstehen. Fabi hatte ja schon seit langem einen Leistenbruch und nun auch die Vermutung, dass er sich einen 2. zugezogen hatte (wahrscheinlich beim Silvester-Shooting mit Marcello, als er mich auf den Schultern hatte :o ( Oh man…). Der 26.03. war der Tag der Voruntersuchung. Wie vermutet, ertastete der Arzt auf beiden Seiten einen Bruch. OP-Tag war der 27.03. und so gingen wir nach dem kurzen Krankenhausaufenthalt (okay, es dauerte dann doch ca. 4 Stunden, bis wir wieder draußen waren :o /) noch ein wenig einkaufen.

Auch am nächsten Tag klingelte der Wecker wieder recht früh. Um 8.00 Uhr sollten wir im Ambulanten Zentrum des Humboldt-Klinikums sein. Wenigstens liegt es gleich bei uns um die Ecke, so war die Fahrt nicht lang… Ich denke wir waren beide schon sehr nervös – ich auf jeden Fall. Auch meine Bauchschmerzen machten sich mal wieder ziemlich heftig bemerkbar. Im Ambulanten Zentrum hieß es mal wieder: warten, warten, warten…

Fabi bekam dann irgendwann ein Bett, musste das lustige OP-Hemdchen nebst Netz-Schlüppi anziehen und sich hinlegen. Später bekam er dann schon mal 2 Tabletten, die ihn beruhigen sollten und so langsam eindösen ließen. Ich blieb tapfer neben ihm sitzen, bis er abgeholt wurde. Das dauerte allerdings noch eine ganze Weile. Zwischenzeitlich kam noch eine Schwester rein, die seinen Bauch rasieren wollte und war völlig begeistert, dass er das schon selbst erledigt hatte :o D Und noch ein bisschen später bekam er noch sexy Thrombose-Strapse.

Apropos Thrombose… Am Abend vor der OP musste sich Fabi selbst eine Thrombose-Spritze setzen… Lest hierzu seinen Blog und/oder schaut sein Video:

Klickedieklack

Da gibt es dann übrigens auch noch mehr Neuigkeiten zu seinem Heilungsprozess, der OP, usw. zu lesen :o )

Zurück zum OP-Tag: Exakt um 11:27 Uhr (ja, das hab ich mir gemerkt!!) wurde Fabi samt Bett abgeholt und zum OP geschoben. War schon ein komisches Gefühl, ihn so wegfahren zu sehen. Es gab noch ein Abschiedsküsschen und mir ist nichts besseres eingefallen, als ihm “viel Spaß” zu wünschen :o P Ich hab dann erstmal seine Sachen in der Station, auf der er dann liegen sollte, vorbei gebracht und mich erkundigt, wie lange denn so eine Leistenbruch-OP wohl dauert. War schon ziemlich erschrocken, als die was von 14:00 Uhr erzählten… Fabis Hausärztin meinte irgendwas von 20 Minuten… Aber gut.

Ich bin dann also erstmal wieder nach Hause gefahren und hab mir – mehr schlecht als recht – versucht, die Zeit zu vertreiben. Kurz vor zwei fuhr ich dann wieder hin, um zu sehen, ob Fabi schon zurück war. War er aber nicht. Auf Nachfrage meinte ein Pfleger, er sein noch im OP. Mir blieb fast das Herz stehen. In meiner bekannt ängstlichen Art befürchtete ich gleich das schlimmste und dachte, bei der OP sei was schiefgelaufen. Kurz darauf revidierte der Pfleger aber seine Aussage und meinte dann: “Herr Marschelewski scheint schon im Aufwachraum zu sein. Nehmen Sie sich doch was zu trinken und setzen sich dort hin.”

Gesagt, getan. Ich saß also mal wieder da und wartete… Und hoffte, dass alles gut gegangen war… Um 14:20 Uhr kam dann überraschender Weise Robert – Fabis Bruder – auch in der Station an und setzte sich zu mir. So warteten wir gemeinsam weiter. 14:44 Uhr war es dann endlich soweit. Eine Schwester schob den noch leicht benebelten Fabi samt Bett in unsere Richtung: “So, da haben Sie Ihren Herrn Marschelewski wohlbehalten wieder zurück. Ich schieb ihn noch in sein Zimmer und dann können Sie zu Ihm.” Puh… Endlich :o )

Am Sonntag wurde er dann auch schon wieder entlassen – ich lass jetzt mal die Erzählungen vom Besuchen und alleine zu Hause schlafen weg.. Der Beitrag ist eh schon so lang ^^ So konnten wir Fabis Papa überraschen, der seinen Geburtstag an diesem Tag gefeiert hatte.

Mittlerweile geht es Fabi schon etwas besser, er kann auch schon wieder ein bisschen besser laufen. Nur mit dem schwer heben wirds wohl noch ein paar Monate dauern…

Bauchschmerzen…

Ich hatte ja vorhin schon erwähnt, dass ich in Köln seltsame Bauchschmerzen hatte. Diese hatten sich auch wieder verstärkt, als Fabi ins Krankenhaus kam… Durchfall kam dazu und unglaubliche Krämpfe, gefolgt von Phasen, in denen es einfach nur unterschwellig weh tat – den ganzen Tag. Am Samstag – Fabi war noch im Krankenhaus – hielt ich die Schmerzen kaum noch aus. Ich saß allein zu Hause, mit einer Kanne Schafgarben-Tee und dem Heizkissen auf dem Bauch. Vor Verzweiflung rief ich Fabi an, der mich dann dazu ermutigte, mal wieder die Rettungsstelle aufzusuchen. Gesagt, getan. Ich fuhr also abends gegen 23:00 Uhr in die Notaufnahme, krümmte mich mal wieder vor Schmerzen, bezahlte brav meine 10 € Praxisgebühr und wurde auf ein Bett verfrachtet. Es folgte eine Blutuntersuchung, gefolgt von einer Urinuntersuchung. Alles okay – wie immer. Ich bekam einen Schmerztropf mit Novalgin und Buscopan und Fabi hatte sich von seiner Station aus durchs ganze Krankenhaus zu mir gequält, um mir Gesellschaft zu leisten. Soo lieb von ihm!!

Tja, nachdem der Tropf durchgelaufen war, wurde ich dann auch wieder entlassen. Keiner weiß mal wieder was ich hab und auf dem Arztbrief ist natürlich auch mal wieder meine Angststörung mit erwähnt… Jetzt schieben sie wohl alles auf meine Psyche… Naja, die Bauchschmerzen hielten noch eine Woche an, dann waren sie kaum noch da. Ich hatte dann erfreulicher Weise auch noch Zwischenblutungen bekommen – die ich mir aber damit erkläre, dass durch den Durchfall wohl die Pille nicht mehr richtig gewirkt hat. Und jetzt hab ich meine Tage und wieder Bauchschmerzen ;o/ Naja, bald sind se ja hoffentlich vorbei. Kopfschmerzen hab ich in letzter Zeit auch wieder häufiger… Ich bin so ein Jammerlappen……… O_o

Geburtstag und die allgemeine Lebenserwartung von Diabetikern

Dies ist jetzt das letzte Thema, was ich noch behandeln werde… Dann hab ich ja auch schon wieder nen halben Roman geschrieben…

Vorgestern war mein Geburtstag. Mein schönstes Geschenk war, als Fabi mich mit “Happy Birthday” singender Weise geweckt hat. Er hatte über Nacht überall in der Wohnung kleine pinke Zettelchen mit Geburtstags-Glückwünschen angebracht… Das war soooooo süß – hat noch nie jemand für mich gemacht =)

Auf Arbeit habe ich von der Chefin persönlich einen riesigen bunten Frühlingsstrauß geschenkt bekommen… Ich liebe ja Frühlingsblumen… Frühling ist echt meine absolute Lieblingsjahreszeit – wahrscheinlich, weil ich im Frühling geboren bin ^^ Alles blüht, die Vögel zwitschern und am schönsten ist es, wenn es langsam wieder wärmer wird. Endlich wieder kurze Sachen anziehen und die Stimmung hebt sich!!

Am Abend bin ich dann noch mit Robert und Fabi zum Inder gegangen und hab die beiden zum Essen eingeladen. Ich hab nen leckeren Cocktail getrunken. Der hat ganz schön reingehauen ;oD Alles in allem wars ein gelungener Tag und im Internet wie auch per Telefon haben mir viele liebe Menschen gratuliert, was mich sehr gerührt hat :o )

Leider war gestern dafür nicht unbedingt mein Tag. Irgendwie hatte ich beim Aufstehen schon Kopfschmerzen. Dann hab ich aufm Laptop gesehen, dass da Seiten über die Lebenserwartung von Diabetikern offen waren und letztendlich bin ich auch noch völlig unterzuckert… Das mit der Lebenserwartung hatte ich bisher immer völlig verdrängt – erfolgreich. Denn das Thema Tod ist für mich emotional sehr aufwühlend… Ich habe so große Angst vor meinem Tod und auch vor dem von mir geliebten Menschen, dass ich kaum drüber sprechen mag, weil mir immer gleich die Tränen kommen und ich mich gar nicht mehr einkriege… So auch gestern.

Ich weiß, dass Fabi sich nicht im Internet über die Lebenserwartung von Diabetikern informiert hat, weil er ein dickes Erbe erwartet ;oD Und auch sicherlich nicht, um mich damit zu beunruhigen, oder Angst zu verbreiten… Wir haben auch ne ganze Weile über das Thema gesprochen. Bzw. er hat am meisten gesprochen und ich hab geheult… Aber wir haben auch besprochen, dass wir gemeinsam etwas tun werden, um meine Lebensdauer zu verlängern (laut Statistik leben wohl Diabetiker, die schon so früh wie ich erkrankt sind, ca. 20 Jahre kürzer, als Nichtdiabetiker).

Mein Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, ist dank der Einnahme der Pille und des Rauchens etwa neun mal so hoch, wie bei einem gesunden Nichtraucher, der alternativ verhütet. Super oder? Also schwebt jetzt die Idee im Raum, die Pille abzusetzen und mit dem Rauchen aufzuhören. Den Zucker kann ich ja leider nicht loswerden… Das wär auch zu schön, um wahr zu sein….

Auf jeden Fall hat Fabi mir versprochen, mich noch mehr bei meiner Krankheit zu unterstützen. Und er hat sich auch über gesündere Ernährung informiert… Und gestern hat er ganz lecker gekocht!! Womit hab ich nur so einen liebevollen Mann verdient??? Fabi, ich liebe dich wirklich über alle Maßen und ich möchte für immer mit dir zusammen bleiben. Mit deiner Hilfe schaff ich es auch bestimmt, so alt zu werden, wie du ^^ Ganz sicher!!

Fabi und ich am 07.04.09

Fabi und ich am 07.04.09

Mittwoch, 21.05.2008 – wieder eine Woche vorbei

Man man man… Das schleift hier. ^^ Also, das ist in der letzten Woche passiert:

Donnerstag hatten wir nochmal mit Welsch4You ein Spontan-Shooting in Beelitz-Heilstätten. Sind mit Porty und Blitzanlage dort hin gefahren, damit wir den dunklen Hörsaal mal richtig ausleuchten können. Sind auch ziemlich witzige Bilder entstanden… Wenn ich nur nicht so faul wär in letzter Zeit… Häng ganz schön hinterher mit dem Bearbeiten… Hab mich jetzt auch versucht, mit Photoshop anzfreunden, aber bin schon wieder kurz davor, aufzugeben. Ist halt wirklich n Profi-Programm mit viel zu vielen Möglichkeiten für Annes kleines Gehirn… Da guckt man sich zig Tutorials an – kapiert die auch so halberwegs – macht sie nach und beim nächsten Versuch….. hat man schon wieder alles vergessen. Klar, Übung macht ja den Meister, aber ich hab eher das Gefühl, dass ich mit jedem Versuch mehr durcheinander bin. Und zudem vergess ich auch langsam die Sachen, die ich in PhotoImpact schon drauf hatte… Könnte verzweifeln.

Aber ich versuch jetzt einfach, wieder mit PhotoImpact klar zu kommen und und werd Photoshop nur für die Sachen benutzen, die mir dort besser gefallen. Vielleicht hab ich ja irgendwann mal mehr Muße, mich intensiv mit diesem Mega-Programm zu beschäftigen… ^^

Ansonsten haben wir in Beelitz auch wieder neue Texturen und Hintergründe fotografiert. Neues Material für Bearbeitungen *freu*

Ich weiß nicht, ob ich’s letzte Woche schon erzählt hab, aber wir haben uns bei ebay jetzt ne Spiegelreflexkamera ersteigert. Die Canon EOS 400D – allerdings nur den Body, dass heißt, um endlich selbst richtig kreativ sein zu können, brauchen wir noch das Objektiv. Habe letzten Freitag ein 18-200 mm Objektiv von Sigma mit Bildstabilisator bestellt. Hoffe, es kommt diese Woche an, dann können wir endlich loslegen :o ))

Von Montag bis heute hatten wir dann ein liebes Model aus Freiburg bei uns zu Besuch. Sie heißt Kristina und kommt ursprünglich aus Lettland. War echt lustig mit ihr. Am Montag Abend um 18:30 Uhr kam ihr Zug in Berlin am Hauptbahnhof an. Wir haben sie natürlich abgeholt und Fabi hat dann lecker Nudelauflauf für uns gemacht!! Gegen Mitternacht kam dann auch noch ihre Nachbarin dazu, die – wie der Zufall so wollte – auch gerade in Berlin war. So haben wir einen gemütlichen Abend verbracht und sie schlief dann auch bei uns. Bis 6 Uhr morgens waren wir wach… Oh man, war das ein Krampf, am nächsten Morgen wieder um 7 Uhr aufzustehen O_o Ja, nur eine Stunde Schlaf. Hat sich wirklich gelohnt ^^ Kristina tat mir am meisten leid, denn sie hatte gestern ein Shooting, weshalb sie ja extra nach Berlin gekommen war. Also fuhr ich sie und ihre Nachbarin zur U-Bahn… Und legte mich danach zu Hause wieder ins Bett. Nachts haben wir Kristina dann wieder von der Friedrichstraße abgeholt – sie war noch aus  – ein bisschen ins Berliner Nachtleben schnuppern. Gegen 4 Uhr sind wir diesmal ins Bett gefallen. Respekt an ihr Durchhaltevermögen, denn sie konnte nicht so wie wir noch bis nachmittags ausschlafen… Um halb 7 hat heute morgen auch wieder der Wecker geklingelt :o ( Bewusst gehört hab ich ihn allerdings erst um 7:00 Uhr… Wieder aus dem Bett gequält hab ich uns noch einen Kaffee gekocht und sie schon wieder zum Bahnhof gebracht… Schade, dass die Zeit so schnell vorbei war. Aber vielleicht kommt sie uns ja mal wieder besuchen – dann können wir ihr auch ein bisschen Berlin zeigen .

Heute ist wieder so ein Faulenzer-Tag… Könnt den ganzen Tag nur pennen… Dementsprechend bin ich nach der Bahnhofsfahrt und einer kurzen Laptop-Sitzung (^^) wieder ins Bett zu meinem Schatz und hab noch ein paar Stündchen geschlafen. Nach einer kleinen Frühstücksrunde gegen Mittag bin ich schon wieder eingeschlafen – diesmal auf dem Sofa… Man sieht, mein Leben ist unheimlich aufregend :D :D :D

Nunja… Morgen macht Fabi wieder Promotion – also, er steht für einen Hersteller in einem Geschäft und versucht dort, Geräte an den Mann (oder die Frau) zu bringen ^^. Hat er letzte Woche auch schon 3 Tage gemacht. Ist allerdings auch nix für die Zukunft, da auf Honorarbasis und nix wirklich festes. Ich hoffe, dass eine von seinen Bewerbungen fruchtet und er bald wieder Arbeit findet… Der nächste Monat (und der darauf folgende) wird ziemlich schwierig, was das Finanzielle angeht :o ( Aber ich versuch jetzt mal nicht, zu jammern – mach ich so schon oft genug. Einfach positiv denken, dann wird das schon!!

Das Nichtrauchen haben wir auch nicht durchgehalten. Seit ca. 1 1/2 Wochen haben wir uns wieder der Sucht ergeben :o ((( Aber das wird wohl spätestens bei der bevorstehenden Geldknappheit wieder ein Ende haben.

Tja… Jetzt ist schon fast ein Monat seit Ende meines letzten Arbeitsverhältnisses rum. Nicht mehr lange, dann gehört ich wieder zur arbeitenden Bevölkerung. Hoffentlich wird es gut beim BAFöG-Amt… Bin gespannt.

Mehr gibts von mir heut erstmal nicht zu erzählen… Bis bald :o )

Dienstag, 29.04.2008 – Abschied

Dienstag war der Tag, an dem ich Abschied nehmen sollte… Abschied von meinen lieben Kolleginnen und Kollegen… Doch fangen wir von vorn an:

Mein Wecker klingelte gegen 06:00 Uhr das ERSTE Mal… Natürlich hab ich ihn, wie immer, noch 2 mal neu gestellt, weil es mir nicht reicht, zig mal auf “Schlummern” zu drücken, bis man ihn nur noch ganz ausstellen kann… Gegen 07:30 Uhr bin ich dann endlich aufgestanden und hab mich fertig gemacht. Um 08:30 Uhr hatte ich einen Termin bei meinem Arbeitsvermittler, den ich ja nicht versäumen wollte… Also, schnell Zähne geputzt, angezogen, geschminkt, Haare gemacht und ab nach unten. Toll… Der Blumenladen macht erst um 08:00 Uhr auf… Also musste ich auch noch warten… Ungeduldig trampelte ich von einem Fuß auf den anderen, bis die Rollläden endlich auf gingen… Schnell einen süßen bunten Strauß gekauft und ins Auto. Auf der Stadtautobahn war natürlich wieder Stau – wie immer… Seit 2006 wird ja schon der Tegel-Tunnel gebaut… Ob die jemals damit fertig werden??? Aber das ist wieder ein anderes Thema…

Ich kam auf jeden Fall pünktlich an und mein Arbeitsvermittler hat sich sehr über die Blumen gefreut. Sie waren ein Zeichen meiner Dankbarkeit, dafür, dass er mich in Arbeit gebracht hat. Nur eine Bewerbung und die war’s dann auch gleich… Besser geht’s doch fast nicht, oder??? Wir haben die Stunde des Gesprächs intensiv genutzt, um über Gott und die Welt zu sprechen :o D Fachliche Gespräche waren ja nicht mehr von Nöten, schließlich ist ja alles unter Dach und Fach :o )

Nach dieser fröhlichen Runde bin ich erstmal kurz runter in meine Eingangszone – der Bereich, wo ich bis vor Kurzem noch selbst tätig war… *schnief* Ich sah nochmal kurz in meinen PC – die letzten Emails noch gelöscht und das Ding wieder runter gefahren – zum letzten Mal ;o( Kurzes Pläuschchen mit ein paar Kollegen, ein Blick auf die Anwesenheitsliste – aha, 13 Mann sind da + Chefin + Kollegin, die extra wegen mir kommen wollte + meine Lieblingskollegin + evtl. mein Ex-Chef – macht 17 Mann. Das reichte mir als Grundlage, um meinen Weg ins Kaufland anzutreten. Schließlich musste ich noch einiges besorgen für meine Abschiedslage…

Also los. Erstmal zu den Brötchen: 20 Schrippen, 2 Laugenbrötchen, 5 Kürbiskernbrötchen, 3 Roggenbrötchen und 3 Vollkornbrötchen. Das müsste reichen für die große Gruppe. Danach zum Obst: eine Ananas, Erdbeeren, 1 Schale Weintrauben – ach, gleich noch eine dazu, für zu Hause + noch ein Sack Äpfel, Möhren, Birnen und eine Schale Physalis. Dann noch Bananen. Und Radieschen, ein Glas Gurken, 3 Paprika (1 gelbe, 1 rote und 1 orange) und 4 Tomaten. Müsste an Grünzeugs auch reichen. Als nächstes war der Käse dran. Ne Packung Aufschnitt… Naja, vorsichtshalber gleich 2. Dann noch den guten Allerom mit grünem Pfeffer und Paprika, eine Brie-Spitze und drei verschiedene Sorten Frischkäse (natur, Kräuter und Paprika). Bei der Wurst fiel mir das Ganze um einiges schwerer… Bin ja nicht so der Wurstesser… Hab dann ne Packung Pfeffersalami, Gesichtswurst (die mag ich =), Kräuterwurst, Truthahnbrust und Lachsschinken genommen. Na, habt ihr schon Hunger? ^__^ Zum Schluss noch ne Packung Kaffee und ne Milch-Pappe für die Kollegen, Pappteller, Plastik-Tassen und -Messer und grüne Servietten… Fertig war der Einkauf.

Ich beschloss, das Essen doch zu Hause vorzubereiten, da hatte ich mehr Ruhe :o ) Aus der Ananas und dem restlichen kleinen Obst fertigte ich Obstspieße, die auf den Ananas-Vierteln serviert wurden. Das hat am meisten Zeit in Anspruch genommen – Was tut man nicht alles für die Lieblingskollegen?! =) Dann noch den Käse auf eine und die Wurst auf die andere Platte angerichtet und dekoriert mit ein paar Ananas-Blättern und Obst. Das Gemüse hab ich liebevoll geschnitten und in Tupperware verpackt ^^ Fertig. Da war es dann auch schon 12:30 Uhr, also Zeit, langsam wieder zur Arbeit zu fahren. Alles zusammen in eine große Obst-Kiste verpackt und ab zurück ins Auto.

Gegen 14 Uhr kamen dann die ersten Kollegen zu Tisch und ließen sich das Essen schmecken. Die Dienstbesprechung fand nebenbei statt, interessierte mich aber natürlich nicht mehr wirklich… ^^ Danach kam der interessante Teil: Ich wurde beschenkt *g* Ein Plakat – Hand beschrieben mit einem süßen Reim zu meinem Abschied brachte mich den Tränen schon sehr nahe. Aber ich blieb “trocken” :o D Ein Media-Markt-Gutschein (juhu, jetzt hab ich die BE-Waage zusammen!!) und eine Schutzengel-Karte waren auch mit dabei. Und zu guter Letzt bekam ich auch noch ein Mousepad – bedruckt mit einem Foto meines Teams (einige fehlen, aber man kriegt ja nie alle zusammen)!!! Das war wirklich ein tolles Geschenk!! Sollte das hier irgendwann mal jemand aus meinem alten Team lesen: ICH DANKE EUCH VON HERZEN!!!

Kurz vor Schluss kam auch noch mein ehemaliger Teamleiter, um mich zu verabschieden… Das hat mich besonders gefreut, denn er war immer ein Vorbild für mich und der beste Teamleiter, den ich je hatte!!! Irgendwie kamen wir auf das Thema Namens-Schild und ich meinte, dass ich leider nie eins bekommen hatte. Da schenkte er mir doch tatsächlich seins… Das hat mich echt gerührt – auch, wenn das vielleicht nicht jeder so sehen würde, aber für mich war das echt eine starke Geste und hat mir sehr imponiert. Ich werde das Schild in Ehren halten :o ))

Nun ja, zum Schluss hab ich meine Zeiterfassungskarte abgegeben, den Schlüssel in den Schlüsselkasten gesperrt und damit meinen Zugang zum Gebäude abgegeben. Zum Abschluss des Tages habe ich noch meine Lieblingskollegin ein zweites und letztes Mal nach Hause gefahren – nach Hohenschönhausen – und war dann gegen 19:50 Uhr wieder zu Hause bei meinem Schatz, dem ich alle meine Mitbringsel zeigte :o ))

Dann versuchten wir noch ein 2. Mal, seinen neuen PC abzuholen – es zieht sich jetzt doch schon ein paar Wochen damit hin… :o / Leider hat es wieder nicht geklappt. Ich hoffe, das geht noch alles glatt über die Bühne… Sind ja schließlich schon ein paar Euro angezahlt…

Mehr gibt es über den gestrigen Tag nicht zu sagen… Reicht ja auch *g* Und das auch noch ohne Fotos… Tss… Ich werde mich bessern… ;o)

Was danach geschah… (27.04.2008/28.04.2008)

Ohje, lang ist’s her, dass ich euch schrieb…. Nun werd ich mal ganz schnell aufholen… Also, zunächst mal noch ne Kurzzusammenfassung vom restlichen Sonntag:

Wir hatte kurzer Hand beschlossen, noch ein bisschen raus zu gehen… Dafür haben wir uns extra schick gemacht und sind losgezogen… Nach ein wenig spazieren, beschlossen wir, Cindy und Dominik anzurufen. Vielleicht hatten die ja Lust, was mit uns zu unternehmen… Leider waren die grad spazieren. Dafür haben wir uns aber für den 1. Mai verabredet :o ) Dann fiel mir noch Jeany ein :o ) Da es meine Idee war, sie anzurufen, musste ich das auch machen – dabei hass ich doch telefonieren so sehr… :o ( Aber gut, wir hatten uns für 21:00 Uhr in Reinickendorf am “Kraftstoff” verabredet. Wir beschlossen, nochmal nach Hause zu gehen, etwas von unserer leckeren Bolognese zu essen und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin zu fahren.

Leider machte uns zunächst die BVG einen Strich durch die Rechnung… Die U6 fuhr noch bis zum nächsten Tag nicht. Also in den Schienenersatzverkehr. Dort trafen wir auf einen netten jungen Busfahrer, der uns auf die Frage, ob eine Kurzstrecke bis zum Kutschi reicht, einfach so mitnahm. – Siehe da, es gibt noch nette Menschen auf dieser Welt :o ) – Wir sind nicht allein!!! *g*

Gegen 21:15 Uhr sind wir dann auch endlich angekommen. Aber wie es das Schicksal so wollte: Der Laden hatte zu… :o ( Also sind wir doch nach Gegenüber ins DoubleX gegangen – Dort hieß es dann aber: Wir machen um 22:00 Uhr zu, wenn keiner mehr kommt… Na supi, hatten wir ein Glück… Also schnell bestellen. Ich nahm einen BoraBora – leckerer Cocktail – den ich nach ca. einer halben Stunde auch geleert hatte. Also konnte ich mir noch einen 2. genehmigen, bevor der Laden schloss. Ich muss zugeben, an diesem Abend fiel es mir das erste Mal seit langem wieder schwer, nicht zu rauchen… :o ( Aber, ich habs geschafft! Als der Laden dann also geschlossen hatte, mussten wir uns wieder was Neues suchen… Unterwegs kamen wir an der Tankstelle vorbei, wo sich Fabi und Jeany noch mit je einer Flasche Wein eindeckten. Ich war von meinen schnell hintergekippten Cocktails noch genug bedient. Da merkt man erstmal wieder, dass man nix mehr verträgt…

Hier ein paar Fotos von unterwegs:



Sommerlich, wie es war, gingen wir nach der Korkenzieherbeschaffungsaktion und einer kurzen Haustierkennenlern- und Puller-Runde in den nächstgelegenen Park, wo wir uns auf dem Spielplatz niederließen… Die Schaukeln luden zum Verweilen ein und so verbrachten wir dort einige Zeit…

Witterungsbedingt machten wir uns dann aber so gegen 1 Uhr nachts auf den Weg zu Jeany’s Wohnung. Es war langsam wirklich kalt geworden und ich hatte mich zwischenzeitlich schon mit ihrem großen Pali-Tuch zugedeckt.. Hat nur leider nicht viel geholfen – und da der Alkohol bei mir auch nicht mehr wirkte, spürte ich so langsam die Kälte meinen ganzen Körper hinaufkriechen… *bibber*

Nachdem ich einpaar mal eingeschlafen war, Wayne’s World und The Wedding Singer lief, war es dann auch schon gegen 6:00 Uhr morgens und wir machten uns langsam auf den Heimweg. Zurück gings mit der S-Bahn. Ich glaub wir waren ca. um 8:30 Uhr im Bett…

Mehr Fotos zu unserem lustigen Abend zu dritt gibt es übrigens hier:

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Der Wecker klingelte nicht spät genug, trotzdem musste ich wieder hoch, denn wir hatten angekündigten Besuch. Am Montag sollte endlich unsere Steuererklärung gemacht werden. Wir haben es aber rechtzeitig geschafft, die Wohnung noch auf Vordermann zu bringen und pünktlich 15 Uhr klingelte die Frau, deren Namen ich wohl nie ausschreiben kann… ^^ Wir tranken Kaffee, aßen (gekauften) Zupfkuchen und so ganz nebenbei hatte Frau K. unseren zu erwartenden Lohnsteuerjahresausgleich berechnet. Einen Nachweis muss ich noch nachreichen, dann kann sie die Steuererklärungen wegschicken und wir bekommen hoffentlich bald unser Geld. Dann können wir uns endlich die langersehnte Spiegelreflexkamera kaufen :o )))

Ansonsten ist am Montag nicht mehr viel passiert, denn wir waren beide sehr zerknautscht und gaben uns der Anziehungskraft des Sofas hin, bis der Tag verstrichen war… Naja, nicht ganz. Fabi war sehr produktiv und hat eine lustige neue Comic-Figur entworfen :o )

Montag, 14.04.2008

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem langen Urlaub. Arbeitstag??? Das war heute eher eine Lachnummer… Aber der Reihe nach: Gegen 01:30 Uhr bin ich heute Nacht endlich einigermaßen eingeschlafen… Doch so richtig tief war der Schlaf nicht… Kein Wunder, wer ist auch nach der kurzen Wach-Phase schon wieder müde??? Doch es half nichts. Um 05:00 Uhr klingelte mein Handy schon wieder und ich quälte mich vom Sofa, auf dem ich heute Nacht eingeschlafen war. Erstmal einen Kaffee und eine Schüssel Cornflakes hintergewürgt, da sah der Tag doch gleich viel besser aus :o D

Gegen 06:00 Uhr bin ich dann los zur Arbeit gefahren, wo ich um 06:23 Uhr meinen Dienst aufnahm. Als Erstes waren ca. 100 Emails zu bewältigen, mit denen ich gegen 07:30zur Hälfte fertig war. Dann kam meine Lieblingskollegin, die mich aus dem Büro scheuchte, weil sie meinen Geburtstagstisch bereiten wollte. Also musste ich mich erstmal für 20 Minuten verkrümeln…Eigentlich wär ich in so einer Situation eine rauchen gegangen… Aber so ging ich notgedrungen ins andere Großraumbüro auf ein Schwätzchen mit den Kollegen. Nach besagten 20 Minuten wurde ich dann wieder abgeholt und fand auf meinem Schreibtisch einen liebevoll gestalteten Geschenk-Altar: Auf gelben Servietten mit Tulpenmuster fand sich ein wunderschöner Strauß aus roten und grünen Tulpen, daneben eine lustige Geburtstagskarte, auf der alle Kollegen unterschrieben hatten, eine Handcreme (damit sich meine zarten Händchen vom Blutzucker-Messen erholen können, sagte Julia :o ), dekorative Blümchen und ein 50-€-MediaMarkt-Gutschein :o ) Jetzt kann ich mir dort endlich die tolle Küchenwaage holen, die gleich die Kohlenhydrate für verschiedene Lebensmittel ausrechnet – mit abnehmbarem Bedien-Panel. Juhuuu :o )

Leider musste ich den schön geschmückten Geschenketisch gleich wieder abräumen, denn ab 08:00 Uhr wartet ja die liebe Kundschaft. Erstmal jedoch setzte ich mich wieder an mein prall gefülltes Email-Postfach. Gegen 08:05 Uhr war es dann soweit: DER SUPERGAU!!! Unser wichtigstes Programm ist ausgefallen – nichts ging mehr… So mussten wir anfangen, den Kunden klar zu machen, dass sie umsonst gewartet hatten und leider an einem anderen Tag wieder kommen müssen. Es war ja nicht das erste Mal, dass sowas passierte… Jedoch zog sich dieses Problem über den ganzen Tag – später vielen auch noch die anderen Programme aus, so dass wir NICHTS tun konnten – außer die Leute weg zu schicken und zu warten, dass es irgendwann wieder geht. Doch bis Mittag ging überhaupt nichts… Nach dem Mittagessen (ich hatte eine mäßig schmeckende Minestrone mit einem hellen Weizenbrötchen) beschlossen die meisten Kollegen – so auch ich – nach Hause zu gehen, denn es hatte echt keinen Sinn, noch länger zu warten. Hoffentlich geht morgen wieder alles… Ich bin morgen für den Post-Dienst eingeteilt… Das wird ein Spaß, denn heute konnte kein Poststück bearbeitet werden… Wahrscheinlich kann ich morgen gleich auf der Arbeit übernachten :o (

Naja, genug gejammert. Gesundheitlich geht es mir heute schon besser als gestern. Meine Zuckerwerte halten sich konstant unter 10,0 mmol/l, was schon mal ne gute Sache ist und auch ansonsten fühl ich mich recht wohl – was auch am Wetter liegen könnte, welches heute endlich mal frühlingshaft warm ist. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint – wenn man da keine Frühlingsgefühle bekommt, weiß ich auch nicht… ^__^ Nur müde bin ich ziemlich… Mal schauen, wie lange ich heute durch halte. Jetzt haben wir uns erstmal was zu essen bestellt :o )

Und zu guter Letzt – so seh ich gerade aus (leider etwas verwackelt, aber für dieses Projekt verwende ich immer gleich das erste Bild, was ich mache, damit es authentischer wirkt *g*):

nach der Arbeit

Ach ja, bei meinem Arbeitsvermittler war ich heute auch noch zwischendurch – hatte ja Zeit :o D Habe ihm die derzeitige Situation ein wenig geschildert und er meinte, wir können ruhig die Zeit meiner Arbeitslosigkeit ab 01.05.2008 sinnvoll nutzen. Ich kann mir ein paar Buchhaltungs-Kurse raussuchen, oder soll mich bei einer Aufzugs-Firma bewerben, die suchen wohl noch Aushilfskräfte für 2 Monate… Mal sehen, was ich davon mache. Will ja auch noch im Juni für eine Woche auf das Haus meiner Eltern aufpassen, den Hund und die Katzen füttern, damit die beiden in den Urlaub zu meiner Tante in Schleswig fahren können… Ich werde berichten, wofür ich mich entschieden hab… ^^