Was denkt die sich eigentlich?

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Duftmüllsäcke und die allwissende Glücksnuss…

Was man nicht so alles kauft, wenn man eigentlich überhaupt kein Geld hat, aber nen Parkschein für 1 Stunde gelöst und dann für das geplante Vorhaben nur 5 Minuten gebraucht hat….

Mein Plan für heute war: Eine Überweisung holen für eine Untersuchung, die morgen stattfinden soll. Eigentlich habe ich schon eine Überweisung, aber leider aus dem letzten Quartal. Die Reise begann heute Mittag in Prenzelberg und ging nach Tegel – zu meinem Diabetologen, der für Überweisungen immer meine erste Anlaufstelle ist, weil ich diesen Arzt nunmal mehrfach im Quartal aufsuche. Leider hatte ich dort mal wieder Pech – er war nicht da. (Komisch, in letzter Zeit passiert mir das öfter…)

Mein alter Hausarzt ist dort allerdings ganz in der Nähe, also fuhr ich frohen Mutes zu ihm und holte mir auch gleich eine Überweisung für den Diabetologen – dort muss ich nämlich nächste Woche wieder hin. (Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder beginnen, meine Werte aufzuschreiben -.-) – und für den Augenarzt, wo auch bald wieder die jährliche Untersuchung ansteht. Soweit, so gut. Doch die letzte und entscheidende Überweisung stellte wohl ein Problem dar. Ich muss morgen zur Mammographie auf Grund des Verdachts meines Gynäkologen. Leider kann anscheinend nur dieser auch die Überweisung ausstellen. Ganz klasse… Mittlerweile war es schon 14 Uhr und ich hatte nicht viel Hoffnung, dass das noch klappt.

So fuhr ich weiter von Tegel nach Mitte, um für 1,90 € ein Parkticket zu lösen, ging die Treppe zum Gyn hoch und sah: Öffnungszeiten am Mittwoch – bis 13 Uhr… Och nöööö…. Tja, blöd, dass die Untersuchung morgen um 9 Uhr ist und mein liebster Lieblingsfrauenarzt seine Türen am Donnerstag erst um 12 Uhr öffnet. Nun sitze ich hier und bange nicht nur wegen des Untersuchungsergebnisses, sondern auch, weil ich nicht mal weiß, ob die mich jetzt überhaupt dran nehmen. Einen Termin für die Mammographie zu bekommen, dauert nämlich auch ein paar Tage und ich will jetzt endlich wissen, was das für ein komisches Ding in meiner Brust ist… Argh. Nun ja, wir werden sehen…

Da stehen einem doch die Haare zu berge....

Auf jeden Fall hatte ich noch jede Menge überschüssige Park-Zeit, die ich nicht einfach verschenken wollte und die es nun sinnvoll zu füllen galt. Ich entschied mich für den Besuch eines Billig-Artikel-Geschäftes (ich nahm an, dort nicht allzu viel Geld auszugeben – welch ein Selbstbetrug…). Mein Herz begehrte es nach ein paar neuen Kochlöffeln. Trennungsbedingt wollte der Küchenbestand wieder ein wenig aufgefüllt werden.

Mit folgenden Artikeln verließ ich nach ungefähr 45 Minuten dieses obskure Geschäft:

- 1 Packung Duftmüllsäcke mit Vanillegeruch (sollte jeder in seinem Haushalt haben, finde ich)

- 100 Muffinförmchen (diese Papierdinger… Man weiß ja nie, wann mal viele Gäste kommen. Wäre mal ein Grund, Muffins zu backen *g)

- 1 Stabfeuerzeug (ja DAS brauchte ich sogar wirklich. Es macht nämlich keinen Spaß, Teelichter mit dem Feuerzeug anzuzünden und sich dann entweder dabei oder beim anschließenden In-den-Teelichthalter-schmeißen zu verbrennen. Alternative: Man schmeißt zu schnell und das Teelicht geht aus. Aber ich schweife schon wieder ab…)

- 1 Packung Küchenschwämme – Inhalt 10 Stück (ich muss wahrscheinlich für den Rest des Jahres keine Schwämme mehr kaufen)

- 1 Paar Sexwürfel (Ich habe dafür übrigens nur 1,50 € bezahlt und sie nur gekauft, weils die da eben gab… Kann man ja immer gebrauchen, wenn einem mal langweilig ist. Dafür leuchten sie nicht im Dunkeln, aber was solls. Man kann nicht alles haben… - Was mich übrigens ein wenig stutzig gemacht hat, war, dass es in diesem komischen Billig-billig-billig-Laden auch Peitschen und Masken gab O_o … Berlin….)

- 1 Pizza-Schneider (zum Pizza schneiden……)

- 1 Kochlöffel (HA, ich kaufe nämlich auch das, was ich eigentlich kaufen wollte) und 1 Pfannenwender (nein, der ist nicht zum Pfannen wenden -.-)

- 1 Mikrowellen-Deckel (bald hab ich nämlich wieder ne Mikrowelle)

- 1 Packung Schokoriegel, die übrigens alle schon wieder vernichtet sind.

- 2 Stuhlkissen in blau für die versifften Balkonstühle (eigentlich mag ich blau nicht so, aber von den grünen gabs nur noch eins – wenn das kein Grund ist, blaue zu kaufen…)

 

Tja, ich würde sagen: Ein rundum zufriedenstellender Einkauf. Jetzt fehlt es mir fast an nichts mehr…

Die Würfel sagen: OHREN BERÜHREN – könnte man auch als Wahrsager-Würfel benutzen ^^ Ich werde nämlich genau das jetzt gleich tun: Mich aufs Ohr hauen. Aber vorher sei noch eins gesagt: Die Glücksnuss hat (fast) immer recht! So.

Gute Nacht.

Noch 10 Tage bis zur Hochzeit O_O

Es ist soviel passiert in den letzten Wochen, dass ich mir überhaupt keine Zeit genommen habe, darüber zu berichten. Eigentlich wollte ich ja auch ganz viel über die Hochzeitsvorbereitungen schreiben, aber auch dafür blieb kein Gedanke. So werd ich jetzt eine “kurze” Zusammenfassung machen:

Das Outfit

Anfang des Jahres haben wir beschlossen, mit der Hochzeitsplanung für unseren großen Tag zu beginnen. Das erste Brautkleid war bestellt (ja, das ERSTE!), eine Schneiderin gefunden, die es bei Bedarf abändern würde und die auch Maß für die Bestellung nahm. Ich hatte ein wunderschönes Kleid im Internet gefunden, leider nur in China, wo es angeblich auch maßgeschneidert wurde…. Ein paar Wochen später kam dieses auch an und es war das reinste Alptraumkleid.

Hier mal meine Bewertung zu dem Kleid, falls sie nicht freigeschaltet wird (meine erste wurde nämlich auch wieder gelöscht!):
“Eigentlich sollte dieses Kleid mein Hochzeitskleid sein. Ich habe sogar extra von einer Schneiderin Maß nehmen lassen, damit eigentlich nicht viel schief gehen konnte. Leider gibt es von dem Kleid hier ja weder ein Bild von vorne, noch eine Beschreibung des Stoffes.
Mit dem Kleid auf dem Bild hat das Kleid, was ich erhalten habe, nicht viel gemeinsam. Der Stoff gleicht einem dünnen Laken, die Schnürung ist an “Schlüpfergummis” befestigt, Die Taille sitzt bei mir knapp unter der Brust (trotz Anfertigung auf Maß!!), die Schleppe ist ein eigener Rock, der sehr grob verarbeitet ist, mit einem riesigen Gummizug und der obere Rock des Kleides besteht aus soviel Stoff, dass man mindestens 2 Röcke drauß machen könnte….
Eine schlechte Investition, die ich auch nicht wieder tätigen würde. Vielleicht kann das Kleid mal als lustiges Faschingskostüm dienen – zu mehr ist es nicht wert. Sehr schade, vor allem, wenn man noch die 50 € Zollgebühren draufrechnet, die an den Postboten zu bezahlen waren.”

Und hier der Link zu diesem wunderschönen Kleid. – Klick -

Dafür habe ich nun aber einen schönen Ersatz gefunden. Von der Art des Kleides habe ich mich völlig verabschiedet und durch das neue Kleid kam sogar eine Art Motto für die Hochzeit zu Stande. Ich werde jetzt nämlich zur Hochzeit ein Petticoat-Kleid tragen. Auch dieses ist maßgeschneidert, allerdings nicht mehr in China, sondern in Berlin. Es gibt hier einen tollen Laden, der sich auf Petticoatkleider spezialisiert hat. Alle Kleider werden maßgeschneidert im Charlott Atelier. Änderungswünsche werden natürlich berücksichtigt.

Das hier ist das Grundmuster für mein Hochzeitskleid (Klick aufs Bild öffnet die Seite, um es zu kaufen):

Grundmuster für mein hochzeitskleid

www.mode50er.de

Wenn man sich jetzt die Schleife vorne wegdenkt und die Satin-Bänder in braun einfärbt, dann hat man in etwa mein Brautkleid. Das Charlott-Atelier hat mir passend dazu auch den Petticoat und einen Schleier genäht, so dass alles aus einem Guss ist.

Die passenden Brautschuhe habe ich übrigens im Berliner Hochzeitshaus gefunden. Dazu auch einen kleinen Brautbeutel (für sage und schreibe 29,- € O_o) und ein Strumpfband, welches mir meine liebe Trauzeugin spendiert hat. Das Geld für meine Brautschuhe hat übrigens meine Mama für mich eifrig über Jahre in einem großen Sparschwein (oder eher Spar-Elefant) gesammelt. Sind fast 95 € zusammengekommen, die sogar für die Schuhe UND den Brautbeutel gereicht haben :)

Das Geld für die Brautschuhe

Brautschuhgeldzählung

Für das Styling (Make-up und Haare) zu meinem 50er Jahre Brautkleid sorgt übrigens meine Freundin Babs, die ich hier im Blog schon öfter mal erwähnt habe. Ein großes Talent am Visagisten-Himmel – und das als Autodidaktin. Ich würde mich stylingtechnisch jederzeit blind in ihre Hände begeben. Und ich bin überglücklich, dass sie mein Brautmake-up und die Frisur übernimmt. Nachdem das Probestyling stand, hab ich mich das erste Mal wirklich als Braut gefühlt…

Fabi hat mittlerweile auch einen tollen schwarzen Anzug mit dem zu mir passenden elfenbeinfarbigen Hemd, schicken schwarzen Schuhen und einer braunen Krawatte. Sieht klasse aus. Preislich lag ich mit meinem (von meiner Schwiegermutter in spe freundlicher Weise gesponserten) Brautkleid sogar unter dem Outfit für Fabi.

Die Ringe

Das hier sind unsere Ringe. Vor ein paar Wochen haben wir sie abgeholt und sie sind ein Traum in Stahl. Eine Gravur ist schon drin und ich freue mich schon riesig, meinen in 10 Tagen endlich tragen zu dürfen. Die Schmuck-Manufaktur Grebe würden wir jedenfalls immer wieder weiterempfehlen. Das Tolle ist wirklich, dass man sich im Internet schon seine eigenen Ringe “selber basteln” kann, wie man sie gerne hätte. Im Geschäft selbst kann man das natürlich auch zusammen mit der netten Dame tun, die einen ausführlich zu Materialeigenschaften und Passform berät. Auch Musterringe kann man dort mal anprobieren, damit man sich auch ganz sicher ist, dass man das richtige Ringprofil gewählt hat. Obwohl wir uns für die günstigen Stahlringe entschieden haben, wurden wir nicht überredet, auf ein teureres Material umzusteigen. Außerdem waren die Ringe wirklich süß ein einem schönen Schächtelchen mit einer künstlichen kleinen Rose und einer silbergrauen Schleife verpackt. Wir waren entzückt :)

Unsere Ringe von Grebe Schmuck

Unsere Ringe von Grebe Schmuck

Die Musik

Auch der DJ, der uns empfohlen wurde, hatte nach mehrmaligen Meldeversuchen zu verstehen gegeben, dass er wohl doch nicht frei bekommen wird, an unserem Hochzeitstag.

Dafür haben wir jetzt einen anderen DJ gefunden, mit dem wir uns beim persönlichen Treffen auch sofort gut verstanden. Er macht einen sehr professionellen Eindruck und wir haben uns schnell auf bestimmte Musikrichtungen geeinigt. Sogar zum Nachmittag hin wird er schon für dezente Hintergrundmusik sorgen. Nach der Feier werde ich natürlich berichten, wie die Party mit DJ Eis so war ^^

Die Blumen

Mit der Auswahl des Brautstraußes habe ich mir sehr lange Zeit gelassen. Erst wusste ich ewig nicht, welche Blumen und welche Farben es sein sollen und dann war da auch noch das Problem mit schönen Blumenläden in Marzahn. Mag sein, dass es hier irgendwo versteckt ein paar nette Blumenläden gibt, die auch mal ein paar ausgefallenere Sträuße binden, aber zumindest im Internet findet man die nicht. Und ansonsten habe ich hier bisher nur die typischen “Blumen-Container” gesehen, die in Marzahn oft am Straßenrand stehen, oder Läden ala Blume 2000 oder so.

Netterweise hatte ich allerdings einen Tipp einer Kollegin bekommen, dass es in Hohenschönhausen einen ganz bezaubernden Laden gibt – eher eine Gärtnerei mit Blumenladen: http://www.blumenjahns.de/ – und tatsächlich. Telefonisch hatte ich einen Termin für die Brautfloristik-Beratung ausgemacht und die nette junge Frau war mir sofort sympathisch. Auch meine schwierigen Wünsche haben ihr nicht allzu viele Probleme bereitet und wir einigten uns schnell auf einen tollen Brautstrauß. Ich möchte nämlich keinen mit Rosen, oder Lilien. Eher schwebte mir etwas wild-romantisches vor, etwas mit Kräutern und duftenden Blumen, die möglichst auch nicht von weit her stammen sollten. Nichts großblättriges und trotzdem rund gebunden.

Jetzt freue ich mich auf meinen Kräuter-Brautstrauß in lila und ein bisschen rot und bin schon ganz gespannt, wie er aussehen wird. Für die Kirchenbänke habe ich auch gleich ein paar kleine Lavendelsträuße bestellt und für die Männer ein paar Anstecker fürs Revers.

Die Kirche

In den letzten Monaten haben wir mehr Gottesdienste besucht, als in den 5 Jahren, die wir uns nun kennen. Eine Kirche will man ja “in action” sehen – mit dem dazugehörigen Pfarrer, damit man weiß, ob beides für die Hochzeit passen würde. Schlussendlich haben wir uns für die alte Dorfkirche in Alt-Marzahn entschieden. Der Pfarrer – Ingolf Goebel - war uns auch gleich angenehm. Das erste Gespräch haben wir schon hinter uns. Nach etwa 2 Stunden und mit vielen Informationen bewaffnet haben wir dieses Gespräch verlassen und haben nun einen großen Ablauf über die kirchliche Trauung. Den Trauspruch müssen wir in 3 Tagen auch noch gefunden haben, denn dann findet das finale Gespräch statt.

Das Standesamt

Als wir vor ein paar Monaten im Standesamt Hellersdorf standen, um unsere Trauung anzumelden, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass an unserem Tag (einem Mittwoch) keine Termine mehr frei sein können. Doch es war so… Ich war entsetzt und Fabi hatte einige Mühe, mich wieder zu beruhigen – hatte ich doch Angst, dass nun die ganze Hochzeit ins Wasser fällt.

Im Nachhinein bin ich froh darüber, denn so haben wir ein viel schöneres Standesamt gefunden, mit einer viel netteren Standesbeamtin. Wie so oft in unserer bisherigen Hochzeitsplanung war die 2. Wahl doch die bessere Wahl. So werden wir uns nun im Standesamt Ahrensfelde das Ja-Wort geben – im ganz intimen Rahmen, nur mit unseren Trauzeugen.

Die Torte

Auf die Torte sind wir schon besonders gespannt. Ganz liebe Freunde von uns haben nämlich beschlossen, uns die Hochzeitstorte zu schenken!!!  Ganz liebe Grüße an dieser Stelle schon mal an Ramona vom Haarstudio 48 und Martin von Good Morning Back. Ich bin schon soooooooo aufgeregt – die Torte ist nämlich ne Überraschung :-]

Die Feier

Den Vertrag mit der Gaststätte haben wir letzte Woche gemacht. Wir werden in der Gaststätte Lindenhof in Ahrensfelde feiern, die meiner Meinung nach perfekt zu unserem Outfit im Stil der 50er Jahre passt. Eine gemütliche kleine Gaststätte, die größentechnisch perfekt zu unerer Gästezahl passt (ca. 35). Für einen Pauschalpreis von 50 € pro Person bekommen wir einen Sektempfang, ein Kuchenbuffet mit Kaffee, abends ein kalt-warmes Buffet mit Wein, Bier und alkoholfreien Getränken.

Die Tischdeko bastel ich übrigens auch größtenteils selbst. Inspiration und Hilfestellung hat mir immer wieder meine Trauzeugin und allerbeste Freundin Julia gegeben. Schon zu Kindheitstagen stand fest, dass sie meine Trauzeugin sein würde – auch, wenn wir uns jetzt nicht mehr oft sehen, weil sie am anderen Ende von Deutschland wohnt, hat sie sofort zugesagt, als ich sie gefragt hatte, ob sie meine Trauzeugin sein will. Und, sie kümmert sich rührend! Danke Julia!!!!

Die Fotografin

Fotografisch festhalten wird das Ganze unsere super tolle Fotografin: Andrea Gomoll. Die Suche nach dem passenden Fotografen hat einige Zeit in Anspruch genommen. Im Internet tummeln sich doch so einige sogenannte “Hochzeitsfotografen”. Da wir uns ja selbst seit einiger Zeit mit der Fotografie beschäftigen, sollte es natürlich nicht irgendein Fotograf werden. Besonders haben wir auch auf die Bildbearbeitungen der dargestellten Bilder geachtet. Es muss ja nicht viel bearbeitet sein, bei manchen denkt man eher, durch die Bearbeitung ist alles noch viel schlimmer geworden. Auch die allseits beliebten Colorkeys werden immer wieder für Hochzeitsfotos verwendet. Ich persönlich halte von diesen Schwarz-weiß-Bildern mit einem freigestellten bunten Objekt nicht allzu viel, es sei denn, sie sind wirklich richtig richtig gut gemacht.

Bei den beiden persönlichen Treffen mit Andrea Gomoll haben wir herausgefunden, dass unsere Vorstellungen von tollen Hochzeitsbildern doch sehr stark beieinander liegen und, dass wir alle gern auch mal experimentelle Bilder machen. Umso toller find ich es, dass wir gerade so den letzten freien Termin im August bei ihr bekommen haben. Auf die Bilder bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen!!!

Wir haben auch noch etwas ganz besonderes geplant und ich hoffe, dass das auch so klappt. Für die Paarfotos wollen wir danach noch in den Erholungspark Marzahn. Drückt die Daumen, dass das Wetter mitspielt. Für alle Fälle habe ich auch einen Schirm bestellt ^^

Lieber wäre mir jedoch, wenn wir den Schirm als Sonnenschirm benutzen müssten…

 

Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich bin besonders gespannt, wie sich meine Blutzuckerwerte an diesem Tag halten werden… Gott sei Dank trage ich gerade für eine Studie ein CGMS, wodurch ich ständig beobachten kann, wie sich meine Zuckerwerte verändern.

 

2010 – Ost-Berlin, wir kommen; Demnächst: Anne aus Marzahn

Es steht fest: Wir werden nach Marzahn ziehen! Vielleicht wird der eine oder andere denken: Seid Ihr verrückt? Wer zieht denn freiwillig nach Marzahn? – Nun ja, wir ^^

Anfangs waren wir auch sehr skeptisch, was das Plattenbau-Gebiet im Osten (und zwar im äußersten Osten) Berlins mit dem schlechten Ruf angeht. Aber nach intensiver Internet-Recherche, 2 Marzahn-Erkundungsfahrten und unendlichen Immobilienscout-Seiten-Besichtigungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir es einfach versuchen. Wo sonst bekommt man eine 80-90 m² 4-Zimmer-Wohnung mit Zentralheizung und Balkon für 500-600 Euro warm? Gut – vereinzelt in Spandau in der sogenannten Obstallee-Siedlung, oder (aber auch hier schon teurer) im Märkischen Viertel. Aber ganz ehrlich, da verzichte ich lieber drauf, in West-Berlin zu wohnen, wenn ich dafür in ein West-Berlin-Ghetto ziehen muss.

Marzahn hat in den letzten Jahren unheimlich aufgeholt. Durch Sanierungen, Rückbauten, Begrünung der Umgebung und eine gute Verkehrsanbindung gewinnt der Bezirk unheimlich an Charme. Natürlich sieht es hier immer noch grauer und unpersönlicher aus, als beispielsweise im Grunewald oder in Alt Tegel… Aber, was viele vergessen: Marzahn ist Stadtrandlage – in 10 Minuten kann man in Brandenburg sein… Kilometerweise Fahrradtouren entlang unendlich großer Felder sind nur eine Möglichkeit. Und nicht zu vergessen der Erholungspark Marzahn mit dem Chinesischen Garten – für nur 2 Euro Eintritt kann man einen Tag wie auf einem anderen Kontinenten verbringen…

Gärten der Welt Marzahn

Gärten der Welt Marzahn

Marzahn scheint so einiges an Freizeitaktivitäten in petto zu haben und auch der Altersdurchschnitt dürfte um ein vielfaches  niedriger sein, als im Rentnerdorf Tegel. Ich bin jetzt schon gespannt darauf, mit Fabi das neue Gebiet zu erkunden :o )

Wie sind wir auf Marzahn gekommen?

Dass uns die 1 1/2 Zimmer-Wohnung hier so langsam zu eng wird, haben wir schon vor einigen Monaten beschlossen. Nur, wo sucht man sich eine größere Wohnung, wenn man nicht viel mehr Geld ausgeben möchte, oder besser gesagt KANN, als man für eben diese 1 1/2 Zimmer-Wohnung bezahlt?

Ich hab also einfach bei Immobilienscout24.de folgende Suchkriterien eingegeben:

  • 4 Zimmer
  • bis 399 € Kaltmiete (hier sind natürlich schon viel zu teure Wohnungen dabei, aber ich wollte keine verpassen)
  • mit Balkon
  • Fernheizung/Zentralheizung
  • gefliestes Wannenbad (kann man nicht eingeben, aber danach aussortieren)

Damit ich zu diesen Suchkriterien immer sofort neue Angebote bekomme, habe ich mich auf der Seite mit meiner Email-Adresse angemeldet. Und was soll ich sagen? Irgendwie habe ich immer nur die Worte Marzahn und Hellersdorf gelesen… Am Anfang war das echt deprimierend. Wir wollten doch so gerne hier im Nord-Westen Berlins bleiben, vor allem, weil Fabis gesamte Familie hier wohnt. Andererseits wohnt ja meine Familie auch 130 km weit weg, danach kann man sich eben nicht immer richten.

Nachdem tagelang immer nur Angebote in Marzahn und Umgebung kamen, fingen wir an, uns mit dem Bezirk auseinander zu setzen. Kriminalitäts-Statistiken, Zeitungs-Artikel, Anwohner-Berichte, Nachbarschafts-Bewertungen und immer wieder Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen mit immer wieder kehrenden Grundrissen, Badewannen-Fotos und immer ähnlicher wirkenden Fassaden. Das Ergebnis? Marzahn scheint gar nicht so schlecht zu sein… Es ist wohl an der Zeit, Vorurteile abzubauen.

Aber letztendlich hat sich eine Gegend immer mehr herauskristalisiert – und so stießen wir immer wieder auf einen Straßennamen: Parsteiner Ring. Ich weiß nicht warum, diese Straße sagt mir irgendwie: WOHNT HIER, ICH BRING EUCH GLÜCK!! Also habe ich immer gezielter nach diesem Stückchen Marzahn gesucht. Der Parsteiner Ring liegt unweit der Grenze zu Brandenburg, welche auf dieser Höhe der Wuhle entlang verläuft. Schulen, Tram-Haltestellen, Einkaufsmöglichkeiten (Kaufpark Eiche) und vor allem ein riesiges Stück Grün mit Bäumen, einem Berg und einem kleinen Teich – alles quasi vor der Haustür. Die Häuser sind 6-Geschosser, also auch nicht so mega hoch, wie so manch andere Marzahner Platte.

Am Tag nach Fabis Geburtstag – also gestern – haben wir dann entschlossen, Taten sprechen zu lassen. Nachdem ich zig Wohnungen bei Immobilienscout (krieg ich eigentlich ne Provision, wenn ich den Namen so oft erwähne? ^^) gespeichert hatte und diese einige Tage später schon wieder vergeben und somit gelöscht waren, beschlossen wir, zur degewo Marzahner Wohnungsbaugesellschaft zu fahren, mit dem Ziel, vielleicht bald mal eine Wohnung in echt zu besichtigen.

Die Mitarbeiterin der degewo war sehr nett und ging genau auf unsere Wünsche ein. Wen wundert es da, dass wir tatsächlich am Montag einen Besichtigungstermin für eine Wohnung im Parsteiner Ring haben?! ^^ Um 18:30 Uhr wissen wir mehr – und wir sind schon so gespannt, dass wir es kaum erwarten können. Eines ist klar: Wenn uns die Wohnung auch von innen gefällt (denn der Grundriss hat uns schon überzeugt), werden wir nicht weiter suchen, sondern haben uns schon entschieden. Die Wohnung liegt im 3. Stock des 6-Geschossers, hat eine Küche mit Fenster zum West-Balkon, das Schlafzimmer liegt zum Osten hin und die beiden kleinen Zimmer sind genau gleich groß – das heißt, jeder hat gleich viel Platz für seine Hobbies. Denn darum geht es, wir wollen uns endlich entfalten können, nicht mehr alles auf kleinstem Raum stapeln und verstauen. Endlich durchatmen und kreativ sein in den eigenen 4 Wänden.

Die Wohnung ist vom Grundriss her im Baustil WBS70. Der Preis liegt (nach einer kleinen Korrektur nach unten durch die nette Sachbearbeiterin) bei 550 € warm – und das bei einer Größe von 87,8 m². Wir würden also satte 35 ² mehr bekommen, für einen Betrag von 130 € mehr im Monat. Ich finde, das Angebot ist mehr als fair und wäre in der Gegend, wo wir jetzt wohnen, undenkbar in dieser Kombination…

Bleibt nur zu hoffen, dass die Nachbarn okay sind. Das Örtliche spuckt zur Adresse nur 4 Namen aus, die relativ nichts sagend sind. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es nicht schlimmer als mit unserer derzeitigen “Untendrunter-Mieterin” werden kann ;o)

Mal schauen, was es nach der Wohnungsbesichtigung am Montag zu berichten gibt. Es wird spannend – vielleicht wohnen wir ja schon ab Mai in Marzahn?!

Oktober-Rückblick

Tralala, der Herbst ist da. Im Oktober ist so einiges passiert, jedoch hatte ich nach dem abendlichen Feierabend keine Lust und Zeit mehr, darüber zu berichten. Zunächst mal: Ich bin immer noch Nichtraucher!!! :o ) Seit 116 Tagen schon und ich denk so gut wie überhaupt nicht mehr ans Rauchen.

Um meine vom vielen Ablenkungs-Essen geplagte Figur wieder auf Vordermann zu bringen, habe ich beschlossen, zu einem Frauen-Fitness-Club zu gehen. Auswahlkriterien waren hierbei natürlich der Preis; mehr Fett-Abbau und weniger Muskel-Aufbau (ich will gar nicht so viele Muskeln haben ^^); die Nähe zur Wohnung bzw. zum Arbeitsplatz und ein Programm, dass ich flexibel nutzen kann, ohne viel Freizeit zu verlieren. Bei Mrs. Sporty habe ich dann etwas gefunden, was mich von Anfang an begeistert hat: Frauen jeden Alters, von 16 bis 80, trainieren voller Freude in einem Zirkel, bei dem sich jeweils ein Gerät mit einer Zwischenstation abwechselt. Das ganze Programm dauert jeweils eine halbe Stunde und sollte 3 mal pro Woche ausgeführt werden. Die Trainerinnen sind hoch motiviert und fröhlich und zeigen einem jederzeit Übungen für die Zwischenstationen, die auf jeden persönlich zugeschnitten sind. Alle 6 Wochen kann auf Wunsch der Blutdruck gemessen, das Gewicht kontrolliert, der Körperfett-Anteil bestimmt und Maß genommen werden. Dazu gibt es ein Ernährungsprogramm an dem man kostenlos teilnehmen kann und ab und zu bestimmte Themen-Abende, an denen Kurse zu bestimmten Oberbegriffen durchgeführt werden. Kostenpunkt: 39,99 € pro Monat plus einer einmaligen Anmeldegebühr und Verwaltungspauschale (die ich jetzt leider der Höhe nach nicht im Kopf habe, auf jeden Fall kann man die auch in Raten abbezahlen, glaube, es waren so 60 Euro). Vertragslaufzeit ist ein Jahr, danach verlängert sich der Vertrag immer automatisch um einen Monat.
Einziger Nachteil: Es gibt keine Duschen und die Öffnungszeiten sind (bei mir in Tegel jedenfalls) nicht für alle Arbeitszeiten geeignet. Hier hat das Mrs. Sporty montags bis 20 Uhr, Dienstag-Freitag bis 19 Uhr und samstags von 10-13 Uhr. Zur Zeit hab ich durch den vielen Stress auf Arbeit auch leichte Probleme, vor der Schließzeit hinzukommen, aber die letzten 2 Wochen konnte ich auch aus Gesundheitsgründen nicht hin – schade ums Geld, aber, was soll man machen?

Vor einer Woche hat´s mich erwischt: Nach dem Fabi schon seit über einer Woche mit einer schweren Erkältung zu kämpfen hatte, war es unumgänglich, dass ich mich auch irgendwann anstecken musste. Leider hatte ich das Pech, dass sich bei mir eine Mandelentzündung übelster Sorte quasi von heute auf morgen breit machte. Nach einer Woche Penicillin war ich gottseidank wieder soweit hergestellt, dass ich zurück zur Arbeit konnte. Gerade jetzt in der Hauptantragszeit ist krank sein mehr als unpassend. Aber leider ist der Herbst ja auch Erkältungszeit Nummer eins…

Seit Montag hab ich nun aber auch mit neuen Problemen zu kämpfen; irgendwas stimmt mit meinem Fuß nicht. Ich kann mich nicht erinnern, mich irgendwo gestoßen zu haben oder umgeknickt zu sein. Trotzdem habe ich höllische Schmerzen beim Laufen und wenn ich versuche, meine Zehen nach oben zu ziehen. Der Bereich über den Zehen ist leicht (gaaaanz leicht) angeschwollen, aber mehr sieht man nicht. Nix blau und ich kann die Zehen – trotz Schmerzen – bewegen. Also gebrochen scheint nix zu sein. Ich werd die Sache weiter beobachten und versuchen, mit Papas Hausmittelchen zu verarzten. Will nicht schon wieder zum Arzt tigern. Langsam nervts…

Aber wieder eine gute Nachricht – schon aus dem September aber mit Wirkung ab Oktober: ICH HABE MEINEN UNBEFRISTETEN ARBEITSVERTRAG!!!!! Ende September kam ich morgens zur Arbeit und da lag er plötzlich, mein Vertrag. Ich musste ihn nur noch unterschreiben und ein Exemplar zurückschicken. Die Geschäftsführerin hatte Ihren Otto schon drunter gesetzt. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich ich bin. Endlich hat mal wieder etwas geklappt – eine Sorge weniger :o ))

Und dann war da noch die Geschichte mit dem seltsamen alten Mann im Wald… Passend zu Halloween lest ihr euch am besten bei Fabi die ganze Geschichte durch – ich hab heute noch ein wenig Angst, ihm wieder zu begegnen… HUUUUUAAAAAAH

KLICK

So, das war´s erstmal an Neuigkeiten, wir lesen uns im November wieder, wenn Ihr mögt. ;o)

24.07.2009 – Noch eine Woche, bis Geld kommt…

Noch so viel Monat übrig und der Betrag auf meinem Girokonto steigt kontinuierlich… Wenn nur dieses blöde Minus-Zeichen nicht wär :o / 392 Euro sinds derzeit… Eine Woche kommt noch… Ich weiß jetzt schon, dass ich dann wieder am Anfang des Monats bei Null bin… Okay, es gibt diesen Monat Urlaubsgeld, aber das macht netto vielleicht 100 Euro aus – wenn überhaupt…

Oh Mann… Manchmal könnt ich echt verzweifeln. Einkaufen müssen wir heute auch noch – Essen ist fast alle und morgen bis übermorgen ist wieder das 24-Stunden-Beelitz-Treffen der MK. Dafür brauchen wir auch noch ein paar Grill-Sachen… Irgendwie merk ich nicht wirklich was von der Ersparnis durchs Nichtrauchen. Im Gegenteil. Naja, derzeit verfress ich wohl alles. Deshalb ist wahrscheinlich vor allem das Aufhören schwer. Mit den Zigaretten hat man regelmäßige Ausgaben gehabt und weniger gegessen…

Aber ich soll mir ja nicht die negativen Aspekte des Aufhörens vor Augen führen, sondern die positiven. Hab ich im Moment aber keine, weil ich mal wieder viel zu deprimiert vom Aufs-Konto-gucken bin und meine Zuckerwerte die letzten Tage auch schon wieder machen, was sie wollen…

Naja, wird schon wieder… Bis später.

Ich habe einen Entschluss gefasst…

Im Moment sitze ich mit dem Rest einer Zigarette vor meinem Laptop und schreibe diesen Blog. Gleich werde ich sie ausmachen und versuche jetzt schon, mir einzureden, wie eklig rauchen eigentlich ist. So, jetzt ist sie aus. Das war sie – hoffentlich – meine letzte Zigarette. Ich will nicht mehr. In den letzten Stunden habe ich mich mal wieder über diabetische Folgeschäden belesen. Als ob ich nicht schon längst wüsste, wie schädlich rauchen ist und wie sehr es Spätschäden begünstigt. Bisher hab ich es trotzdem nicht geschafft, die Glimmstängel liegen zu lassen.

Mein längster Aufhör-Versuch hat 9 Monate gedauert. Ich habe mich nach einigen Wochen der nervigen Entwöhnung gut gefühlt. Habe anfangs Nikotinpflaster benutzt, von denen mir schlecht geworden ist und für jede Zigarette ein Glas Wasser getrunken. Mit der Zeit hat sich mein Hautbild verbessert, meine Finger waren weniger gelb, ich hatte kaum bis keine Magenbeschwerden, weniger Kopfschmerzen und habe alles immer besser gerochen und geschmeckt. Trotzdem habe ich den Fehler gemacht und wieder angefangen. Das ist jetzt schon wieder 2 Jahre her. Ich hasse mich dafür, dass ich wieder angefangen habe. Folgende Aufhör-Versuche haben nicht mal einen Monat angehalten. Der letzte nicht mal 2 Tage.

Doch jetzt will ich es schaffen. Einfach so. Obwohl ich mir heute erst wieder eine Schachtel gekauft habe. Aber die kann Fabi aufrauchen – er will nicht aufhören. Okay, dass macht es mir doppelt schwer. Zigaretten haben mich lange in meinem Leben begleitet. Ich verbinde leider viele gute Zeiten damit. Und auch das Wissen, dass ich durch das Nichtrauchen Geld spare und wahrscheinlich länger lebe, macht es mir nicht leichter. Ich bin schwach. So schwach, dass ich im Augenblick schon wieder eine rauchen könnte, obwohl die letzte gerade mal 5 Minuten aus ist.

Zur Zeit rauche ich ca. 20 Zigaretten am Tag. Lange hat es nicht gedauert, bis ich wieder so weit war. Am Wochenende war die Hochzeitsfeier von Freunden. Dort haben wir zu zweit an einem Tag an die 3 Schachteln gekillt. Das geht so nicht weiter. Anne, du darfst keine Zigaretten mehr kaufen!! Hörst du mich?????? – Okay, die Selbstgespräch-Phase setzt früh ein. Trotzdem. 5 Minuten habe ich schon ausgehalten :o D Kleinvieh macht auch Mist. Die erste Zeit wird mir sau schwer fallen. Ich weiß das, hab’s schon oft genug durch. Warum quält man sich eigentlich so lange und fängt dann wieder an, um sich Monate später wieder auf’s Neue zu quälen? Warum bildet man sich tatsächlich ein, dass man mal EINE rauchen kann, wenn man’s eine Weile geschafft hat? Wie naiv bin ich eigentlich? Ich bin doch eine intelligente Frau!

Also, los geht’s. Auf in eine neues, qualmloses Leben! Ab jetzt.

Als erstes werde ich mir wieder das Programm KickNic runterladen. Das zählt automatisch mit, wie lange man nicht mehr raucht und wie viel Geld man spart. Ist doch ein Anreiz, oder? Also, ich habe heute, am 06.07.2009 um 21:35 Uhr  beschlossen, Nichtraucher zu werden. Ganz spontan. Nicht wie sonst, Wochen vorher geplant und am Abend vorher nochmal ordentlich gepafft. Nix ist. Jetzt muss ich stark sein. Ohne große Vorbereitung.

Statt Zigaretten gibts wieder Wasser. Und das erste Glas Zigaretten-Wasser wird jetzt getrunken. Ich schaff das auch alleine. JA, ICH KANN ES SCHAFFEN!!!!!

Wenn der erste Tag geschafft ist, melde ich mich wieder. Auf Arbeit wird es am härtesten, wir haben mehr Raucher als Nichtraucher in der Gruppe. Aber ich habe schon einen Plan. Da ich keine Zigaretten mitnehme, kann ich nicht rauchen. Ich werde aber mitgehen zum Rauchen und mich einfach dazustellen. Quasi als Ersatzritual einfach 5 Minuten draußen stehen und wirklich FRISCHE LUFT schnappen ;o)

Drückt mir bloß alle die Daumen, dass es klappt!!!!!

So wenig Geld und noch so viel Monat…

Oh Gott, heute ist erst der 6.3.2009 und ich hab nur noch 198,11€ aufm Konto…. O_O Okay, die Kosten für Miete, Versicherungen und die BVG sind schon bezahlt. Aber es sind noch 3 Wochen, bis es wieder Geld gibt und wir wollen in 10 Tagen nach Köln fahren *heul*. Das geht ja schon fast fürs Benzin drauf :o (((

Ich hoffe so sehr, dass Fabi bald irgendwas findet, um wieder ein bisschen Geld zu verdienen… Oder ich muss mir nen Nebenjob suchen. Nur was? Vor allem bekommen wir ja grad (wenn auch nicht viel) Hartz IV – also würde uns das eh erstmal wieder angerechnet werden. Und wenn wir keinen Anspruch mehr haben, müsste Fabi wieder seine Krankenversicherung selbst bezahlen… Das heißt also, wieder 130,00 € mehr Ausgaben im Monat… Ich geh kaputt…

Am besten, ich schlaf dieses Wochenende einfach durch, dann kann ich kein Geld ausgeben ^^

Nun ja, das zur derzeitigen finanziellen Situation. Gesundheitlich gehts mir derzeit recht gut. Bei Fabi wurde festgestellt, dass seine Schilddrüse viel zu klein ist. Wahrscheinlich muss er jetzt lebenslänglich Tabletten nehmen. Aber das ist ja das kleinste Übel…

Meine Probezeit auf der Arbeit hab ich am 18.2. bestanden. Jetzt läuft also mein 2-Jahres-Vertrag noch bis zum 30.6.2010. Immerhin etwas.

Mehr gibts im Moment auch nicht zu berichten… Ich grüße noch Julia, meine beste Freundin, die heute Geburtstag hat!! Alles Gute, Süße!!! :o )

Und jetzt mach ich erstmal einen kostenlosen Mittagsschlaf… Gute Nacht!

Die Psychiatrie und ich Vol. 2 feat. Zahnverlust Ô_ô

Heute ist der 19.11.2008. Seit einer Woche habe ich das gemütliche Krankenhausbett verlassen und wurde in die sogenannte “Tagesklinik” überführt. Das heißt, ich darf nun zu Hause schlafen und gehe tagsüber ins Krankenhaus um mich weiter therapieren zu lassen.

Bisher habe ich mich noch nicht so ganz an die neue Situation gewöhnt. Natürlich ist es toll, dass ich wieder zu Hause sein darf, bei meinem Liebsten und in gewohnter Umgebung. Aber irgendwie ist jetzt alles viel stressiger, als vorher -.- und das, obwohl die Anzahl der Therapien geringer ist, als auf der Station.

Der Tag beginnt gegen 7 Uhr, der Wecker hat schon eine halbe Stunde geklingelt und ich hab mal wieder nix davon mitbekommen. Aber wenigstens wach ich bisher immer noch früh genug auf ^^. Nach einem hektischen  – mehr oder weniger – Frühstück zu Hause mach ich mich auf den Weg in die Klinik, wo ich zwischen 8.00 und 8.15 Uhr erscheine. Dann findet die sogenannte Morgenrunde statt. Alle Mitglieder der Angst-Gruppe stellen sich vor (falls jemand Neues dabei ist) und erzählen, wie der gestrige Tag gelaufen ist, was es noch vom Nachmittag bzw. Abend zu erzählen gibt und wie sie denn heute so in der Tagesklinik angekommen sind (totaaaaal spannend). Danach berichtet das Pflegepersonal, wer zum Blutabnehmen muss, was es noch so Wichtiges gibt und fragt, ob noch wer Fragen hat. Wenn dieses Prozedere überstanden ist, holen sich alle brav eine Unterschrift für die Teilnahme ab (wie übrigens auch bei jeder folgenden Therapie – Die Krankenkasse will schließlich wissen, ob man für das teuer Geld auch fleißig war :o D ) und machen erst mal Pause bis 9.00 Uhr. Je nach Tag folgen von 9.00-12.00 Uhr diverse Therapien und danach erst mal das Mittagessen. Ausgestattet mit einer Essensmarke pro Tag wandert man fröhlich in das Personalrestaurant (toller Name für ne Kantine :o D) und sucht sich eine von 3 köstlichen Krankenhaus-Mittagsmenüs aus.  Ein Dessert gibts auch noch dazu – man gönnt sich ja sonst nichts…

Pünktlich um 13.00 Uhr wird die letzte Therapie eingeläutet, gefolgt vom Tagesabschluss. Ähnlich, wie bei der Morgenrunde, erzählt dann jeder, wie denn sein Tag so gelaufen ist, was man sich noch vorgenommen hat und ähnliche spannende Sachen. Gegen 15.00 Uhr ist der Tag in der Tagesklinik dann offiziell beendet und man geht wieder heim.

So lief es auch heute wieder. Die letzte Therapie war das sogenannte Hyperventilationstrainig, in dem bewusst körperliche Symptome ausgelöst werden, die denen bei einer Panikattacke möglichst ähneln sollen. So sind wir heute eine Minute auf der Stelle gerannt, haben eine Minute lang den Kopf zwischen den Beinen hängen gelassen, um danach selbigen schlagartig wieder nach oben schleudern zu lassen und haben fleißig den Kopf geschüttelt, bis uns schwindelig wurde… Schon interessant, wie man seinen Körper auf so einfache Weise misshandeln kann…

Zu Hause habe ich heute während einer Unterzuckerung festgestellt, dass mir mindestens ein Viertel meines linken unteren Weisheitszahnes fehlt. Keine Ahnung, ob dieser Zahn einem plötzlichen Karies-Angriff zum Opfer fiel, oder ich mir das Stück einfach vor lauter Hunger ausgebissen hab (das Krankenhausessen ist eher spärlich bestückt). Und gerade heute führt unser Zahnarzt nur Operationen durch. Jetzt muss ich morgen nach meinem aufregenden Tagesklinik-Aufenthalt auch noch zum Zahnarzt gehen. HORROR!!! Ich hab jetzt schon Panik, dass der Zahn evtl. gezogen werden muss (Jaja, ich weiß, ich bin ein Schisser – bin ja auch nicht umsonst in der Psychiatrie gelandet *g*). Auf jeden Fall hab ich erst mal ordentlich mit Schwedenkräutern den Mund ausgespült, um die “Wunde” zu desinfizieren. Kann mir immer noch nicht erklären, wie son Riesen-Stück einfach so vom Zahn verschwinden kann und ich merks nicht!?!?! Und weh tuts jetzt auch… Toll :o ( Ach man, ich sollte einfach ins Bett gehen…

So, nu ist Schluss mit Jammern… Ich sollte meinen Blog umbenennen in: Anne heult euch was vor :o /

Übrigens bekomm ich seit Montag wieder mal ein neues Medikament. Mein letztes angstlösendes Anti-Depressivum (Remergil) wurde abgesetzt, weil es appetitfördernd ist und ich in den letzten 2 Wochen schon 4 kg zugenommen hatte, was für den Zucker wieder nicht gut ist. Nun nehme ich morgens und abends 100 mg eines beruhigenden und wiederum angstlösenden Mittelchens namens Opipramol. Die Wirkung bleibt abzuwarten. ;o)

Sonntag, 04.05.2008 – abgammeln

Es ist jetzt 14:26 Uhr und ich bin vor ca. 3 Stunden zum 2. Mal wach geworden… Das erste Mal war gegen 6 Uhr morgens, als mein Schatz fiebernd vor mir saß – 38.4°C … Im Halbschlaf hab ich ihm einen Tee aus Birkenblättern, Schafgarbe, Kamille, Frauenmantel, Thymian, Rosmarin, Lindenblüten und Holunderblüten gemacht. (Die Kräuter hat zum größten Teil mein Papa für mich gesammelt und getrocknet… Er ist eine echte Kräuterhexe ^^). Jetzt liegt Fabi neben mir und schläft… Hoffentlich geht es ihm bald wieder besser :o ( Ich hab auch schon wieder Kopfschmerzen… Und Hunger! Werd’ gleich mal schauen, was noch so zu Essen da ist…

Meine Kamera ist schon wieder irgendwo verschollen – sonst würd ich ein Bild von mir machen… Ist aber auch nicht grad sehenswert :o D

Gestern ist nicht mehr viel passiert… Wir waren noch kurz Möhren und Öl einkaufen und haben Frau K. (die unsere Steuererklärung gemacht hat) ihr Geld und die fehlenden Unterlagen in den Briefkasten gesteckt. Und ich hab abends wieder eine Zigarette geraucht :o (( Aber nur eine! Und heute werde ich keine rauchen!! Versprochen. :o )

So, ich schreib später weiter… Muss jetzt mampfen *g*

Was danach geschah… (27.04.2008/28.04.2008)

Ohje, lang ist’s her, dass ich euch schrieb…. Nun werd ich mal ganz schnell aufholen… Also, zunächst mal noch ne Kurzzusammenfassung vom restlichen Sonntag:

Wir hatte kurzer Hand beschlossen, noch ein bisschen raus zu gehen… Dafür haben wir uns extra schick gemacht und sind losgezogen… Nach ein wenig spazieren, beschlossen wir, Cindy und Dominik anzurufen. Vielleicht hatten die ja Lust, was mit uns zu unternehmen… Leider waren die grad spazieren. Dafür haben wir uns aber für den 1. Mai verabredet :o ) Dann fiel mir noch Jeany ein :o ) Da es meine Idee war, sie anzurufen, musste ich das auch machen – dabei hass ich doch telefonieren so sehr… :o ( Aber gut, wir hatten uns für 21:00 Uhr in Reinickendorf am “Kraftstoff” verabredet. Wir beschlossen, nochmal nach Hause zu gehen, etwas von unserer leckeren Bolognese zu essen und dann mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dort hin zu fahren.

Leider machte uns zunächst die BVG einen Strich durch die Rechnung… Die U6 fuhr noch bis zum nächsten Tag nicht. Also in den Schienenersatzverkehr. Dort trafen wir auf einen netten jungen Busfahrer, der uns auf die Frage, ob eine Kurzstrecke bis zum Kutschi reicht, einfach so mitnahm. – Siehe da, es gibt noch nette Menschen auf dieser Welt :o ) – Wir sind nicht allein!!! *g*

Gegen 21:15 Uhr sind wir dann auch endlich angekommen. Aber wie es das Schicksal so wollte: Der Laden hatte zu… :o ( Also sind wir doch nach Gegenüber ins DoubleX gegangen – Dort hieß es dann aber: Wir machen um 22:00 Uhr zu, wenn keiner mehr kommt… Na supi, hatten wir ein Glück… Also schnell bestellen. Ich nahm einen BoraBora – leckerer Cocktail – den ich nach ca. einer halben Stunde auch geleert hatte. Also konnte ich mir noch einen 2. genehmigen, bevor der Laden schloss. Ich muss zugeben, an diesem Abend fiel es mir das erste Mal seit langem wieder schwer, nicht zu rauchen… :o ( Aber, ich habs geschafft! Als der Laden dann also geschlossen hatte, mussten wir uns wieder was Neues suchen… Unterwegs kamen wir an der Tankstelle vorbei, wo sich Fabi und Jeany noch mit je einer Flasche Wein eindeckten. Ich war von meinen schnell hintergekippten Cocktails noch genug bedient. Da merkt man erstmal wieder, dass man nix mehr verträgt…

Hier ein paar Fotos von unterwegs:



Sommerlich, wie es war, gingen wir nach der Korkenzieherbeschaffungsaktion und einer kurzen Haustierkennenlern- und Puller-Runde in den nächstgelegenen Park, wo wir uns auf dem Spielplatz niederließen… Die Schaukeln luden zum Verweilen ein und so verbrachten wir dort einige Zeit…

Witterungsbedingt machten wir uns dann aber so gegen 1 Uhr nachts auf den Weg zu Jeany’s Wohnung. Es war langsam wirklich kalt geworden und ich hatte mich zwischenzeitlich schon mit ihrem großen Pali-Tuch zugedeckt.. Hat nur leider nicht viel geholfen – und da der Alkohol bei mir auch nicht mehr wirkte, spürte ich so langsam die Kälte meinen ganzen Körper hinaufkriechen… *bibber*

Nachdem ich einpaar mal eingeschlafen war, Wayne’s World und The Wedding Singer lief, war es dann auch schon gegen 6:00 Uhr morgens und wir machten uns langsam auf den Heimweg. Zurück gings mit der S-Bahn. Ich glaub wir waren ca. um 8:30 Uhr im Bett…

Mehr Fotos zu unserem lustigen Abend zu dritt gibt es übrigens hier:

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Der Wecker klingelte nicht spät genug, trotzdem musste ich wieder hoch, denn wir hatten angekündigten Besuch. Am Montag sollte endlich unsere Steuererklärung gemacht werden. Wir haben es aber rechtzeitig geschafft, die Wohnung noch auf Vordermann zu bringen und pünktlich 15 Uhr klingelte die Frau, deren Namen ich wohl nie ausschreiben kann… ^^ Wir tranken Kaffee, aßen (gekauften) Zupfkuchen und so ganz nebenbei hatte Frau K. unseren zu erwartenden Lohnsteuerjahresausgleich berechnet. Einen Nachweis muss ich noch nachreichen, dann kann sie die Steuererklärungen wegschicken und wir bekommen hoffentlich bald unser Geld. Dann können wir uns endlich die langersehnte Spiegelreflexkamera kaufen :o )))

Ansonsten ist am Montag nicht mehr viel passiert, denn wir waren beide sehr zerknautscht und gaben uns der Anziehungskraft des Sofas hin, bis der Tag verstrichen war… Naja, nicht ganz. Fabi war sehr produktiv und hat eine lustige neue Comic-Figur entworfen :o )