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Grüße aus dem Bett

Es ist Samstag, Samstag Mittag – ums genau zu sagen: 11:43 Uhr. Mittlerweile haben wir wieder Frühling. Draußen versucht die Sonne, sich durch die dunklen Wolken zu kämpfen, die in den letzten Stunden ordentlich Wasser auf der Landschaft verteilt haben. Sie schaffts aber nicht. Seit ungefähr 4 Stunden liege ich mehr oder weniger wach im Bett und kann mich nicht entschließen, dieses zu verlassen.

Mein erster Urlaubstag begann heute mit einem Blutzuckerwert von 15,2 mmol/l, Regen und Gedanken daran, was man an so einem tristen Tag machen könnte. Heute Abend bin ich noch auf einer Geburtstagsfeier eingeladen… Ich müsste noch ein wenig einkaufen – der Kühlschrank ist fast so leer, wie mein Magen. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich anziehen und raus gehen. Ich brauche Motivation. Jetzt.

Vielleicht motiviert mich ja mein Blutzucker. Mal sehen, wie er jetzt ist…….. 9,1 mmol/l – naja. Das geht noch besser. Aber nicht durch Rumliegen.

Also, Planung für heute:

1. Kaffee

2. Frühstück (noch nicht näher definiert)

3. duschen, anziehen

4. einkaufen

5. irgendetwas sinnloses machen, bis die Geburtstagsfeier beginnt….

 

Also dann. Auf zu Schritt 1.

 

Dies war ein Blog-Eintrag mit sinnlosen Informationen, durch die in euren Gehirnen wertvolle Kindheitserinnerungen gelöscht wurden. Sorry dafür.

Schleichwerbung... Her mit der Kohle :D

2010 – Ost-Berlin, wir kommen; Demnächst: Anne aus Marzahn

Es steht fest: Wir werden nach Marzahn ziehen! Vielleicht wird der eine oder andere denken: Seid Ihr verrückt? Wer zieht denn freiwillig nach Marzahn? – Nun ja, wir ^^

Anfangs waren wir auch sehr skeptisch, was das Plattenbau-Gebiet im Osten (und zwar im äußersten Osten) Berlins mit dem schlechten Ruf angeht. Aber nach intensiver Internet-Recherche, 2 Marzahn-Erkundungsfahrten und unendlichen Immobilienscout-Seiten-Besichtigungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir es einfach versuchen. Wo sonst bekommt man eine 80-90 m² 4-Zimmer-Wohnung mit Zentralheizung und Balkon für 500-600 Euro warm? Gut – vereinzelt in Spandau in der sogenannten Obstallee-Siedlung, oder (aber auch hier schon teurer) im Märkischen Viertel. Aber ganz ehrlich, da verzichte ich lieber drauf, in West-Berlin zu wohnen, wenn ich dafür in ein West-Berlin-Ghetto ziehen muss.

Marzahn hat in den letzten Jahren unheimlich aufgeholt. Durch Sanierungen, Rückbauten, Begrünung der Umgebung und eine gute Verkehrsanbindung gewinnt der Bezirk unheimlich an Charme. Natürlich sieht es hier immer noch grauer und unpersönlicher aus, als beispielsweise im Grunewald oder in Alt Tegel… Aber, was viele vergessen: Marzahn ist Stadtrandlage – in 10 Minuten kann man in Brandenburg sein… Kilometerweise Fahrradtouren entlang unendlich großer Felder sind nur eine Möglichkeit. Und nicht zu vergessen der Erholungspark Marzahn mit dem Chinesischen Garten – für nur 2 Euro Eintritt kann man einen Tag wie auf einem anderen Kontinenten verbringen…

Gärten der Welt Marzahn

Gärten der Welt Marzahn

Marzahn scheint so einiges an Freizeitaktivitäten in petto zu haben und auch der Altersdurchschnitt dürfte um ein vielfaches  niedriger sein, als im Rentnerdorf Tegel. Ich bin jetzt schon gespannt darauf, mit Fabi das neue Gebiet zu erkunden :o )

Wie sind wir auf Marzahn gekommen?

Dass uns die 1 1/2 Zimmer-Wohnung hier so langsam zu eng wird, haben wir schon vor einigen Monaten beschlossen. Nur, wo sucht man sich eine größere Wohnung, wenn man nicht viel mehr Geld ausgeben möchte, oder besser gesagt KANN, als man für eben diese 1 1/2 Zimmer-Wohnung bezahlt?

Ich hab also einfach bei Immobilienscout24.de folgende Suchkriterien eingegeben:

  • 4 Zimmer
  • bis 399 € Kaltmiete (hier sind natürlich schon viel zu teure Wohnungen dabei, aber ich wollte keine verpassen)
  • mit Balkon
  • Fernheizung/Zentralheizung
  • gefliestes Wannenbad (kann man nicht eingeben, aber danach aussortieren)

Damit ich zu diesen Suchkriterien immer sofort neue Angebote bekomme, habe ich mich auf der Seite mit meiner Email-Adresse angemeldet. Und was soll ich sagen? Irgendwie habe ich immer nur die Worte Marzahn und Hellersdorf gelesen… Am Anfang war das echt deprimierend. Wir wollten doch so gerne hier im Nord-Westen Berlins bleiben, vor allem, weil Fabis gesamte Familie hier wohnt. Andererseits wohnt ja meine Familie auch 130 km weit weg, danach kann man sich eben nicht immer richten.

Nachdem tagelang immer nur Angebote in Marzahn und Umgebung kamen, fingen wir an, uns mit dem Bezirk auseinander zu setzen. Kriminalitäts-Statistiken, Zeitungs-Artikel, Anwohner-Berichte, Nachbarschafts-Bewertungen und immer wieder Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen mit immer wieder kehrenden Grundrissen, Badewannen-Fotos und immer ähnlicher wirkenden Fassaden. Das Ergebnis? Marzahn scheint gar nicht so schlecht zu sein… Es ist wohl an der Zeit, Vorurteile abzubauen.

Aber letztendlich hat sich eine Gegend immer mehr herauskristalisiert – und so stießen wir immer wieder auf einen Straßennamen: Parsteiner Ring. Ich weiß nicht warum, diese Straße sagt mir irgendwie: WOHNT HIER, ICH BRING EUCH GLÜCK!! Also habe ich immer gezielter nach diesem Stückchen Marzahn gesucht. Der Parsteiner Ring liegt unweit der Grenze zu Brandenburg, welche auf dieser Höhe der Wuhle entlang verläuft. Schulen, Tram-Haltestellen, Einkaufsmöglichkeiten (Kaufpark Eiche) und vor allem ein riesiges Stück Grün mit Bäumen, einem Berg und einem kleinen Teich – alles quasi vor der Haustür. Die Häuser sind 6-Geschosser, also auch nicht so mega hoch, wie so manch andere Marzahner Platte.

Am Tag nach Fabis Geburtstag – also gestern – haben wir dann entschlossen, Taten sprechen zu lassen. Nachdem ich zig Wohnungen bei Immobilienscout (krieg ich eigentlich ne Provision, wenn ich den Namen so oft erwähne? ^^) gespeichert hatte und diese einige Tage später schon wieder vergeben und somit gelöscht waren, beschlossen wir, zur degewo Marzahner Wohnungsbaugesellschaft zu fahren, mit dem Ziel, vielleicht bald mal eine Wohnung in echt zu besichtigen.

Die Mitarbeiterin der degewo war sehr nett und ging genau auf unsere Wünsche ein. Wen wundert es da, dass wir tatsächlich am Montag einen Besichtigungstermin für eine Wohnung im Parsteiner Ring haben?! ^^ Um 18:30 Uhr wissen wir mehr – und wir sind schon so gespannt, dass wir es kaum erwarten können. Eines ist klar: Wenn uns die Wohnung auch von innen gefällt (denn der Grundriss hat uns schon überzeugt), werden wir nicht weiter suchen, sondern haben uns schon entschieden. Die Wohnung liegt im 3. Stock des 6-Geschossers, hat eine Küche mit Fenster zum West-Balkon, das Schlafzimmer liegt zum Osten hin und die beiden kleinen Zimmer sind genau gleich groß – das heißt, jeder hat gleich viel Platz für seine Hobbies. Denn darum geht es, wir wollen uns endlich entfalten können, nicht mehr alles auf kleinstem Raum stapeln und verstauen. Endlich durchatmen und kreativ sein in den eigenen 4 Wänden.

Die Wohnung ist vom Grundriss her im Baustil WBS70. Der Preis liegt (nach einer kleinen Korrektur nach unten durch die nette Sachbearbeiterin) bei 550 € warm – und das bei einer Größe von 87,8 m². Wir würden also satte 35 ² mehr bekommen, für einen Betrag von 130 € mehr im Monat. Ich finde, das Angebot ist mehr als fair und wäre in der Gegend, wo wir jetzt wohnen, undenkbar in dieser Kombination…

Bleibt nur zu hoffen, dass die Nachbarn okay sind. Das Örtliche spuckt zur Adresse nur 4 Namen aus, die relativ nichts sagend sind. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es nicht schlimmer als mit unserer derzeitigen “Untendrunter-Mieterin” werden kann ;o)

Mal schauen, was es nach der Wohnungsbesichtigung am Montag zu berichten gibt. Es wird spannend – vielleicht wohnen wir ja schon ab Mai in Marzahn?!

Wat so war…..

Aaalsoooooo… Womit fang ich an? Okay, der letzte Beitrag ist vom März… Los geht’s:

18.-25.03.2009 – Köln, Aachen, Holland und Belgien

Am 18.03. ging unsere Fahrt nach Köln los. Endlich konnten wir wieder die liebe Babs und ihren Freund Jens besuchen!! Über die Mitfahrzentrale fanden wir eine nette Mitfahrerin, die bereit war, 30 € zu zahlen. So kostete uns die Hinfahrt nur halb soviel… Die Fahrt selbst dauerte 6 Stunden – ziemlich anstrengend, aber das Wetter hielt und wir machten 2 Pausen zwischendrin. So war es auszuhalten…

Leider ging es Babs nicht gut und sie lag im Krankenhaus. So war nach dem Sachen auspacken unsere erste Amtshandlung ein Besuch unserer Patientin. Leider geht es ihr bis heute nicht viel besser, was mir ziemlich Sorgen macht – aber das muss hier nicht weiter ausgebreitet werden. Auf jeden Fall drück ich dir weiter die Daumen, meine Süße – ich denk jeden Tag an dich!!!

Am Freitag wurde Babs jedenfalls entlassen und so folgten noch ein paar schöne Tage, die wir zu viert verbringen konnten :o ) So waren wir in der Stadt unterwegs, haben gemütliche Fernsehabende verbracht, Jens hat lecker gekocht, wir haben selbst Pizza gemacht – also der perfekte Urlaub :o )

Am Montag war dann ein geplantes Foto-Shooting mit esrul – mit dem ich vor 2 Jahren das erste mal geshootet hab. Damals war er auf Geschäftsreise in Berlin und wir haben lustige Bilder im Putzfrauen-Outfit gemacht ^^ Also am Montag sind wir dann nach Aachen gefahren. Die Route zum Studio hatte ich schon zu Hause in Berlin ausgedruckt. Und am Sonntag haben Babs und ich alles vorbereitet. 3 Outfits mit entsprechendem Make up und Accessoires. So gut war ich noch nie zu nem Shooting vorbereitet *g* Wir haben sogar zusammen ein Kleid aus Alufolie entworfen, was Babs am Shootingtag auch perfekt umgesetzt hat! Bilder davon gibts später, ich hab noch keins bearbeitet ^^

Leider hab ich in Studios immer keine Posing-Ideen. Irgendwie ist die Atmosphäre im Studio so kalt, man hat nix, mit dem man arbeiten kann und so geht leider meine Kreativität flöten. Gott sei Dank hat esrul einen guten Blick für Portraits und Babs und Fabi haben mir ganz viele Posen vorgeturnt, so dass es doch letzten Endes ein gelungenes Shooting wurde. Hier ein Bild, was bei diesem Shooting entstanden ist. Das Make up hat natürlich die wundervolle Babs gezaubert:

Beauty Shooting mit Esrul

Beauty Shooting mit Esrul

Bei fürchterlichem Regen sind wir dann wieder zurück nach Köln gefahren, um noch bei IKEA vorbei zu schauen – HOT DOGS!!!!!!!!!!!!! Ich liebe die IKEA-Hot Dogs… Das sind die besten Hot Dogs, die ich jemals im Leben gegessen habe… Leider krieg ich auch immer ne Unterzuckerung, nachdem ich die Dinger verspeist habe… Sollte wirklich mal dazu kein Insulin geben und erstmal 2 Stunden später schauen, um wie viel mein Zucker ansteigt, damit ich endlich weiß, wie viele BE’s son IKEA-Hot Dog hat… *denk*

Erschöpft sind wir dann gegen 23 Uhr wieder zu Hause bei Babs und Jens angekommen… Das war ein Tag… Und schon ging es auch auf den letzten vollen Tag in Köln zu. Die Zeit vergeht immer wie im Fluge, wenn wir dort sind… Ist wohl immer so, wenn’s schön ist. Hm…

Für den Dienstag haben wir uns was ganz besonderes vorgenommen. An einem Tag waren wir gleich in 2 unterschiedlichen Ländern, undzwar in Holland (oder auch Niederlande) und Belgien!! Von Köln aus ist das nur einen Katzensprung entfernt. War echt toll, mal andere Länder zu sehen, wenn auch nur kurz. Ist schon witzig. Ich war ja vorher nie im Ausland – von Polen zum Tanken und Zigaretten holen und Tschechien (1 Tag mit meiner damaligen Klasse zum Shoppen) mal abgesehen. Leider habe ich schon im Auto komische Bauchschmerzen bekommen und mir war fast den ganzen Tag schlecht :o ( (Warum hab ich eigentlich immer was??? Werd ich wohl nie erfahren…)

Nichts desto trotz haben wir uns in Maastricht erstmal einen Parkplatz gesucht und sind durch die Altstadt geschlendert. Die haben wirklich eine schöne Architektur dort und interessante Läden. So gibt es zum Beispiel ganz witzige, quietschbunte Süßigkeitenläden. Hab ich in Deutschland in der Art noch nicht gesehen… Dort hab ich auch 2 riesige Lollies gekauft – braucht man ja vielleicht mal für ein Shooting ;o) Und eine Tüte voll allem möglichen Süßkram, den man sich selbst zusammenstellen konnte. Da sind zum Beispiel so silberne Kügelchen dabei – die schmecken nach Cola. Ziemlich lecker, aber man sollte nicht draufbeißen – HART!! Leider hält die Farbe nicht lange. Wenn man das nächste Mal in den Spiegel guckt und den Mund aufmacht, ist die Kugel schon weiß :o (

Ein lustiges Taxi in Holland

Ein lustiges Taxi in Holland

Nach einem leckeren Tee und noch ein wenig Altstadt-Bummeln haben wir uns dann auf den Weg ins nächste Land gemacht – Belgien. Wusstet Ihr, dass Belgien nicht nur tolle Pralinen, sondern auch die Pommes Frites erfunden hat? Leider haben wirs jedoch verpeilt, ein paar echte Belgische Pommes zu essen. Aber war ja auch schon abends mittlerweile. Auch dort sind wir durch enge Gassen spaziert und haben uns vor allem von der Architektur bezaubern lassen. Nach einem letzten Kaffee in einer süßen kleinen Bar, entschieden wir uns, den Tag zu beenden und fuhren wieder zurück. Das war bestimmt nicht der letzte Besuch in diesen Ländern. Und das nächste Mal werden wir uns mehr Zeit nehmen, um die Gegend zu erkunden :o )

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

So siehts aus in Belgien

So siehts aus in Belgien

Dämmerung in Belgien

Dämmerung in Belgien

Leider fanden wir für die Rückfahrt nach Berlin keinen Mitfahrer – ich hatte die Anzeige zu spät ins Internet gestellt. Auch das Wetter war nicht sehr berauschend. Anscheinend war da oben auch jemand so traurig wie wir, dass die schöne Zeit schon wieder vorbei war…

Zurück in Berlin – Fabis Leistenbruch-OP

Am Tag nach der Rückfahrt mussten wir schon früh aufstehen. Fabi hatte ja schon seit langem einen Leistenbruch und nun auch die Vermutung, dass er sich einen 2. zugezogen hatte (wahrscheinlich beim Silvester-Shooting mit Marcello, als er mich auf den Schultern hatte :o ( Oh man…). Der 26.03. war der Tag der Voruntersuchung. Wie vermutet, ertastete der Arzt auf beiden Seiten einen Bruch. OP-Tag war der 27.03. und so gingen wir nach dem kurzen Krankenhausaufenthalt (okay, es dauerte dann doch ca. 4 Stunden, bis wir wieder draußen waren :o /) noch ein wenig einkaufen.

Auch am nächsten Tag klingelte der Wecker wieder recht früh. Um 8.00 Uhr sollten wir im Ambulanten Zentrum des Humboldt-Klinikums sein. Wenigstens liegt es gleich bei uns um die Ecke, so war die Fahrt nicht lang… Ich denke wir waren beide schon sehr nervös – ich auf jeden Fall. Auch meine Bauchschmerzen machten sich mal wieder ziemlich heftig bemerkbar. Im Ambulanten Zentrum hieß es mal wieder: warten, warten, warten…

Fabi bekam dann irgendwann ein Bett, musste das lustige OP-Hemdchen nebst Netz-Schlüppi anziehen und sich hinlegen. Später bekam er dann schon mal 2 Tabletten, die ihn beruhigen sollten und so langsam eindösen ließen. Ich blieb tapfer neben ihm sitzen, bis er abgeholt wurde. Das dauerte allerdings noch eine ganze Weile. Zwischenzeitlich kam noch eine Schwester rein, die seinen Bauch rasieren wollte und war völlig begeistert, dass er das schon selbst erledigt hatte :o D Und noch ein bisschen später bekam er noch sexy Thrombose-Strapse.

Apropos Thrombose… Am Abend vor der OP musste sich Fabi selbst eine Thrombose-Spritze setzen… Lest hierzu seinen Blog und/oder schaut sein Video:

Klickedieklack

Da gibt es dann übrigens auch noch mehr Neuigkeiten zu seinem Heilungsprozess, der OP, usw. zu lesen :o )

Zurück zum OP-Tag: Exakt um 11:27 Uhr (ja, das hab ich mir gemerkt!!) wurde Fabi samt Bett abgeholt und zum OP geschoben. War schon ein komisches Gefühl, ihn so wegfahren zu sehen. Es gab noch ein Abschiedsküsschen und mir ist nichts besseres eingefallen, als ihm “viel Spaß” zu wünschen :o P Ich hab dann erstmal seine Sachen in der Station, auf der er dann liegen sollte, vorbei gebracht und mich erkundigt, wie lange denn so eine Leistenbruch-OP wohl dauert. War schon ziemlich erschrocken, als die was von 14:00 Uhr erzählten… Fabis Hausärztin meinte irgendwas von 20 Minuten… Aber gut.

Ich bin dann also erstmal wieder nach Hause gefahren und hab mir – mehr schlecht als recht – versucht, die Zeit zu vertreiben. Kurz vor zwei fuhr ich dann wieder hin, um zu sehen, ob Fabi schon zurück war. War er aber nicht. Auf Nachfrage meinte ein Pfleger, er sein noch im OP. Mir blieb fast das Herz stehen. In meiner bekannt ängstlichen Art befürchtete ich gleich das schlimmste und dachte, bei der OP sei was schiefgelaufen. Kurz darauf revidierte der Pfleger aber seine Aussage und meinte dann: “Herr Marschelewski scheint schon im Aufwachraum zu sein. Nehmen Sie sich doch was zu trinken und setzen sich dort hin.”

Gesagt, getan. Ich saß also mal wieder da und wartete… Und hoffte, dass alles gut gegangen war… Um 14:20 Uhr kam dann überraschender Weise Robert – Fabis Bruder – auch in der Station an und setzte sich zu mir. So warteten wir gemeinsam weiter. 14:44 Uhr war es dann endlich soweit. Eine Schwester schob den noch leicht benebelten Fabi samt Bett in unsere Richtung: “So, da haben Sie Ihren Herrn Marschelewski wohlbehalten wieder zurück. Ich schieb ihn noch in sein Zimmer und dann können Sie zu Ihm.” Puh… Endlich :o )

Am Sonntag wurde er dann auch schon wieder entlassen – ich lass jetzt mal die Erzählungen vom Besuchen und alleine zu Hause schlafen weg.. Der Beitrag ist eh schon so lang ^^ So konnten wir Fabis Papa überraschen, der seinen Geburtstag an diesem Tag gefeiert hatte.

Mittlerweile geht es Fabi schon etwas besser, er kann auch schon wieder ein bisschen besser laufen. Nur mit dem schwer heben wirds wohl noch ein paar Monate dauern…

Bauchschmerzen…

Ich hatte ja vorhin schon erwähnt, dass ich in Köln seltsame Bauchschmerzen hatte. Diese hatten sich auch wieder verstärkt, als Fabi ins Krankenhaus kam… Durchfall kam dazu und unglaubliche Krämpfe, gefolgt von Phasen, in denen es einfach nur unterschwellig weh tat – den ganzen Tag. Am Samstag – Fabi war noch im Krankenhaus – hielt ich die Schmerzen kaum noch aus. Ich saß allein zu Hause, mit einer Kanne Schafgarben-Tee und dem Heizkissen auf dem Bauch. Vor Verzweiflung rief ich Fabi an, der mich dann dazu ermutigte, mal wieder die Rettungsstelle aufzusuchen. Gesagt, getan. Ich fuhr also abends gegen 23:00 Uhr in die Notaufnahme, krümmte mich mal wieder vor Schmerzen, bezahlte brav meine 10 € Praxisgebühr und wurde auf ein Bett verfrachtet. Es folgte eine Blutuntersuchung, gefolgt von einer Urinuntersuchung. Alles okay – wie immer. Ich bekam einen Schmerztropf mit Novalgin und Buscopan und Fabi hatte sich von seiner Station aus durchs ganze Krankenhaus zu mir gequält, um mir Gesellschaft zu leisten. Soo lieb von ihm!!

Tja, nachdem der Tropf durchgelaufen war, wurde ich dann auch wieder entlassen. Keiner weiß mal wieder was ich hab und auf dem Arztbrief ist natürlich auch mal wieder meine Angststörung mit erwähnt… Jetzt schieben sie wohl alles auf meine Psyche… Naja, die Bauchschmerzen hielten noch eine Woche an, dann waren sie kaum noch da. Ich hatte dann erfreulicher Weise auch noch Zwischenblutungen bekommen – die ich mir aber damit erkläre, dass durch den Durchfall wohl die Pille nicht mehr richtig gewirkt hat. Und jetzt hab ich meine Tage und wieder Bauchschmerzen ;o/ Naja, bald sind se ja hoffentlich vorbei. Kopfschmerzen hab ich in letzter Zeit auch wieder häufiger… Ich bin so ein Jammerlappen……… O_o

Geburtstag und die allgemeine Lebenserwartung von Diabetikern

Dies ist jetzt das letzte Thema, was ich noch behandeln werde… Dann hab ich ja auch schon wieder nen halben Roman geschrieben…

Vorgestern war mein Geburtstag. Mein schönstes Geschenk war, als Fabi mich mit “Happy Birthday” singender Weise geweckt hat. Er hatte über Nacht überall in der Wohnung kleine pinke Zettelchen mit Geburtstags-Glückwünschen angebracht… Das war soooooo süß – hat noch nie jemand für mich gemacht =)

Auf Arbeit habe ich von der Chefin persönlich einen riesigen bunten Frühlingsstrauß geschenkt bekommen… Ich liebe ja Frühlingsblumen… Frühling ist echt meine absolute Lieblingsjahreszeit – wahrscheinlich, weil ich im Frühling geboren bin ^^ Alles blüht, die Vögel zwitschern und am schönsten ist es, wenn es langsam wieder wärmer wird. Endlich wieder kurze Sachen anziehen und die Stimmung hebt sich!!

Am Abend bin ich dann noch mit Robert und Fabi zum Inder gegangen und hab die beiden zum Essen eingeladen. Ich hab nen leckeren Cocktail getrunken. Der hat ganz schön reingehauen ;oD Alles in allem wars ein gelungener Tag und im Internet wie auch per Telefon haben mir viele liebe Menschen gratuliert, was mich sehr gerührt hat :o )

Leider war gestern dafür nicht unbedingt mein Tag. Irgendwie hatte ich beim Aufstehen schon Kopfschmerzen. Dann hab ich aufm Laptop gesehen, dass da Seiten über die Lebenserwartung von Diabetikern offen waren und letztendlich bin ich auch noch völlig unterzuckert… Das mit der Lebenserwartung hatte ich bisher immer völlig verdrängt – erfolgreich. Denn das Thema Tod ist für mich emotional sehr aufwühlend… Ich habe so große Angst vor meinem Tod und auch vor dem von mir geliebten Menschen, dass ich kaum drüber sprechen mag, weil mir immer gleich die Tränen kommen und ich mich gar nicht mehr einkriege… So auch gestern.

Ich weiß, dass Fabi sich nicht im Internet über die Lebenserwartung von Diabetikern informiert hat, weil er ein dickes Erbe erwartet ;oD Und auch sicherlich nicht, um mich damit zu beunruhigen, oder Angst zu verbreiten… Wir haben auch ne ganze Weile über das Thema gesprochen. Bzw. er hat am meisten gesprochen und ich hab geheult… Aber wir haben auch besprochen, dass wir gemeinsam etwas tun werden, um meine Lebensdauer zu verlängern (laut Statistik leben wohl Diabetiker, die schon so früh wie ich erkrankt sind, ca. 20 Jahre kürzer, als Nichtdiabetiker).

Mein Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, ist dank der Einnahme der Pille und des Rauchens etwa neun mal so hoch, wie bei einem gesunden Nichtraucher, der alternativ verhütet. Super oder? Also schwebt jetzt die Idee im Raum, die Pille abzusetzen und mit dem Rauchen aufzuhören. Den Zucker kann ich ja leider nicht loswerden… Das wär auch zu schön, um wahr zu sein….

Auf jeden Fall hat Fabi mir versprochen, mich noch mehr bei meiner Krankheit zu unterstützen. Und er hat sich auch über gesündere Ernährung informiert… Und gestern hat er ganz lecker gekocht!! Womit hab ich nur so einen liebevollen Mann verdient??? Fabi, ich liebe dich wirklich über alle Maßen und ich möchte für immer mit dir zusammen bleiben. Mit deiner Hilfe schaff ich es auch bestimmt, so alt zu werden, wie du ^^ Ganz sicher!!

Fabi und ich am 07.04.09

Fabi und ich am 07.04.09

Ich muss endlich mal wieder was schreiben….!!

Aber heute hab ich erstmal Geburtstag… Die nächsten Tage gibts einen Rückblick auf die letzten Wochen ^^

Vielen Dank an dieser Stelle an Richie, der den Blog wiederhergestellt hat :)

So wenig Geld und noch so viel Monat…

Oh Gott, heute ist erst der 6.3.2009 und ich hab nur noch 198,11€ aufm Konto…. O_O Okay, die Kosten für Miete, Versicherungen und die BVG sind schon bezahlt. Aber es sind noch 3 Wochen, bis es wieder Geld gibt und wir wollen in 10 Tagen nach Köln fahren *heul*. Das geht ja schon fast fürs Benzin drauf :o (((

Ich hoffe so sehr, dass Fabi bald irgendwas findet, um wieder ein bisschen Geld zu verdienen… Oder ich muss mir nen Nebenjob suchen. Nur was? Vor allem bekommen wir ja grad (wenn auch nicht viel) Hartz IV – also würde uns das eh erstmal wieder angerechnet werden. Und wenn wir keinen Anspruch mehr haben, müsste Fabi wieder seine Krankenversicherung selbst bezahlen… Das heißt also, wieder 130,00 € mehr Ausgaben im Monat… Ich geh kaputt…

Am besten, ich schlaf dieses Wochenende einfach durch, dann kann ich kein Geld ausgeben ^^

Nun ja, das zur derzeitigen finanziellen Situation. Gesundheitlich gehts mir derzeit recht gut. Bei Fabi wurde festgestellt, dass seine Schilddrüse viel zu klein ist. Wahrscheinlich muss er jetzt lebenslänglich Tabletten nehmen. Aber das ist ja das kleinste Übel…

Meine Probezeit auf der Arbeit hab ich am 18.2. bestanden. Jetzt läuft also mein 2-Jahres-Vertrag noch bis zum 30.6.2010. Immerhin etwas.

Mehr gibts im Moment auch nicht zu berichten… Ich grüße noch Julia, meine beste Freundin, die heute Geburtstag hat!! Alles Gute, Süße!!! :o )

Und jetzt mach ich erstmal einen kostenlosen Mittagsschlaf… Gute Nacht!

Samstag, 31.01.2009 – Schnodderseuche….

Es hat mich dahin gerafft… Alles begann gestern Morgen, als ich mit Halsschmerzen aufwachte. Da wusste ich schon: Mist, ich hab mich angesteckt!! Meine Kollegin ist seit Wochen krank und da sie schwanger ist, darf sie kaum Medikamente nehmen. Trotzdem startete sie am Montag einen Versuch, arbeiten zu kommen. An diesem Tag hatte auch unsere Chefin Geburtstag und wir saßen alle zu einem Geburtstagsfrühstück zusammen – meine Kollegin saß neben mir. So hustete und nieste sie vor sich hin und ich drehte mich extra schon immer von ihr weg – ich darf ja nicht einen Tag fehlen bis Ende Februar, sonst bin ich raus aus dem Job :o (

Aber es half wohl alles nichts. Nun ist es mittlerweile Sonntag – ich bin vorhin vor Erschöpfung eingeschlafen. Seit gestern hab ich einen Hausmittelchen-Erkältungs-Heil-Marathon gestartet. Dieser besteht aus:

- morgens und abends 1 Esslöffel Schwedenkräuter mit viel Wasser

- Tee bis zum Abwinken

- alle paar Stunden mit Salzwasser gurgeln

- Inhalation mit aufgelöstem Erkältungsbalsam

- in Schwedenkräuter getunkte Wattebäusche in die Ohren (hab auch Ohrenschmerzen)

- alle 2 Stunden eine Dolo Dobendan für die dicken Mandeln und Halsschmerzen

- ab und zu n Löffel Honig (tut auch gut im Hals)

- und viel viel Ruhe….

So hatte ich mir das Wochenende eigentlich nicht vorgestellt, aber was soll ich machen… Muss ja morgen wieder einsatzbereit sein. Fabi pflegt mich auch ganz aufopferungsvoll, dafür bin ich ihm so dankbar!!!!

Tja, nun lieg ich hier so rum, kann nicht mehr schlafen und röchel so  vor mich hin ^^

Auf Arbeit läuft sonst alles recht gut. Ich schaff meine Post ganz gut – trotz teilweiser Vertretung meiner Kollegin. Am Mittwoch hatten wir ne Umverteilung – das wird jedes Jahr mindestens einmal gemacht, damit ein Sachbearbeiter nicht immer die gleichen Buchstaben hat. Mein Aktenschrank ist wieder ein bisschen voller und ich freu mich trotzdem. Solange ich diesen Job behalten kann, ist alles gut. Macht mir auch richtig Spaß – ich bin zufrieden (muss ja auch mal gesagt werden ;o) )

Samstag, 24.01.2009

Es ist mittlerweile 10:18 Uhr und ich kann schon seit 2 Stunden nicht mehr schlafen… Ich versteh das nicht: Da ist man die ganze Woche morgens wie tot, könnte den ganzen Tag nur schlafen – und jetzt?? Es ist Wochenende – ich KÖNNTE ausschlafen – und ich werd schon um acht wach… Verrückt. Nunja, wird Zeit, mal wieder von den letzten Wochen zu berichten.

Zum Job: Bis jetzt hab ich die letzten Wochen auf der Arbeit gut überstanden. Vor ein paar Tagen wurde mir auch gesagt, dass meine Probezeit nun bis 18.02.09 verlängert wird und dann mein 2 Jahres-Vertrag weiterläuft. Bis 30.06.2010 ist mein Job also erstmal sicher – wenn ich während der Probezeit nicht nochmal krank werde… Denn dann bin ich raus. Also heißt es: Weiter durchhalten!!

Die Gesundheit und das Rauchen: Bisher hatte ich auch weiterhin keine einzige Panikattacke, was schon mal gut ist. Manchmal habe ich – vor allem morgens in der Ubahn – immer noch leichte Beklemmungsgefühle. Aber wer fühlt sich nicht eingeengt, wenn er morgens um 8:00 Uhr in der U6 sitzt und eine Station nach der Friedrichstraße aussteigen muss?! Sardinen-Büchse ist nix dagegen…

Das mit dem Rauchen bzw. nicht mehr rauchen war auch nicht so besonders von Erfolg gekrönt. Ich rauche immernoch. Aber immerhin hab ich es geschafft, keine Zigaretten mehr auf die Arbeit mitzunehmen. Das macht schon viel aus – und wieviel mehr Arbeit man plötzlich schafft :o D Erstaunlich ^^

Und sonst so?

Fabi hatte am Montag (19.01.) Geburtstag :o )) Ich habe ihm eine neue Hose geschenkt (die ihm ausgezeichnet steht – muss man ja mal sagen ;o) ) und wir waren abends mit seinem Papa und dessen Frau chinesisch essen in Heiligensee. Es war sehr lecker!! Eigentlich wollte ich das Essen bezahlen, aber wie Eltern so sind – die waren einfach schneller… Aber darüber müssen wir noch mal reden *grml* Kann ja nicht sein, dass die immer alles bezahlen ;o)

Was das Finanzielle angeht – wir habens endlich mal geschafft, diesen mega aufwändigen ALGII-Antrag auszufüllen und alle Nachweise zusammen zu bekommen. Ich hoffe, der Aufwand hat sich gelohnt und wir bekommen auch ein bisschen was raus – und wenn’s nur 10,-€ sind, dann wär wenigstens Fabis Krankenversicherung abgedeckt durch das Jobcenter. Schließlich ist es nicht ohne, mal eben so 130,-€ zu bezahlen, wenn man kein Einkommen hat.

Ende Februar kommen Jens und Babs wieder zu Besuch für ein paar Tage!! Darauf freu ich mich schon wieder ganz doll!! Und wenn alles klappt, werden wir Ende März mal wieder nach Köln fahren können *hoff* :o ))

Ansonsten fällt mir grad nichts mehr Aufregendes ein… Aber ich muss ja auch nicht immer so viel schreiben – hat ja kein Mensch Lust, sich durch diese ewig langen Texte zu quälen :o D

Happy Birthday, Babs!!!

Meine liebe Babs,

ich möchte dir auf diesem Weg alles alles Liebe zu deinem Geburtstag wünschen. Vor 26 Jahren hat dich der liebe Gott auf die Erde geschickt und dafür bin ich ihm sehr dankbar! Auch, wenn du immer sagst, dass du kein Engel bist – für mich bist du einer, denn es gibt kaum Menschen, die so herzlich, liebevoll, kämpferisch, edel, schön (innen wie außen), anmutig, unkompliziert, natürlich und toll sind, wie du! Für dein neues Lebensjahr wünsche ich dir nur Gutes: viele liebe Menschen um dich herum, Glück, Glück und nochmal Glück, keine Schmerzen (und wenn, dass sie schnell vergehen), Ausgeglichenheit, so wenig Stress, wie möglich, und Freunde, die dich verdienen. Ich hab dich unheimlich doll lieb und freu mich wie Sau auf den Dezember!! Endlich sehen wir uns wieder – JUHUUUUU!!

Mach dir noch einen schönen Tag und erhol dich ein bisschen am Wochenende!

Dicker Knutscha und Knuddel,

deine Anne :o )

Für dich:

Babs und Anne

Asche auf mein Haupt… ^^

Ich weiß, ich hab ewig nix mehr von mir hören lassen… Heute ist der (mittlerweile) 14.05.2008…

Also, was ist so in den letzten 1 1/2 Wochen passiert? Ich habe meinen Arbeitsvertrag unterschrieben. Bis ich die Personalstelle dort gefunden habe, hatte ich mir einige Blasen an den Füßen gelaufen… Das war nicht so toll. (Memo an mich selbst: Nie mehr die schwarzen Schuhe für weite Strecken tragen!). Weil ich mich verlaufen hatte, kam ich auch noch zu spät… :o / Aber unterschreiben durfte ich trotzdem ^^

Die nächsten “großen Ereignisse” waren 2 Fotoshootings letzte Woche. Das erste war mit Jan – nennt sich in der Model-Kartei wicked_s. (analog). Es hat voll Spaß gemacht und stand unter dem Thema “Frühlingsgefühle”. Wir sind dazu nach Finowfurt an den Finow-Kanal gefahren. Womit wir nicht gerechnet hatten, war das riesige Mücken-Aufkommen…Ich trage heute noch Erinnerungen an jede einzelne Mücke, die mich gestochen hat, mit mir rum… *grummel* Fabi war so lieb und hat uns dann an der nächsten Apotheke noch Autan geholt, damit wir es einigermaßen aushalten konnten… Aber es hat sich wirklich gelohnt. Mittlerweile habe ich auch schon ein paar Fotos bekommen, die der Fotograf mühevoll eingescannt hat – wie sein Name schon verrät, fotografiert er analog. Die Ergebnisse kann man unter anderem auf meiner Online-Galerie (danke Richi ^^) bewundern. Den Link dazu stelle ich gleich rechts bei den Links rein :o ) Auf der MK hab ich natürlich auch ein paar Fotos. Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Am Freitag war dann das Shooting mit Andreas (Welsch4You). Er hat ein eigenes Tonstudio und Fabi gleich eine Adresse gegeben, wo er sich als Synchronsprecher in eine Kartei aufnehmen lassen kann :o ) Wir hatten an diesem Tag das Thema Gasmasken – beim Zwiebel schälen, beim Windeln wechseln, beim Schlafen, beim Schminken, auf dem WC ^^ Hab bisher noch keine Muße gehabt, welche zu bearbeiten, sonst könnt ich schon mehr zeigen… Aber auf jeden Fall hab ich schon eins fertig, was ich euch natürlich nicht vorenthalten will:

Das ist natürlich was ganz anderes, als die anderen Bilder davor ^^ Hat auch genauso viel Spaß gemacht! Und an beiden Shooting-Tagen gab es von den Fotografen Spagetti Bolognese. War beide Male sehr lecker!! :o ))

Tja, am Samstag sind wir dann nach Lübbenau zu meinen Eltern gefahren. Mein Papa hatte am 12.05. Geburtstag und so haben wir wieder ein paar Tage in meiner alten Heimat verbracht. Es war wirklich schön und wir haben mit Papa auch ein paar Kisten voll Spitzwegerich gesammelt – damit wir wieder ganz viel Tee machen können ^^ Am Montag Abend haben wir sogar einen Maikäfer gesehen. Der saß plötzlich auf dem Tisch und wir haben natürlich fleißig Fotos gemacht. :o ) Wenn ich jetzt nicht zu faul und müde wäre, um meine Kamera zu holen, würd ich auch glatt eins hochladen ^^ Aber ich hols nach, versprochen ;o)

Am Sonntag war Muttertag. Und ich hab meiner Mama ein selbst gepflücktes Sträußchen geschenkt :o ) – Leider unter Schmerzen. Denn schon bei der ersten Pflanze, die ich draußen im Garten mit einem Messer abschneiden wollte, habe ich mir einen schmerzhaften Dorn in den Daumen gejagt, der dann in einer längeren Gemeinschaftsoperation durch Papa und Mama wieder entfernt wurde. *AUA* Fabi hat das ganze auf Video festgehalten… Sollte dieses jemals hoch geladen werden, sag ich hier natürlich bescheid ^^

Und gestern – kurz vorm Fahren – haben wir noch ein ganz anderes Spektakel erlebt. Ein riesiger Wild-Bienen-Schwarm hatte sich beim Nachbarn gegenüber versammelt. Man muss dazu sagen, dass besagter Nachbar Imker ist und sich demnach über neuen Bienen-Zuwachs freut ;o) Auf jeden Fall habe ich noch nie so einen gewaltigen Schwarm Bienen gesehen – in ECHT! Das war vielleicht spannend. Wir haben alle an der Straße gestanden und mit Ferngläsern die Bienchen beobachtet. Der Nachbar wollte die Bienen einfangen, gleich nachdem sie eine Traube an einem der Bäume gebildet hatten. Dies ginge wohl nur, wenn die Königin dabei ist, denn dann würden die anderen Bienen ihr “Staatsoberhaupt” beschützen wollen und sich dafür um sie herum versammeln. Gesagt, getan und so bildete dieser gigantische Bienenschwarm nach und nach eine riesengroße Traube am benachbarten Nadelbaum. Der Nachbar zog sein Imkerkostüm an und stellte eine Leiter an den Baum. Und tatsächlich – er schaffte es, fast alle Bienen einzufangen. Dazu nutzte er eine Art Leinensack, den er an den Baum hing. Er begann, die Bienen langsam vom Baum in den Sack zu schütteln und nachdem einige Bienen dort haften blieben, drehte er ihn um. Immer mehr Bienen versammelten sich und nach einiger Zeit hatte sich fast die gesamte Bienen-Traube auf dem Sack getummelt, welchen der Nachbar dann an den weiter unten gelegenen Ast des Kirschbaums hängte, damit sich in Ruhe das gesamte Bienenvolk versammeln konnte. Leider kann ich nicht berichten, wie die Geschichte ausging, weil wir dann zum Mittagessen gerufen wurden. Aber ich bin mir sicher, dass unser Nachbar nun einen neuen Schwarm für seine Bienenzucht besitzt :o )

Jetzt sind wir wieder zu Hause und werden auch gleich ins Bett gehen. Es ist ja schon 2:02 Uhr morgens ^^. Ich meld mich wieder – diesmal auch nicht nach sooo langer Zeit!!

Bis bald :o ) Anne

Montag, 14.04.2008

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem langen Urlaub. Arbeitstag??? Das war heute eher eine Lachnummer… Aber der Reihe nach: Gegen 01:30 Uhr bin ich heute Nacht endlich einigermaßen eingeschlafen… Doch so richtig tief war der Schlaf nicht… Kein Wunder, wer ist auch nach der kurzen Wach-Phase schon wieder müde??? Doch es half nichts. Um 05:00 Uhr klingelte mein Handy schon wieder und ich quälte mich vom Sofa, auf dem ich heute Nacht eingeschlafen war. Erstmal einen Kaffee und eine Schüssel Cornflakes hintergewürgt, da sah der Tag doch gleich viel besser aus :o D

Gegen 06:00 Uhr bin ich dann los zur Arbeit gefahren, wo ich um 06:23 Uhr meinen Dienst aufnahm. Als Erstes waren ca. 100 Emails zu bewältigen, mit denen ich gegen 07:30zur Hälfte fertig war. Dann kam meine Lieblingskollegin, die mich aus dem Büro scheuchte, weil sie meinen Geburtstagstisch bereiten wollte. Also musste ich mich erstmal für 20 Minuten verkrümeln…Eigentlich wär ich in so einer Situation eine rauchen gegangen… Aber so ging ich notgedrungen ins andere Großraumbüro auf ein Schwätzchen mit den Kollegen. Nach besagten 20 Minuten wurde ich dann wieder abgeholt und fand auf meinem Schreibtisch einen liebevoll gestalteten Geschenk-Altar: Auf gelben Servietten mit Tulpenmuster fand sich ein wunderschöner Strauß aus roten und grünen Tulpen, daneben eine lustige Geburtstagskarte, auf der alle Kollegen unterschrieben hatten, eine Handcreme (damit sich meine zarten Händchen vom Blutzucker-Messen erholen können, sagte Julia :o ), dekorative Blümchen und ein 50-€-MediaMarkt-Gutschein :o ) Jetzt kann ich mir dort endlich die tolle Küchenwaage holen, die gleich die Kohlenhydrate für verschiedene Lebensmittel ausrechnet – mit abnehmbarem Bedien-Panel. Juhuuu :o )

Leider musste ich den schön geschmückten Geschenketisch gleich wieder abräumen, denn ab 08:00 Uhr wartet ja die liebe Kundschaft. Erstmal jedoch setzte ich mich wieder an mein prall gefülltes Email-Postfach. Gegen 08:05 Uhr war es dann soweit: DER SUPERGAU!!! Unser wichtigstes Programm ist ausgefallen – nichts ging mehr… So mussten wir anfangen, den Kunden klar zu machen, dass sie umsonst gewartet hatten und leider an einem anderen Tag wieder kommen müssen. Es war ja nicht das erste Mal, dass sowas passierte… Jedoch zog sich dieses Problem über den ganzen Tag – später vielen auch noch die anderen Programme aus, so dass wir NICHTS tun konnten – außer die Leute weg zu schicken und zu warten, dass es irgendwann wieder geht. Doch bis Mittag ging überhaupt nichts… Nach dem Mittagessen (ich hatte eine mäßig schmeckende Minestrone mit einem hellen Weizenbrötchen) beschlossen die meisten Kollegen – so auch ich – nach Hause zu gehen, denn es hatte echt keinen Sinn, noch länger zu warten. Hoffentlich geht morgen wieder alles… Ich bin morgen für den Post-Dienst eingeteilt… Das wird ein Spaß, denn heute konnte kein Poststück bearbeitet werden… Wahrscheinlich kann ich morgen gleich auf der Arbeit übernachten :o (

Naja, genug gejammert. Gesundheitlich geht es mir heute schon besser als gestern. Meine Zuckerwerte halten sich konstant unter 10,0 mmol/l, was schon mal ne gute Sache ist und auch ansonsten fühl ich mich recht wohl – was auch am Wetter liegen könnte, welches heute endlich mal frühlingshaft warm ist. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint – wenn man da keine Frühlingsgefühle bekommt, weiß ich auch nicht… ^__^ Nur müde bin ich ziemlich… Mal schauen, wie lange ich heute durch halte. Jetzt haben wir uns erstmal was zu essen bestellt :o )

Und zu guter Letzt – so seh ich gerade aus (leider etwas verwackelt, aber für dieses Projekt verwende ich immer gleich das erste Bild, was ich mache, damit es authentischer wirkt *g*):

nach der Arbeit

Ach ja, bei meinem Arbeitsvermittler war ich heute auch noch zwischendurch – hatte ja Zeit :o D Habe ihm die derzeitige Situation ein wenig geschildert und er meinte, wir können ruhig die Zeit meiner Arbeitslosigkeit ab 01.05.2008 sinnvoll nutzen. Ich kann mir ein paar Buchhaltungs-Kurse raussuchen, oder soll mich bei einer Aufzugs-Firma bewerben, die suchen wohl noch Aushilfskräfte für 2 Monate… Mal sehen, was ich davon mache. Will ja auch noch im Juni für eine Woche auf das Haus meiner Eltern aufpassen, den Hund und die Katzen füttern, damit die beiden in den Urlaub zu meiner Tante in Schleswig fahren können… Ich werde berichten, wofür ich mich entschieden hab… ^^