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Sonntag, 19.09.2010 – Blog aktualisiert

So…. Ich beginne jetzt endlich mal mit der Fortführung meines Blogs… Ein halbes Jahr ist bereits vergangen, seit ich über unsere Socken fressende Waschmaschine berichtet hab.

Zunächst einmal: Vielen lieben Dank an Richie (den Besitzer von www.jotlab.com) und Mario von www.diabetes-blog.at für ihre Hilfe. Dank euch zeigt mein Blog jetzt keine Virus-Warnung mehr an. -> Mario hat mich darüber aufgeklärt, dass es sich hierbei um einen Javascript-Code handelte, der auf meinen Blog geschleust wurde.

Das Update meines Blogs habe ich gleich mal genutzt, um meine Foto-Seite abzuändern. Viele Bilder (Verlinkungen) konnten gar nicht mehr angesehen werden und, da ich auch noch gar nicht so viele Bilder hoch geladen hatte, erwiesen sich die vielen Unterteilungen auch als sinnlos. Ich hab es jetzt bei 3 Unterkategorien belassen und werde versuchen, diese in nächster Zeit etwas reichhaltiger zu bestücken – besonders mit aktuellen Inhalten. In der Sparte “PRIVAT” gibt es jetzt schon ein paar mehr Bilder aus 2009 und 2010 zu sehen. Die aktuellsten Bilder sind immer ganz oben.

In den folgenden Artikeln wird es bald auch wieder Neues von mir, Fabi, Marzahn und was ich sonst noch für interessant halte, zu lesen geben. Also, bis denn dann.

Anne :)

Stop eating animals

Ich bin ja selbst Fleischfresser (nicht übermäßig viel, aber auf ne ordentliche Currywurst oder meinen Döner könnte ich eben nicht mein Leben lang verzichten – geschweige denn, auf ein leckeres Schnitzel ^^). Aber letztens hab ich wirklich mal ne coole Botschaft gefunden, die man erst auf den 2. Blick erkannt hat:

Pink Action in Berlin Mitte

Es war am 15.06.2009 als ich sie das erste Mal sah: Völlig in Pink gekleidete Menschen grölten irgendwelche für mich unverständlichen Parolen und liefen pfeifend mit lustigen Accessoires bekleidet die Behrenstraße entlang, in Richtung Bebelplatz (weiter kann ich aus meinem Bürofenster nicht gucken). Aber ich hab Sie erwischt:

Bildungsstreik

Bildungsstreik in Farbe und bunt ^^

Ich war schon traurig, dass ich diese lustigen Figuren weder verstanden, noch vernünftig auf ein Foto bekommen hab. Aber siehe da, am nächsten Tag kamen sie wieder *hihi* (Bilder sind klickbar zum Vergrößern)

Endlich konnte ich auch lesen, was sie da auf Ihrem lustigen Plakat zu stehen hatten: “PINK ACTION”. Okay, das hat mir auch nichts weiter gesagt. Also zu Hause gleich mal gegooglet. Leider kann man nicht viel dazu finden, aber immerhin hab ich in Erfahrung gebracht, dass die Pink Action Gruppen im Zusammenhang mit dem Bildungsstreik stehen. Hier ein Blog dazu, den ich gefunden hab:

Pink Action

Wenn jemand mehr Informationen zu der ganzen Sache hat, immer her damit :o ))

Neulich morgens in der U6…

2 Blondinen (ca. 16 Jahre alt) sitzen mit einem beklebten Schuhkarton in der U-Bahn. Wahrscheinlich soll dieser Karton ein Geschenk für eine Freundin sein. Folgendes Gespräch hat sich also ereignet, mit Blick auf das große Foto, welches auf den Schuhkarton geklebt ist (3 Blondinen mit Sonnenbrille sind drauf – in typischer MySpace-von-schräg-oben-Perspektive):

“Unsere Nasen sind irgendwie so separaaat, guck maaaal….”

“Das ist immer bei solchen Brillen so!!

“Ja? Aber guck doch mal, meine sieht aus, wie ‘ne Pyramiiideee…”

Wat so war…..

Aaalsoooooo… Womit fang ich an? Okay, der letzte Beitrag ist vom März… Los geht’s:

18.-25.03.2009 – Köln, Aachen, Holland und Belgien

Am 18.03. ging unsere Fahrt nach Köln los. Endlich konnten wir wieder die liebe Babs und ihren Freund Jens besuchen!! Über die Mitfahrzentrale fanden wir eine nette Mitfahrerin, die bereit war, 30 € zu zahlen. So kostete uns die Hinfahrt nur halb soviel… Die Fahrt selbst dauerte 6 Stunden – ziemlich anstrengend, aber das Wetter hielt und wir machten 2 Pausen zwischendrin. So war es auszuhalten…

Leider ging es Babs nicht gut und sie lag im Krankenhaus. So war nach dem Sachen auspacken unsere erste Amtshandlung ein Besuch unserer Patientin. Leider geht es ihr bis heute nicht viel besser, was mir ziemlich Sorgen macht – aber das muss hier nicht weiter ausgebreitet werden. Auf jeden Fall drück ich dir weiter die Daumen, meine Süße – ich denk jeden Tag an dich!!!

Am Freitag wurde Babs jedenfalls entlassen und so folgten noch ein paar schöne Tage, die wir zu viert verbringen konnten :o ) So waren wir in der Stadt unterwegs, haben gemütliche Fernsehabende verbracht, Jens hat lecker gekocht, wir haben selbst Pizza gemacht – also der perfekte Urlaub :o )

Am Montag war dann ein geplantes Foto-Shooting mit esrul – mit dem ich vor 2 Jahren das erste mal geshootet hab. Damals war er auf Geschäftsreise in Berlin und wir haben lustige Bilder im Putzfrauen-Outfit gemacht ^^ Also am Montag sind wir dann nach Aachen gefahren. Die Route zum Studio hatte ich schon zu Hause in Berlin ausgedruckt. Und am Sonntag haben Babs und ich alles vorbereitet. 3 Outfits mit entsprechendem Make up und Accessoires. So gut war ich noch nie zu nem Shooting vorbereitet *g* Wir haben sogar zusammen ein Kleid aus Alufolie entworfen, was Babs am Shootingtag auch perfekt umgesetzt hat! Bilder davon gibts später, ich hab noch keins bearbeitet ^^

Leider hab ich in Studios immer keine Posing-Ideen. Irgendwie ist die Atmosphäre im Studio so kalt, man hat nix, mit dem man arbeiten kann und so geht leider meine Kreativität flöten. Gott sei Dank hat esrul einen guten Blick für Portraits und Babs und Fabi haben mir ganz viele Posen vorgeturnt, so dass es doch letzten Endes ein gelungenes Shooting wurde. Hier ein Bild, was bei diesem Shooting entstanden ist. Das Make up hat natürlich die wundervolle Babs gezaubert:

Beauty Shooting mit Esrul

Beauty Shooting mit Esrul

Bei fürchterlichem Regen sind wir dann wieder zurück nach Köln gefahren, um noch bei IKEA vorbei zu schauen – HOT DOGS!!!!!!!!!!!!! Ich liebe die IKEA-Hot Dogs… Das sind die besten Hot Dogs, die ich jemals im Leben gegessen habe… Leider krieg ich auch immer ne Unterzuckerung, nachdem ich die Dinger verspeist habe… Sollte wirklich mal dazu kein Insulin geben und erstmal 2 Stunden später schauen, um wie viel mein Zucker ansteigt, damit ich endlich weiß, wie viele BE’s son IKEA-Hot Dog hat… *denk*

Erschöpft sind wir dann gegen 23 Uhr wieder zu Hause bei Babs und Jens angekommen… Das war ein Tag… Und schon ging es auch auf den letzten vollen Tag in Köln zu. Die Zeit vergeht immer wie im Fluge, wenn wir dort sind… Ist wohl immer so, wenn’s schön ist. Hm…

Für den Dienstag haben wir uns was ganz besonderes vorgenommen. An einem Tag waren wir gleich in 2 unterschiedlichen Ländern, undzwar in Holland (oder auch Niederlande) und Belgien!! Von Köln aus ist das nur einen Katzensprung entfernt. War echt toll, mal andere Länder zu sehen, wenn auch nur kurz. Ist schon witzig. Ich war ja vorher nie im Ausland – von Polen zum Tanken und Zigaretten holen und Tschechien (1 Tag mit meiner damaligen Klasse zum Shoppen) mal abgesehen. Leider habe ich schon im Auto komische Bauchschmerzen bekommen und mir war fast den ganzen Tag schlecht :o ( (Warum hab ich eigentlich immer was??? Werd ich wohl nie erfahren…)

Nichts desto trotz haben wir uns in Maastricht erstmal einen Parkplatz gesucht und sind durch die Altstadt geschlendert. Die haben wirklich eine schöne Architektur dort und interessante Läden. So gibt es zum Beispiel ganz witzige, quietschbunte Süßigkeitenläden. Hab ich in Deutschland in der Art noch nicht gesehen… Dort hab ich auch 2 riesige Lollies gekauft – braucht man ja vielleicht mal für ein Shooting ;o) Und eine Tüte voll allem möglichen Süßkram, den man sich selbst zusammenstellen konnte. Da sind zum Beispiel so silberne Kügelchen dabei – die schmecken nach Cola. Ziemlich lecker, aber man sollte nicht draufbeißen – HART!! Leider hält die Farbe nicht lange. Wenn man das nächste Mal in den Spiegel guckt und den Mund aufmacht, ist die Kugel schon weiß :o (

Ein lustiges Taxi in Holland

Ein lustiges Taxi in Holland

Nach einem leckeren Tee und noch ein wenig Altstadt-Bummeln haben wir uns dann auf den Weg ins nächste Land gemacht – Belgien. Wusstet Ihr, dass Belgien nicht nur tolle Pralinen, sondern auch die Pommes Frites erfunden hat? Leider haben wirs jedoch verpeilt, ein paar echte Belgische Pommes zu essen. Aber war ja auch schon abends mittlerweile. Auch dort sind wir durch enge Gassen spaziert und haben uns vor allem von der Architektur bezaubern lassen. Nach einem letzten Kaffee in einer süßen kleinen Bar, entschieden wir uns, den Tag zu beenden und fuhren wieder zurück. Das war bestimmt nicht der letzte Besuch in diesen Ländern. Und das nächste Mal werden wir uns mehr Zeit nehmen, um die Gegend zu erkunden :o )

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

So siehts aus in Belgien

So siehts aus in Belgien

Dämmerung in Belgien

Dämmerung in Belgien

Leider fanden wir für die Rückfahrt nach Berlin keinen Mitfahrer – ich hatte die Anzeige zu spät ins Internet gestellt. Auch das Wetter war nicht sehr berauschend. Anscheinend war da oben auch jemand so traurig wie wir, dass die schöne Zeit schon wieder vorbei war…

Zurück in Berlin – Fabis Leistenbruch-OP

Am Tag nach der Rückfahrt mussten wir schon früh aufstehen. Fabi hatte ja schon seit langem einen Leistenbruch und nun auch die Vermutung, dass er sich einen 2. zugezogen hatte (wahrscheinlich beim Silvester-Shooting mit Marcello, als er mich auf den Schultern hatte :o ( Oh man…). Der 26.03. war der Tag der Voruntersuchung. Wie vermutet, ertastete der Arzt auf beiden Seiten einen Bruch. OP-Tag war der 27.03. und so gingen wir nach dem kurzen Krankenhausaufenthalt (okay, es dauerte dann doch ca. 4 Stunden, bis wir wieder draußen waren :o /) noch ein wenig einkaufen.

Auch am nächsten Tag klingelte der Wecker wieder recht früh. Um 8.00 Uhr sollten wir im Ambulanten Zentrum des Humboldt-Klinikums sein. Wenigstens liegt es gleich bei uns um die Ecke, so war die Fahrt nicht lang… Ich denke wir waren beide schon sehr nervös – ich auf jeden Fall. Auch meine Bauchschmerzen machten sich mal wieder ziemlich heftig bemerkbar. Im Ambulanten Zentrum hieß es mal wieder: warten, warten, warten…

Fabi bekam dann irgendwann ein Bett, musste das lustige OP-Hemdchen nebst Netz-Schlüppi anziehen und sich hinlegen. Später bekam er dann schon mal 2 Tabletten, die ihn beruhigen sollten und so langsam eindösen ließen. Ich blieb tapfer neben ihm sitzen, bis er abgeholt wurde. Das dauerte allerdings noch eine ganze Weile. Zwischenzeitlich kam noch eine Schwester rein, die seinen Bauch rasieren wollte und war völlig begeistert, dass er das schon selbst erledigt hatte :o D Und noch ein bisschen später bekam er noch sexy Thrombose-Strapse.

Apropos Thrombose… Am Abend vor der OP musste sich Fabi selbst eine Thrombose-Spritze setzen… Lest hierzu seinen Blog und/oder schaut sein Video:

Klickedieklack

Da gibt es dann übrigens auch noch mehr Neuigkeiten zu seinem Heilungsprozess, der OP, usw. zu lesen :o )

Zurück zum OP-Tag: Exakt um 11:27 Uhr (ja, das hab ich mir gemerkt!!) wurde Fabi samt Bett abgeholt und zum OP geschoben. War schon ein komisches Gefühl, ihn so wegfahren zu sehen. Es gab noch ein Abschiedsküsschen und mir ist nichts besseres eingefallen, als ihm “viel Spaß” zu wünschen :o P Ich hab dann erstmal seine Sachen in der Station, auf der er dann liegen sollte, vorbei gebracht und mich erkundigt, wie lange denn so eine Leistenbruch-OP wohl dauert. War schon ziemlich erschrocken, als die was von 14:00 Uhr erzählten… Fabis Hausärztin meinte irgendwas von 20 Minuten… Aber gut.

Ich bin dann also erstmal wieder nach Hause gefahren und hab mir – mehr schlecht als recht – versucht, die Zeit zu vertreiben. Kurz vor zwei fuhr ich dann wieder hin, um zu sehen, ob Fabi schon zurück war. War er aber nicht. Auf Nachfrage meinte ein Pfleger, er sein noch im OP. Mir blieb fast das Herz stehen. In meiner bekannt ängstlichen Art befürchtete ich gleich das schlimmste und dachte, bei der OP sei was schiefgelaufen. Kurz darauf revidierte der Pfleger aber seine Aussage und meinte dann: “Herr Marschelewski scheint schon im Aufwachraum zu sein. Nehmen Sie sich doch was zu trinken und setzen sich dort hin.”

Gesagt, getan. Ich saß also mal wieder da und wartete… Und hoffte, dass alles gut gegangen war… Um 14:20 Uhr kam dann überraschender Weise Robert – Fabis Bruder – auch in der Station an und setzte sich zu mir. So warteten wir gemeinsam weiter. 14:44 Uhr war es dann endlich soweit. Eine Schwester schob den noch leicht benebelten Fabi samt Bett in unsere Richtung: “So, da haben Sie Ihren Herrn Marschelewski wohlbehalten wieder zurück. Ich schieb ihn noch in sein Zimmer und dann können Sie zu Ihm.” Puh… Endlich :o )

Am Sonntag wurde er dann auch schon wieder entlassen – ich lass jetzt mal die Erzählungen vom Besuchen und alleine zu Hause schlafen weg.. Der Beitrag ist eh schon so lang ^^ So konnten wir Fabis Papa überraschen, der seinen Geburtstag an diesem Tag gefeiert hatte.

Mittlerweile geht es Fabi schon etwas besser, er kann auch schon wieder ein bisschen besser laufen. Nur mit dem schwer heben wirds wohl noch ein paar Monate dauern…

Bauchschmerzen…

Ich hatte ja vorhin schon erwähnt, dass ich in Köln seltsame Bauchschmerzen hatte. Diese hatten sich auch wieder verstärkt, als Fabi ins Krankenhaus kam… Durchfall kam dazu und unglaubliche Krämpfe, gefolgt von Phasen, in denen es einfach nur unterschwellig weh tat – den ganzen Tag. Am Samstag – Fabi war noch im Krankenhaus – hielt ich die Schmerzen kaum noch aus. Ich saß allein zu Hause, mit einer Kanne Schafgarben-Tee und dem Heizkissen auf dem Bauch. Vor Verzweiflung rief ich Fabi an, der mich dann dazu ermutigte, mal wieder die Rettungsstelle aufzusuchen. Gesagt, getan. Ich fuhr also abends gegen 23:00 Uhr in die Notaufnahme, krümmte mich mal wieder vor Schmerzen, bezahlte brav meine 10 € Praxisgebühr und wurde auf ein Bett verfrachtet. Es folgte eine Blutuntersuchung, gefolgt von einer Urinuntersuchung. Alles okay – wie immer. Ich bekam einen Schmerztropf mit Novalgin und Buscopan und Fabi hatte sich von seiner Station aus durchs ganze Krankenhaus zu mir gequält, um mir Gesellschaft zu leisten. Soo lieb von ihm!!

Tja, nachdem der Tropf durchgelaufen war, wurde ich dann auch wieder entlassen. Keiner weiß mal wieder was ich hab und auf dem Arztbrief ist natürlich auch mal wieder meine Angststörung mit erwähnt… Jetzt schieben sie wohl alles auf meine Psyche… Naja, die Bauchschmerzen hielten noch eine Woche an, dann waren sie kaum noch da. Ich hatte dann erfreulicher Weise auch noch Zwischenblutungen bekommen – die ich mir aber damit erkläre, dass durch den Durchfall wohl die Pille nicht mehr richtig gewirkt hat. Und jetzt hab ich meine Tage und wieder Bauchschmerzen ;o/ Naja, bald sind se ja hoffentlich vorbei. Kopfschmerzen hab ich in letzter Zeit auch wieder häufiger… Ich bin so ein Jammerlappen……… O_o

Geburtstag und die allgemeine Lebenserwartung von Diabetikern

Dies ist jetzt das letzte Thema, was ich noch behandeln werde… Dann hab ich ja auch schon wieder nen halben Roman geschrieben…

Vorgestern war mein Geburtstag. Mein schönstes Geschenk war, als Fabi mich mit “Happy Birthday” singender Weise geweckt hat. Er hatte über Nacht überall in der Wohnung kleine pinke Zettelchen mit Geburtstags-Glückwünschen angebracht… Das war soooooo süß – hat noch nie jemand für mich gemacht =)

Auf Arbeit habe ich von der Chefin persönlich einen riesigen bunten Frühlingsstrauß geschenkt bekommen… Ich liebe ja Frühlingsblumen… Frühling ist echt meine absolute Lieblingsjahreszeit – wahrscheinlich, weil ich im Frühling geboren bin ^^ Alles blüht, die Vögel zwitschern und am schönsten ist es, wenn es langsam wieder wärmer wird. Endlich wieder kurze Sachen anziehen und die Stimmung hebt sich!!

Am Abend bin ich dann noch mit Robert und Fabi zum Inder gegangen und hab die beiden zum Essen eingeladen. Ich hab nen leckeren Cocktail getrunken. Der hat ganz schön reingehauen ;oD Alles in allem wars ein gelungener Tag und im Internet wie auch per Telefon haben mir viele liebe Menschen gratuliert, was mich sehr gerührt hat :o )

Leider war gestern dafür nicht unbedingt mein Tag. Irgendwie hatte ich beim Aufstehen schon Kopfschmerzen. Dann hab ich aufm Laptop gesehen, dass da Seiten über die Lebenserwartung von Diabetikern offen waren und letztendlich bin ich auch noch völlig unterzuckert… Das mit der Lebenserwartung hatte ich bisher immer völlig verdrängt – erfolgreich. Denn das Thema Tod ist für mich emotional sehr aufwühlend… Ich habe so große Angst vor meinem Tod und auch vor dem von mir geliebten Menschen, dass ich kaum drüber sprechen mag, weil mir immer gleich die Tränen kommen und ich mich gar nicht mehr einkriege… So auch gestern.

Ich weiß, dass Fabi sich nicht im Internet über die Lebenserwartung von Diabetikern informiert hat, weil er ein dickes Erbe erwartet ;oD Und auch sicherlich nicht, um mich damit zu beunruhigen, oder Angst zu verbreiten… Wir haben auch ne ganze Weile über das Thema gesprochen. Bzw. er hat am meisten gesprochen und ich hab geheult… Aber wir haben auch besprochen, dass wir gemeinsam etwas tun werden, um meine Lebensdauer zu verlängern (laut Statistik leben wohl Diabetiker, die schon so früh wie ich erkrankt sind, ca. 20 Jahre kürzer, als Nichtdiabetiker).

Mein Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, ist dank der Einnahme der Pille und des Rauchens etwa neun mal so hoch, wie bei einem gesunden Nichtraucher, der alternativ verhütet. Super oder? Also schwebt jetzt die Idee im Raum, die Pille abzusetzen und mit dem Rauchen aufzuhören. Den Zucker kann ich ja leider nicht loswerden… Das wär auch zu schön, um wahr zu sein….

Auf jeden Fall hat Fabi mir versprochen, mich noch mehr bei meiner Krankheit zu unterstützen. Und er hat sich auch über gesündere Ernährung informiert… Und gestern hat er ganz lecker gekocht!! Womit hab ich nur so einen liebevollen Mann verdient??? Fabi, ich liebe dich wirklich über alle Maßen und ich möchte für immer mit dir zusammen bleiben. Mit deiner Hilfe schaff ich es auch bestimmt, so alt zu werden, wie du ^^ Ganz sicher!!

Fabi und ich am 07.04.09

Fabi und ich am 07.04.09

Neues Jahr, alte Leier – oder: Was war, was ist und was noch kommen wird…

So, nu isses da, das neue Jahr. Prosit Neujahr!! *tröööööt* *huuuup* *grööhl* Hoffentlich wirds besser, als das alte… Aber schlechter geht ja fast nicht mehr ^__^

Aber es war ja nicht alles schlecht: am 17.12.2008 kam unser langerwarteter Besuch vorbei: Babs und Jens. Das war wirklich mal seit langem wieder ein positives Erlebnis. Leider war die Zeit viel zu schnell um – trotzdem haben wir einiges erlebt: Die beiden haben uns zum Sushi-Essen eingeladen, wir haben sonntags gebruncht (lecker, lecker), zusammen gekocht, waren bei Marcello Rubini zum Essen und plaudern, haben spontan ein paar Portrait-Bilder bei Nils Wiemers gemacht und natürlich blieb auch die ein oder andere spontane Foto-Session bei uns zu Hause nicht aus. Es war eine tolle und lustige Zeit und ich vermiss vor allem die Babs schon wieder ganz ganz doll *schnief* Aber wir haben uns vorgenommen, uns wenigstens jedes Quartal 1 Mal zu sehen. Und wenn ich meinen Job behalten kann, klappt es bestimmt auch, dass wir im März wieder nach Köln fahren können :o )))

Apropos Job… Wer es nicht schon bei Fabi gelesen hat: Es ist etwas völlig Neuartiges, Unerwartetes vorgefallen, was meine Arbeitgeber und alle, die damit zu tun haben irritiert hat. Der Personalrat hat meiner Kündigung wegen Nichtbestehens der Probezeit auf Grund von Krankheit NICHT ZUGESTIMMT!!! Da so ein Fall wirklich noch nie vorgekommen ist, weiß nun keiner so richtig, was passieren könnte… Es könnte möglich sein, dass unsere Geschäftsführerin nun mit dem Fall vor die Schiedsstelle geht. Da jedoch über die Weihnachtszeit auch im Studentenwerk nichts passiert, bleibt nur Abwarten übrig. Bisher hatte ich weder eine Kündigung, noch einen Bescheid über die Verlängerung der Probezeit im Briefkasten. Ich weiß also absolut nicht, ob ich mich freuen, arbeitslos melden oder weinen soll. Und was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß (Jup, hab in der Psychiatrie einiges gelernt ^^). Bin einfach nur gespannt, was mich erwartet, wenn ich Montag wieder zur Arbeit gehe.

Jetzt ist jedoch erst mal Donnerstag, der 1.1.2009! Ab heute starte ich einen erneuten Versuch, das Rauchen aufzugeben. Bisher fühle ich mich mies, könnte jede halbe Stunde etwas Essen – aus lauter Langeweile – und bin innerlich äußerst unruhig. Ich trau mich nicht, die Nikotinpflaster zu benutzen, weil ich nicht weiß, ob das irgendwelche Auswirkungen (auf Grund der Einnahme des Opipramols) haben könnte. Aber wenns mir morgen nicht anders geht, werd ich wohl doch mal ein halbes probieren ^^

So, nun ist doch schon der 2.1.2009 – wie schnell son Tag um sein kann. Bin ja auch erst gegen 13.30 Uhr aufgestanden ;o) Was wir sonst so erlebt haben, könnt ihr bei Fabi nachlesen.

Also, bis bald liebe Leser… Zum Abschied noch ein Bild, was ich von Babs gemacht habe, während sie bei uns zu Besuch war =) Kommentare sind gern gesehen ;o)

Sooraya

Sonntag, 30.11.2008 – 1. Advent (Wenn’s schön macht…)

Heute ist der erste Advent – bald ist wieder Weihnachten… [ironie] Juhuuuu [/ironie]

Ich weiß ja, Weihnachten ist das Fest der Liebe – uns so weiter und sofort… Aber irgendwie find ich eher, dass Weihnachten einfach ein großes Kommerzfest ist. Und wenn man nur an Weihnachten zeigt, dass man seine Liebsten liebt, dann weiß ich auch nicht… Braucht man dazu wirklich einen Anlass??? Außerdem gehts den meisten an Weihnachten doch eh nur um Geschenke… Jeder hat Stress, weil er für jeden, den er mag, Geschenke besorgen muss – schön sollen sie sein, dem Beschenkten gleichermaßen gefallen und im Optimalfall auch einen Nutzen bringen. Und natürlich will auch jeder etwas ganz tolles, teures geschenkt bekommen… Dafür haben ja Gott sei Dank auch die meisten Kaufhäuser ab jetzt sogar sonntags auf. *Applaus*

Nun ja, jeder, wie er möchte. Meine Oma ist letztes Jahr am 2. Weihnachtsfeiertag gestorben. Ein weiterer Punkt, der mich nicht unbedingt von der tollen Weihnachtszeit überzeugt. Jetzt wird Weihnachten zur Trauerzeit… Ist ja auch traurig, wie materialistisch die Menschheit geworden ist. Geht doch mal Weihnachten zu eurer Familie und sagt: Ich hab euch keine Geschenke mitgebracht, bis auf meine Liebe zu euch. – Die Gesichter will ich sehen :o D Und wenn man sagt, man will sich von Weihnachten ausschließen, wird man von der Gesellschaft gleich ausgebuht… Man MUSS doch an Weihnachten in Weihnachtsstimmung sein O_o Toll, müssen ist auch so ein schönes Wort… Ich MUSS gar nichts…

Morgen geh ich wieder in die Tagesklinik. Da lernen wir zum Beispiel, uns weniger Stress zu machen, indem wir statt “Ich muss” – “Ich WILL” sagen und uns nicht zu Sachen zwingen, die nicht so wichtig sind. Und dann war da noch das Ding mit der Bewertung: Wusstet Ihr, dass die Menschheit so ziemlich alles bewertet? Jeder Satz, den man zu jemandem sagt, wird aufgenommen und SOFORT bewertet. Das kann positiv sein, aber auch negativ – je nachdem, wie die Grundeinstellung und derzeitige Verfassung desjenigen ist. Aber habt Ihr schon mal bewusst versucht, etwas NEUTRAL zu sehen, bzw. überhaupt nicht zu bewerten??? Genau das versuchen wir dort. Ist echt nicht einfach. Bei mir ist ja zum Beispiel das Problem (hach ja, schon die erste Bewertung :o D), dass ich jedes körperliche Symptom, das bei mir auftritt, sofort negativ bewerte – mich sogar richtig reinsteigern kann und aus einem kleinen Herzstechen innerhalb weniger Sekunden schon Atemnot, ständiges Herzstolpern, Kopfschmerzen und das Gefühl, ich sei unheilbar krank entstehen kann… Nicht schlecht oder? Dafür muss ich unbewusst jahrelang geübt haben… Und jetzt versuch ich das wieder loszuwerden… Ich gestehe, es fällt mir zunehmend schwer, nicht in diesen Teufelskreis der Angst zu fallen. Zu diesem Thema hier mal ein bisschen Theorie:

Teufelskreis der Angst

Mittlerweile denke ich auch, dass es mir immer schlechter statt besser geht in der tagesklinischen Betreuung. Ich hoffe, die wollen mich nicht wirklich 6 statt 4 Wochen dort behalten. Ich wollt eigentlich in 2 Wochen wieder arbeiten gehen. Und ich denke, dass wird mir auch am besten helfen. Mich abzulenken hat sich als gute Therapie erwiesen. Im Moment steigere ich mich nur immer mehr in meine Krankheit rein und mach damit alles schlimmer. Aber dieses Wochenende gehts mir eigentlich relativ gut. Gestern waren wir mit Ramona und Martin beim Mexikaner. Ich hab mit Käse überbackene Nachos mit Sauerrahm gegessen und danach noch einen alkoholfreien Cocktail getrunken. War sehr lecker :o ) Danach sind wir mit Fabi noch in unserem neuen Auto (Wir fahren jetzt einen Seat Ibiza, Baujahr 2005 – dank Mama und Papa – ICH HAB EUCH LIEB!!) durch die Gegend gefahren und haben heute bis Mittag geschlafen. Ich sitz hier immer noch in meinem Schlafanzug rum und es ist schon wieder Zeit, ins Bett zu gehen :o ((

Also verbleibe ich mit einem herzlichen vorweihnachtlichen Gruß an euch alle da draußen und einem tollen Foto des Tages :o D

Anne im Schlafanzug

Schmerzen… Unsagbare Schmerzen!! Karies, was hast du mir angetan???

Das Leiden Karies

Ja, es war Karies. Ein böser Krieger, der sich still und heimlich durch die Zähne frisst… Er hat mich eiskalt erwischt und aus dem Hinterhalt angegriffen. So zogen mein Zahnarzt und seine Assistentin in den Krieg, um Karies zu bekämpfen. Doch es waren von Anfang an Tote zu erwarten…

Karies hatte schon fast gewonnen, doch damit hatte er nicht gerechnet: Eine riesige Spritze betäubte so langsam das Gebiet um ihn herum und dann kam auch schon die Zange, die ihn mit samt des Stützpunktes zu Nichte machte. Übrig bleibt ein tiefes rotes Meer hinter dem letzten linken Backenzahn und unsagbare Schmerzen, die sich so langsam immer stärker in den Vordergrund drängen…

Das Schlimme daran: Es folgen weitere Kriege!! Am 4.12.2008, 15:40 heißt es erneut: Ein Zahnarzt gegen 2 Weisheitszähne – diesmal die beiden oberen, die wohl ähnlich schlimm aussehen, wie der heute gezogene :o ( Vorbei ist’s mit meiner Weisheit…..

Und die Schmerzen hören nicht auf… Das wird wohl auch noch ne Weile dauern, ist ja grad mal eine Stunde her, dass ich vom Zahnarzt zurück bin. Noch ist meine Zunge betäubt, ich bin gespannt, wie schmerzhaft es noch sein kann…

Den Übeltäter habe ich mir natürlich mitgeben lassen. Und da mir nichts zu eklig ist, extra für euch auch noch ein schickes Bild. ^^ Und danach noch ein Bild, wo genau sich der Zahn noch vor Kurzem befand:

Karies

Es war einmal...

Nachts am 1.Mai 2008 – Spontanes “Foto-Shooting” ^^

Schon lange her, dass wir mal einfach ein paar Fotos von uns gemacht haben… Aber es war mal wieder lustig :o ) Hab alle ein bisschen bearbeitet ;o)

Mittwoch, 30.04.2008

Heute ist mein letzter Arbeitstag laut Arbeitsvertrag. Ab morgen bin ich offiziell arbeitslos… 8 1/2 Monate sind vorbei und damit wieder ein Abschnitt meines Lebens… Im Großen und Ganzen geht es mir heute gut. Wenn nur diese schrecklichen Kopfschmerzen nicht wären :o ((( Bin heute erst sehr spät aufgestanden.. Es muss so gegen halb zwölf gewesen sein… Und so sah ich da aus:

Müüüüüde…. Das bin ich irgendwie schon den ganzen Tag – genauso, wie ich den ganzen Tag schon Appetit habe… Meine Zuckerwerte sind heute sogar relativ in Ordnung… Mal sehen, ob sich das wieder positiv entwickelt. Wär ja schön!

Heute hab ich nicht viel gemacht… Der größte Teil des Tages ging wohl heute fürs Blog-Schreiben drauf ^^ Ist ja schon der 3. Beitrag für heute ;o) Dafür bin ich jetzt endlich mal wieder tag-aktuell. Ansonsten hab ich heute die Spülmaschine ausgeräumt und Wäsche gewaschen, abgenommen und aufgehängt… Also immerhin war ich ein bisschen fleißig ^^

Meine Pumpenstelle sieht heut schon voll ausgefranst aus… Dabei hab ich gestern erst den Katheter gewechselt…

Katheter

Hab heut einfach nochmal ein neues Pflaster drauf getan… Hoffe, das Bild schreckt keinen ab. Das ist nämlich die Nadel, die ich immer im Bauch habe… So kann man sich das auch mal bildlich vorstellen – auch, wenn’s durch das halb abgelöste, fusselige Pflaster ein bisschen eklig aussieht ^^

Fabi hat heute wieder lecker gekocht. DANKE MEIN ENGEL!!! Es gab Uncle Ben’s cremiges Curry mit Putenbrust und Reis. Ich fands lecker :o )

Ansonsten wird heute wohl nicht mehr viel passieren… Ist ja auch schon 23:43 Uhr… Meine Augen werden langsam müde… Also sag ich schon mal vorsorglich Gute Nacht und schieb noch 2 Bilder hinterher… :o )