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Die Jungen Wilden kommen!

Alles begann mit dem Open Journal

Vor nicht allzu langer Zeit kam ja das Jubiläumsheft des Diabetes Journals heraus, an dem 15 Leser-Redakteure mitarbeiteten (zusammen mit Ilka von www.mein-diabetes-blog.com steuerten wir auch viele selbstgeschossene Fotos bei, um die Zeitschrift unseren Vorstellungen entsprechend zu bebildern). Das Open Journal ist jetzt auch als E-Paper verfügbar, so dass Ihr es jederzeit online ansehen könnt :-)

Hier der Link zum E-Paper (aufs Bild klicken):

Open Journal

Open Journal

Und dann kam der DDB

Das Open Journal brachte nicht nur tolle neue Erfahrungen im Bereich Journalistik für uns, es ergaben sich auch weitere Kontakte und Möglichkeiten. So trat der Deutsche Diabetiker Bund mit uns in Kontakt. Wie schon in einem vorigen Blog-Eintrag von mir berichtet, werden wir versuchen, sowohl dem Bundesverband als auch auf Anfrage den einzelnen Landesverbänden hilfreich zur Seite stehen. Für eine von uns hat das Ganze besonders viel Veränderung gebracht. Die liebe Steffi wird nämlich ab 01.08.2011 direkt beim DDB als PR-Leiterin angestellt sein. Lest in Ihrem Blog-Eintrag, wie es dazu kam.

Lange Zeit wussten viele von uns nicht, was der DDB so macht und wofür der gut sein soll. Wenn man jung ist, möchte man sich auch nicht unnötig viel mit seiner Krankheit beschäftigen, geschweige denn mit irgendwelchen eingestaubten Vereinen. Nun ja, über Umwege haben wir uns dann doch damit beschäftigen müssen und so kam es, dass auch in nun seit 2 Wochen Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund bin. Neben dem tollen Mitgliedsausweis, mit dem ich jetzt jedem zeigen kann, dass ich offizielles Mitglied beim Berliner Landesverband des DDB bin, bekomme ich jetzt alle 2 Monate die Mitgliederzeitschrift des DDB – die Subkutan – an der wir ja zukünftig auch das ein oder andere Mal mitwirken sollen (ich würde dies natürlich am liebsten fotografisch tun). Das Diabetes Journal bekomme ich im Abo auch zum Vorzugspreis. Aber das ist nicht alles. Über das Rechtsberatungsnetz des DDB kann man sich Rat zum Thema Diabetes und Soziales holen, man kann an Selbsthilfegruppen (dazu komme ich gleich noch) teilnehmen, bekommt so Kontakt mit anderen Diabetikern und erfährt als Erstes alles über Neuerungen und Veranstaltungen zum Thema Diabetes.

Die Sache mit den Selbsthilfegruppen

Der Berliner Diabetikerbund hat natürlich auch jede Menge Selbsthilfegruppen. Wenn man die aber mal durchstöbert, fällt eines auf: Der Großteil der Gruppen ist auf Typ-II-Diabetiker ausgelegt, findet nachmittags statt oder so weit weg von mir, dass ich es gar nicht schaffen würde, daran teilzunehmen, selbst, wenn ich es wollte. Deshalb hat der liebe Henry Schuck nach unserem Treffen in Kassel einen Aufruf gestartet: Gesucht wurden und werden junge und jung gebliebene Typ-I-Diabetiker, die Lust haben, an einer Selbsthilfegruppe in Berlin teilzunehmen, die sich nicht nachmittags, sondern um 19.30 Uhr trifft.

Eigentlich wollte ich bei dieser Suche nur helfen und an der Gruppe auch gern teilnehmen. Schnell kam es aber dazu, dass ich plötzlich unfreiwillig zur Gruppenleiterin dieser Selbsthilfegruppe mutiert bin. Riesige Unterstützung und viele hilfreiche Tipps bekomme ich dabei vor allem von meiner neu gewonnenen Freundin und 2. Gruppenleiterin Corinna Hahn. Ja, die Corinna Hahn, über deren Taschen ich erst gestern berichtet habe! Durch Ihre Hilfe und Henry’s moralische Unterstützung haben wir es geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine neue Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Jungen Wilden” treffen sich das erste Mal am Donnerstag, dem 30.06.2011 (also bereits nächste Woche) ab 19.30 Uhr im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Wir freuen uns über jeden Berliner oder auch Randberliner (Umland zählt mit) mit Typ I Diabetes, der Lust auf eine junge Selbshilfegruppe hat, die selbst entscheidet, was Selbsthilfe für sie bedeutet und die vor allem zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit stattfindet. Wir werden uns ab jetzt jeden letzten Donnerstag im Monat treffen. Das Hopfingerbräu im Hauptbahnhof ist aus allen Richtungen gut erreichbar und zentraler gehts nicht.

Das erste Treffen soll vor allem dazu da sein, zu ergründen, was wir uns alle von einer Selbsthilfegruppe erhoffen, welche Themen wir uns wünschen und wie wir uns das Ganze vorstellen. Ich bin schon sehr gespannt. Und alle, die bei Facebook sind, können sich gern in unserer Gruppe anmelden :0)

Neue Brille vs. alter Rücken

Okay, zuerst das Gejammer, dann gibts ein Bild von der neuen Brille ^^ (Und wehe, ihr scrollt!!!!!!)

Seit einiger Zeit hab ich wieder so komische Schmerzen in der Schulter, die in den Arm ausstrahlen. Das böse Wort Schulter-Arm-Syndrom kreist jedes Mal in solchen Momenten in meinem Kopf umher. Und so mache ich ein paar Dehn-Übungen, gucke mir wieder etwas öfter meine Yoga-DVDs an und nach ein paar Tagen ist alles wieder im grünen Bereich. Diesmal war dem aber nicht so. Letzten Freitag bin ich vor lauter Schmerzen nachts mehrmals wach geworden und habe mich tagsüber bei Kollegen mit Schmerzmitteln durchgeschnorrt. Beim Orthopäden ging keiner ans Telefon und so hielt ich tapfer durch. Bei jedem Einatmen wurde ich schmerzlich an das Vorhandensein meiner Schulter erinnert.

Nun habe ich mich das ganze vergangene Wochenende mehr oder weniger erfolgreich über Wasser gehalten, vorsichtig ein paar “Yoga-für-den-Rücken“-Übungen gemacht, die Schulter mit Rheumasalbe eingerieben und mit mikrowellen-erhitztem Körnerkissen gewärmt. Viel hat es alles nicht gebracht, deshalb hab ich gestern beschlossen, zu meiner Hausärztin zu gehen. Wie erwartet, verschrieb sie mir Ibuprofen-Tabletten und gab mir eine Überweisung zum Orthopäden. Sie meint, es ist wahrscheinlich eine Blockade (nachdem sie mich zu meinem Beruf befragt und meinen Arm bis zur Schmerzgrenze nach hinten gezogen hatte).

Eine Woche bin ich jetzt krankgeschrieben. Wenn es nicht besser wird, soll ich zum Orthopäden gehen, wenn es besser wird, aber noch nicht weg ist, soll ich mich weiter krankschreiben lassen. Letzteres werde ich sicher nicht tun. Beim Orthopäden ist nun doch endlich mal jemand ans Telefon gegangen und ich habe am Donnerstag einen Termin.

Das Thema Frozen Shoulder kreist ja im Moment auch als Folge- oder Begleiterkrankung des Diabetes in diversen Diabetes-Foren. Meine Blogger-Freundin und Diabetikerin Steffi hat dazu erst kürzlich einen Artikel verfasst: “Frozen Shoulder dank Diabetes?”

Ich für meinen Teil glaube aber eher, dass meine Beschwerden von der vielen Büroarbeit – vorrangig am PC – und der wenigen Bewegung – kein Sport – kommen. Deshalb hoffe ich auch, dass ich meinen Orthopäden dazu bewegen kann, mir Reha-Sport oder etwas ähnliches präventives zu verschreiben, damit ich endlich mal auf den Sport-Trichter komme. Zumindest verordneten Sport habe ich bisher (das letzte Mal als Kind) ohne zu murren durchgeführt. Es bleibt spannend ^^

So, und jetzt zur neuen Brille.

Von meinem letzten Augenarztbesuch hatte ich ja im Diabetes-Journal-Blog berichtet. Keine Veränderungen des Augenhintergrundes. Eine Veränderung gab es jedoch. Meine Sehstärke hat sich verschlechtert. Meine letzte Brille habe ich Anfang 2009 gekauft. Seit dem haben sich meine Werte fast verdoppelt. Kein Wunder also, dass ich beim Autofahren so manches Verkehrsschild erst erkannt habe, als ich grad daran vorbei fuhr. (Naja, ganz so schlimm war es nicht, aber trotzdem) Also beschloss ich, trotz des hohen Kontostandes mit einem Minus-Zeichen davor, dass eine neue Brille dringend erforderlich ist. Am besten auch gleich eine Sonnenbrille.

Eigentlich bevorzuge ich ja den Service und die schicken Brillengestelle von KRASS-Optik (meine letzte Brille hat mich die letzten 2 1/2 Jahre nie im Stich gelassen). Dort kostet eine Einstärken-Brille allerdings 149,-€ – das heißt, im Moment für mich nicht machbar. Da ich eh schon seit längerer Zeit mit Brille24 liebäugele, hab ich es einfach mal gewagt und folgendes Modell bestellt: Jabalpur in schwarz/orange – in die Sterne hab ich mich sofort verliebt.

Ungefähr 14 Tage nach der Bestellung kam die Brille auch an. Die passende Sonnenbrille habe ich ein paar Tage später erhalten. Und so sehen die beiden jetzt an mir aus:

Jabalpur schwarz/orange

Jabalpur schwarz/orange

 

meine neue Sonnenbrille

Jabalpur schwarz/transparent

 

Jetzt kann der Sommer beginnen :) Bis bald

Noch bis 21.06.2011 mitzeichnen!

Vor Kurzem wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen, dass Typ II Diabetiker, die kein Insulin spritzen Ihre Blutzuckerteststreifen nur noch im Ausnahmefall verordnet bekommen dürfen. Dies ist ein großer Einschnitt in die Lebensqualität dieser Menschen und verhindert, dass sie das Selbstmanagement Ihrer Krankheit korrekt durchführen und Folgeschäden aktiv vermeiden können. Auch, wenn wir den Beschluss  vielleicht nicht rückgängig machen können, ist es dennoch wichtig, zu zeigen, dass wir uns wehren und uns nicht alles gefallen lassen… Was kommt sonst als Nächstes? Dürfen vielleicht Typ I Diabetiker bald nur noch 1x in der Woche Ihren Blutzucker messen? Gehen wir zurück zur Therapie mit auskochbaren Glas-Spritzen?

Bis 21.06.2011 könnt Ihr noch in der folgenden Online-Petition mitzeichnen. Bis dato sind erst 401 Stimmen zusammen gekommen. Da geht doch noch Einiges!

———> Hier anmelden und ein Zeichen setzen! <——————

Diabetes kann jeden treffen! Das hier richtet sich längst nicht nur an Diabetiker oder deren Angehörige. Wir dürfen Kürzungen und Einschnitte in unser Leben nicht länger einfach so  hinnehmen!!

 

Sehr schön erklärt ist der Beschluss im Übrigen hier:   Deutsches Ärzteblatt

 

Resümee nach einem Zahnarztbesuch…

Heute war ich (bereits das dritte Mal in diesem Jahr) beim Zahnarzt. Da ich letztes Jahr aus unerklärlichen Gründen den jährlichen Zahnarztbesuch hatte sausen lassen, sind meine gesammelten Bonus-Heft-Jahre jetzt für die Katz. Aber ich dachte mir nicht viel dabei, hatte doch der letzte Zahnarzt immer wenig zu meckern an meinen Zähnen. In den letzten 5 Jahren musste er vielleicht 2 Mal bohren…

Tja, wär ich mal letztes Jahr zum Zahnarzt gegangen. Eine professionelle Zahnreinigung und ein Röntgenbild später sowie um 90 € ärmer erfuhr ich nun heute, dass ganze 7 – SIEBEN – Zähne mit Karies befallen sind. S-I-E-B-E-N!!! O_O

Diesen Schock muss ich erstmal verdauen. Als Zahnarzt-Schisser und Geld-für-die-bevorstehende-Hochzeit-Sparerin bin ich über diese Nachricht gleich doppelt “erfreut”. Der erste Reparatur-Termin für die 2 schlimmsten Zähne (2 nebeneinander liegende Backenzähne) ist bereits gemacht. Der Kostenvoranschlag ebenfalls: 227 € (nach Abzug der Leistung meiner gesetzlichen Krankenkasse). Ratenzahlung möglich. Klasse…

Hätte ich nur eher schon über den Abschluss einer privaten Zahn-Zusatz-Versicherung nachgedacht. Aber auf so eine Idee kommt man ja erst, wenn man schon was am Zahn hat und sich überlegt, wie man das Ganze eigentlich bezahlen soll.

Wenn eine Behandlung bereits angeraten wurde oder in Planung ist, bzw. gerade läuft, kann man diese nämlich nicht mitversichern. Das heißt für mich konkret: Meine 7 Zähne muss ich jetzt auf jeden Fall selbst zahlen.

Eine Zahnzusatzversicherung werde ich wohl trotzdem danach abschließen. Denn auf Rat meiner neuen Zahnärztin ist es für Diabetiker besonders ratsam, 2x pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

Diabetiker haben nämlich ein 3fach erhöhtes risiko für Paradontose.

Bei der Zahnreinigung hab ich übrigens gelernt, wie man Zahnseide richtig benutzt und vor allem, dass meine derzeitige Zahnbürste eher eine schlechte Wahl war, obwohl ich mindestens eine halbe Stunde vor dem Zahnbürstenregal der Drogerie stand und Packungsaufschriften verglichen hatte…
Nun ja, mittlerweile habe ich das richtige Equipment, um zumindest weiteren Schäden an meiner Kauleiste vorzubeugen:
- Eine Zahnbürste mit kleinem Bürstenkopf und X-Borsten, damit man überall gut rankommt
- gewachste Zahnseide, damit ich als Anfänger auch gut zwischen die Zähne komme
- Zahnzwischenraumbürstchen, um die größeren Zwischenräume zu reinigen
- einen Zungenschaber, mit dem man die ekligen Beläge von der Zunge kratzen kann
und
- Aronal & Elmex – von meiner Zahnarztpraxis empfohlene Zahncreme.

1x wöchentlich wird jetzt auch mit Elmex Gelé geputzt und Mundwasser soll man wohl auch nicht jeden Tag benutzen, da sich die Mundflora daran gewöhnt und dann irgendwann darauf reagiert, wie auf Wasser…

Ich war ziemlich erstaunt, was ich beim Zahnarzt noch alles lernen konnte und versuche auch, vieles davon umzusetzen.

Und die Schäden der Vergangenheit werden jetzt in mehreren Sitzungen behoben und in Raten abbezahlt…

Na wenigstens bin ich für die Zukunft gewappnet. Und vor der Hochzeit gibts noch mal nen Extra-Termin bei der professionellen Zahnreinigung.

Danke an Janine übrigens, die mir die Zahnarztpraxis Dr. Siewert in Mahlsdorf empfohlen hat. :o ))

4 Monate sind vergangen… Das Open Journal kommt!

Seit geschlagenen 4 Monaten hat mein Blog keinen PIEP von sich gegeben… Unglaublich… Heute soll sich das ändern. Denn es gibt wieder Neuigkeiten:
DAS OPEN JOURNAL ERSCHEINT IN 3 TAGEN!!!!!!!!!!!!

Und so soll das Titelblatt aussehen:

Titelbild Open Journal

Wir alle sind schon sehr gespannt, wie das Heft ankommen wird. Einige Arbeit steckt drin, viel Herzblut, Freude, Stress und endlose Telefonate.

Zur Bekanntmachung des Open Journals gibt es auch ein neues Video zu sehen. Unter anderem wurde wir 2 Annes aus Berlin, die zu den 15 Leseredakteuren gehören, dafür interviewt. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass ich das interviewt werden noch ein wenig üben muss… Wirkt ein wenig steif, findet Ihr nicht? ;D

Aber seht selbst:

2. Trailer Open Journal

Übrigens kann man seit Oktober 2010 auf blog.diabetes-journal.de fleißig mitlesen, was uns Leserredakteure so in den letzten Monaten beschäftigt hat.

Und demnächst gibt es hier auch von mir wieder ein bisschen was zu lesen… Es gibt nämlich noch mehr Neuigkeiten:  Fabi und ich werden heiraten <3

Dazu aber später mehr :)

Eine anstrengende Woche nimmt ihr Ende

Stressig war sie, die letzte Woche.
Auf der Arbeit häufen sich die Anträge, so dass ich meist nicht vor 21 Uhr zu Hause war. Mittwoch habe ich allerdings schon nach 6 Stunden Feierabend gemacht, weil mein Postfach prall gefüllt mit E-Mails meiner Partner zu den unterschiedlichen Artikel-Themen war. Die galt es erst mal zu lesen, zu sortieren und teilweise zu beantworten.

Leider hab ich am Mittwoch nicht so viel geschafft, wie ich wollte. Irgendwie leidet zur Zeit auch ein bisschen meine Konzentrationsfähigkeit. Aber immerhin konnte ich dann mal vor Mitternacht ins Bett gehen.

Jetzt ist Samstag, es ist 22:30 Uhr und ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe: Meine bereits geschriebenen Texte überarbeitet, die restlichen E-Mails beantwortet, mit 2 Teilnehmern telefoniert und das Foto-Shooting für nächsten Freitag besprochen, Ideen aufgezeichnet für das nächste Wochenende und meinen Beitrag zu einem anderen Artikel verfasst und meiner Partnerin geschickt. 8 Stunden hat das Ganze wieder gedauert – wie letztes Wochenende auch.

Und jetzt werde ich mich dem Abendessen widmen, das mein Schatz uns gekocht hat. Der gemütliche Teil des Wochenendes beginnt!

Ach ja: Falls irgendwer Statistiken zum Thema Diabetes und Psyche hat: Bitte meldet euch!!

Open Journal – Es geht los….

Eine Woche ist seit dem Kreativ-Wochenende nun vergangen. Zeit, auch mal meinen Senf dazu abzugeben.

Am Freitag gegen halb elf ging sie los, die große Fahrt in den Taunus… Aber fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Ich konnte nämlich meine Online-Tickets, die mir über den Kirchheim-Verlag netter Weise gebucht wurden, nicht ausdrucken. Nicht, dass ich keinen Drucker hätte. Das Problem war die blaue Patrone – die war nämlich leer. Klar, braucht man ja auch, um ein Ticket zu drucken, was neben schwarz noch genau eine Farbe enthält; und zwar rot O_O Leider sieht unser Drucker das anders und so stand ich da: Donnerstag Abend, 23 Uhr und kein Laden hatte mehr geöffnet. Panisch telefonierte ich mich durch meine Handy-Liste – leider besaß niemand einen druckfähigen Drucker… Bis auf Knut!!! Knut war jedoch beim Foto-Shooting und hatte keine Zeit. Er gab mir die Handynummer seiner Freundin, damit ich mit ihr ausmachen konnte, dass wir uns treffen, um meine Tickets zu drucken. Schon hatten wir das nächste Problem: Leider ging sie nicht an ihr Handy, denn sie kannte meine Nummer nicht… Gut, dass ich mit Knut ausgemacht hatte, dass ich am nächsten Morgen vorbei kommen könnte, sollte es nicht klappen. Das tat ich dann letzten Endes auch.

Fabi war so lieb und fuhr mich, samt Gepäck, zuerst zu Knut, wo wir dann ENDLICH die Tickets drucken konnten – 1 Stunde vor Abfahrt meines Zuges. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Danke an dieser Stelle an Knut, auf den man sich wirklich immer wieder verlassen kann, wenn’s brennt :)

Für die Zugfahrt hatte ich mich mit Anne (ja, sie kommt aus Berlin und heißt genauso wie ich ^^) verabredet. Vom Ostbahnhof ging meine Fahrt los und sie stieg 1 Station später zu. Wir hatten beide Reservierungen für den ICE nach Frankfurt am Main, leider jedoch für sehr weit auseinander gelegene Plätze. So hatten wir einige Zeit damit zu tun, uns um Plätze zu bemühen, die nebeneinander liegen. Nebenbei unterhielten wir uns über dies und das und lernten uns ein wenig kennen. So vergingen die 4 Stunden bis Frankfurt wie im Flug.

Am Hauptbahnhof setzten wir uns auf einen Kaffee ins McDonalds und warteten auf die Ankunft von Ilka. Finn und Mario folgten etwa eine Stunde später und die Fahrt ging weiter mit einem Mietwagen in den Ort Hohenstein. Leider wollte das Navi uns nicht hinführen, so dass wir mehrfach nach dem Weg fragen mussten… Irgendwie hieß dort jeder 2. Ort Hohenstein (mit irgendeinem Zusatz) und wir fuhren bergauf und bergab. Gegen 17.40 Uhr erreichten wir dann doch das Hotel “Hofgut Georgenthal”.

Ich muss schon sagen, die Location war genial. Ein 4**** Hotel, mitten im Nirgendwo. Idyllisch, hübsch eingerichtet – man fühlte sich fast, als würde man gleich mit der Kur beginnen.  Nach dem Einchecken gingen wir auf unsere Zimmer. Ich muss sagen, ich war überwältigt.  Ich hatte ein DOPPEL-Zimmer von der Größe unseres Wohnzimmers, dazu ein wunderschön gefliestes Bad mit Marmor-verziertem Waschbecken, die Mini-Bar war reich bestückt mit allerlei Kleinigkeiten, auf den Kopfkissen fand ich Hotel-eigene Gummibärchen und auf dem Nachttisch ein kleines Gläschen Kirsch-Marmelade.

Abends gab es dann eine Ansprache vom Geschäftsführer des Kirchheim Verlages – Manuel Ickrath – und die Teilnehmer des Kreativwochenendes konnten sich beim Abendessen näher kennen lernen.

Nach einer erholsamen Nacht im gemütlichen Doppelbett war ich – völlig untypisch für mich – die erste beim Frühstücksbuffet. Wie sich später herausstellte, lag das nicht daran, dass ich zu früh aufgestanden war, sondern, dass andere sich bereits vorm Frühstück zum Schwimmen im Hotel-Pool verabredet hatten (den ich im Übrigen leider nicht ausprobiert hatte – irgendwie war das Wochenende zu schnell um). Am Vormittag begrüßte uns dann Herr Zerr, der uns das Prinzip des Open Space näher brachte. So saßen wir alle im Kreis und konnten uns in die Mitte begeben, wenn uns ein Thema für das Heft, welches wir bis zum 10.12.2010 erstellen wollen, einfiel. In diesem Falle wurde das entsprechende Thema auf ein Blatt Papier geschrieben und dann auf einen Stundenplan geheftet, der später unsere Arbeitsgrundlage sein sollte. Nach einer guten halben Stunde war der Zeitplan prall gefüllt und wir konnten uns in bestimmte Gruppen eintragen. Derjenige, der ein Thema vorgeschlagen hatte, begab sich zuerst in den Raum. Die Interessenten – wie später auch der “Gruppenleiter” selbst, konnten Ihre Ideen zu einem Thema einbringen, in der Gruppe diskutieren, aber auch die Gruppe wieder verlassen, um sich eine nächste anzusehen und dort eventuell mit zu diskutieren.  Nach der Open Space Methode heißen die Leute, die von Gruppe zu Gruppe gehen, um dort Ideen zu verstreuen und Diskussionsgrundlagen für andere zu liefern übrigens HUMMELN. Auch SCHMETTERLINGE gibt es bei dieser Methode. Das sind die Leute, die sich vorrangig am Buffet aufhalten :D

Am Samstag Abend fanden wir uns dann nach einem langen, produktiven Tag zum Abendessen mit anschließender Wein-Verkostung zusammen. Der Winzer, welcher uns die Freuden des weißen und roten Weins näher bringen wollte, machte doch einen recht seltsamen Eindruck. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer von uns mehr Wein getrunken hat – der Winzer oder wir :D

Da ich ja nicht so der Wein-Fan bin, hab ich auf jeden Fall mehr von dem Zeug in den Silber-Kübel gekippt, der zu diesem Zweck auf dem Tisch stand. Eine Sorte von den 11, die wir probiert hatten, fand ich dann aber doch recht trinkbar, so dass ich davon auch 2 Gläschen einatmete. Gegen halb 2 Uhr nachts durften wir dann noch eine letzte Runde bestellen und setzten uns in den Wintergarten des Hotels, um noch ein wenig  Konversation zu betreiben. Als ich gegen halb 3 meine Augen kaum noch offen halten konnte, verabschiedete ich mich dann doch in mein gemütliches Doppel-Bettchen.

Der Sonntag war dann mit einem gehörigen Rest-Wein-Schädel der perfekte Tag, um erste redaktionelle Arbeiten zu betreiben und Gruppenfotos zu machen. Ein mittlerweile gelblich-lila schimmernder blauer Fleck erinnert mich noch schmerzhaft an das lustige Gruppenfoto, auf dem wir alle in die Luft gesprungen sind, um dem Foto mehr Dynamik zu verleihen :D

Leider war die Zeit am Sonntag ziemlich knapp und es haben nicht alle Gruppen, die sich zuvor für bestimmte Themen eingetragen hatten, geschafft, sich zusammen zu setzen, um einen eigenen kleinen Redaktionsplan zu erstellen. Seit dem versuchen wir, uns über Facebook, Email und unsere eigens dafür eingerichtete Yahoo-Group zu verständigen und planen fleißig den Aufbau unserer Artikel und Termine für Fotoshootings, die Ende Oktober/Anfang November stattfinden werden.

Am Montag ging dann nebenbei wieder der Berufsalltag los und ich denke, wir waren alle noch in Gedanken bei dem schönen Wochenende im Taunus…. Denn “wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute” :)

Ich fand es klasse, so viele engagierte gleichaltrige Diabetiker kennenzulernen und hoffe, dass viele Kontakte länger bestehen bleiben :)

Gruppenbild Kreativ-Wochenende

Link-Datenbank Diabetes

Vor einiger Zeit habe ich nach neuen interessanten Internet-Seiten zum Thema Diabetes gesucht. Neben sehr schön gestalteten und vor allem informativen Blogs einiger Diabetiker (siehe Links in der rechten Spalte) habe ich auch eine Seite gefunden, auf der man nach allem Möglichen zum Thema Diabetes suchen kann: Link-Datenbank Diabetes

Man kann hier entweder nach Kategorien (z. B. Händler, Foren und Communities, Produkthersteller, Ärzte, Apotheken und vieles mehr) oder auch nach Stichworten suchen. Eine Auswahl an deutschen, polnischen und englischen Seiten steht zur Verfügung.

Die ganze Seite ist also eine riesige Datenbank (wie ja der Name schon sagt), voll mit Informationen rund um das Thema Diabetes.

Die Aufmachung ist schlicht, die Handhabung einfach. Für mich definitiv eine Empfehlung wert.

Wat so war…..

Aaalsoooooo… Womit fang ich an? Okay, der letzte Beitrag ist vom März… Los geht’s:

18.-25.03.2009 – Köln, Aachen, Holland und Belgien

Am 18.03. ging unsere Fahrt nach Köln los. Endlich konnten wir wieder die liebe Babs und ihren Freund Jens besuchen!! Über die Mitfahrzentrale fanden wir eine nette Mitfahrerin, die bereit war, 30 € zu zahlen. So kostete uns die Hinfahrt nur halb soviel… Die Fahrt selbst dauerte 6 Stunden – ziemlich anstrengend, aber das Wetter hielt und wir machten 2 Pausen zwischendrin. So war es auszuhalten…

Leider ging es Babs nicht gut und sie lag im Krankenhaus. So war nach dem Sachen auspacken unsere erste Amtshandlung ein Besuch unserer Patientin. Leider geht es ihr bis heute nicht viel besser, was mir ziemlich Sorgen macht – aber das muss hier nicht weiter ausgebreitet werden. Auf jeden Fall drück ich dir weiter die Daumen, meine Süße – ich denk jeden Tag an dich!!!

Am Freitag wurde Babs jedenfalls entlassen und so folgten noch ein paar schöne Tage, die wir zu viert verbringen konnten :o ) So waren wir in der Stadt unterwegs, haben gemütliche Fernsehabende verbracht, Jens hat lecker gekocht, wir haben selbst Pizza gemacht – also der perfekte Urlaub :o )

Am Montag war dann ein geplantes Foto-Shooting mit esrul – mit dem ich vor 2 Jahren das erste mal geshootet hab. Damals war er auf Geschäftsreise in Berlin und wir haben lustige Bilder im Putzfrauen-Outfit gemacht ^^ Also am Montag sind wir dann nach Aachen gefahren. Die Route zum Studio hatte ich schon zu Hause in Berlin ausgedruckt. Und am Sonntag haben Babs und ich alles vorbereitet. 3 Outfits mit entsprechendem Make up und Accessoires. So gut war ich noch nie zu nem Shooting vorbereitet *g* Wir haben sogar zusammen ein Kleid aus Alufolie entworfen, was Babs am Shootingtag auch perfekt umgesetzt hat! Bilder davon gibts später, ich hab noch keins bearbeitet ^^

Leider hab ich in Studios immer keine Posing-Ideen. Irgendwie ist die Atmosphäre im Studio so kalt, man hat nix, mit dem man arbeiten kann und so geht leider meine Kreativität flöten. Gott sei Dank hat esrul einen guten Blick für Portraits und Babs und Fabi haben mir ganz viele Posen vorgeturnt, so dass es doch letzten Endes ein gelungenes Shooting wurde. Hier ein Bild, was bei diesem Shooting entstanden ist. Das Make up hat natürlich die wundervolle Babs gezaubert:

Beauty Shooting mit Esrul

Beauty Shooting mit Esrul

Bei fürchterlichem Regen sind wir dann wieder zurück nach Köln gefahren, um noch bei IKEA vorbei zu schauen – HOT DOGS!!!!!!!!!!!!! Ich liebe die IKEA-Hot Dogs… Das sind die besten Hot Dogs, die ich jemals im Leben gegessen habe… Leider krieg ich auch immer ne Unterzuckerung, nachdem ich die Dinger verspeist habe… Sollte wirklich mal dazu kein Insulin geben und erstmal 2 Stunden später schauen, um wie viel mein Zucker ansteigt, damit ich endlich weiß, wie viele BE’s son IKEA-Hot Dog hat… *denk*

Erschöpft sind wir dann gegen 23 Uhr wieder zu Hause bei Babs und Jens angekommen… Das war ein Tag… Und schon ging es auch auf den letzten vollen Tag in Köln zu. Die Zeit vergeht immer wie im Fluge, wenn wir dort sind… Ist wohl immer so, wenn’s schön ist. Hm…

Für den Dienstag haben wir uns was ganz besonderes vorgenommen. An einem Tag waren wir gleich in 2 unterschiedlichen Ländern, undzwar in Holland (oder auch Niederlande) und Belgien!! Von Köln aus ist das nur einen Katzensprung entfernt. War echt toll, mal andere Länder zu sehen, wenn auch nur kurz. Ist schon witzig. Ich war ja vorher nie im Ausland – von Polen zum Tanken und Zigaretten holen und Tschechien (1 Tag mit meiner damaligen Klasse zum Shoppen) mal abgesehen. Leider habe ich schon im Auto komische Bauchschmerzen bekommen und mir war fast den ganzen Tag schlecht :o ( (Warum hab ich eigentlich immer was??? Werd ich wohl nie erfahren…)

Nichts desto trotz haben wir uns in Maastricht erstmal einen Parkplatz gesucht und sind durch die Altstadt geschlendert. Die haben wirklich eine schöne Architektur dort und interessante Läden. So gibt es zum Beispiel ganz witzige, quietschbunte Süßigkeitenläden. Hab ich in Deutschland in der Art noch nicht gesehen… Dort hab ich auch 2 riesige Lollies gekauft – braucht man ja vielleicht mal für ein Shooting ;o) Und eine Tüte voll allem möglichen Süßkram, den man sich selbst zusammenstellen konnte. Da sind zum Beispiel so silberne Kügelchen dabei – die schmecken nach Cola. Ziemlich lecker, aber man sollte nicht draufbeißen – HART!! Leider hält die Farbe nicht lange. Wenn man das nächste Mal in den Spiegel guckt und den Mund aufmacht, ist die Kugel schon weiß :o (

Ein lustiges Taxi in Holland

Ein lustiges Taxi in Holland

Nach einem leckeren Tee und noch ein wenig Altstadt-Bummeln haben wir uns dann auf den Weg ins nächste Land gemacht – Belgien. Wusstet Ihr, dass Belgien nicht nur tolle Pralinen, sondern auch die Pommes Frites erfunden hat? Leider haben wirs jedoch verpeilt, ein paar echte Belgische Pommes zu essen. Aber war ja auch schon abends mittlerweile. Auch dort sind wir durch enge Gassen spaziert und haben uns vor allem von der Architektur bezaubern lassen. Nach einem letzten Kaffee in einer süßen kleinen Bar, entschieden wir uns, den Tag zu beenden und fuhren wieder zurück. Das war bestimmt nicht der letzte Besuch in diesen Ländern. Und das nächste Mal werden wir uns mehr Zeit nehmen, um die Gegend zu erkunden :o )

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

Das grüne Kreuz zeigt in Belgien eine Apotheke an

So siehts aus in Belgien

So siehts aus in Belgien

Dämmerung in Belgien

Dämmerung in Belgien

Leider fanden wir für die Rückfahrt nach Berlin keinen Mitfahrer – ich hatte die Anzeige zu spät ins Internet gestellt. Auch das Wetter war nicht sehr berauschend. Anscheinend war da oben auch jemand so traurig wie wir, dass die schöne Zeit schon wieder vorbei war…

Zurück in Berlin – Fabis Leistenbruch-OP

Am Tag nach der Rückfahrt mussten wir schon früh aufstehen. Fabi hatte ja schon seit langem einen Leistenbruch und nun auch die Vermutung, dass er sich einen 2. zugezogen hatte (wahrscheinlich beim Silvester-Shooting mit Marcello, als er mich auf den Schultern hatte :o ( Oh man…). Der 26.03. war der Tag der Voruntersuchung. Wie vermutet, ertastete der Arzt auf beiden Seiten einen Bruch. OP-Tag war der 27.03. und so gingen wir nach dem kurzen Krankenhausaufenthalt (okay, es dauerte dann doch ca. 4 Stunden, bis wir wieder draußen waren :o /) noch ein wenig einkaufen.

Auch am nächsten Tag klingelte der Wecker wieder recht früh. Um 8.00 Uhr sollten wir im Ambulanten Zentrum des Humboldt-Klinikums sein. Wenigstens liegt es gleich bei uns um die Ecke, so war die Fahrt nicht lang… Ich denke wir waren beide schon sehr nervös – ich auf jeden Fall. Auch meine Bauchschmerzen machten sich mal wieder ziemlich heftig bemerkbar. Im Ambulanten Zentrum hieß es mal wieder: warten, warten, warten…

Fabi bekam dann irgendwann ein Bett, musste das lustige OP-Hemdchen nebst Netz-Schlüppi anziehen und sich hinlegen. Später bekam er dann schon mal 2 Tabletten, die ihn beruhigen sollten und so langsam eindösen ließen. Ich blieb tapfer neben ihm sitzen, bis er abgeholt wurde. Das dauerte allerdings noch eine ganze Weile. Zwischenzeitlich kam noch eine Schwester rein, die seinen Bauch rasieren wollte und war völlig begeistert, dass er das schon selbst erledigt hatte :o D Und noch ein bisschen später bekam er noch sexy Thrombose-Strapse.

Apropos Thrombose… Am Abend vor der OP musste sich Fabi selbst eine Thrombose-Spritze setzen… Lest hierzu seinen Blog und/oder schaut sein Video:

Klickedieklack

Da gibt es dann übrigens auch noch mehr Neuigkeiten zu seinem Heilungsprozess, der OP, usw. zu lesen :o )

Zurück zum OP-Tag: Exakt um 11:27 Uhr (ja, das hab ich mir gemerkt!!) wurde Fabi samt Bett abgeholt und zum OP geschoben. War schon ein komisches Gefühl, ihn so wegfahren zu sehen. Es gab noch ein Abschiedsküsschen und mir ist nichts besseres eingefallen, als ihm “viel Spaß” zu wünschen :o P Ich hab dann erstmal seine Sachen in der Station, auf der er dann liegen sollte, vorbei gebracht und mich erkundigt, wie lange denn so eine Leistenbruch-OP wohl dauert. War schon ziemlich erschrocken, als die was von 14:00 Uhr erzählten… Fabis Hausärztin meinte irgendwas von 20 Minuten… Aber gut.

Ich bin dann also erstmal wieder nach Hause gefahren und hab mir – mehr schlecht als recht – versucht, die Zeit zu vertreiben. Kurz vor zwei fuhr ich dann wieder hin, um zu sehen, ob Fabi schon zurück war. War er aber nicht. Auf Nachfrage meinte ein Pfleger, er sein noch im OP. Mir blieb fast das Herz stehen. In meiner bekannt ängstlichen Art befürchtete ich gleich das schlimmste und dachte, bei der OP sei was schiefgelaufen. Kurz darauf revidierte der Pfleger aber seine Aussage und meinte dann: “Herr Marschelewski scheint schon im Aufwachraum zu sein. Nehmen Sie sich doch was zu trinken und setzen sich dort hin.”

Gesagt, getan. Ich saß also mal wieder da und wartete… Und hoffte, dass alles gut gegangen war… Um 14:20 Uhr kam dann überraschender Weise Robert – Fabis Bruder – auch in der Station an und setzte sich zu mir. So warteten wir gemeinsam weiter. 14:44 Uhr war es dann endlich soweit. Eine Schwester schob den noch leicht benebelten Fabi samt Bett in unsere Richtung: “So, da haben Sie Ihren Herrn Marschelewski wohlbehalten wieder zurück. Ich schieb ihn noch in sein Zimmer und dann können Sie zu Ihm.” Puh… Endlich :o )

Am Sonntag wurde er dann auch schon wieder entlassen – ich lass jetzt mal die Erzählungen vom Besuchen und alleine zu Hause schlafen weg.. Der Beitrag ist eh schon so lang ^^ So konnten wir Fabis Papa überraschen, der seinen Geburtstag an diesem Tag gefeiert hatte.

Mittlerweile geht es Fabi schon etwas besser, er kann auch schon wieder ein bisschen besser laufen. Nur mit dem schwer heben wirds wohl noch ein paar Monate dauern…

Bauchschmerzen…

Ich hatte ja vorhin schon erwähnt, dass ich in Köln seltsame Bauchschmerzen hatte. Diese hatten sich auch wieder verstärkt, als Fabi ins Krankenhaus kam… Durchfall kam dazu und unglaubliche Krämpfe, gefolgt von Phasen, in denen es einfach nur unterschwellig weh tat – den ganzen Tag. Am Samstag – Fabi war noch im Krankenhaus – hielt ich die Schmerzen kaum noch aus. Ich saß allein zu Hause, mit einer Kanne Schafgarben-Tee und dem Heizkissen auf dem Bauch. Vor Verzweiflung rief ich Fabi an, der mich dann dazu ermutigte, mal wieder die Rettungsstelle aufzusuchen. Gesagt, getan. Ich fuhr also abends gegen 23:00 Uhr in die Notaufnahme, krümmte mich mal wieder vor Schmerzen, bezahlte brav meine 10 € Praxisgebühr und wurde auf ein Bett verfrachtet. Es folgte eine Blutuntersuchung, gefolgt von einer Urinuntersuchung. Alles okay – wie immer. Ich bekam einen Schmerztropf mit Novalgin und Buscopan und Fabi hatte sich von seiner Station aus durchs ganze Krankenhaus zu mir gequält, um mir Gesellschaft zu leisten. Soo lieb von ihm!!

Tja, nachdem der Tropf durchgelaufen war, wurde ich dann auch wieder entlassen. Keiner weiß mal wieder was ich hab und auf dem Arztbrief ist natürlich auch mal wieder meine Angststörung mit erwähnt… Jetzt schieben sie wohl alles auf meine Psyche… Naja, die Bauchschmerzen hielten noch eine Woche an, dann waren sie kaum noch da. Ich hatte dann erfreulicher Weise auch noch Zwischenblutungen bekommen – die ich mir aber damit erkläre, dass durch den Durchfall wohl die Pille nicht mehr richtig gewirkt hat. Und jetzt hab ich meine Tage und wieder Bauchschmerzen ;o/ Naja, bald sind se ja hoffentlich vorbei. Kopfschmerzen hab ich in letzter Zeit auch wieder häufiger… Ich bin so ein Jammerlappen……… O_o

Geburtstag und die allgemeine Lebenserwartung von Diabetikern

Dies ist jetzt das letzte Thema, was ich noch behandeln werde… Dann hab ich ja auch schon wieder nen halben Roman geschrieben…

Vorgestern war mein Geburtstag. Mein schönstes Geschenk war, als Fabi mich mit “Happy Birthday” singender Weise geweckt hat. Er hatte über Nacht überall in der Wohnung kleine pinke Zettelchen mit Geburtstags-Glückwünschen angebracht… Das war soooooo süß – hat noch nie jemand für mich gemacht =)

Auf Arbeit habe ich von der Chefin persönlich einen riesigen bunten Frühlingsstrauß geschenkt bekommen… Ich liebe ja Frühlingsblumen… Frühling ist echt meine absolute Lieblingsjahreszeit – wahrscheinlich, weil ich im Frühling geboren bin ^^ Alles blüht, die Vögel zwitschern und am schönsten ist es, wenn es langsam wieder wärmer wird. Endlich wieder kurze Sachen anziehen und die Stimmung hebt sich!!

Am Abend bin ich dann noch mit Robert und Fabi zum Inder gegangen und hab die beiden zum Essen eingeladen. Ich hab nen leckeren Cocktail getrunken. Der hat ganz schön reingehauen ;oD Alles in allem wars ein gelungener Tag und im Internet wie auch per Telefon haben mir viele liebe Menschen gratuliert, was mich sehr gerührt hat :o )

Leider war gestern dafür nicht unbedingt mein Tag. Irgendwie hatte ich beim Aufstehen schon Kopfschmerzen. Dann hab ich aufm Laptop gesehen, dass da Seiten über die Lebenserwartung von Diabetikern offen waren und letztendlich bin ich auch noch völlig unterzuckert… Das mit der Lebenserwartung hatte ich bisher immer völlig verdrängt – erfolgreich. Denn das Thema Tod ist für mich emotional sehr aufwühlend… Ich habe so große Angst vor meinem Tod und auch vor dem von mir geliebten Menschen, dass ich kaum drüber sprechen mag, weil mir immer gleich die Tränen kommen und ich mich gar nicht mehr einkriege… So auch gestern.

Ich weiß, dass Fabi sich nicht im Internet über die Lebenserwartung von Diabetikern informiert hat, weil er ein dickes Erbe erwartet ;oD Und auch sicherlich nicht, um mich damit zu beunruhigen, oder Angst zu verbreiten… Wir haben auch ne ganze Weile über das Thema gesprochen. Bzw. er hat am meisten gesprochen und ich hab geheult… Aber wir haben auch besprochen, dass wir gemeinsam etwas tun werden, um meine Lebensdauer zu verlängern (laut Statistik leben wohl Diabetiker, die schon so früh wie ich erkrankt sind, ca. 20 Jahre kürzer, als Nichtdiabetiker).

Mein Risiko, an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, ist dank der Einnahme der Pille und des Rauchens etwa neun mal so hoch, wie bei einem gesunden Nichtraucher, der alternativ verhütet. Super oder? Also schwebt jetzt die Idee im Raum, die Pille abzusetzen und mit dem Rauchen aufzuhören. Den Zucker kann ich ja leider nicht loswerden… Das wär auch zu schön, um wahr zu sein….

Auf jeden Fall hat Fabi mir versprochen, mich noch mehr bei meiner Krankheit zu unterstützen. Und er hat sich auch über gesündere Ernährung informiert… Und gestern hat er ganz lecker gekocht!! Womit hab ich nur so einen liebevollen Mann verdient??? Fabi, ich liebe dich wirklich über alle Maßen und ich möchte für immer mit dir zusammen bleiben. Mit deiner Hilfe schaff ich es auch bestimmt, so alt zu werden, wie du ^^ Ganz sicher!!

Fabi und ich am 07.04.09

Fabi und ich am 07.04.09

Die letzten 4 Tage… (14.04.-17.04.2008)

Man, was war das bisher für ne Woche… Heute ist schon Donnerstag und ich hab’s immer noch nicht geschafft, meinen Blog weiter zu schreiben :o (

Auf Arbeit war es ziemlich stressig, die letzten Tage… Wegen des Systemausfalls am Montag hatten wir bisher mehr als zu tun… Am Dienstag war ich ja für den Postdienst eingeteilt – natürlich hatte ich auch die Post und alle Wiedervorlagen vom Montag abzuarbeiten… Am Mittwoch waren auch einige Kunden da… Vor allem in letzter Zeit so viele Spiezial-Fälle… Manno… Dabei bin ich schon so demotiviert… Nicht mal mehr 2 Wochen, dann bin ich arbeitslos… Trotzdem versuch ich, bis zum letzten Tag 100% zu geben… Aber es ist nicht immer einfach… Auch meine Gesundheit macht mir zu schaffen… Meine Zuckerwerte spielen verrückt, seit ich wieder arbeiten gehe. Vor allem fällt auf, dass mein Blutzucker schon seit einigen Tagen abends stark abfällt und dann nachts dafür stark ansteigt… Gestern (am 16.04.08) war ich für mehrere Stunden unterzuckert und mir war gleichzeitig kotzübel – so dass es mir sehr schwer fiel, irgendetwas zu essen… Ich hatte kurz vorher Erdnüsse mit Kokos-Überzug gegessen und 2 große Gläser Kokosmilch getrunken. Sogar heute früh war mir noch ab und zu übel… Ob ich soviel Kokosmilch nicht vertrage? Mein Magen-Darm-Trakt macht mir seit dem nämlich auch ziemlich zu schaffen… Hmm… Ich sollte es beobachten… Auf jeden Fall ist mir die nächsten Tage erstmal nicht mehr nach Kokosmilch… ^^

Heute war wieder der lange Tag auf Arbeit. Allerdings hab ich mich morgens nach dem Aufstehen nochmal hingelegt und bin wieder eingeschlafen… Also war ich erst gegen 09:30 Uhr an meinem Arbeitsplatz. Gott sei Dank hatte ich Spätdienst *g*. Auf jeden Fall war dann 18:30 Uhr Feierabend – Pünktlicher, als ich dachte ^^

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, jeden Tag diesen Blog zu schreiben… Aber ich glaube, das werde ich nicht schaffen. In den letzten Tagen war ich immer so müde und kaputt nach der Arbeit, dass ich den Laptop meistens nicht mal angemacht habe… Aber dafür werd ich versuchen, mehr Fotos mit in den Blog einzubinden. Fotos angucken macht eh mehr Spaß, als den Mist zu lesen, den ich hier von mir geb :o D

Also, fangen wir mit dem 14.04.2008 an:

Wir waren an diesem Tag noch bei MC Donalds *g* (Ich weiß, voll aufregend ^^) – naja, vorher waren wir noch in den Borsig-Hallen… Leider weiß mein Gehirn nicht mehr, warum wir dort waren :o ( Na, vielleicht fällt es mir noch ein… Auf jeden Fall hatte ich natürlich nix anderes zu tun, als die Toilette bei MC Donalds zu fotografieren:

MCD Klo

und mich… auf der Toilette ^__^

Anne Klo1

Anne Klo2

Spazieren waren wir auch am 14.04.2008 :o ) Und dabei hab ich die erste Magnolie für dieses Jahr fotografiert:

Magnolie

Das ist die Telefonzelle, die am Tegeler See steht. Und Fabi mitten drin :O)

Telefonzelle

Und hier der Tegeler See…

Tegeler See

Und dieses Bild mag ich ganz besonders… Weil ein ganz besonderer Mann darauf zu sehen ist – mein Mann… =)

Fabi See

Diese tollen Bäume gibt es auch am Tegeler See… Sie sehen aus, als würden sie sich schälen und haben eine Farbe und Form, die ich so vorher noch nie sonst irgendwo gesehen habe…

Baum

Und zum Schluss noch ein unspektakuläres Foto des Tages vom 15.04.2008. Leider hab ich am 16. vergessen, eins zu machen :o ( Heute hab ich auch eins gemacht… Vor ein paar Minuten – das häng ich gleich noch hinten dran… Seh ziemlich fertig aus, heute… Aber es ist ja auch schon fast wieder morgen… Also auch Zeit ins Bett zu gehen..

Anne am Dienstag

Wie man unschwer erkennen kann, hab ich immer noch diese komischen Pickelchen auf der Stirn.. :o ( Hoffe, die gehen bald weg… Dabei rauch ich doch schon fast 3 Wochen nicht mehr…

Anne am Donnerstag

So, dann erstmal Gute Nacht und bis vielleicht morgen :o ))