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Was für eine Nacht…

Zuerst die Geburtstagsfeier der lieben Susi, die im Übrigen ganz tolle Nägel macht ->> www.diehauptstadtkosmetik.de <<- und mir vor einem halben Jahr die Hochzeitsnägel gerettet hat, nachdem sie in Hellersdorf von einer… nennen wir sie mal Hausfrau mit Weiterbildung zur Nadeldesignerin…. völlig verhunzt waren. Aber ich schweife ab ^^

Also, nachdem ich gestern schwerlich versucht hatte, mein Bett zu verlassen, um dann nach einer Planänderung aus der Dusche am Mittag ein heißes Bad am Nachmittag zu machen, weil in Marzahn plötzlich der Himmel brach, um einen kurzen Schneesturm hervorzubringen, machte ich mich fertig für die oben genannte Geburtstagsfeier. Ich stellte dann aber mit Erschrecken fest, dass ich ja noch einkaufen wollte. Da sich mein Toastvorrat (=derzeitiges Hauptnahrungsmittel) dem Ende neigte und es auch Belag-technisch in meinem Kühlschrank eher mau aussah, fuhr ich also noch schnell in den Supermarkt, um die ein oder andere Sache zu besorgen.

Mein erschrockenes Gesicht über den Schneesturm (hinter mir)

“Leicht” verspätet (1 1/2 Stunden, um genau zu sein) traf ich dann auf der Geburtstagsfeier ein. Es gab ordentlich zu essen und zu trinken. Danke dafür, liebe Susi :0)

6 Cola-Whiskey später saß ich in einem Taxi zu einer Rave-Party im Nirgendwo…. Um halb 4 Uhr nachts musste ich dann feststellen, dass meine Handschuhe und mein Portemonnaie weg waren…. Weiß der Geier, wie ich die verloren hab. Schlimmer stehts aber um meine Begleitung. Er hat seine teure Kamera dort verloren. Wenigstens hatten wir noch gerade genug Geld für ein Taxi nach Hause.

Nach relativ viel Schlaf und einem – auf sehr interessante weise gekochten – Ei und 2 Kaffee bin ich jetzt wieder zu Hause, um auf die liebe Diana zu warten. Ich denke, wir werden uns heute einen gemütlichen Abend machen.

PS: Cola-Whiskey hat mich irgendwie nicht besoffen gemacht, meine Werte waren trotzdem erwartungsgemäß die ganze Nacht zwischen 16 und 19 mmol/l. Jetzt bin ich wieder bei nem 9er Wert angekommen….

PPS: Bin gerade voll mit dem Kopf geegen den Hängeschrank gerammelt. (-_-) ->> AUAAAA. *schöne Beule*

Ende der Geschichte

 

PPPS: Jetzt erst mal ne 5-Minuten-Terrine :D

 

Grüße aus dem Bett

Es ist Samstag, Samstag Mittag – ums genau zu sagen: 11:43 Uhr. Mittlerweile haben wir wieder Frühling. Draußen versucht die Sonne, sich durch die dunklen Wolken zu kämpfen, die in den letzten Stunden ordentlich Wasser auf der Landschaft verteilt haben. Sie schaffts aber nicht. Seit ungefähr 4 Stunden liege ich mehr oder weniger wach im Bett und kann mich nicht entschließen, dieses zu verlassen.

Mein erster Urlaubstag begann heute mit einem Blutzuckerwert von 15,2 mmol/l, Regen und Gedanken daran, was man an so einem tristen Tag machen könnte. Heute Abend bin ich noch auf einer Geburtstagsfeier eingeladen… Ich müsste noch ein wenig einkaufen – der Kühlschrank ist fast so leer, wie mein Magen. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich anziehen und raus gehen. Ich brauche Motivation. Jetzt.

Vielleicht motiviert mich ja mein Blutzucker. Mal sehen, wie er jetzt ist…….. 9,1 mmol/l – naja. Das geht noch besser. Aber nicht durch Rumliegen.

Also, Planung für heute:

1. Kaffee

2. Frühstück (noch nicht näher definiert)

3. duschen, anziehen

4. einkaufen

5. irgendetwas sinnloses machen, bis die Geburtstagsfeier beginnt….

 

Also dann. Auf zu Schritt 1.

 

Dies war ein Blog-Eintrag mit sinnlosen Informationen, durch die in euren Gehirnen wertvolle Kindheitserinnerungen gelöscht wurden. Sorry dafür.

Schleichwerbung... Her mit der Kohle :D

Noch bis 21.06.2011 mitzeichnen!

Vor Kurzem wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen, dass Typ II Diabetiker, die kein Insulin spritzen Ihre Blutzuckerteststreifen nur noch im Ausnahmefall verordnet bekommen dürfen. Dies ist ein großer Einschnitt in die Lebensqualität dieser Menschen und verhindert, dass sie das Selbstmanagement Ihrer Krankheit korrekt durchführen und Folgeschäden aktiv vermeiden können. Auch, wenn wir den Beschluss  vielleicht nicht rückgängig machen können, ist es dennoch wichtig, zu zeigen, dass wir uns wehren und uns nicht alles gefallen lassen… Was kommt sonst als Nächstes? Dürfen vielleicht Typ I Diabetiker bald nur noch 1x in der Woche Ihren Blutzucker messen? Gehen wir zurück zur Therapie mit auskochbaren Glas-Spritzen?

Bis 21.06.2011 könnt Ihr noch in der folgenden Online-Petition mitzeichnen. Bis dato sind erst 401 Stimmen zusammen gekommen. Da geht doch noch Einiges!

———> Hier anmelden und ein Zeichen setzen! <——————

Diabetes kann jeden treffen! Das hier richtet sich längst nicht nur an Diabetiker oder deren Angehörige. Wir dürfen Kürzungen und Einschnitte in unser Leben nicht länger einfach so  hinnehmen!!

 

Sehr schön erklärt ist der Beschluss im Übrigen hier:   Deutsches Ärzteblatt

 

Die ersten 50 Tage sind überstanden!!!

Anne hat am 6. Juli 2009 um 21:35 Uhr aufgehört zu rauchen,
ist damit schon 51 Tage 12 Stunden 49 Minuten 56 Sekunden rauchfrei,
hat in dieser Zeit 1.030 Zigaretten nicht geraucht, 206,00 Euro gespart
927 Milligramm Nikotin und 10 Gramm Teer den Lungen erspart und insgesamt
3 Tage 13 Stunden 50 Minuten RauchFrei-Zeit gewonnen.

———————————————————-

Ich bin sehr stolz auf mich! Und mittlerweile sind auch endlich die Lungenschmerzen nach dem Aufstehen verschwunden. :o ) Meine Zuckerwerte fahren zur Zeit eher Achterbahn, wobei sie besonders die Höhen der Achterbahn zu mögen scheinen. Nächste Woche hab ich wieder einen Termin bei meinem Zuckerarzt, mal sehen, was der dazu sagt.

4 Tage, 13 Stunden und 53 Minuten rauchfrei…

Ich hab’s bisher wirklich durchgehalten!! Juhuuuuuu. Die ersten Tage waren nicht leicht für mich, aber die Phasen, in denen ich nicht ans rauchen denke, werden schon länger. Leider könnt ich den ganzen Tag nur essen und mein Zucker, der immer tiefer wird, lädt noch zusätzlich dazu ein… Meine morgendlichen Lungenschmerzen sind leider noch nicht weg. Im Moment fühle ich mich vom Atmen her sogar, als hätte ich gerade ‘ne ganze Schachtel Zigaretten auf einmal geraucht. Ich hoffe, ich bin gesund – mach mir doch immer so schnell Gedanken um meine Gesundheit und was ich alles haben könnte… Also weg mit den schlechten Gedanken!!!

Gestern war ich mit Fabis Bruder Robert beim MK-Treffen. Nur ca. 1 1/2 Stunden, aber es war schön. Ich habe mal einen Fotografen aus 2007 wieder getroffen, was mich sehr gefreut hat und Robert und ich haben uns eine Pizza Tonno geteilt. Mein Zucker hat die Pizza sogar gut verarbeitet.. Naja, wie schon erwähnt, seit ich nicht mehr rauche, ist mein Zucker sehr niedrig. Hätte nie gedacht, dass rauchen den Insulinbedarf so stark verändert. Aber was anderes kann es nicht sein, schließlich ist das die einzige Veränderung… Hm… Na ich werde das mal beobachten und berichte wieder.

Jetzt esse ich erst mal was.

Die Psychiatrie und ich…

Heute ist Sonntag, der 09.11.2008. Ich sitze auf der Couch und fühle mich schon den ganzen Tag schlecht. Also hab ich beschlossen, einen Auszug aus den letzten 4 Wochen nieder zu schreiben – vielleicht hilft es ein bisschen…

Was zuvor geschah…

Vor ca. 6 Wochen begann es, dass meine Zuckerwerte mal wieder anfingen, zu spinnen. Ich bin immer noch dabei, meine optimale Basalraten-Einstellung für die Insulinpumpe zusammen mit meinem Diabetologen zu finden. Mittlerweile beträgt meine Basalrate ca. 20 Einheiten Insulin am Tag, was schon eine Verbesserung ist, denn vorher hatte ich schon weit über 30 gebraucht… Um so verwirrender war es, als ich immer öfter anfing, nach dem Essen zu unterzuckern. Mein Essensinsulin war wohl zu hoch angesetzt. So kam es, dass ich immer öfter nach dem Essen noch mehr essen musste, um meinen Blutzucker auf einem normalen Level zu halten – das führte natürlich dazu, dass mir immer schlecht wurde – von den unangenehmen Unterzuckerungserscheinungen mal ganz abzusehen -> Zitternde, schwitzende Hände, Doppelbilder bzw. verschwommenes Sehen, Herzrasen, und so weiter… Hinzu kam, dass ich 2 Wochen lang ziemlich erkältet war und trotzdem arbeiten ging – aus Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren. Schließlich ist Krankheit dort nicht gern gesehen, schon gar nicht in der Probezeit!

Nach einigen Tagen – das zu viele Essensinsulin war wieder reguliert, hatte ich trotzdem immer wieder nach dem Essen Unterzuckerungsanzeichen, obwohl ich nicht unterzuckert war… Aus Angst, zu unterzuckern habe ich immer öfter meinen Blutzucker gemessen. Auch das Herzrasen machte mir Sorgen, so wurden immer häufigere Blutdruckmessungen und das ständige Ertasten meiner Halsschlagader zum Messen des Pulses zum Alltag. Alles drehte sich nur noch um meine Gesundheit. Der Termin für den Herzultraschall kam immer näher, was mir zusätzlich Angst machte…

13.10.2008 – Der Zusammenbruch

Am Montag, dem 13.10.2008 fuhr ich ganz normal zur Arbeit. Ich fühlte mich durch die Erkältung immer noch ziemlich schwach, mein Herz raste mal wieder in der Ubahn, meinen Finger hatte ich dauerhaft am Puls… Irgendwie war mir die ganze Zeit ein bisschen schwindelig. Aber ich wollte durchhalten, es gab schließlich viel zu tun. Also machte ich mich auf, die Aktenberge zu bekämpfen. Am Anfang ging das auch noch ganz gut, doch auch die Aufregung vor dem Herzultraschall war da… Ich wurde zunehmend schwächer… Gegen 10 Uhr morgens saß ich meiner Kollegin gegenüber am Schreibtisch, zitterte und wurde immer blasser, was auch sie bemerkte. Sie bot mir an, im Nebenraum ein paar Stühle zusammen zu schieben, damit ich mich etwas hinlegen kann, was ich zunächst verneinte. Ich wollte kämpfen.

Diesen Kampf hatte ich jedoch nach 5 Minuten aufgegeben. Mir ging es zunehmend schlechter und ich bat sie nun doch, mir zu helfen. Sie rannte sofort los und brachte mich weitere 5 Minuten später in den Sitzungsraum, damit ich mich hinlegen konnte. Ich atmete schwer und mir war schwindelig. Die Unterzuckerungsanzeichen machten sich wieder breit, ich maß und hatte einen Wert von 9 mmol/l – also keines Wegs zu tief, sogar etwas zu hoch. Mein Puls raste. Ich hatte Schweißausbrüche und konnte mich gar nicht mehr beruhigen. Ich ließ einen Krankenwagen rufen, der ungefähr 10 Minuten später da war.

Super, ich hatte es geschafft, das ganze Amt in Aufruhr zu versetzen. :o ( Aber ich hatte echt Angst. Als der Notarzt da war, war mein Blutdruck normal, ich hatte mich etwas beruhigt. Trotzdem wurde ich in die Notaufnahme der Charité mitgenommen. Meine Kollegin war so nett, Fabi zu informieren, der sich nun natürlich auch tierische Sorgen machte und versprach, so schnell wie möglich zu kommen.

In der Charité angekommen, wurde ich erst mal auf ein Bett gelegt und abgestellt… Nach gefühlten Stunden kam die erste Ärztin, die mich ausfragte, was passiert war, mich abhorchte, Blut abnehmen ließ und meinen Bauchraum abtastete… Leider hatte ich gerade zufällig zu diesem Zeitpunkt an genau der Stelle, wo die Dame drückte einen Druckschmerz, worauf hin dann ein Spießrouten-Lauf los ging…

Um es etwas abzukürzen: Nach insgesamt 8 Stunden Aufenthalt in der Notaufnahme, habe ich etwa 4 Krankenschwestern und 6 Ärzte gesehen, eine Blutabnahme ohne Befund, eine Urinprobe ohne Befund, einen Bauchultraschall ohne Befund, eine gynäkologische Untersuchung ohne Befund, ein EKG ohne Befund und eine Entlassung aus der Notaufnahme mit vielen Papieren und der Bitte, doch wieder vorzusprechen, wenn die Probleme erneut auftreten…

Völlig entnervt und kein bisschen schlauer verließen wir die Charité und fuhren nach Hause.

14.10.2008 – Diagnose: Panikattacken

Am nächsten Tag beschloss ich, noch zu Hause zu bleiben und mich ein wenig auszuruhen. Fabi fuhr zur Arbeit und ich legte mich aufs Sofa. Nachdem ich ein bisschen was gegessen hatte, überkam mich plötzlich eine seltsame innere Unruhe, gefolgt von den schon bekannten Unterzuckerungsanzeichen und dem Gefühl, einen riesigen Kloß im Hals zu haben. Ich war ganz allein – dieser Gedanke schoss mir unwillkürlich in den Kopf.

Blutzuckercheck: ok

Blutdruck: leicht erhöht

Puls: viel zu hoch

PANIK…

Ich hatte Angst. Angst, hier ganz alleine im Wohnzimmer einen Herzinfarkt zu bekommen – oder sogar schlimmeres. Mein Herz schien unaufhörlich zu rasen und genauso raste ich nun von einem Raum in den nächsten. Ich konnte mich einfach nicht beruhigen… Ich fing an, zu weinen und wusste nicht mehr weiter… Also rief ich Mama an.

Aber auch sie konnte mich nicht beruhigen und riet mir, wieder den Notarzt zu rufen, was ich auch tat. Gleich, nachdem ich aufgelegt hatte, rief ich wieder Mama an und wartete quasi gemeinsam mit ihr auf die Ankunft der Feuerwehr. Ich wollte nicht allein sein…

Der Krankenwagen kam, ich stand am Fenster und begann, mich bei diesem Anblick langsam zu beruhigen, legte auf und ließ den Feuerwehrmann rein. Er konnte nur meinen Blutdruck messen, der sich langsam wieder normalisierte und redete ein bisschen mit mir. Ich kam mir langsam schon leicht verrückt vor. Wieso war alles gut, als der Notarzt kam? Er bot mir an, mich trotzdem mit in die Rettungsstelle zu nehmen und meinte, wie es aussieht, brauche ich ein Gespräch.

So kam ich in die Rettungsstelle des Humboldt-Klinikums bei uns um die Ecke, es wurde wieder ein EKG gemacht, ich hatte vorsichtshalber auch meine Untersuchungsergebnisse vom Vortag mitgenommen und ich musste nicht lange warten, da kam für mich schon die Oberärztin der Psychiatrie für ein Gespräch.

Die Ärztin war sehr nett und wir haben uns ziemlich lange unterhalten. Sie gab mir zu verstehen, dass ich typische Anzeichen für eine Panikattacke aufwies und möglicherweise an einer Angsterkrankung leide. Sie klärte mich gleich über mögliche Behandlungsmethoden auf. Eine Möglichkeit wäre eine stationäre Behandlung in der Psychiatrie, welche gute Heilungschancen aufweist. Ich äußerte meine Ängste um meinen Arbeitsplatz, da sie auch von einer Mindest-Dauer von 6-8 Wochen sprach, mit anschließender ambulanter Weiterbehandlung. Also vereinbarten wir erst einmal, dass ich versuche, mit einem Psychologen ambulant mein Problem anzugehen und falls es nicht besser wird, nach Beendigung der Probezeit auf die stationäre Behandlung zurückgreife. Für das eventuelle Auftreten einer neuen Panikattacke gab sie mir noch ein Beruhigungsmittel mit (3 Schmelztabletten Tavor – zergeht im Mund und wirkt relativ schnell). Ich bedankte mich, ruhte mich noch etwas aus und ging dann zu Fuß wieder heim, um mich hin zu legen. Auf dem Heimweg telefonierte ich wieder mit Mama, um ihr alles zu berichten.

Zu Hause angekommen, aß ich einen halben Apfel und wollte mich etwas schlafen legen. Jedoch ging das ganze Spielchen nach einer halben Stunde wieder von vorne los: Ich bekam keine Ruhe, begann wieder zu Zittern, mein Herz raste erneut, Schweißausbrüche und die Angst, dass doch etwas mit mir nicht stimmt… Ich wollte nicht warten, bis jemand zur Hilfe eilt, alles verlief, wie im Film. Ich zog mich an, stürmte aus der Tür und eilte zu Fuß zurück ins Krankenhaus. Die letzten Meter kroch ich schon fast, rief wieder völlig panisch meine Mama an. Zu Hause hatte ich noch schnell eine Tavor eingeworfen, die jedoch nicht zu helfen schien… Im Krankenhaus guckte mich die Schwester verwundert an, weil ich schon wieder da war.

Gleiches Spielchen, wie zuvor: Anne ins Bett, Blutdruck, Blutzucker soweit okay, Puls noch ziemlich hoch, diesmal wurde auch noch eine Internistin gerufen – zur Sicherheit. Die hörte mich ab, keine Anormalitäten festzustellen, also kam die Oberärztin der Psychiatrie wieder. Diesmal einigten wir uns darauf, dass ich mich abholen lasse und am nächsten Tag stationär aufgenommen werde. Es hatte ja keinen Sinn, so arbeiten zu gehen…

Also wieder Mama angerufen, die informierte Fabi, der sofort los eilte und ich verbrachte die Wartezeit draußen und wusste kaum noch, wo oben und unten ist. Nun hatte ich es also: Ich bin verrückt :o D

Später fuhr ich noch mit Fabi zum Zuckerarzt, erzählte dem alles, er schrieb mir die Einweisung mit Diagnose Panikattacken, setzte noch meine Basalrateneinstellung weiter nach unten, damit ich nicht wieder Angst vor Unterzuckerungen haben musste und wir fuhren wieder nach Hause. Dort versuchte ich noch, mit der Krankenkasse die Kostenübernahme für das Krankenhaus zu klären, was jedoch wenig Erfolg hatte, da nur noch die Service-Hotline besetzt war.

15.10.2008 – Tag der Aufnahme – Anne kommt in die Psychiatrie!

Morgens telefonierte ich nochmal mit der Krankenkasse, die mir immer noch nicht helfen konnte, da sie zunächst Unterlagen vom Krankenhaus benötigte. Also musste von dort aus alles geregelt werden. Die Sachen waren gepackt und so fuhren wir gegen 9 Uhr ins Krankenhaus, wo ich mich anmeldete und kurze Zeit später mein Bett bezog. Im Verlauf des Tages wurde ich gewogen, hatte ein erstes Aufnahmegespräch, bekam einen Fragebogen zum Ausfüllen und es wurde mal wieder Blut abgezapft. Man versprach mir auch, dass der Herzultraschall während des Aufenthaltes erledigt wird, damit ich nicht noch länger warten muss. Leider hatte ich den eigentlichen Termin am Montag ja in der Charité verbracht…

Rückblick auf 4 Wochen Psychiatrie…

So schlimm, wie sich das alle immer vorstellen, ist es nicht – das sei mal vorweg erwähnt. Ich bin echt froh, dass ich den Schritt gemacht hab, auch, wenn ich heute das Gefühl hab, dass sich noch nicht viel gebessert hat, aber ein paar Wochen hab ich ja noch vor mir. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt – alles Leute wie du und ich – wahrscheinlich sogar die normalsten Menschen, die man überhaupt kennen lernen kann. Viele leiden unter Depressionen, manche auch an Angsterkrankungen, wie ich, oder an Zwangshandlungen und/oder Zwangsgedanken. Einige bleiben nur zur Krisenbewältigung 1-2 Wochen, einige viele, viele Monate… Aber alle mit dem gleichen Ziel: stabilisiert zu werden, um in der “normalen Welt” wieder einigermaßen zurecht zu kommen.

Mittlerweile werde ich auf das 2. Antidepressivum eingestellt, was angstlösend, schlaffördernd und appetitanregend wirkt – das 1. hatte nicht den gewünschten Effekt. Leider dauert es immer 2-4 Wochen, bis überhaupt eine Wirkung eintritt, so bleibt zu hoffen, dass das 2. nun das richtige ist. Unter der Woche hat man viele Therapien, wie zum Beispiel: Musiktherapie (zum Musik hören und Musik machen), Ergotherapie (Basteln), Entspannungstherapie (Progressive Muskel-Relaxation nach Jacobssen), Gymnastik, Tanztherapie (was aber eher Bewegungstherapie ist und nicht wirklich was mit tanzen zu tun hat), Genusstraining, Achtsamkeitstrainig und auch sogenannte Psychoedukations-Gruppen, in denen man etwas über seine Krankheit lernt und wie man damit besser umgehen kann… Alles in allem geben mir die Therapien sehr viel und ab nächste Woche komme ich wahrscheinlich in die Tagesklinik. Das heißt, ich kann zu Hause schlafen und habe mit anderen Patienten zusammen einen voll gefüllten Therapieplan von 8-15 Uhr. Dort kann ich mich dann langsam wieder an die Welt “draußen” gewöhnen und erproben, wie ich so zurecht komme. Derzeit habe ich auch noch einmal die Woche ein Gespräch mit einer Psychotherapeutin, was immer ziemlich aufwühlend aber auch befreiend ist. In der Tagesklinik bekomme ich dann eine neue Therapeutin (leider) und wenn ich wieder arbeiten gehe, muss ich mir ambulant einen Psychologen suchen, der dann weiter mit mir arbeitet.

Ich bin hoch motiviert und hoffe, dass ich mein Problem bald in den Griff kriege. Ach, übrigens hat meine Therapeutin bei mir auch die Agoraphobie (also Platzangst) diagnostiziert. Hab also so einige Ängste, denen ich mich so nach und nach stellen muss. Aber das wird schon wieder – hoffe ich.

Heute fühle ich mich leider nicht so gut. War schon kurz davor, ne Tavor zu nehmen. Krieg schlecht Luft, meine Hände sind zittrig und schwitzig, mein Blutdruck ist ganz seltsam (ich war ne halbe Stunde auf dem Stepper und hatte danach einen Blutdruck von 97/82 Puls 102), was mir auch schon wieder Angst macht, obwohl beim Herzultraschall alles in Ordnung war. Am Freitag hatte ich sogar eine Magenspiegelung – unter Vollnarkose Gott sei Dank! – bei der aber auch nix raus kam, außer, dass ich ein bisschen wenig Magensäure produziere… Tja, so werden nach und nach alle möglichen Krankheiten ausgeschlossen und ich erkenne immer mehr, dass ich mir ziemlich viele Dinge viel zu sehr zu Herzen nehme…

In 2 Stunden muss ich wieder im Krankenhaus sein – hatte “Belastungsurlaub”, das heißt, ich hab zu Hause übernachtet, um zu probieren, wie ich zurecht komme. Blöd nur, dass es mir heute so furchtbar mies geht :o ( Dabei will ich eigentlich gar nicht jammern *grml*

Also erst mal Schluss jetzt, war ja auch genug Neues ^^

Donnerstag, 29.05.2008 – Der Wonnemonat neigt sich dem Ende…

… und wieder ist es über eine Woche her, dass ich von mir hören lassen hab… War wieder eine turbulente Woche ^^

Am Sonntag waren wir mit Knut unterwegs und haben uns nen interessanten Friedhof angeguckt – seine kleine Tochter war auch mit. Hat echt Spaß gemacht. Danach war lecker Grillen angesagt… Hmmmmm…. Waren wir vollgefressen :o D

Carla und BiancaMontag kam dann der liebe Carla (www.carlasubito.de) mit seiner Freundin zu Besuch. Er hat bei uns genächtigt und so ganz nebenbei haben wir auch 1-2 Fotos gemacht und ein paar skurrile Video-Sequenzen für seine Musikvideos. Es war wirklich sehr erfrischend, 2 so tolle Menschen zu Besuch zu haben! Auch Bianca – Carlas Freundin – hat spontan am Dienstag ein Fotoshooting mit uns durchgeführt. War echt lustig und zum Thema “Götter in der heutigen Zeit”. Kurzer Hand wurde unser Wohnzimmer zum Fotostudio und los gings… Ach, die beiden waren so herrlich unkompliziert – Carla kannte ich ja schon vom letzten Jahr. Im April 2007 waren die Bilder entstanden, die nun unser Schlafzimmer schmücken :o ) Es ist so genial, dass Carla den gleichen Humor hat, wie wir… Den Dienstag schlossen wir noch mit einem gemeinsamen lustigen IKEA-Besuch (mit anschließender HotDog-Runde) ab und dann fuhren die beiden wieder Richtung Heimat…Schade, dass die tollsten Menschen immer am weitesten weg wohnen.

[An dieser Stelle mal ein ganz dicker Knuddler an meine süße Babs - hab dich lieb, Süße!!] – Hoffe, das klappt mit dem Urlaub, denn Babs und Jens wollen ja auch Ende Juni noch zu uns kommen :o ) *freu wie blöd* Irgendwie ist es voll toll, Gastgeber zu sein. Und noch toller ist es, wenn die Gäste sich wohl fühlen…

Meine Photoshop-Fortschritte halten sich leider auch in Grenzen… Und das, obwohl Knut mir ein paar hilfreiche Tipps gegeben hat… In letzter Zeit war mir irgendwie gar nicht nach Bildbearbeitung… Mir gings auch nicht so gut. Hab heut den ganzen Tag Tinitus gehabt :o ( Son blöder Pfeiffton im Ohr… Hoffe, der geht wieder weg. Und Kopfschmerzen hatte ich auch die ganzen letzten Tage… Muss wohl am komischen Wetter liegen… Meine Zuckerwerte machen auch wieder Zickzack-Kurven… Muss endlich zum Zuckerarzt!!! (Immer dieser innere Schweinehund :o / ) Vom Rauchen reden wir mal gar nicht, denn das machen wir derzeit wieder Vollzeit… Naja… Wenigstens hab ich gestern wieder mit ner Schwedenkräuter-Kur angefangen: morgens und abends je 3 Teelöffel Schwedenkräuter mit ordentlich Wasser hinterkippen. Beugt gegen alles Mögliche vor und hilft auch gegen fast alles, was man so hat ^^ Nebenbei regen die auch noch die Verdauung an… Ist also sehr weiter zu empfehlen, auch wenn’s erbärmlich schmeckt :o D Die Schwedenkräuter hat natürlich mein Papa liebevoll zubereitet <3

Hab heute endlich geschafft, mein Führungszeugnis zu beantragen. Jetzt muss es nur noch irgendwann bei der neuen Arbeit ankommen… Die Beamten streiken ja zur Zeit in Berlin – deshalb mussten wir auch extra in ein anderes Bürgeramt gehen. Beim Finanzamt waren wir heute auch… Aber die Nappel dort sind sich ja zu fein, Fabi mal beim Ausfüllen zu helfen… Er braucht doch so dringend die Steuernummer für sein Label… Idioten… Tss…..

Ansonsten gibts von mir nix weiter Neues. Mittlerweile ist es schon Freitag, der 30.05.2008 und wir haben es 00:59 Uhr. Ich werd langsam müde und schlaf bestimmt bald ein. Also, bis demnächst :o )

Donnerstag, 1. Mai – Festival auf und um den Mariannenplatz

Für diesen Tag hatten wir uns mit Cindy und Dominik verabredet… Da wir lange wach geblieben waren, fiel es mir sehr sehr schwer, aufzustehen… Nach längeren Verschiebungen des Treffzeitpunktes und des Ortes, an dem wir uns treffen wollten, haben wir es dann doch irgendwann geschafft. Gegen 15:30 Uhr trafen wir am U- und S-Bahnhof Friedrichstraße auf Cindy, Dominik und Sascha – einen Arbeitskollegen von Dominik. Die 3 waren schon gut ausgerüstet mit Bier und Essen von BurgerKing. Da wir auch noch nicht wirklich gefrühstückt hatten, trennten wir uns nochmal kurz, um uns auch was zum Essen zu holen. Ich entschied mich dann für Fish’n'Chips und ein Backfisch-Brötchen. War zwar sehr fettig und das Fischbrötchen eiskalt, aber es hat doch irgendwie geschmeckt…

Gesättigt machten wir uns wieder in die S-Bahn auf den Weg zum Ostbahnhof. Dort angekommen, liefen wir zum Mariannenplatz, wo man schon von Weitem die Menschenmassen sah… Direkt an der Mariannenkirche begrüßten uns freudig winkend Martin und Ramona – ebenfalls 2 Freunde, mit denen wir nun weiter durch die Menge spazierten. Langsam wurde mir schon etwas mulmiger – ich fühl mich immer so unwohl zwischen vielen Menschen. Doch wir hatten uns innerhalb von ca. 2 Stunden einmal durch den ganzen Platz gekämpft – vorbei an verschiedenen Musikbühnen mit allen möglichen Musikrichtungen und Fressbuden, soweit das Auge blicken konnte :o D

Mitten auf dem Mariannenplatz kaufte ich mir dann 3 Kugeln Eis, denn mein Zucker drohte, zu sinken… War schon interessant, was die dort so als Kugel verstanden… (Ich nahm eine Kugel Haselnuss, eine Waldmeister und eine Banane) Die Kügelchen waren etwa Walnuss-groß und kosteten 60 Cent pro Stück… Nunja, ich wollte Eis und mein Blutzucker auch, also bezahlte ich ^^

Wir gingen vor zur Hauptbühne und ließen uns auf dem Rasen nieder. Mit der Zeit wurde es ziemlich kühl… Gerade spielte eine Band namens “Skin Diary” – Die Musik war garnicht schlecht… Trotzdem war mir langweilig und kalt und ich wusste nichts so richtig mit mir anzufangen. Wir waren zu siebt und ich wollte mich nicht in die Gespräche der anderen reinhängen… Nach einer Weile beschlossen Ramona und Martin zu gehen. Auch Ramona war sau-kalt…. Kein Wunder, die Wiese war auch leicht feucht, was zum Frieren beitrug, wenn man ohne Unterlage darauf saß… Kurz darauf verließ uns auch Sascha. So waren wir nur noch zu viert.

Nachdem wir immer abwechselnd die Dixie-Klos aufsuchten und mittlerweile die Band gewechselt hatte, war es schon 19 Uhr geworden. Wie die Band hieß, weiß ich nicht mehr genau – irgendwas, das sich anhört, wie “Ute und die Epileptiker” – so’ne Ska-Band. Ganz lustige Musik, aber nicht mein Ding. Auf jeden Fall machten wir uns gegen halb acht auf den Rückweg, denn wir wollten nicht in die Mai-Demos gelangen, die dann gegen Abend nicht mehr so friedlich sind. Am Ostbahnhof deckten wir uns bei REWE nochmal mit Süßigkeiten, Wein und Bier ein und fuhren zurück. An den Borsig-Hallen angekommen, überlegten wir, was wir nun tun… Nach Hause wollten wir noch nicht, aber es gab auch nicht wirklich so tolle Gelegenheiten, um noch weg zu gehen. Also gingen wir zu Cindy und Dominik, wo wir uns gemütlich zusammen setzten, tranken und… RAUCHTEN O_O Ja, wir haben geraucht… An diesem Tag fiel es echt schwer, nicht zu rauchen und es war der erste Tag, seit wir aufgehört hatten, wo wir es wieder getan hatten… Leider. Aber ich muss sagen, ich hatte danach nicht wieder das Verlangen, zu rauchen – und das, obwohl wir noch eine geöffnete Schachtel hier liegen haben. Und das ist jetzt immerhin schon fast 2 Tage her… Also sollte ich mich nicht verrückt machen lassen und es einfach so oft wie möglich vermeiden, zu rauchen. Vor allem muss ich jetzt aufpassen, dass ich nicht jede Situation zur Ausnahme-Rauch-Situation erkläre – also nicht jedes Treffen mit irgendwem, oder jeden Besuch von irgendjemandem…. Aber das schaff ich – Bestimmt!!

Bei Cindy und Dominik blieben wir noch bis morgens gegen fünf am nächsten Tag und waren erst gegen 7:00 Uhr im Bett… Dominik war zwischendurch eingeschlafen und hatte voll die coole Out-of-Bed-Frisur:

Dominik

Übrigens gibt es alle Fotos vom Festival am Mariannenplatz wieder auf meiner MySpace-Seite:

Mein Myspace-Fotoalbum zum 1.Mai 2008

Die letzten 4 Tage… (14.04.-17.04.2008)

Man, was war das bisher für ne Woche… Heute ist schon Donnerstag und ich hab’s immer noch nicht geschafft, meinen Blog weiter zu schreiben :o (

Auf Arbeit war es ziemlich stressig, die letzten Tage… Wegen des Systemausfalls am Montag hatten wir bisher mehr als zu tun… Am Dienstag war ich ja für den Postdienst eingeteilt – natürlich hatte ich auch die Post und alle Wiedervorlagen vom Montag abzuarbeiten… Am Mittwoch waren auch einige Kunden da… Vor allem in letzter Zeit so viele Spiezial-Fälle… Manno… Dabei bin ich schon so demotiviert… Nicht mal mehr 2 Wochen, dann bin ich arbeitslos… Trotzdem versuch ich, bis zum letzten Tag 100% zu geben… Aber es ist nicht immer einfach… Auch meine Gesundheit macht mir zu schaffen… Meine Zuckerwerte spielen verrückt, seit ich wieder arbeiten gehe. Vor allem fällt auf, dass mein Blutzucker schon seit einigen Tagen abends stark abfällt und dann nachts dafür stark ansteigt… Gestern (am 16.04.08) war ich für mehrere Stunden unterzuckert und mir war gleichzeitig kotzübel – so dass es mir sehr schwer fiel, irgendetwas zu essen… Ich hatte kurz vorher Erdnüsse mit Kokos-Überzug gegessen und 2 große Gläser Kokosmilch getrunken. Sogar heute früh war mir noch ab und zu übel… Ob ich soviel Kokosmilch nicht vertrage? Mein Magen-Darm-Trakt macht mir seit dem nämlich auch ziemlich zu schaffen… Hmm… Ich sollte es beobachten… Auf jeden Fall ist mir die nächsten Tage erstmal nicht mehr nach Kokosmilch… ^^

Heute war wieder der lange Tag auf Arbeit. Allerdings hab ich mich morgens nach dem Aufstehen nochmal hingelegt und bin wieder eingeschlafen… Also war ich erst gegen 09:30 Uhr an meinem Arbeitsplatz. Gott sei Dank hatte ich Spätdienst *g*. Auf jeden Fall war dann 18:30 Uhr Feierabend – Pünktlicher, als ich dachte ^^

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, jeden Tag diesen Blog zu schreiben… Aber ich glaube, das werde ich nicht schaffen. In den letzten Tagen war ich immer so müde und kaputt nach der Arbeit, dass ich den Laptop meistens nicht mal angemacht habe… Aber dafür werd ich versuchen, mehr Fotos mit in den Blog einzubinden. Fotos angucken macht eh mehr Spaß, als den Mist zu lesen, den ich hier von mir geb :o D

Also, fangen wir mit dem 14.04.2008 an:

Wir waren an diesem Tag noch bei MC Donalds *g* (Ich weiß, voll aufregend ^^) – naja, vorher waren wir noch in den Borsig-Hallen… Leider weiß mein Gehirn nicht mehr, warum wir dort waren :o ( Na, vielleicht fällt es mir noch ein… Auf jeden Fall hatte ich natürlich nix anderes zu tun, als die Toilette bei MC Donalds zu fotografieren:

MCD Klo

und mich… auf der Toilette ^__^

Anne Klo1

Anne Klo2

Spazieren waren wir auch am 14.04.2008 :o ) Und dabei hab ich die erste Magnolie für dieses Jahr fotografiert:

Magnolie

Das ist die Telefonzelle, die am Tegeler See steht. Und Fabi mitten drin :O)

Telefonzelle

Und hier der Tegeler See…

Tegeler See

Und dieses Bild mag ich ganz besonders… Weil ein ganz besonderer Mann darauf zu sehen ist – mein Mann… =)

Fabi See

Diese tollen Bäume gibt es auch am Tegeler See… Sie sehen aus, als würden sie sich schälen und haben eine Farbe und Form, die ich so vorher noch nie sonst irgendwo gesehen habe…

Baum

Und zum Schluss noch ein unspektakuläres Foto des Tages vom 15.04.2008. Leider hab ich am 16. vergessen, eins zu machen :o ( Heute hab ich auch eins gemacht… Vor ein paar Minuten – das häng ich gleich noch hinten dran… Seh ziemlich fertig aus, heute… Aber es ist ja auch schon fast wieder morgen… Also auch Zeit ins Bett zu gehen..

Anne am Dienstag

Wie man unschwer erkennen kann, hab ich immer noch diese komischen Pickelchen auf der Stirn.. :o ( Hoffe, die gehen bald weg… Dabei rauch ich doch schon fast 3 Wochen nicht mehr…

Anne am Donnerstag

So, dann erstmal Gute Nacht und bis vielleicht morgen :o ))

Montag, 14.04.2008

Heute war mein erster Arbeitstag nach dem langen Urlaub. Arbeitstag??? Das war heute eher eine Lachnummer… Aber der Reihe nach: Gegen 01:30 Uhr bin ich heute Nacht endlich einigermaßen eingeschlafen… Doch so richtig tief war der Schlaf nicht… Kein Wunder, wer ist auch nach der kurzen Wach-Phase schon wieder müde??? Doch es half nichts. Um 05:00 Uhr klingelte mein Handy schon wieder und ich quälte mich vom Sofa, auf dem ich heute Nacht eingeschlafen war. Erstmal einen Kaffee und eine Schüssel Cornflakes hintergewürgt, da sah der Tag doch gleich viel besser aus :o D

Gegen 06:00 Uhr bin ich dann los zur Arbeit gefahren, wo ich um 06:23 Uhr meinen Dienst aufnahm. Als Erstes waren ca. 100 Emails zu bewältigen, mit denen ich gegen 07:30zur Hälfte fertig war. Dann kam meine Lieblingskollegin, die mich aus dem Büro scheuchte, weil sie meinen Geburtstagstisch bereiten wollte. Also musste ich mich erstmal für 20 Minuten verkrümeln…Eigentlich wär ich in so einer Situation eine rauchen gegangen… Aber so ging ich notgedrungen ins andere Großraumbüro auf ein Schwätzchen mit den Kollegen. Nach besagten 20 Minuten wurde ich dann wieder abgeholt und fand auf meinem Schreibtisch einen liebevoll gestalteten Geschenk-Altar: Auf gelben Servietten mit Tulpenmuster fand sich ein wunderschöner Strauß aus roten und grünen Tulpen, daneben eine lustige Geburtstagskarte, auf der alle Kollegen unterschrieben hatten, eine Handcreme (damit sich meine zarten Händchen vom Blutzucker-Messen erholen können, sagte Julia :o ), dekorative Blümchen und ein 50-€-MediaMarkt-Gutschein :o ) Jetzt kann ich mir dort endlich die tolle Küchenwaage holen, die gleich die Kohlenhydrate für verschiedene Lebensmittel ausrechnet – mit abnehmbarem Bedien-Panel. Juhuuu :o )

Leider musste ich den schön geschmückten Geschenketisch gleich wieder abräumen, denn ab 08:00 Uhr wartet ja die liebe Kundschaft. Erstmal jedoch setzte ich mich wieder an mein prall gefülltes Email-Postfach. Gegen 08:05 Uhr war es dann soweit: DER SUPERGAU!!! Unser wichtigstes Programm ist ausgefallen – nichts ging mehr… So mussten wir anfangen, den Kunden klar zu machen, dass sie umsonst gewartet hatten und leider an einem anderen Tag wieder kommen müssen. Es war ja nicht das erste Mal, dass sowas passierte… Jedoch zog sich dieses Problem über den ganzen Tag – später vielen auch noch die anderen Programme aus, so dass wir NICHTS tun konnten – außer die Leute weg zu schicken und zu warten, dass es irgendwann wieder geht. Doch bis Mittag ging überhaupt nichts… Nach dem Mittagessen (ich hatte eine mäßig schmeckende Minestrone mit einem hellen Weizenbrötchen) beschlossen die meisten Kollegen – so auch ich – nach Hause zu gehen, denn es hatte echt keinen Sinn, noch länger zu warten. Hoffentlich geht morgen wieder alles… Ich bin morgen für den Post-Dienst eingeteilt… Das wird ein Spaß, denn heute konnte kein Poststück bearbeitet werden… Wahrscheinlich kann ich morgen gleich auf der Arbeit übernachten :o (

Naja, genug gejammert. Gesundheitlich geht es mir heute schon besser als gestern. Meine Zuckerwerte halten sich konstant unter 10,0 mmol/l, was schon mal ne gute Sache ist und auch ansonsten fühl ich mich recht wohl – was auch am Wetter liegen könnte, welches heute endlich mal frühlingshaft warm ist. Die Vögel zwitschern, die Sonne scheint – wenn man da keine Frühlingsgefühle bekommt, weiß ich auch nicht… ^__^ Nur müde bin ich ziemlich… Mal schauen, wie lange ich heute durch halte. Jetzt haben wir uns erstmal was zu essen bestellt :o )

Und zu guter Letzt – so seh ich gerade aus (leider etwas verwackelt, aber für dieses Projekt verwende ich immer gleich das erste Bild, was ich mache, damit es authentischer wirkt *g*):

nach der Arbeit

Ach ja, bei meinem Arbeitsvermittler war ich heute auch noch zwischendurch – hatte ja Zeit :o D Habe ihm die derzeitige Situation ein wenig geschildert und er meinte, wir können ruhig die Zeit meiner Arbeitslosigkeit ab 01.05.2008 sinnvoll nutzen. Ich kann mir ein paar Buchhaltungs-Kurse raussuchen, oder soll mich bei einer Aufzugs-Firma bewerben, die suchen wohl noch Aushilfskräfte für 2 Monate… Mal sehen, was ich davon mache. Will ja auch noch im Juni für eine Woche auf das Haus meiner Eltern aufpassen, den Hund und die Katzen füttern, damit die beiden in den Urlaub zu meiner Tante in Schleswig fahren können… Ich werde berichten, wofür ich mich entschieden hab… ^^