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Entwarnung…

Noch mal Glück gehabt. Der Verdacht meines Frauenarztes hat sich nicht bestätigt!

So sieht das aus, wenn ich erleichtert bin...

Ich habe heute 2 Stunden im Röntgenzentrum am Frankfurter Tor verbracht. Netter Weise haben sie mich auch ohne Überweisung dran genommen. Ich muss sie nur in spätestens 10 Tagen nachbringen. Ganz schön mulmig war mir schon, als ich da heute Morgen hingefahren bin. Hab auch nachts nicht so besonders gut geschlafen. Immerhin hab ichs geschafft, pünktlich um 9 Uhr da zu sein.

Nach etwas Wartezeit musste ich zuerst in einen Raum, wo der Arzt nochmals eine Ultraschalluntersuchug vornahm. Er meinte, dass ich für eine Mammographie eigentlich zu jung sei und er wollte sich das nochmal genauer ansehen, bevor er mich den Strahlen aussetzt. Ich glaube, ich wurde heute 3 oder 4 mal gefragt, ob ich schwanger sein könnte. Da scheinen die sich besonders viel Sorgen zu machen. Aber ist ja auch gut so… Zunächst hat er die ganzen Zysten in meiner Brust aufgespürt, die auch mein Gynäkologe schon gefunden hatte, und zahlreiche Ausdrucke angefertigt. “Zysten nimmt man einfach zur Kenntnis und lebt weiter” sagte er zu mir. War schon ein lustiger Kerl. Er meinte auch: “Gehen Sie lieber nicht so oft zum Arzt, die finden immer irgendwas” – und dann fand er auch dieses unidentifizierbare “Ding”, weshalb ich zu ihm geschickt wurde.

Worum sich alles dreht...

Nach einigem Hin- und Herüberlegen, beschloss er dann, dass wir die Mammographie machen – aber nur an der einen Brust. Er schwankte wohl zwischen “nichts machen” und “Mammographie bei beiden Brüsten”. Ich sagte dann zu ihm: “Na dann ist doch eine Brust eine gute Alternative” – woraufhin er antwortete: “Weder Fisch noch Fleisch, oder was?” und grinste. Wir verstanden uns.

Ich musste dann den Raum wechseln und wieder eine Weile warten. Nur für euch hab ich mal ein Bild von dem Gerät gemacht, mit dem die Mammographie durchgeführt wird:

Der Mammomat

Das Ganze lief folgendermaßen ab. Die Röntgenassistentin nimmt die zu untersuchende Brust in die Hand und zieht und zerrt daran, bis sie der Meinung ist, dass sie richtig sitzt. Dann wird die Brust so richtig schön eingequetscht – zwischen dem schwarzen Teil auf dem Bild und dem darüber liegenden hellen Teil, was langsam nach unten fährt und einem das Gefühl gibt, dass die Brust gleich in Stücke gerissen wird. Diese Prozedur wird einmal quetschender Weise von oben und einmal von der Seite durchgeführt. Das Röntgen dauert nur ein paar Sekunden, dann wird die Brust wieder freigelassen. Alter Schwede, ich muss sagen, angenehm ist anders…. Meine Brust ziept jetzt noch -.-

Danach durfte ich mich anziehen und musste wieder in den Warteraum. Nach einer viertel Stunde kam der Arzt und brachte mir einen Abholschein für meine Röntgenbilder (in einer Woche kann ich sie holen) mit den Worten: “Sieht alles normal aus”. Das wars.

Erleichtert verließ ich das Röntgenzentrum und fuhr erstmal in den Kaufpark Eiche, wo ich für 3,69 € ein leckeres Frühstück – bestehend aus 2 Brötchen, Butter, Lachs, Rührei mit Speck und einem Milchkaffee – zu mir nahm. Danach hab ich noch ein paar Lebensmittel eingekauft und mich mit ein paar Frischen Blumen fürs Wohnzimmer eingedeckt.

Ranunkeln und Anemonen zieren nun meinen Couchtisch

Aber ich wäre nicht ich, wenn nicht auch beim Einkaufen wieder etwas schiefgelaufen wäre ^^ Unter meinen Lebensmitteln befand sich auch eine Flasche Rotwein. Eigentlich hätte ich damit rechnen müssen, dass an der Kasse nach meinem Ausweis gefragt wird. Leider hatte ich den im Auto gelassen. Die Kassiererin nahm ihren Job aber sehr genau. Auch mein Spruch, ob sie mich jetzt wirklich zu meinem AUTO schicken möchte, damit ich meinen Ausweis hole, hielt sie nicht davon ab, genau das zu tun. Nun ja, also war ich auch noch dafür verantwortlich, dass die ganzen armen Leute an der Schlange hinter mir warten mussten – wo sie sich doch alle schon so zahlreich panisch ins Kaufland gedrängt hatten, weil morgen Feiertag ist und übermorgen die Welt untergehen könnte…..

Ich hetzte also zum Auto, holte meinen Ausweis und stand hechelnd nach ungefähr 5 Minuten wieder vor ihr, um ihr meinen Ausweis vor die Nase zu halten. Diesen kommentierte sie mit einem “Ach du meine Güte, Entschuldigung” und kassierte nun endlich meine Waren. (Ob sie mich wirklich sooooo jung geschätzt hat???)

Eine weitere halbe Stunde verbrachte ich dann noch an der Tankstelle. Auch hier war die Weltuntergangsstimmung deutlich zu spüren. Schlangen über Schlangen von Autos drängten sich an die Zapfsäulen. Der Liter Super kostete dort heute NUR 1,63.9 € – das erklärt alles. Da freut man sich doch schon tatsächlich darüber, dass der Spritpreis mal unter 1,70 € liegt…

Bleibt mir nur noch eins zu sagen - Vielen lieben Dank fürs Daumen drücken an: Mama, Babs, Corinna, Filippo, Basti, Oli, Caroline  und Diana - es hat sehr geholfen und mir ein bisschen Angst genommen!!!

Aura Dione – Friends – Rock Mafia & David Jost Radio Mix

 

Duftmüllsäcke und die allwissende Glücksnuss…

Was man nicht so alles kauft, wenn man eigentlich überhaupt kein Geld hat, aber nen Parkschein für 1 Stunde gelöst und dann für das geplante Vorhaben nur 5 Minuten gebraucht hat….

Mein Plan für heute war: Eine Überweisung holen für eine Untersuchung, die morgen stattfinden soll. Eigentlich habe ich schon eine Überweisung, aber leider aus dem letzten Quartal. Die Reise begann heute Mittag in Prenzelberg und ging nach Tegel – zu meinem Diabetologen, der für Überweisungen immer meine erste Anlaufstelle ist, weil ich diesen Arzt nunmal mehrfach im Quartal aufsuche. Leider hatte ich dort mal wieder Pech – er war nicht da. (Komisch, in letzter Zeit passiert mir das öfter…)

Mein alter Hausarzt ist dort allerdings ganz in der Nähe, also fuhr ich frohen Mutes zu ihm und holte mir auch gleich eine Überweisung für den Diabetologen – dort muss ich nämlich nächste Woche wieder hin. (Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder beginnen, meine Werte aufzuschreiben -.-) – und für den Augenarzt, wo auch bald wieder die jährliche Untersuchung ansteht. Soweit, so gut. Doch die letzte und entscheidende Überweisung stellte wohl ein Problem dar. Ich muss morgen zur Mammographie auf Grund des Verdachts meines Gynäkologen. Leider kann anscheinend nur dieser auch die Überweisung ausstellen. Ganz klasse… Mittlerweile war es schon 14 Uhr und ich hatte nicht viel Hoffnung, dass das noch klappt.

So fuhr ich weiter von Tegel nach Mitte, um für 1,90 € ein Parkticket zu lösen, ging die Treppe zum Gyn hoch und sah: Öffnungszeiten am Mittwoch – bis 13 Uhr… Och nöööö…. Tja, blöd, dass die Untersuchung morgen um 9 Uhr ist und mein liebster Lieblingsfrauenarzt seine Türen am Donnerstag erst um 12 Uhr öffnet. Nun sitze ich hier und bange nicht nur wegen des Untersuchungsergebnisses, sondern auch, weil ich nicht mal weiß, ob die mich jetzt überhaupt dran nehmen. Einen Termin für die Mammographie zu bekommen, dauert nämlich auch ein paar Tage und ich will jetzt endlich wissen, was das für ein komisches Ding in meiner Brust ist… Argh. Nun ja, wir werden sehen…

Da stehen einem doch die Haare zu berge....

Auf jeden Fall hatte ich noch jede Menge überschüssige Park-Zeit, die ich nicht einfach verschenken wollte und die es nun sinnvoll zu füllen galt. Ich entschied mich für den Besuch eines Billig-Artikel-Geschäftes (ich nahm an, dort nicht allzu viel Geld auszugeben – welch ein Selbstbetrug…). Mein Herz begehrte es nach ein paar neuen Kochlöffeln. Trennungsbedingt wollte der Küchenbestand wieder ein wenig aufgefüllt werden.

Mit folgenden Artikeln verließ ich nach ungefähr 45 Minuten dieses obskure Geschäft:

- 1 Packung Duftmüllsäcke mit Vanillegeruch (sollte jeder in seinem Haushalt haben, finde ich)

- 100 Muffinförmchen (diese Papierdinger… Man weiß ja nie, wann mal viele Gäste kommen. Wäre mal ein Grund, Muffins zu backen *g)

- 1 Stabfeuerzeug (ja DAS brauchte ich sogar wirklich. Es macht nämlich keinen Spaß, Teelichter mit dem Feuerzeug anzuzünden und sich dann entweder dabei oder beim anschließenden In-den-Teelichthalter-schmeißen zu verbrennen. Alternative: Man schmeißt zu schnell und das Teelicht geht aus. Aber ich schweife schon wieder ab…)

- 1 Packung Küchenschwämme – Inhalt 10 Stück (ich muss wahrscheinlich für den Rest des Jahres keine Schwämme mehr kaufen)

- 1 Paar Sexwürfel (Ich habe dafür übrigens nur 1,50 € bezahlt und sie nur gekauft, weils die da eben gab… Kann man ja immer gebrauchen, wenn einem mal langweilig ist. Dafür leuchten sie nicht im Dunkeln, aber was solls. Man kann nicht alles haben… - Was mich übrigens ein wenig stutzig gemacht hat, war, dass es in diesem komischen Billig-billig-billig-Laden auch Peitschen und Masken gab O_o … Berlin….)

- 1 Pizza-Schneider (zum Pizza schneiden……)

- 1 Kochlöffel (HA, ich kaufe nämlich auch das, was ich eigentlich kaufen wollte) und 1 Pfannenwender (nein, der ist nicht zum Pfannen wenden -.-)

- 1 Mikrowellen-Deckel (bald hab ich nämlich wieder ne Mikrowelle)

- 1 Packung Schokoriegel, die übrigens alle schon wieder vernichtet sind.

- 2 Stuhlkissen in blau für die versifften Balkonstühle (eigentlich mag ich blau nicht so, aber von den grünen gabs nur noch eins – wenn das kein Grund ist, blaue zu kaufen…)

 

Tja, ich würde sagen: Ein rundum zufriedenstellender Einkauf. Jetzt fehlt es mir fast an nichts mehr…

Die Würfel sagen: OHREN BERÜHREN – könnte man auch als Wahrsager-Würfel benutzen ^^ Ich werde nämlich genau das jetzt gleich tun: Mich aufs Ohr hauen. Aber vorher sei noch eins gesagt: Die Glücksnuss hat (fast) immer recht! So.

Gute Nacht.

Was für eine Nacht…

Zuerst die Geburtstagsfeier der lieben Susi, die im Übrigen ganz tolle Nägel macht ->> www.diehauptstadtkosmetik.de <<- und mir vor einem halben Jahr die Hochzeitsnägel gerettet hat, nachdem sie in Hellersdorf von einer… nennen wir sie mal Hausfrau mit Weiterbildung zur Nadeldesignerin…. völlig verhunzt waren. Aber ich schweife ab ^^

Also, nachdem ich gestern schwerlich versucht hatte, mein Bett zu verlassen, um dann nach einer Planänderung aus der Dusche am Mittag ein heißes Bad am Nachmittag zu machen, weil in Marzahn plötzlich der Himmel brach, um einen kurzen Schneesturm hervorzubringen, machte ich mich fertig für die oben genannte Geburtstagsfeier. Ich stellte dann aber mit Erschrecken fest, dass ich ja noch einkaufen wollte. Da sich mein Toastvorrat (=derzeitiges Hauptnahrungsmittel) dem Ende neigte und es auch Belag-technisch in meinem Kühlschrank eher mau aussah, fuhr ich also noch schnell in den Supermarkt, um die ein oder andere Sache zu besorgen.

Mein erschrockenes Gesicht über den Schneesturm (hinter mir)

“Leicht” verspätet (1 1/2 Stunden, um genau zu sein) traf ich dann auf der Geburtstagsfeier ein. Es gab ordentlich zu essen und zu trinken. Danke dafür, liebe Susi :0)

6 Cola-Whiskey später saß ich in einem Taxi zu einer Rave-Party im Nirgendwo…. Um halb 4 Uhr nachts musste ich dann feststellen, dass meine Handschuhe und mein Portemonnaie weg waren…. Weiß der Geier, wie ich die verloren hab. Schlimmer stehts aber um meine Begleitung. Er hat seine teure Kamera dort verloren. Wenigstens hatten wir noch gerade genug Geld für ein Taxi nach Hause.

Nach relativ viel Schlaf und einem – auf sehr interessante weise gekochten – Ei und 2 Kaffee bin ich jetzt wieder zu Hause, um auf die liebe Diana zu warten. Ich denke, wir werden uns heute einen gemütlichen Abend machen.

PS: Cola-Whiskey hat mich irgendwie nicht besoffen gemacht, meine Werte waren trotzdem erwartungsgemäß die ganze Nacht zwischen 16 und 19 mmol/l. Jetzt bin ich wieder bei nem 9er Wert angekommen….

PPS: Bin gerade voll mit dem Kopf geegen den Hängeschrank gerammelt. (-_-) ->> AUAAAA. *schöne Beule*

Ende der Geschichte

 

PPPS: Jetzt erst mal ne 5-Minuten-Terrine :D

 

Zähne fertig, Konto leer…

Seit dem letzten Blogeintrag – im MÄRZ – war ich nun das ein oder andere Mal bei meiner neuen Zahnärztin, um die Karies aus zahlreichen Zähnen zu entfernen und diese dann mit einem (hoffentlich langlebigen) Kunststoff füllen zu lassen. Es stellte sich am Ende sogar heraus, dass ganze 8 (ACHT) Zähne betroffen waren und bei einigen Zähnen sind wir wohl haarscharf an der Wurzel vorbeigeschrammt…. Etwa 1.000 € hat mich der ganze Spaß nun insgesamt gekostet (einen Teil davon muss ich noch in Raten abbezahlen). Bleibt zu hoffen, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat, und meine Beißerchen nun zur Hochzeit ordentlich strahlen :)

Heute war ich auch mal wieder beim Zuckerarzt… Eigentlich wollte ich nur ein paar Rezepte holen, aber für mein Diabetes-Programm bei der Krankenkasse galt es mal wieder ein paar Gesundheitsfragen zu beantworten und so kam es auch, dass der quartalsmäßige HbA1C wieder fällig war. Vom Ergebnis bin ich enttäuscht :0( – 7,7 %. Dafür, dass ich auf einem so guten Weg zum HbA1C unter 7% war, ein herber Rückschlag. Es war allerdings damit zu rechnen… Der Stress um die Hochzeitsplanung, die auch teilweise (zumindest hinterher) schmerzhaften Zahnbehandlungen, Erkältungen, krasse Wetterumschwünge… Mein Körper musste im letzten Quartal schon etwas mehr aushalten, als normal. Im Moment bin ich noch etwas geknickt, was den Wert angeht, aber ich bin frohen Mutes, dass zum nächsten Quartalsende wieder alles besser wird!!! Tschakkaaaa…

Dafür gab es bei der jährlichen Augenuntersuchung keine Probleme… Darüber hab ich allerdings schon im Diabetes-Journal-Blog berichtet.

Apropos Diabetes Journal… Ein kleines Treffen mit vielen der Redakteure des Open Journals und Mitgliedern des DDB (Deutscher Diabetiker Bund) und vor allem dessen Zeitschrift SUBKUTAN fand vor einigen Tagen in Kassel statt. Es bleibt spannend, was sich aus dieser neuen Bekanntschaft entwickelt ;o) Anbei das Beweismaterial.

Dieter Möhler, Vorsitzender des DDB, der Vorsitzende des Landesverbandes Berlin (links) und der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen (rechts im Bild)

Einige der Redakteure des Open Journals vom Diabetes Journal

Open Journal – Es geht los….

Eine Woche ist seit dem Kreativ-Wochenende nun vergangen. Zeit, auch mal meinen Senf dazu abzugeben.

Am Freitag gegen halb elf ging sie los, die große Fahrt in den Taunus… Aber fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Ich konnte nämlich meine Online-Tickets, die mir über den Kirchheim-Verlag netter Weise gebucht wurden, nicht ausdrucken. Nicht, dass ich keinen Drucker hätte. Das Problem war die blaue Patrone – die war nämlich leer. Klar, braucht man ja auch, um ein Ticket zu drucken, was neben schwarz noch genau eine Farbe enthält; und zwar rot O_O Leider sieht unser Drucker das anders und so stand ich da: Donnerstag Abend, 23 Uhr und kein Laden hatte mehr geöffnet. Panisch telefonierte ich mich durch meine Handy-Liste – leider besaß niemand einen druckfähigen Drucker… Bis auf Knut!!! Knut war jedoch beim Foto-Shooting und hatte keine Zeit. Er gab mir die Handynummer seiner Freundin, damit ich mit ihr ausmachen konnte, dass wir uns treffen, um meine Tickets zu drucken. Schon hatten wir das nächste Problem: Leider ging sie nicht an ihr Handy, denn sie kannte meine Nummer nicht… Gut, dass ich mit Knut ausgemacht hatte, dass ich am nächsten Morgen vorbei kommen könnte, sollte es nicht klappen. Das tat ich dann letzten Endes auch.

Fabi war so lieb und fuhr mich, samt Gepäck, zuerst zu Knut, wo wir dann ENDLICH die Tickets drucken konnten – 1 Stunde vor Abfahrt meines Zuges. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Danke an dieser Stelle an Knut, auf den man sich wirklich immer wieder verlassen kann, wenn’s brennt :)

Für die Zugfahrt hatte ich mich mit Anne (ja, sie kommt aus Berlin und heißt genauso wie ich ^^) verabredet. Vom Ostbahnhof ging meine Fahrt los und sie stieg 1 Station später zu. Wir hatten beide Reservierungen für den ICE nach Frankfurt am Main, leider jedoch für sehr weit auseinander gelegene Plätze. So hatten wir einige Zeit damit zu tun, uns um Plätze zu bemühen, die nebeneinander liegen. Nebenbei unterhielten wir uns über dies und das und lernten uns ein wenig kennen. So vergingen die 4 Stunden bis Frankfurt wie im Flug.

Am Hauptbahnhof setzten wir uns auf einen Kaffee ins McDonalds und warteten auf die Ankunft von Ilka. Finn und Mario folgten etwa eine Stunde später und die Fahrt ging weiter mit einem Mietwagen in den Ort Hohenstein. Leider wollte das Navi uns nicht hinführen, so dass wir mehrfach nach dem Weg fragen mussten… Irgendwie hieß dort jeder 2. Ort Hohenstein (mit irgendeinem Zusatz) und wir fuhren bergauf und bergab. Gegen 17.40 Uhr erreichten wir dann doch das Hotel “Hofgut Georgenthal”.

Ich muss schon sagen, die Location war genial. Ein 4**** Hotel, mitten im Nirgendwo. Idyllisch, hübsch eingerichtet – man fühlte sich fast, als würde man gleich mit der Kur beginnen.  Nach dem Einchecken gingen wir auf unsere Zimmer. Ich muss sagen, ich war überwältigt.  Ich hatte ein DOPPEL-Zimmer von der Größe unseres Wohnzimmers, dazu ein wunderschön gefliestes Bad mit Marmor-verziertem Waschbecken, die Mini-Bar war reich bestückt mit allerlei Kleinigkeiten, auf den Kopfkissen fand ich Hotel-eigene Gummibärchen und auf dem Nachttisch ein kleines Gläschen Kirsch-Marmelade.

Abends gab es dann eine Ansprache vom Geschäftsführer des Kirchheim Verlages – Manuel Ickrath – und die Teilnehmer des Kreativwochenendes konnten sich beim Abendessen näher kennen lernen.

Nach einer erholsamen Nacht im gemütlichen Doppelbett war ich – völlig untypisch für mich – die erste beim Frühstücksbuffet. Wie sich später herausstellte, lag das nicht daran, dass ich zu früh aufgestanden war, sondern, dass andere sich bereits vorm Frühstück zum Schwimmen im Hotel-Pool verabredet hatten (den ich im Übrigen leider nicht ausprobiert hatte – irgendwie war das Wochenende zu schnell um). Am Vormittag begrüßte uns dann Herr Zerr, der uns das Prinzip des Open Space näher brachte. So saßen wir alle im Kreis und konnten uns in die Mitte begeben, wenn uns ein Thema für das Heft, welches wir bis zum 10.12.2010 erstellen wollen, einfiel. In diesem Falle wurde das entsprechende Thema auf ein Blatt Papier geschrieben und dann auf einen Stundenplan geheftet, der später unsere Arbeitsgrundlage sein sollte. Nach einer guten halben Stunde war der Zeitplan prall gefüllt und wir konnten uns in bestimmte Gruppen eintragen. Derjenige, der ein Thema vorgeschlagen hatte, begab sich zuerst in den Raum. Die Interessenten – wie später auch der “Gruppenleiter” selbst, konnten Ihre Ideen zu einem Thema einbringen, in der Gruppe diskutieren, aber auch die Gruppe wieder verlassen, um sich eine nächste anzusehen und dort eventuell mit zu diskutieren.  Nach der Open Space Methode heißen die Leute, die von Gruppe zu Gruppe gehen, um dort Ideen zu verstreuen und Diskussionsgrundlagen für andere zu liefern übrigens HUMMELN. Auch SCHMETTERLINGE gibt es bei dieser Methode. Das sind die Leute, die sich vorrangig am Buffet aufhalten :D

Am Samstag Abend fanden wir uns dann nach einem langen, produktiven Tag zum Abendessen mit anschließender Wein-Verkostung zusammen. Der Winzer, welcher uns die Freuden des weißen und roten Weins näher bringen wollte, machte doch einen recht seltsamen Eindruck. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer von uns mehr Wein getrunken hat – der Winzer oder wir :D

Da ich ja nicht so der Wein-Fan bin, hab ich auf jeden Fall mehr von dem Zeug in den Silber-Kübel gekippt, der zu diesem Zweck auf dem Tisch stand. Eine Sorte von den 11, die wir probiert hatten, fand ich dann aber doch recht trinkbar, so dass ich davon auch 2 Gläschen einatmete. Gegen halb 2 Uhr nachts durften wir dann noch eine letzte Runde bestellen und setzten uns in den Wintergarten des Hotels, um noch ein wenig  Konversation zu betreiben. Als ich gegen halb 3 meine Augen kaum noch offen halten konnte, verabschiedete ich mich dann doch in mein gemütliches Doppel-Bettchen.

Der Sonntag war dann mit einem gehörigen Rest-Wein-Schädel der perfekte Tag, um erste redaktionelle Arbeiten zu betreiben und Gruppenfotos zu machen. Ein mittlerweile gelblich-lila schimmernder blauer Fleck erinnert mich noch schmerzhaft an das lustige Gruppenfoto, auf dem wir alle in die Luft gesprungen sind, um dem Foto mehr Dynamik zu verleihen :D

Leider war die Zeit am Sonntag ziemlich knapp und es haben nicht alle Gruppen, die sich zuvor für bestimmte Themen eingetragen hatten, geschafft, sich zusammen zu setzen, um einen eigenen kleinen Redaktionsplan zu erstellen. Seit dem versuchen wir, uns über Facebook, Email und unsere eigens dafür eingerichtete Yahoo-Group zu verständigen und planen fleißig den Aufbau unserer Artikel und Termine für Fotoshootings, die Ende Oktober/Anfang November stattfinden werden.

Am Montag ging dann nebenbei wieder der Berufsalltag los und ich denke, wir waren alle noch in Gedanken bei dem schönen Wochenende im Taunus…. Denn “wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute” :)

Ich fand es klasse, so viele engagierte gleichaltrige Diabetiker kennenzulernen und hoffe, dass viele Kontakte länger bestehen bleiben :)

Gruppenbild Kreativ-Wochenende

Anne wird Leser-Redakteurin… UIUIUIUIUIUIUI

Vor ungefähr 2 Wochen hat mich Finn von mein-diabetes-blog.de darauf angesprochen, ob ich nicht vielleicht Lust hätte, mich als Leser-Redakteurin für das Diabetes Journal zu bewerben. Folgenden Link schickte er mir mit: Open Journal

Es geht darum, dass das Diabetes Journal – eine relativ bekannte Zeitschrift für Diabetiker – 60 Jahre alt wird und zu diesem Anlass ein Projekt namens “Open Journal” gestartet hat. Zitat: [...] “„Open Journal“ heißt: Gemeinsam mit 15  Leserredakteuren wollen wir eine ganz besondere Ausgabe des Diabetes-Journals für Typ-1-Diabetiker entwickeln – von der Idee bis zum fertigen Heft.” [...]

Einige Diabetiker, die bereits z. B. bekannte Diabetes-Blogs haben, wurden dazu direkt vom Diabetes Journal eingeladen. 3 Kandidaten wurden allerdings noch zusätzlich gesucht und konnten sich direkt beim Diabetes Journal bewerben.

Na gut, dachte ich mir, bewirbst du dich halt mal. – Gesagt (bzw. gedacht), getan. Und vorgestern kam dann die Antwort:

“Liebe Frau *******,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie gemeinsam mit 15 Leserredakteuren eine ganz besondere Ausgabe des Diabetes-Journals gestalten werden. Vielen Dank für Ihre interessante Bewerbung. [...]”

Okaaay, sie haben mich tatsächlich genommen. Damit hatte ich nicht gerechnet O_O

Das ganze Projekt startet am 01.10.2010 mit einem Kreativ-Wochenende in einem ca. 700 km entfernten Ort im Rhein-Main-Gebiet. Dort treffen sich die 15 Leser-Redakteure mit Mitarbeitern des Diabetes Journals um gemeinsam Ideen für das Open Journal zu sammeln.

Ich bin sehr sehr gespannt, wie das ganze ablaufen wird. Fakt ist, ich bekomme die Reise und auch Unterkunft in einem 4-Sterne-Hotel inkl. Verpflegung bezahlt; für jeden veröffentlichten Beitrag gibt es ein Seiten-Honorar und ich werde ein paar nette Diabetiker kennenlernen, deren Blogs ich teilweise schon seit einiger Zeit im Internet verfolge. Es kann also nur gut werden.

Ein bisschen Angst habe ich noch davor, das erste Mal alleine so weit weg zu fahren. Ich werde höchstwahrscheinlich mit dem Zug reisen, denn eine so lange Autofahrt traue ich mir ohne Beifahrer nicht zu. Es sei denn, hier meldet sich noch jemand, der auch dort hin eingeladen wurde und mit mir ne Fahrgemeinschaft machen würde ^^

Es wird also auf jeden Fall spannend. Ich werde weiter berichten.

2010 – Ost-Berlin, wir kommen; Demnächst: Anne aus Marzahn

Es steht fest: Wir werden nach Marzahn ziehen! Vielleicht wird der eine oder andere denken: Seid Ihr verrückt? Wer zieht denn freiwillig nach Marzahn? – Nun ja, wir ^^

Anfangs waren wir auch sehr skeptisch, was das Plattenbau-Gebiet im Osten (und zwar im äußersten Osten) Berlins mit dem schlechten Ruf angeht. Aber nach intensiver Internet-Recherche, 2 Marzahn-Erkundungsfahrten und unendlichen Immobilienscout-Seiten-Besichtigungen sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir es einfach versuchen. Wo sonst bekommt man eine 80-90 m² 4-Zimmer-Wohnung mit Zentralheizung und Balkon für 500-600 Euro warm? Gut – vereinzelt in Spandau in der sogenannten Obstallee-Siedlung, oder (aber auch hier schon teurer) im Märkischen Viertel. Aber ganz ehrlich, da verzichte ich lieber drauf, in West-Berlin zu wohnen, wenn ich dafür in ein West-Berlin-Ghetto ziehen muss.

Marzahn hat in den letzten Jahren unheimlich aufgeholt. Durch Sanierungen, Rückbauten, Begrünung der Umgebung und eine gute Verkehrsanbindung gewinnt der Bezirk unheimlich an Charme. Natürlich sieht es hier immer noch grauer und unpersönlicher aus, als beispielsweise im Grunewald oder in Alt Tegel… Aber, was viele vergessen: Marzahn ist Stadtrandlage – in 10 Minuten kann man in Brandenburg sein… Kilometerweise Fahrradtouren entlang unendlich großer Felder sind nur eine Möglichkeit. Und nicht zu vergessen der Erholungspark Marzahn mit dem Chinesischen Garten – für nur 2 Euro Eintritt kann man einen Tag wie auf einem anderen Kontinenten verbringen…

Gärten der Welt Marzahn

Gärten der Welt Marzahn

Marzahn scheint so einiges an Freizeitaktivitäten in petto zu haben und auch der Altersdurchschnitt dürfte um ein vielfaches  niedriger sein, als im Rentnerdorf Tegel. Ich bin jetzt schon gespannt darauf, mit Fabi das neue Gebiet zu erkunden :o )

Wie sind wir auf Marzahn gekommen?

Dass uns die 1 1/2 Zimmer-Wohnung hier so langsam zu eng wird, haben wir schon vor einigen Monaten beschlossen. Nur, wo sucht man sich eine größere Wohnung, wenn man nicht viel mehr Geld ausgeben möchte, oder besser gesagt KANN, als man für eben diese 1 1/2 Zimmer-Wohnung bezahlt?

Ich hab also einfach bei Immobilienscout24.de folgende Suchkriterien eingegeben:

  • 4 Zimmer
  • bis 399 € Kaltmiete (hier sind natürlich schon viel zu teure Wohnungen dabei, aber ich wollte keine verpassen)
  • mit Balkon
  • Fernheizung/Zentralheizung
  • gefliestes Wannenbad (kann man nicht eingeben, aber danach aussortieren)

Damit ich zu diesen Suchkriterien immer sofort neue Angebote bekomme, habe ich mich auf der Seite mit meiner Email-Adresse angemeldet. Und was soll ich sagen? Irgendwie habe ich immer nur die Worte Marzahn und Hellersdorf gelesen… Am Anfang war das echt deprimierend. Wir wollten doch so gerne hier im Nord-Westen Berlins bleiben, vor allem, weil Fabis gesamte Familie hier wohnt. Andererseits wohnt ja meine Familie auch 130 km weit weg, danach kann man sich eben nicht immer richten.

Nachdem tagelang immer nur Angebote in Marzahn und Umgebung kamen, fingen wir an, uns mit dem Bezirk auseinander zu setzen. Kriminalitäts-Statistiken, Zeitungs-Artikel, Anwohner-Berichte, Nachbarschafts-Bewertungen und immer wieder Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen mit immer wieder kehrenden Grundrissen, Badewannen-Fotos und immer ähnlicher wirkenden Fassaden. Das Ergebnis? Marzahn scheint gar nicht so schlecht zu sein… Es ist wohl an der Zeit, Vorurteile abzubauen.

Aber letztendlich hat sich eine Gegend immer mehr herauskristalisiert – und so stießen wir immer wieder auf einen Straßennamen: Parsteiner Ring. Ich weiß nicht warum, diese Straße sagt mir irgendwie: WOHNT HIER, ICH BRING EUCH GLÜCK!! Also habe ich immer gezielter nach diesem Stückchen Marzahn gesucht. Der Parsteiner Ring liegt unweit der Grenze zu Brandenburg, welche auf dieser Höhe der Wuhle entlang verläuft. Schulen, Tram-Haltestellen, Einkaufsmöglichkeiten (Kaufpark Eiche) und vor allem ein riesiges Stück Grün mit Bäumen, einem Berg und einem kleinen Teich – alles quasi vor der Haustür. Die Häuser sind 6-Geschosser, also auch nicht so mega hoch, wie so manch andere Marzahner Platte.

Am Tag nach Fabis Geburtstag – also gestern – haben wir dann entschlossen, Taten sprechen zu lassen. Nachdem ich zig Wohnungen bei Immobilienscout (krieg ich eigentlich ne Provision, wenn ich den Namen so oft erwähne? ^^) gespeichert hatte und diese einige Tage später schon wieder vergeben und somit gelöscht waren, beschlossen wir, zur degewo Marzahner Wohnungsbaugesellschaft zu fahren, mit dem Ziel, vielleicht bald mal eine Wohnung in echt zu besichtigen.

Die Mitarbeiterin der degewo war sehr nett und ging genau auf unsere Wünsche ein. Wen wundert es da, dass wir tatsächlich am Montag einen Besichtigungstermin für eine Wohnung im Parsteiner Ring haben?! ^^ Um 18:30 Uhr wissen wir mehr – und wir sind schon so gespannt, dass wir es kaum erwarten können. Eines ist klar: Wenn uns die Wohnung auch von innen gefällt (denn der Grundriss hat uns schon überzeugt), werden wir nicht weiter suchen, sondern haben uns schon entschieden. Die Wohnung liegt im 3. Stock des 6-Geschossers, hat eine Küche mit Fenster zum West-Balkon, das Schlafzimmer liegt zum Osten hin und die beiden kleinen Zimmer sind genau gleich groß – das heißt, jeder hat gleich viel Platz für seine Hobbies. Denn darum geht es, wir wollen uns endlich entfalten können, nicht mehr alles auf kleinstem Raum stapeln und verstauen. Endlich durchatmen und kreativ sein in den eigenen 4 Wänden.

Die Wohnung ist vom Grundriss her im Baustil WBS70. Der Preis liegt (nach einer kleinen Korrektur nach unten durch die nette Sachbearbeiterin) bei 550 € warm – und das bei einer Größe von 87,8 m². Wir würden also satte 35 ² mehr bekommen, für einen Betrag von 130 € mehr im Monat. Ich finde, das Angebot ist mehr als fair und wäre in der Gegend, wo wir jetzt wohnen, undenkbar in dieser Kombination…

Bleibt nur zu hoffen, dass die Nachbarn okay sind. Das Örtliche spuckt zur Adresse nur 4 Namen aus, die relativ nichts sagend sind. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass es nicht schlimmer als mit unserer derzeitigen “Untendrunter-Mieterin” werden kann ;o)

Mal schauen, was es nach der Wohnungsbesichtigung am Montag zu berichten gibt. Es wird spannend – vielleicht wohnen wir ja schon ab Mai in Marzahn?!

Oktober-Rückblick

Tralala, der Herbst ist da. Im Oktober ist so einiges passiert, jedoch hatte ich nach dem abendlichen Feierabend keine Lust und Zeit mehr, darüber zu berichten. Zunächst mal: Ich bin immer noch Nichtraucher!!! :o ) Seit 116 Tagen schon und ich denk so gut wie überhaupt nicht mehr ans Rauchen.

Um meine vom vielen Ablenkungs-Essen geplagte Figur wieder auf Vordermann zu bringen, habe ich beschlossen, zu einem Frauen-Fitness-Club zu gehen. Auswahlkriterien waren hierbei natürlich der Preis; mehr Fett-Abbau und weniger Muskel-Aufbau (ich will gar nicht so viele Muskeln haben ^^); die Nähe zur Wohnung bzw. zum Arbeitsplatz und ein Programm, dass ich flexibel nutzen kann, ohne viel Freizeit zu verlieren. Bei Mrs. Sporty habe ich dann etwas gefunden, was mich von Anfang an begeistert hat: Frauen jeden Alters, von 16 bis 80, trainieren voller Freude in einem Zirkel, bei dem sich jeweils ein Gerät mit einer Zwischenstation abwechselt. Das ganze Programm dauert jeweils eine halbe Stunde und sollte 3 mal pro Woche ausgeführt werden. Die Trainerinnen sind hoch motiviert und fröhlich und zeigen einem jederzeit Übungen für die Zwischenstationen, die auf jeden persönlich zugeschnitten sind. Alle 6 Wochen kann auf Wunsch der Blutdruck gemessen, das Gewicht kontrolliert, der Körperfett-Anteil bestimmt und Maß genommen werden. Dazu gibt es ein Ernährungsprogramm an dem man kostenlos teilnehmen kann und ab und zu bestimmte Themen-Abende, an denen Kurse zu bestimmten Oberbegriffen durchgeführt werden. Kostenpunkt: 39,99 € pro Monat plus einer einmaligen Anmeldegebühr und Verwaltungspauschale (die ich jetzt leider der Höhe nach nicht im Kopf habe, auf jeden Fall kann man die auch in Raten abbezahlen, glaube, es waren so 60 Euro). Vertragslaufzeit ist ein Jahr, danach verlängert sich der Vertrag immer automatisch um einen Monat.
Einziger Nachteil: Es gibt keine Duschen und die Öffnungszeiten sind (bei mir in Tegel jedenfalls) nicht für alle Arbeitszeiten geeignet. Hier hat das Mrs. Sporty montags bis 20 Uhr, Dienstag-Freitag bis 19 Uhr und samstags von 10-13 Uhr. Zur Zeit hab ich durch den vielen Stress auf Arbeit auch leichte Probleme, vor der Schließzeit hinzukommen, aber die letzten 2 Wochen konnte ich auch aus Gesundheitsgründen nicht hin – schade ums Geld, aber, was soll man machen?

Vor einer Woche hat´s mich erwischt: Nach dem Fabi schon seit über einer Woche mit einer schweren Erkältung zu kämpfen hatte, war es unumgänglich, dass ich mich auch irgendwann anstecken musste. Leider hatte ich das Pech, dass sich bei mir eine Mandelentzündung übelster Sorte quasi von heute auf morgen breit machte. Nach einer Woche Penicillin war ich gottseidank wieder soweit hergestellt, dass ich zurück zur Arbeit konnte. Gerade jetzt in der Hauptantragszeit ist krank sein mehr als unpassend. Aber leider ist der Herbst ja auch Erkältungszeit Nummer eins…

Seit Montag hab ich nun aber auch mit neuen Problemen zu kämpfen; irgendwas stimmt mit meinem Fuß nicht. Ich kann mich nicht erinnern, mich irgendwo gestoßen zu haben oder umgeknickt zu sein. Trotzdem habe ich höllische Schmerzen beim Laufen und wenn ich versuche, meine Zehen nach oben zu ziehen. Der Bereich über den Zehen ist leicht (gaaaanz leicht) angeschwollen, aber mehr sieht man nicht. Nix blau und ich kann die Zehen – trotz Schmerzen – bewegen. Also gebrochen scheint nix zu sein. Ich werd die Sache weiter beobachten und versuchen, mit Papas Hausmittelchen zu verarzten. Will nicht schon wieder zum Arzt tigern. Langsam nervts…

Aber wieder eine gute Nachricht – schon aus dem September aber mit Wirkung ab Oktober: ICH HABE MEINEN UNBEFRISTETEN ARBEITSVERTRAG!!!!! Ende September kam ich morgens zur Arbeit und da lag er plötzlich, mein Vertrag. Ich musste ihn nur noch unterschreiben und ein Exemplar zurückschicken. Die Geschäftsführerin hatte Ihren Otto schon drunter gesetzt. Ihr glaubt gar nicht, wie glücklich ich bin. Endlich hat mal wieder etwas geklappt – eine Sorge weniger :o ))

Und dann war da noch die Geschichte mit dem seltsamen alten Mann im Wald… Passend zu Halloween lest ihr euch am besten bei Fabi die ganze Geschichte durch – ich hab heute noch ein wenig Angst, ihm wieder zu begegnen… HUUUUUAAAAAAH

KLICK

So, das war´s erstmal an Neuigkeiten, wir lesen uns im November wieder, wenn Ihr mögt. ;o)

Stop eating animals

Ich bin ja selbst Fleischfresser (nicht übermäßig viel, aber auf ne ordentliche Currywurst oder meinen Döner könnte ich eben nicht mein Leben lang verzichten – geschweige denn, auf ein leckeres Schnitzel ^^). Aber letztens hab ich wirklich mal ne coole Botschaft gefunden, die man erst auf den 2. Blick erkannt hat:

Neulich morgens in der U6…

2 Blondinen (ca. 16 Jahre alt) sitzen mit einem beklebten Schuhkarton in der U-Bahn. Wahrscheinlich soll dieser Karton ein Geschenk für eine Freundin sein. Folgendes Gespräch hat sich also ereignet, mit Blick auf das große Foto, welches auf den Schuhkarton geklebt ist (3 Blondinen mit Sonnenbrille sind drauf – in typischer MySpace-von-schräg-oben-Perspektive):

“Unsere Nasen sind irgendwie so separaaat, guck maaaal….”

“Das ist immer bei solchen Brillen so!!

“Ja? Aber guck doch mal, meine sieht aus, wie ‘ne Pyramiiideee…”