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Interessantes/Informatives

Start frei für “Die Jungen Wilden”

Das erste Treffen ist geschafft. Am 30.06.2011 wurde unsere Selbsthilfegruppe für Berliner Typ I Diabetiker offiziell gegründet. Mit dabei waren 2 Vorstandsmitglieder des Berliner Landesverbandes vom DDB.

Um 19.30 Uhr begann unser Treffen im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof. Ich war schon sehr aufgeregt, aber dank meiner Freundin und nun auch offiziellen stellvertretenden Gruppenleiterin Corinna Hahn (ich berichtete vor Kurzem über ihre tollen Pumpentaschen) fühlte ich mich einigermaßen sicher. Zusammen mit einer lieben neuen Bekannten und dem ersten offiziellen Mitglied unserer Gruppe verbrachten wir einen schönen Abend und es entstanden schon erste Ideen für die weitere Vorangehensweise.

Seit heute gibt es auch ein offizielles Logo – entworfen von der äußerst kreativen Corinna:

Die Jungen Wilden

Die Jungen Wilden

Ab jetzt haben die “Jungen Wilden” also auch ein Gesicht. Ich freue mich schon sehr auf unser 2. Treffen, an dem hoffentlich ein paar neue Gesichter auftauchen. Das Thema des 2. Zusammentreffens wird lauten: “Diabetes-Schulung und Diabetes-Kliniken” – Hierbei geht es vor allem um eure Erfahrungen diesbezüglich. Es wird sicher ein reger Erfahrungsaustausch und vielleicht bekommt ihr den ein oder anderen Tipp, wo es gute Schulungen und/oder tolle Kliniken zur Neueinstellung gibt.

Treffpunkt ist am 28.07.2011, um 19.30 Uhr wieder das Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Für zukünftige Treffen freuen wir uns immer auf Themenvorschläge oder -wünsche.

Die Jungen Wilden kommen!

Alles begann mit dem Open Journal

Vor nicht allzu langer Zeit kam ja das Jubiläumsheft des Diabetes Journals heraus, an dem 15 Leser-Redakteure mitarbeiteten (zusammen mit Ilka von www.mein-diabetes-blog.com steuerten wir auch viele selbstgeschossene Fotos bei, um die Zeitschrift unseren Vorstellungen entsprechend zu bebildern). Das Open Journal ist jetzt auch als E-Paper verfügbar, so dass Ihr es jederzeit online ansehen könnt :-)

Hier der Link zum E-Paper (aufs Bild klicken):

Open Journal

Open Journal

Und dann kam der DDB

Das Open Journal brachte nicht nur tolle neue Erfahrungen im Bereich Journalistik für uns, es ergaben sich auch weitere Kontakte und Möglichkeiten. So trat der Deutsche Diabetiker Bund mit uns in Kontakt. Wie schon in einem vorigen Blog-Eintrag von mir berichtet, werden wir versuchen, sowohl dem Bundesverband als auch auf Anfrage den einzelnen Landesverbänden hilfreich zur Seite stehen. Für eine von uns hat das Ganze besonders viel Veränderung gebracht. Die liebe Steffi wird nämlich ab 01.08.2011 direkt beim DDB als PR-Leiterin angestellt sein. Lest in Ihrem Blog-Eintrag, wie es dazu kam.

Lange Zeit wussten viele von uns nicht, was der DDB so macht und wofür der gut sein soll. Wenn man jung ist, möchte man sich auch nicht unnötig viel mit seiner Krankheit beschäftigen, geschweige denn mit irgendwelchen eingestaubten Vereinen. Nun ja, über Umwege haben wir uns dann doch damit beschäftigen müssen und so kam es, dass auch in nun seit 2 Wochen Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund bin. Neben dem tollen Mitgliedsausweis, mit dem ich jetzt jedem zeigen kann, dass ich offizielles Mitglied beim Berliner Landesverband des DDB bin, bekomme ich jetzt alle 2 Monate die Mitgliederzeitschrift des DDB – die Subkutan – an der wir ja zukünftig auch das ein oder andere Mal mitwirken sollen (ich würde dies natürlich am liebsten fotografisch tun). Das Diabetes Journal bekomme ich im Abo auch zum Vorzugspreis. Aber das ist nicht alles. Über das Rechtsberatungsnetz des DDB kann man sich Rat zum Thema Diabetes und Soziales holen, man kann an Selbsthilfegruppen (dazu komme ich gleich noch) teilnehmen, bekommt so Kontakt mit anderen Diabetikern und erfährt als Erstes alles über Neuerungen und Veranstaltungen zum Thema Diabetes.

Die Sache mit den Selbsthilfegruppen

Der Berliner Diabetikerbund hat natürlich auch jede Menge Selbsthilfegruppen. Wenn man die aber mal durchstöbert, fällt eines auf: Der Großteil der Gruppen ist auf Typ-II-Diabetiker ausgelegt, findet nachmittags statt oder so weit weg von mir, dass ich es gar nicht schaffen würde, daran teilzunehmen, selbst, wenn ich es wollte. Deshalb hat der liebe Henry Schuck nach unserem Treffen in Kassel einen Aufruf gestartet: Gesucht wurden und werden junge und jung gebliebene Typ-I-Diabetiker, die Lust haben, an einer Selbsthilfegruppe in Berlin teilzunehmen, die sich nicht nachmittags, sondern um 19.30 Uhr trifft.

Eigentlich wollte ich bei dieser Suche nur helfen und an der Gruppe auch gern teilnehmen. Schnell kam es aber dazu, dass ich plötzlich unfreiwillig zur Gruppenleiterin dieser Selbsthilfegruppe mutiert bin. Riesige Unterstützung und viele hilfreiche Tipps bekomme ich dabei vor allem von meiner neu gewonnenen Freundin und 2. Gruppenleiterin Corinna Hahn. Ja, die Corinna Hahn, über deren Taschen ich erst gestern berichtet habe! Durch Ihre Hilfe und Henry’s moralische Unterstützung haben wir es geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine neue Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Jungen Wilden” treffen sich das erste Mal am Donnerstag, dem 30.06.2011 (also bereits nächste Woche) ab 19.30 Uhr im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Wir freuen uns über jeden Berliner oder auch Randberliner (Umland zählt mit) mit Typ I Diabetes, der Lust auf eine junge Selbshilfegruppe hat, die selbst entscheidet, was Selbsthilfe für sie bedeutet und die vor allem zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit stattfindet. Wir werden uns ab jetzt jeden letzten Donnerstag im Monat treffen. Das Hopfingerbräu im Hauptbahnhof ist aus allen Richtungen gut erreichbar und zentraler gehts nicht.

Das erste Treffen soll vor allem dazu da sein, zu ergründen, was wir uns alle von einer Selbsthilfegruppe erhoffen, welche Themen wir uns wünschen und wie wir uns das Ganze vorstellen. Ich bin schon sehr gespannt. Und alle, die bei Facebook sind, können sich gern in unserer Gruppe anmelden :0)

Individuelle Pumpentaschen mit exklusivem Design

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

Das sind sie, meine neuen tollen Taschen – exklusiv für mich angefertigt von Corinna Hahn, einer aufstrebenden Pumpentaschen-Designerin aus dem Berliner Umland. Schon bald wird es auf Ihrer Homepage www.diabetesdesign.de viele neue Sachen zu entdecken geben. Wer keine Lust auf die typischen Taschen für seine Insulinpumpe hat oder diese seinem individuellen Stil anpassen will, kann sich schon jetzt vertrauensvoll an sie wenden. Alles Mögliche und unmögliche wird von ihr versucht, damit auch ihr eure ganz persönliche Pumpentasche bekommt.

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

Die Taschen werden natürlich nicht nur stofflich passend zu eurem Geschmack gestaltet. Corinna nimmt auch Rücksicht darauf, wie Ihr eure Pumpe tragt: ob im BH, in der Hosentasche, am Gürtel oder wo auch immer. So werden Verschlüsse und Schlaufen, Ketten oder ein Tragegurt angebracht, ganz wie Ihr euch das vorstellt. Ich freue mich ganz besonders über meine tolle neue Geisha-Tasche, zu der mir Corinna sogar noch eine wundervolle Handytasche angefertigt hat. Ich bin überaus begeistert und kann euch den Corinna und ihren Shop nur wärmstens ans Herz legen!!

Bald wird es auch noch weitere Fotos mit Beispiel-Taschen und verfügbaren Stoffen auf der Seite zu sehen geben. Hier nochmal eine Nahaufnahme meiner Superklasse-Geisha-Tasche :0)

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

(Dekoelemente, wie hier die Pucca-Figur, sind natürlich nicht zu verkaufen.)

Noch bis 21.06.2011 mitzeichnen!

Vor Kurzem wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen, dass Typ II Diabetiker, die kein Insulin spritzen Ihre Blutzuckerteststreifen nur noch im Ausnahmefall verordnet bekommen dürfen. Dies ist ein großer Einschnitt in die Lebensqualität dieser Menschen und verhindert, dass sie das Selbstmanagement Ihrer Krankheit korrekt durchführen und Folgeschäden aktiv vermeiden können. Auch, wenn wir den Beschluss  vielleicht nicht rückgängig machen können, ist es dennoch wichtig, zu zeigen, dass wir uns wehren und uns nicht alles gefallen lassen… Was kommt sonst als Nächstes? Dürfen vielleicht Typ I Diabetiker bald nur noch 1x in der Woche Ihren Blutzucker messen? Gehen wir zurück zur Therapie mit auskochbaren Glas-Spritzen?

Bis 21.06.2011 könnt Ihr noch in der folgenden Online-Petition mitzeichnen. Bis dato sind erst 401 Stimmen zusammen gekommen. Da geht doch noch Einiges!

———> Hier anmelden und ein Zeichen setzen! <——————

Diabetes kann jeden treffen! Das hier richtet sich längst nicht nur an Diabetiker oder deren Angehörige. Wir dürfen Kürzungen und Einschnitte in unser Leben nicht länger einfach so  hinnehmen!!

 

Sehr schön erklärt ist der Beschluss im Übrigen hier:   Deutsches Ärzteblatt

 

Resümee nach einem Zahnarztbesuch…

Heute war ich (bereits das dritte Mal in diesem Jahr) beim Zahnarzt. Da ich letztes Jahr aus unerklärlichen Gründen den jährlichen Zahnarztbesuch hatte sausen lassen, sind meine gesammelten Bonus-Heft-Jahre jetzt für die Katz. Aber ich dachte mir nicht viel dabei, hatte doch der letzte Zahnarzt immer wenig zu meckern an meinen Zähnen. In den letzten 5 Jahren musste er vielleicht 2 Mal bohren…

Tja, wär ich mal letztes Jahr zum Zahnarzt gegangen. Eine professionelle Zahnreinigung und ein Röntgenbild später sowie um 90 € ärmer erfuhr ich nun heute, dass ganze 7 – SIEBEN – Zähne mit Karies befallen sind. S-I-E-B-E-N!!! O_O

Diesen Schock muss ich erstmal verdauen. Als Zahnarzt-Schisser und Geld-für-die-bevorstehende-Hochzeit-Sparerin bin ich über diese Nachricht gleich doppelt “erfreut”. Der erste Reparatur-Termin für die 2 schlimmsten Zähne (2 nebeneinander liegende Backenzähne) ist bereits gemacht. Der Kostenvoranschlag ebenfalls: 227 € (nach Abzug der Leistung meiner gesetzlichen Krankenkasse). Ratenzahlung möglich. Klasse…

Hätte ich nur eher schon über den Abschluss einer privaten Zahn-Zusatz-Versicherung nachgedacht. Aber auf so eine Idee kommt man ja erst, wenn man schon was am Zahn hat und sich überlegt, wie man das Ganze eigentlich bezahlen soll.

Wenn eine Behandlung bereits angeraten wurde oder in Planung ist, bzw. gerade läuft, kann man diese nämlich nicht mitversichern. Das heißt für mich konkret: Meine 7 Zähne muss ich jetzt auf jeden Fall selbst zahlen.

Eine Zahnzusatzversicherung werde ich wohl trotzdem danach abschließen. Denn auf Rat meiner neuen Zahnärztin ist es für Diabetiker besonders ratsam, 2x pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

Diabetiker haben nämlich ein 3fach erhöhtes risiko für Paradontose.

Bei der Zahnreinigung hab ich übrigens gelernt, wie man Zahnseide richtig benutzt und vor allem, dass meine derzeitige Zahnbürste eher eine schlechte Wahl war, obwohl ich mindestens eine halbe Stunde vor dem Zahnbürstenregal der Drogerie stand und Packungsaufschriften verglichen hatte…
Nun ja, mittlerweile habe ich das richtige Equipment, um zumindest weiteren Schäden an meiner Kauleiste vorzubeugen:
- Eine Zahnbürste mit kleinem Bürstenkopf und X-Borsten, damit man überall gut rankommt
- gewachste Zahnseide, damit ich als Anfänger auch gut zwischen die Zähne komme
- Zahnzwischenraumbürstchen, um die größeren Zwischenräume zu reinigen
- einen Zungenschaber, mit dem man die ekligen Beläge von der Zunge kratzen kann
und
- Aronal & Elmex – von meiner Zahnarztpraxis empfohlene Zahncreme.

1x wöchentlich wird jetzt auch mit Elmex Gelé geputzt und Mundwasser soll man wohl auch nicht jeden Tag benutzen, da sich die Mundflora daran gewöhnt und dann irgendwann darauf reagiert, wie auf Wasser…

Ich war ziemlich erstaunt, was ich beim Zahnarzt noch alles lernen konnte und versuche auch, vieles davon umzusetzen.

Und die Schäden der Vergangenheit werden jetzt in mehreren Sitzungen behoben und in Raten abbezahlt…

Na wenigstens bin ich für die Zukunft gewappnet. Und vor der Hochzeit gibts noch mal nen Extra-Termin bei der professionellen Zahnreinigung.

Danke an Janine übrigens, die mir die Zahnarztpraxis Dr. Siewert in Mahlsdorf empfohlen hat. :o ))

4 Monate sind vergangen… Das Open Journal kommt!

Seit geschlagenen 4 Monaten hat mein Blog keinen PIEP von sich gegeben… Unglaublich… Heute soll sich das ändern. Denn es gibt wieder Neuigkeiten:
DAS OPEN JOURNAL ERSCHEINT IN 3 TAGEN!!!!!!!!!!!!

Und so soll das Titelblatt aussehen:

Titelbild Open Journal

Wir alle sind schon sehr gespannt, wie das Heft ankommen wird. Einige Arbeit steckt drin, viel Herzblut, Freude, Stress und endlose Telefonate.

Zur Bekanntmachung des Open Journals gibt es auch ein neues Video zu sehen. Unter anderem wurde wir 2 Annes aus Berlin, die zu den 15 Leseredakteuren gehören, dafür interviewt. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass ich das interviewt werden noch ein wenig üben muss… Wirkt ein wenig steif, findet Ihr nicht? ;D

Aber seht selbst:

2. Trailer Open Journal

Übrigens kann man seit Oktober 2010 auf blog.diabetes-journal.de fleißig mitlesen, was uns Leserredakteure so in den letzten Monaten beschäftigt hat.

Und demnächst gibt es hier auch von mir wieder ein bisschen was zu lesen… Es gibt nämlich noch mehr Neuigkeiten:  Fabi und ich werden heiraten <3

Dazu aber später mehr :)

Es ist ins Rollen gebracht…

Gestern hab ich es endlich geschafft, mir Zeit zu nehmen, um mich der redaktionellen Arbeit für meinen Anteil an der Jubiläums-Ausgabe des Diabetes Journals zu widmen. Nach einem ausgiebigen Frühstück machte ich mich zuerst daran, die restlichen Emails der anderen Teilnehmer zu beantworten, die während der stressigen Arbeitswoche liegen geblieben waren, zu beantworten. In den nächsten 8 Stunden schrieb ich mir dann die Finger wund, switchte von einer Internet-Seite zur nächsten, machte mir Notizen, schrieb Texte wieder um, ergänzte und löschte und hielt immer nebenbei Kontakt mit den anderen.

Das Endresultat aus der gestrigen Arbeit: Ich habe einen Erfahrungsbericht für einen Artikel geschrieben und begonnen, diesen von ursprünglichen 9000 Zeichen auf bisher ca. 5000 zu kürzen (3000 sollten es dann aber höchstens sein, das entspricht schließlich schon einer ganzen Seite O_o). Für einen anderen Artikel habe ich meinen Textteil verfasst, den ich am Montag mit meiner “Partnerin” austauschen werde. Fabi war so lieb und hat einen Layout-Entwurf gebastelt, sozusagen die Bebilderung für diesen Artikel. Die wiederum habe ich an den Layouter des Diabetes Journals weitergeleitet und natürlich an die andere Beteiligte am Artikel. Auch für den Blog des Diabetes Journals habe ich einen Artikel verfasst. Die Planung der Foto-Shootings läuft weiter und mittlerweile gibt es schon Ansatzpunkte, wie viele wir ungefähr an den einzelnen Tagen sein werden. Befreundete Fotografen geben und gaben mir Tipps und Anregungen für die Umsetzung und/oder baten mir Hilfe an. Danke dafür an Tina, Peter und Knut!!

Meine Zuckerwerte hatten gestern mal wieder eine kleine Höhenfahrt. Ob das wohl am Stress liegt, den ich mir grad selbst mache? Könnte sein ^^ Auf jeden Fall war es ein arbeitsamer Tag, deshalb darf ich mich auch heute entspannen und wir sind zu Kaffee und Kuchen bei den Schwiegereltern eingeladen.

Die erste Redaktionskonferenz per Skype am Mittwoch verlief übrigens eher suboptimal. Anfangs konnten sich die Leute kaum verstehen, weil zu viele in der Leitung waren, danach flogen alle nacheinander einfach raus und ich für meinen Teil bin in die Konferenz gar nicht mehr rein gekommen. Gut, dass es zum Einen ein Protokoll gibt und ich mich zum Anderen mit 2 Leuten per Chat weiter unterhalten habe, worum es denn jetzt gerade geht bei der Konferenz. War schon sehr erheiternd. Ich bin gespannt, wie die nächste verläuft. Eventuell soll die ja dann per Telefon verlaufen.

So, und jetzt werde ich mich mal langsam raus putzen. Bei den Schwiegereltern will man ja immer einen guten Eindruck machen…

Open Journal – Es geht los….

Eine Woche ist seit dem Kreativ-Wochenende nun vergangen. Zeit, auch mal meinen Senf dazu abzugeben.

Am Freitag gegen halb elf ging sie los, die große Fahrt in den Taunus… Aber fast wäre es gar nicht dazu gekommen. Ich konnte nämlich meine Online-Tickets, die mir über den Kirchheim-Verlag netter Weise gebucht wurden, nicht ausdrucken. Nicht, dass ich keinen Drucker hätte. Das Problem war die blaue Patrone – die war nämlich leer. Klar, braucht man ja auch, um ein Ticket zu drucken, was neben schwarz noch genau eine Farbe enthält; und zwar rot O_O Leider sieht unser Drucker das anders und so stand ich da: Donnerstag Abend, 23 Uhr und kein Laden hatte mehr geöffnet. Panisch telefonierte ich mich durch meine Handy-Liste – leider besaß niemand einen druckfähigen Drucker… Bis auf Knut!!! Knut war jedoch beim Foto-Shooting und hatte keine Zeit. Er gab mir die Handynummer seiner Freundin, damit ich mit ihr ausmachen konnte, dass wir uns treffen, um meine Tickets zu drucken. Schon hatten wir das nächste Problem: Leider ging sie nicht an ihr Handy, denn sie kannte meine Nummer nicht… Gut, dass ich mit Knut ausgemacht hatte, dass ich am nächsten Morgen vorbei kommen könnte, sollte es nicht klappen. Das tat ich dann letzten Endes auch.

Fabi war so lieb und fuhr mich, samt Gepäck, zuerst zu Knut, wo wir dann ENDLICH die Tickets drucken konnten – 1 Stunde vor Abfahrt meines Zuges. Puh, mir fiel ein Stein vom Herzen. Danke an dieser Stelle an Knut, auf den man sich wirklich immer wieder verlassen kann, wenn’s brennt :)

Für die Zugfahrt hatte ich mich mit Anne (ja, sie kommt aus Berlin und heißt genauso wie ich ^^) verabredet. Vom Ostbahnhof ging meine Fahrt los und sie stieg 1 Station später zu. Wir hatten beide Reservierungen für den ICE nach Frankfurt am Main, leider jedoch für sehr weit auseinander gelegene Plätze. So hatten wir einige Zeit damit zu tun, uns um Plätze zu bemühen, die nebeneinander liegen. Nebenbei unterhielten wir uns über dies und das und lernten uns ein wenig kennen. So vergingen die 4 Stunden bis Frankfurt wie im Flug.

Am Hauptbahnhof setzten wir uns auf einen Kaffee ins McDonalds und warteten auf die Ankunft von Ilka. Finn und Mario folgten etwa eine Stunde später und die Fahrt ging weiter mit einem Mietwagen in den Ort Hohenstein. Leider wollte das Navi uns nicht hinführen, so dass wir mehrfach nach dem Weg fragen mussten… Irgendwie hieß dort jeder 2. Ort Hohenstein (mit irgendeinem Zusatz) und wir fuhren bergauf und bergab. Gegen 17.40 Uhr erreichten wir dann doch das Hotel “Hofgut Georgenthal”.

Ich muss schon sagen, die Location war genial. Ein 4**** Hotel, mitten im Nirgendwo. Idyllisch, hübsch eingerichtet – man fühlte sich fast, als würde man gleich mit der Kur beginnen.  Nach dem Einchecken gingen wir auf unsere Zimmer. Ich muss sagen, ich war überwältigt.  Ich hatte ein DOPPEL-Zimmer von der Größe unseres Wohnzimmers, dazu ein wunderschön gefliestes Bad mit Marmor-verziertem Waschbecken, die Mini-Bar war reich bestückt mit allerlei Kleinigkeiten, auf den Kopfkissen fand ich Hotel-eigene Gummibärchen und auf dem Nachttisch ein kleines Gläschen Kirsch-Marmelade.

Abends gab es dann eine Ansprache vom Geschäftsführer des Kirchheim Verlages – Manuel Ickrath – und die Teilnehmer des Kreativwochenendes konnten sich beim Abendessen näher kennen lernen.

Nach einer erholsamen Nacht im gemütlichen Doppelbett war ich – völlig untypisch für mich – die erste beim Frühstücksbuffet. Wie sich später herausstellte, lag das nicht daran, dass ich zu früh aufgestanden war, sondern, dass andere sich bereits vorm Frühstück zum Schwimmen im Hotel-Pool verabredet hatten (den ich im Übrigen leider nicht ausprobiert hatte – irgendwie war das Wochenende zu schnell um). Am Vormittag begrüßte uns dann Herr Zerr, der uns das Prinzip des Open Space näher brachte. So saßen wir alle im Kreis und konnten uns in die Mitte begeben, wenn uns ein Thema für das Heft, welches wir bis zum 10.12.2010 erstellen wollen, einfiel. In diesem Falle wurde das entsprechende Thema auf ein Blatt Papier geschrieben und dann auf einen Stundenplan geheftet, der später unsere Arbeitsgrundlage sein sollte. Nach einer guten halben Stunde war der Zeitplan prall gefüllt und wir konnten uns in bestimmte Gruppen eintragen. Derjenige, der ein Thema vorgeschlagen hatte, begab sich zuerst in den Raum. Die Interessenten – wie später auch der “Gruppenleiter” selbst, konnten Ihre Ideen zu einem Thema einbringen, in der Gruppe diskutieren, aber auch die Gruppe wieder verlassen, um sich eine nächste anzusehen und dort eventuell mit zu diskutieren.  Nach der Open Space Methode heißen die Leute, die von Gruppe zu Gruppe gehen, um dort Ideen zu verstreuen und Diskussionsgrundlagen für andere zu liefern übrigens HUMMELN. Auch SCHMETTERLINGE gibt es bei dieser Methode. Das sind die Leute, die sich vorrangig am Buffet aufhalten :D

Am Samstag Abend fanden wir uns dann nach einem langen, produktiven Tag zum Abendessen mit anschließender Wein-Verkostung zusammen. Der Winzer, welcher uns die Freuden des weißen und roten Weins näher bringen wollte, machte doch einen recht seltsamen Eindruck. Ich kann nicht mit Bestimmtheit sagen, wer von uns mehr Wein getrunken hat – der Winzer oder wir :D

Da ich ja nicht so der Wein-Fan bin, hab ich auf jeden Fall mehr von dem Zeug in den Silber-Kübel gekippt, der zu diesem Zweck auf dem Tisch stand. Eine Sorte von den 11, die wir probiert hatten, fand ich dann aber doch recht trinkbar, so dass ich davon auch 2 Gläschen einatmete. Gegen halb 2 Uhr nachts durften wir dann noch eine letzte Runde bestellen und setzten uns in den Wintergarten des Hotels, um noch ein wenig  Konversation zu betreiben. Als ich gegen halb 3 meine Augen kaum noch offen halten konnte, verabschiedete ich mich dann doch in mein gemütliches Doppel-Bettchen.

Der Sonntag war dann mit einem gehörigen Rest-Wein-Schädel der perfekte Tag, um erste redaktionelle Arbeiten zu betreiben und Gruppenfotos zu machen. Ein mittlerweile gelblich-lila schimmernder blauer Fleck erinnert mich noch schmerzhaft an das lustige Gruppenfoto, auf dem wir alle in die Luft gesprungen sind, um dem Foto mehr Dynamik zu verleihen :D

Leider war die Zeit am Sonntag ziemlich knapp und es haben nicht alle Gruppen, die sich zuvor für bestimmte Themen eingetragen hatten, geschafft, sich zusammen zu setzen, um einen eigenen kleinen Redaktionsplan zu erstellen. Seit dem versuchen wir, uns über Facebook, Email und unsere eigens dafür eingerichtete Yahoo-Group zu verständigen und planen fleißig den Aufbau unserer Artikel und Termine für Fotoshootings, die Ende Oktober/Anfang November stattfinden werden.

Am Montag ging dann nebenbei wieder der Berufsalltag los und ich denke, wir waren alle noch in Gedanken bei dem schönen Wochenende im Taunus…. Denn “wer auch immer kommt, es sind die richtigen Leute” :)

Ich fand es klasse, so viele engagierte gleichaltrige Diabetiker kennenzulernen und hoffe, dass viele Kontakte länger bestehen bleiben :)

Gruppenbild Kreativ-Wochenende

Anne wird Leser-Redakteurin… UIUIUIUIUIUIUI

Vor ungefähr 2 Wochen hat mich Finn von mein-diabetes-blog.de darauf angesprochen, ob ich nicht vielleicht Lust hätte, mich als Leser-Redakteurin für das Diabetes Journal zu bewerben. Folgenden Link schickte er mir mit: Open Journal

Es geht darum, dass das Diabetes Journal – eine relativ bekannte Zeitschrift für Diabetiker – 60 Jahre alt wird und zu diesem Anlass ein Projekt namens “Open Journal” gestartet hat. Zitat: [...] “„Open Journal“ heißt: Gemeinsam mit 15  Leserredakteuren wollen wir eine ganz besondere Ausgabe des Diabetes-Journals für Typ-1-Diabetiker entwickeln – von der Idee bis zum fertigen Heft.” [...]

Einige Diabetiker, die bereits z. B. bekannte Diabetes-Blogs haben, wurden dazu direkt vom Diabetes Journal eingeladen. 3 Kandidaten wurden allerdings noch zusätzlich gesucht und konnten sich direkt beim Diabetes Journal bewerben.

Na gut, dachte ich mir, bewirbst du dich halt mal. – Gesagt (bzw. gedacht), getan. Und vorgestern kam dann die Antwort:

“Liebe Frau *******,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie gemeinsam mit 15 Leserredakteuren eine ganz besondere Ausgabe des Diabetes-Journals gestalten werden. Vielen Dank für Ihre interessante Bewerbung. [...]”

Okaaay, sie haben mich tatsächlich genommen. Damit hatte ich nicht gerechnet O_O

Das ganze Projekt startet am 01.10.2010 mit einem Kreativ-Wochenende in einem ca. 700 km entfernten Ort im Rhein-Main-Gebiet. Dort treffen sich die 15 Leser-Redakteure mit Mitarbeitern des Diabetes Journals um gemeinsam Ideen für das Open Journal zu sammeln.

Ich bin sehr sehr gespannt, wie das ganze ablaufen wird. Fakt ist, ich bekomme die Reise und auch Unterkunft in einem 4-Sterne-Hotel inkl. Verpflegung bezahlt; für jeden veröffentlichten Beitrag gibt es ein Seiten-Honorar und ich werde ein paar nette Diabetiker kennenlernen, deren Blogs ich teilweise schon seit einiger Zeit im Internet verfolge. Es kann also nur gut werden.

Ein bisschen Angst habe ich noch davor, das erste Mal alleine so weit weg zu fahren. Ich werde höchstwahrscheinlich mit dem Zug reisen, denn eine so lange Autofahrt traue ich mir ohne Beifahrer nicht zu. Es sei denn, hier meldet sich noch jemand, der auch dort hin eingeladen wurde und mit mir ne Fahrgemeinschaft machen würde ^^

Es wird also auf jeden Fall spannend. Ich werde weiter berichten.

Link-Datenbank Diabetes

Vor einiger Zeit habe ich nach neuen interessanten Internet-Seiten zum Thema Diabetes gesucht. Neben sehr schön gestalteten und vor allem informativen Blogs einiger Diabetiker (siehe Links in der rechten Spalte) habe ich auch eine Seite gefunden, auf der man nach allem Möglichen zum Thema Diabetes suchen kann: Link-Datenbank Diabetes

Man kann hier entweder nach Kategorien (z. B. Händler, Foren und Communities, Produkthersteller, Ärzte, Apotheken und vieles mehr) oder auch nach Stichworten suchen. Eine Auswahl an deutschen, polnischen und englischen Seiten steht zur Verfügung.

Die ganze Seite ist also eine riesige Datenbank (wie ja der Name schon sagt), voll mit Informationen rund um das Thema Diabetes.

Die Aufmachung ist schlicht, die Handhabung einfach. Für mich definitiv eine Empfehlung wert.