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Diabetes

Duftmüllsäcke und die allwissende Glücksnuss…

Was man nicht so alles kauft, wenn man eigentlich überhaupt kein Geld hat, aber nen Parkschein für 1 Stunde gelöst und dann für das geplante Vorhaben nur 5 Minuten gebraucht hat….

Mein Plan für heute war: Eine Überweisung holen für eine Untersuchung, die morgen stattfinden soll. Eigentlich habe ich schon eine Überweisung, aber leider aus dem letzten Quartal. Die Reise begann heute Mittag in Prenzelberg und ging nach Tegel – zu meinem Diabetologen, der für Überweisungen immer meine erste Anlaufstelle ist, weil ich diesen Arzt nunmal mehrfach im Quartal aufsuche. Leider hatte ich dort mal wieder Pech – er war nicht da. (Komisch, in letzter Zeit passiert mir das öfter…)

Mein alter Hausarzt ist dort allerdings ganz in der Nähe, also fuhr ich frohen Mutes zu ihm und holte mir auch gleich eine Überweisung für den Diabetologen – dort muss ich nämlich nächste Woche wieder hin. (Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder beginnen, meine Werte aufzuschreiben -.-) – und für den Augenarzt, wo auch bald wieder die jährliche Untersuchung ansteht. Soweit, so gut. Doch die letzte und entscheidende Überweisung stellte wohl ein Problem dar. Ich muss morgen zur Mammographie auf Grund des Verdachts meines Gynäkologen. Leider kann anscheinend nur dieser auch die Überweisung ausstellen. Ganz klasse… Mittlerweile war es schon 14 Uhr und ich hatte nicht viel Hoffnung, dass das noch klappt.

So fuhr ich weiter von Tegel nach Mitte, um für 1,90 € ein Parkticket zu lösen, ging die Treppe zum Gyn hoch und sah: Öffnungszeiten am Mittwoch – bis 13 Uhr… Och nöööö…. Tja, blöd, dass die Untersuchung morgen um 9 Uhr ist und mein liebster Lieblingsfrauenarzt seine Türen am Donnerstag erst um 12 Uhr öffnet. Nun sitze ich hier und bange nicht nur wegen des Untersuchungsergebnisses, sondern auch, weil ich nicht mal weiß, ob die mich jetzt überhaupt dran nehmen. Einen Termin für die Mammographie zu bekommen, dauert nämlich auch ein paar Tage und ich will jetzt endlich wissen, was das für ein komisches Ding in meiner Brust ist… Argh. Nun ja, wir werden sehen…

Da stehen einem doch die Haare zu berge....

Auf jeden Fall hatte ich noch jede Menge überschüssige Park-Zeit, die ich nicht einfach verschenken wollte und die es nun sinnvoll zu füllen galt. Ich entschied mich für den Besuch eines Billig-Artikel-Geschäftes (ich nahm an, dort nicht allzu viel Geld auszugeben – welch ein Selbstbetrug…). Mein Herz begehrte es nach ein paar neuen Kochlöffeln. Trennungsbedingt wollte der Küchenbestand wieder ein wenig aufgefüllt werden.

Mit folgenden Artikeln verließ ich nach ungefähr 45 Minuten dieses obskure Geschäft:

- 1 Packung Duftmüllsäcke mit Vanillegeruch (sollte jeder in seinem Haushalt haben, finde ich)

- 100 Muffinförmchen (diese Papierdinger… Man weiß ja nie, wann mal viele Gäste kommen. Wäre mal ein Grund, Muffins zu backen *g)

- 1 Stabfeuerzeug (ja DAS brauchte ich sogar wirklich. Es macht nämlich keinen Spaß, Teelichter mit dem Feuerzeug anzuzünden und sich dann entweder dabei oder beim anschließenden In-den-Teelichthalter-schmeißen zu verbrennen. Alternative: Man schmeißt zu schnell und das Teelicht geht aus. Aber ich schweife schon wieder ab…)

- 1 Packung Küchenschwämme – Inhalt 10 Stück (ich muss wahrscheinlich für den Rest des Jahres keine Schwämme mehr kaufen)

- 1 Paar Sexwürfel (Ich habe dafür übrigens nur 1,50 € bezahlt und sie nur gekauft, weils die da eben gab… Kann man ja immer gebrauchen, wenn einem mal langweilig ist. Dafür leuchten sie nicht im Dunkeln, aber was solls. Man kann nicht alles haben… - Was mich übrigens ein wenig stutzig gemacht hat, war, dass es in diesem komischen Billig-billig-billig-Laden auch Peitschen und Masken gab O_o … Berlin….)

- 1 Pizza-Schneider (zum Pizza schneiden……)

- 1 Kochlöffel (HA, ich kaufe nämlich auch das, was ich eigentlich kaufen wollte) und 1 Pfannenwender (nein, der ist nicht zum Pfannen wenden -.-)

- 1 Mikrowellen-Deckel (bald hab ich nämlich wieder ne Mikrowelle)

- 1 Packung Schokoriegel, die übrigens alle schon wieder vernichtet sind.

- 2 Stuhlkissen in blau für die versifften Balkonstühle (eigentlich mag ich blau nicht so, aber von den grünen gabs nur noch eins – wenn das kein Grund ist, blaue zu kaufen…)

 

Tja, ich würde sagen: Ein rundum zufriedenstellender Einkauf. Jetzt fehlt es mir fast an nichts mehr…

Die Würfel sagen: OHREN BERÜHREN – könnte man auch als Wahrsager-Würfel benutzen ^^ Ich werde nämlich genau das jetzt gleich tun: Mich aufs Ohr hauen. Aber vorher sei noch eins gesagt: Die Glücksnuss hat (fast) immer recht! So.

Gute Nacht.

Grüße aus dem Bett

Es ist Samstag, Samstag Mittag – ums genau zu sagen: 11:43 Uhr. Mittlerweile haben wir wieder Frühling. Draußen versucht die Sonne, sich durch die dunklen Wolken zu kämpfen, die in den letzten Stunden ordentlich Wasser auf der Landschaft verteilt haben. Sie schaffts aber nicht. Seit ungefähr 4 Stunden liege ich mehr oder weniger wach im Bett und kann mich nicht entschließen, dieses zu verlassen.

Mein erster Urlaubstag begann heute mit einem Blutzuckerwert von 15,2 mmol/l, Regen und Gedanken daran, was man an so einem tristen Tag machen könnte. Heute Abend bin ich noch auf einer Geburtstagsfeier eingeladen… Ich müsste noch ein wenig einkaufen – der Kühlschrank ist fast so leer, wie mein Magen. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich anziehen und raus gehen. Ich brauche Motivation. Jetzt.

Vielleicht motiviert mich ja mein Blutzucker. Mal sehen, wie er jetzt ist…….. 9,1 mmol/l – naja. Das geht noch besser. Aber nicht durch Rumliegen.

Also, Planung für heute:

1. Kaffee

2. Frühstück (noch nicht näher definiert)

3. duschen, anziehen

4. einkaufen

5. irgendetwas sinnloses machen, bis die Geburtstagsfeier beginnt….

 

Also dann. Auf zu Schritt 1.

 

Dies war ein Blog-Eintrag mit sinnlosen Informationen, durch die in euren Gehirnen wertvolle Kindheitserinnerungen gelöscht wurden. Sorry dafür.

Schleichwerbung... Her mit der Kohle :D

Start frei für “Die Jungen Wilden”

Das erste Treffen ist geschafft. Am 30.06.2011 wurde unsere Selbsthilfegruppe für Berliner Typ I Diabetiker offiziell gegründet. Mit dabei waren 2 Vorstandsmitglieder des Berliner Landesverbandes vom DDB.

Um 19.30 Uhr begann unser Treffen im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof. Ich war schon sehr aufgeregt, aber dank meiner Freundin und nun auch offiziellen stellvertretenden Gruppenleiterin Corinna Hahn (ich berichtete vor Kurzem über ihre tollen Pumpentaschen) fühlte ich mich einigermaßen sicher. Zusammen mit einer lieben neuen Bekannten und dem ersten offiziellen Mitglied unserer Gruppe verbrachten wir einen schönen Abend und es entstanden schon erste Ideen für die weitere Vorangehensweise.

Seit heute gibt es auch ein offizielles Logo – entworfen von der äußerst kreativen Corinna:

Die Jungen Wilden

Die Jungen Wilden

Ab jetzt haben die “Jungen Wilden” also auch ein Gesicht. Ich freue mich schon sehr auf unser 2. Treffen, an dem hoffentlich ein paar neue Gesichter auftauchen. Das Thema des 2. Zusammentreffens wird lauten: “Diabetes-Schulung und Diabetes-Kliniken” – Hierbei geht es vor allem um eure Erfahrungen diesbezüglich. Es wird sicher ein reger Erfahrungsaustausch und vielleicht bekommt ihr den ein oder anderen Tipp, wo es gute Schulungen und/oder tolle Kliniken zur Neueinstellung gibt.

Treffpunkt ist am 28.07.2011, um 19.30 Uhr wieder das Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Für zukünftige Treffen freuen wir uns immer auf Themenvorschläge oder -wünsche.

Die Jungen Wilden kommen!

Alles begann mit dem Open Journal

Vor nicht allzu langer Zeit kam ja das Jubiläumsheft des Diabetes Journals heraus, an dem 15 Leser-Redakteure mitarbeiteten (zusammen mit Ilka von www.mein-diabetes-blog.com steuerten wir auch viele selbstgeschossene Fotos bei, um die Zeitschrift unseren Vorstellungen entsprechend zu bebildern). Das Open Journal ist jetzt auch als E-Paper verfügbar, so dass Ihr es jederzeit online ansehen könnt :-)

Hier der Link zum E-Paper (aufs Bild klicken):

Open Journal

Open Journal

Und dann kam der DDB

Das Open Journal brachte nicht nur tolle neue Erfahrungen im Bereich Journalistik für uns, es ergaben sich auch weitere Kontakte und Möglichkeiten. So trat der Deutsche Diabetiker Bund mit uns in Kontakt. Wie schon in einem vorigen Blog-Eintrag von mir berichtet, werden wir versuchen, sowohl dem Bundesverband als auch auf Anfrage den einzelnen Landesverbänden hilfreich zur Seite stehen. Für eine von uns hat das Ganze besonders viel Veränderung gebracht. Die liebe Steffi wird nämlich ab 01.08.2011 direkt beim DDB als PR-Leiterin angestellt sein. Lest in Ihrem Blog-Eintrag, wie es dazu kam.

Lange Zeit wussten viele von uns nicht, was der DDB so macht und wofür der gut sein soll. Wenn man jung ist, möchte man sich auch nicht unnötig viel mit seiner Krankheit beschäftigen, geschweige denn mit irgendwelchen eingestaubten Vereinen. Nun ja, über Umwege haben wir uns dann doch damit beschäftigen müssen und so kam es, dass auch in nun seit 2 Wochen Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund bin. Neben dem tollen Mitgliedsausweis, mit dem ich jetzt jedem zeigen kann, dass ich offizielles Mitglied beim Berliner Landesverband des DDB bin, bekomme ich jetzt alle 2 Monate die Mitgliederzeitschrift des DDB – die Subkutan – an der wir ja zukünftig auch das ein oder andere Mal mitwirken sollen (ich würde dies natürlich am liebsten fotografisch tun). Das Diabetes Journal bekomme ich im Abo auch zum Vorzugspreis. Aber das ist nicht alles. Über das Rechtsberatungsnetz des DDB kann man sich Rat zum Thema Diabetes und Soziales holen, man kann an Selbsthilfegruppen (dazu komme ich gleich noch) teilnehmen, bekommt so Kontakt mit anderen Diabetikern und erfährt als Erstes alles über Neuerungen und Veranstaltungen zum Thema Diabetes.

Die Sache mit den Selbsthilfegruppen

Der Berliner Diabetikerbund hat natürlich auch jede Menge Selbsthilfegruppen. Wenn man die aber mal durchstöbert, fällt eines auf: Der Großteil der Gruppen ist auf Typ-II-Diabetiker ausgelegt, findet nachmittags statt oder so weit weg von mir, dass ich es gar nicht schaffen würde, daran teilzunehmen, selbst, wenn ich es wollte. Deshalb hat der liebe Henry Schuck nach unserem Treffen in Kassel einen Aufruf gestartet: Gesucht wurden und werden junge und jung gebliebene Typ-I-Diabetiker, die Lust haben, an einer Selbsthilfegruppe in Berlin teilzunehmen, die sich nicht nachmittags, sondern um 19.30 Uhr trifft.

Eigentlich wollte ich bei dieser Suche nur helfen und an der Gruppe auch gern teilnehmen. Schnell kam es aber dazu, dass ich plötzlich unfreiwillig zur Gruppenleiterin dieser Selbsthilfegruppe mutiert bin. Riesige Unterstützung und viele hilfreiche Tipps bekomme ich dabei vor allem von meiner neu gewonnenen Freundin und 2. Gruppenleiterin Corinna Hahn. Ja, die Corinna Hahn, über deren Taschen ich erst gestern berichtet habe! Durch Ihre Hilfe und Henry’s moralische Unterstützung haben wir es geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine neue Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Jungen Wilden” treffen sich das erste Mal am Donnerstag, dem 30.06.2011 (also bereits nächste Woche) ab 19.30 Uhr im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Wir freuen uns über jeden Berliner oder auch Randberliner (Umland zählt mit) mit Typ I Diabetes, der Lust auf eine junge Selbshilfegruppe hat, die selbst entscheidet, was Selbsthilfe für sie bedeutet und die vor allem zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit stattfindet. Wir werden uns ab jetzt jeden letzten Donnerstag im Monat treffen. Das Hopfingerbräu im Hauptbahnhof ist aus allen Richtungen gut erreichbar und zentraler gehts nicht.

Das erste Treffen soll vor allem dazu da sein, zu ergründen, was wir uns alle von einer Selbsthilfegruppe erhoffen, welche Themen wir uns wünschen und wie wir uns das Ganze vorstellen. Ich bin schon sehr gespannt. Und alle, die bei Facebook sind, können sich gern in unserer Gruppe anmelden :0)

Individuelle Pumpentaschen mit exklusivem Design

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

Das sind sie, meine neuen tollen Taschen – exklusiv für mich angefertigt von Corinna Hahn, einer aufstrebenden Pumpentaschen-Designerin aus dem Berliner Umland. Schon bald wird es auf Ihrer Homepage www.diabetesdesign.de viele neue Sachen zu entdecken geben. Wer keine Lust auf die typischen Taschen für seine Insulinpumpe hat oder diese seinem individuellen Stil anpassen will, kann sich schon jetzt vertrauensvoll an sie wenden. Alles Mögliche und unmögliche wird von ihr versucht, damit auch ihr eure ganz persönliche Pumpentasche bekommt.

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

Die Taschen werden natürlich nicht nur stofflich passend zu eurem Geschmack gestaltet. Corinna nimmt auch Rücksicht darauf, wie Ihr eure Pumpe tragt: ob im BH, in der Hosentasche, am Gürtel oder wo auch immer. So werden Verschlüsse und Schlaufen, Ketten oder ein Tragegurt angebracht, ganz wie Ihr euch das vorstellt. Ich freue mich ganz besonders über meine tolle neue Geisha-Tasche, zu der mir Corinna sogar noch eine wundervolle Handytasche angefertigt hat. Ich bin überaus begeistert und kann euch den Corinna und ihren Shop nur wärmstens ans Herz legen!!

Bald wird es auch noch weitere Fotos mit Beispiel-Taschen und verfügbaren Stoffen auf der Seite zu sehen geben. Hier nochmal eine Nahaufnahme meiner Superklasse-Geisha-Tasche :0)

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

(Dekoelemente, wie hier die Pucca-Figur, sind natürlich nicht zu verkaufen.)

Neue Brille vs. alter Rücken

Okay, zuerst das Gejammer, dann gibts ein Bild von der neuen Brille ^^ (Und wehe, ihr scrollt!!!!!!)

Seit einiger Zeit hab ich wieder so komische Schmerzen in der Schulter, die in den Arm ausstrahlen. Das böse Wort Schulter-Arm-Syndrom kreist jedes Mal in solchen Momenten in meinem Kopf umher. Und so mache ich ein paar Dehn-Übungen, gucke mir wieder etwas öfter meine Yoga-DVDs an und nach ein paar Tagen ist alles wieder im grünen Bereich. Diesmal war dem aber nicht so. Letzten Freitag bin ich vor lauter Schmerzen nachts mehrmals wach geworden und habe mich tagsüber bei Kollegen mit Schmerzmitteln durchgeschnorrt. Beim Orthopäden ging keiner ans Telefon und so hielt ich tapfer durch. Bei jedem Einatmen wurde ich schmerzlich an das Vorhandensein meiner Schulter erinnert.

Nun habe ich mich das ganze vergangene Wochenende mehr oder weniger erfolgreich über Wasser gehalten, vorsichtig ein paar “Yoga-für-den-Rücken“-Übungen gemacht, die Schulter mit Rheumasalbe eingerieben und mit mikrowellen-erhitztem Körnerkissen gewärmt. Viel hat es alles nicht gebracht, deshalb hab ich gestern beschlossen, zu meiner Hausärztin zu gehen. Wie erwartet, verschrieb sie mir Ibuprofen-Tabletten und gab mir eine Überweisung zum Orthopäden. Sie meint, es ist wahrscheinlich eine Blockade (nachdem sie mich zu meinem Beruf befragt und meinen Arm bis zur Schmerzgrenze nach hinten gezogen hatte).

Eine Woche bin ich jetzt krankgeschrieben. Wenn es nicht besser wird, soll ich zum Orthopäden gehen, wenn es besser wird, aber noch nicht weg ist, soll ich mich weiter krankschreiben lassen. Letzteres werde ich sicher nicht tun. Beim Orthopäden ist nun doch endlich mal jemand ans Telefon gegangen und ich habe am Donnerstag einen Termin.

Das Thema Frozen Shoulder kreist ja im Moment auch als Folge- oder Begleiterkrankung des Diabetes in diversen Diabetes-Foren. Meine Blogger-Freundin und Diabetikerin Steffi hat dazu erst kürzlich einen Artikel verfasst: “Frozen Shoulder dank Diabetes?”

Ich für meinen Teil glaube aber eher, dass meine Beschwerden von der vielen Büroarbeit – vorrangig am PC – und der wenigen Bewegung – kein Sport – kommen. Deshalb hoffe ich auch, dass ich meinen Orthopäden dazu bewegen kann, mir Reha-Sport oder etwas ähnliches präventives zu verschreiben, damit ich endlich mal auf den Sport-Trichter komme. Zumindest verordneten Sport habe ich bisher (das letzte Mal als Kind) ohne zu murren durchgeführt. Es bleibt spannend ^^

So, und jetzt zur neuen Brille.

Von meinem letzten Augenarztbesuch hatte ich ja im Diabetes-Journal-Blog berichtet. Keine Veränderungen des Augenhintergrundes. Eine Veränderung gab es jedoch. Meine Sehstärke hat sich verschlechtert. Meine letzte Brille habe ich Anfang 2009 gekauft. Seit dem haben sich meine Werte fast verdoppelt. Kein Wunder also, dass ich beim Autofahren so manches Verkehrsschild erst erkannt habe, als ich grad daran vorbei fuhr. (Naja, ganz so schlimm war es nicht, aber trotzdem) Also beschloss ich, trotz des hohen Kontostandes mit einem Minus-Zeichen davor, dass eine neue Brille dringend erforderlich ist. Am besten auch gleich eine Sonnenbrille.

Eigentlich bevorzuge ich ja den Service und die schicken Brillengestelle von KRASS-Optik (meine letzte Brille hat mich die letzten 2 1/2 Jahre nie im Stich gelassen). Dort kostet eine Einstärken-Brille allerdings 149,-€ – das heißt, im Moment für mich nicht machbar. Da ich eh schon seit längerer Zeit mit Brille24 liebäugele, hab ich es einfach mal gewagt und folgendes Modell bestellt: Jabalpur in schwarz/orange – in die Sterne hab ich mich sofort verliebt.

Ungefähr 14 Tage nach der Bestellung kam die Brille auch an. Die passende Sonnenbrille habe ich ein paar Tage später erhalten. Und so sehen die beiden jetzt an mir aus:

Jabalpur schwarz/orange

Jabalpur schwarz/orange

 

meine neue Sonnenbrille

Jabalpur schwarz/transparent

 

Jetzt kann der Sommer beginnen :) Bis bald

Noch bis 21.06.2011 mitzeichnen!

Vor Kurzem wurde vom Gemeinsamen Bundesausschuss beschlossen, dass Typ II Diabetiker, die kein Insulin spritzen Ihre Blutzuckerteststreifen nur noch im Ausnahmefall verordnet bekommen dürfen. Dies ist ein großer Einschnitt in die Lebensqualität dieser Menschen und verhindert, dass sie das Selbstmanagement Ihrer Krankheit korrekt durchführen und Folgeschäden aktiv vermeiden können. Auch, wenn wir den Beschluss  vielleicht nicht rückgängig machen können, ist es dennoch wichtig, zu zeigen, dass wir uns wehren und uns nicht alles gefallen lassen… Was kommt sonst als Nächstes? Dürfen vielleicht Typ I Diabetiker bald nur noch 1x in der Woche Ihren Blutzucker messen? Gehen wir zurück zur Therapie mit auskochbaren Glas-Spritzen?

Bis 21.06.2011 könnt Ihr noch in der folgenden Online-Petition mitzeichnen. Bis dato sind erst 401 Stimmen zusammen gekommen. Da geht doch noch Einiges!

———> Hier anmelden und ein Zeichen setzen! <——————

Diabetes kann jeden treffen! Das hier richtet sich längst nicht nur an Diabetiker oder deren Angehörige. Wir dürfen Kürzungen und Einschnitte in unser Leben nicht länger einfach so  hinnehmen!!

 

Sehr schön erklärt ist der Beschluss im Übrigen hier:   Deutsches Ärzteblatt

 

Zähne fertig, Konto leer…

Seit dem letzten Blogeintrag – im MÄRZ – war ich nun das ein oder andere Mal bei meiner neuen Zahnärztin, um die Karies aus zahlreichen Zähnen zu entfernen und diese dann mit einem (hoffentlich langlebigen) Kunststoff füllen zu lassen. Es stellte sich am Ende sogar heraus, dass ganze 8 (ACHT) Zähne betroffen waren und bei einigen Zähnen sind wir wohl haarscharf an der Wurzel vorbeigeschrammt…. Etwa 1.000 € hat mich der ganze Spaß nun insgesamt gekostet (einen Teil davon muss ich noch in Raten abbezahlen). Bleibt zu hoffen, dass sich der ganze Aufwand gelohnt hat, und meine Beißerchen nun zur Hochzeit ordentlich strahlen :)

Heute war ich auch mal wieder beim Zuckerarzt… Eigentlich wollte ich nur ein paar Rezepte holen, aber für mein Diabetes-Programm bei der Krankenkasse galt es mal wieder ein paar Gesundheitsfragen zu beantworten und so kam es auch, dass der quartalsmäßige HbA1C wieder fällig war. Vom Ergebnis bin ich enttäuscht :0( – 7,7 %. Dafür, dass ich auf einem so guten Weg zum HbA1C unter 7% war, ein herber Rückschlag. Es war allerdings damit zu rechnen… Der Stress um die Hochzeitsplanung, die auch teilweise (zumindest hinterher) schmerzhaften Zahnbehandlungen, Erkältungen, krasse Wetterumschwünge… Mein Körper musste im letzten Quartal schon etwas mehr aushalten, als normal. Im Moment bin ich noch etwas geknickt, was den Wert angeht, aber ich bin frohen Mutes, dass zum nächsten Quartalsende wieder alles besser wird!!! Tschakkaaaa…

Dafür gab es bei der jährlichen Augenuntersuchung keine Probleme… Darüber hab ich allerdings schon im Diabetes-Journal-Blog berichtet.

Apropos Diabetes Journal… Ein kleines Treffen mit vielen der Redakteure des Open Journals und Mitgliedern des DDB (Deutscher Diabetiker Bund) und vor allem dessen Zeitschrift SUBKUTAN fand vor einigen Tagen in Kassel statt. Es bleibt spannend, was sich aus dieser neuen Bekanntschaft entwickelt ;o) Anbei das Beweismaterial.

Dieter Möhler, Vorsitzender des DDB, der Vorsitzende des Landesverbandes Berlin (links) und der Vorsitzende des Landesverbandes Hessen (rechts im Bild)

Einige der Redakteure des Open Journals vom Diabetes Journal

4 Monate sind vergangen… Das Open Journal kommt!

Seit geschlagenen 4 Monaten hat mein Blog keinen PIEP von sich gegeben… Unglaublich… Heute soll sich das ändern. Denn es gibt wieder Neuigkeiten:
DAS OPEN JOURNAL ERSCHEINT IN 3 TAGEN!!!!!!!!!!!!

Und so soll das Titelblatt aussehen:

Titelbild Open Journal

Wir alle sind schon sehr gespannt, wie das Heft ankommen wird. Einige Arbeit steckt drin, viel Herzblut, Freude, Stress und endlose Telefonate.

Zur Bekanntmachung des Open Journals gibt es auch ein neues Video zu sehen. Unter anderem wurde wir 2 Annes aus Berlin, die zu den 15 Leseredakteuren gehören, dafür interviewt. Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass ich das interviewt werden noch ein wenig üben muss… Wirkt ein wenig steif, findet Ihr nicht? ;D

Aber seht selbst:

2. Trailer Open Journal

Übrigens kann man seit Oktober 2010 auf blog.diabetes-journal.de fleißig mitlesen, was uns Leserredakteure so in den letzten Monaten beschäftigt hat.

Und demnächst gibt es hier auch von mir wieder ein bisschen was zu lesen… Es gibt nämlich noch mehr Neuigkeiten:  Fabi und ich werden heiraten <3

Dazu aber später mehr :)