Was denkt die sich eigentlich?

Site menu:

Links:

 

Mai 2012
M D M D F S S
« Apr    
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Letzte Artikel

Kategorien

Schlagwörter


Categories +/-

Archive +/-

Links +/-

Meta +/-

Entwarnung…

Noch mal Glück gehabt. Der Verdacht meines Frauenarztes hat sich nicht bestätigt!

So sieht das aus, wenn ich erleichtert bin...

Ich habe heute 2 Stunden im Röntgenzentrum am Frankfurter Tor verbracht. Netter Weise haben sie mich auch ohne Überweisung dran genommen. Ich muss sie nur in spätestens 10 Tagen nachbringen. Ganz schön mulmig war mir schon, als ich da heute Morgen hingefahren bin. Hab auch nachts nicht so besonders gut geschlafen. Immerhin hab ichs geschafft, pünktlich um 9 Uhr da zu sein.

Nach etwas Wartezeit musste ich zuerst in einen Raum, wo der Arzt nochmals eine Ultraschalluntersuchug vornahm. Er meinte, dass ich für eine Mammographie eigentlich zu jung sei und er wollte sich das nochmal genauer ansehen, bevor er mich den Strahlen aussetzt. Ich glaube, ich wurde heute 3 oder 4 mal gefragt, ob ich schwanger sein könnte. Da scheinen die sich besonders viel Sorgen zu machen. Aber ist ja auch gut so… Zunächst hat er die ganzen Zysten in meiner Brust aufgespürt, die auch mein Gynäkologe schon gefunden hatte, und zahlreiche Ausdrucke angefertigt. “Zysten nimmt man einfach zur Kenntnis und lebt weiter” sagte er zu mir. War schon ein lustiger Kerl. Er meinte auch: “Gehen Sie lieber nicht so oft zum Arzt, die finden immer irgendwas” – und dann fand er auch dieses unidentifizierbare “Ding”, weshalb ich zu ihm geschickt wurde.

Worum sich alles dreht...

Nach einigem Hin- und Herüberlegen, beschloss er dann, dass wir die Mammographie machen – aber nur an der einen Brust. Er schwankte wohl zwischen “nichts machen” und “Mammographie bei beiden Brüsten”. Ich sagte dann zu ihm: “Na dann ist doch eine Brust eine gute Alternative” – woraufhin er antwortete: “Weder Fisch noch Fleisch, oder was?” und grinste. Wir verstanden uns.

Ich musste dann den Raum wechseln und wieder eine Weile warten. Nur für euch hab ich mal ein Bild von dem Gerät gemacht, mit dem die Mammographie durchgeführt wird:

Der Mammomat

Das Ganze lief folgendermaßen ab. Die Röntgenassistentin nimmt die zu untersuchende Brust in die Hand und zieht und zerrt daran, bis sie der Meinung ist, dass sie richtig sitzt. Dann wird die Brust so richtig schön eingequetscht – zwischen dem schwarzen Teil auf dem Bild und dem darüber liegenden hellen Teil, was langsam nach unten fährt und einem das Gefühl gibt, dass die Brust gleich in Stücke gerissen wird. Diese Prozedur wird einmal quetschender Weise von oben und einmal von der Seite durchgeführt. Das Röntgen dauert nur ein paar Sekunden, dann wird die Brust wieder freigelassen. Alter Schwede, ich muss sagen, angenehm ist anders…. Meine Brust ziept jetzt noch -.-

Danach durfte ich mich anziehen und musste wieder in den Warteraum. Nach einer viertel Stunde kam der Arzt und brachte mir einen Abholschein für meine Röntgenbilder (in einer Woche kann ich sie holen) mit den Worten: “Sieht alles normal aus”. Das wars.

Erleichtert verließ ich das Röntgenzentrum und fuhr erstmal in den Kaufpark Eiche, wo ich für 3,69 € ein leckeres Frühstück – bestehend aus 2 Brötchen, Butter, Lachs, Rührei mit Speck und einem Milchkaffee – zu mir nahm. Danach hab ich noch ein paar Lebensmittel eingekauft und mich mit ein paar Frischen Blumen fürs Wohnzimmer eingedeckt.

Ranunkeln und Anemonen zieren nun meinen Couchtisch

Aber ich wäre nicht ich, wenn nicht auch beim Einkaufen wieder etwas schiefgelaufen wäre ^^ Unter meinen Lebensmitteln befand sich auch eine Flasche Rotwein. Eigentlich hätte ich damit rechnen müssen, dass an der Kasse nach meinem Ausweis gefragt wird. Leider hatte ich den im Auto gelassen. Die Kassiererin nahm ihren Job aber sehr genau. Auch mein Spruch, ob sie mich jetzt wirklich zu meinem AUTO schicken möchte, damit ich meinen Ausweis hole, hielt sie nicht davon ab, genau das zu tun. Nun ja, also war ich auch noch dafür verantwortlich, dass die ganzen armen Leute an der Schlange hinter mir warten mussten – wo sie sich doch alle schon so zahlreich panisch ins Kaufland gedrängt hatten, weil morgen Feiertag ist und übermorgen die Welt untergehen könnte…..

Ich hetzte also zum Auto, holte meinen Ausweis und stand hechelnd nach ungefähr 5 Minuten wieder vor ihr, um ihr meinen Ausweis vor die Nase zu halten. Diesen kommentierte sie mit einem “Ach du meine Güte, Entschuldigung” und kassierte nun endlich meine Waren. (Ob sie mich wirklich sooooo jung geschätzt hat???)

Eine weitere halbe Stunde verbrachte ich dann noch an der Tankstelle. Auch hier war die Weltuntergangsstimmung deutlich zu spüren. Schlangen über Schlangen von Autos drängten sich an die Zapfsäulen. Der Liter Super kostete dort heute NUR 1,63.9 € – das erklärt alles. Da freut man sich doch schon tatsächlich darüber, dass der Spritpreis mal unter 1,70 € liegt…

Bleibt mir nur noch eins zu sagen - Vielen lieben Dank fürs Daumen drücken an: Mama, Babs, Corinna, Filippo, Basti, Oli, Caroline  und Diana - es hat sehr geholfen und mir ein bisschen Angst genommen!!!

Aura Dione – Friends – Rock Mafia & David Jost Radio Mix

 

Duftmüllsäcke und die allwissende Glücksnuss…

Was man nicht so alles kauft, wenn man eigentlich überhaupt kein Geld hat, aber nen Parkschein für 1 Stunde gelöst und dann für das geplante Vorhaben nur 5 Minuten gebraucht hat….

Mein Plan für heute war: Eine Überweisung holen für eine Untersuchung, die morgen stattfinden soll. Eigentlich habe ich schon eine Überweisung, aber leider aus dem letzten Quartal. Die Reise begann heute Mittag in Prenzelberg und ging nach Tegel – zu meinem Diabetologen, der für Überweisungen immer meine erste Anlaufstelle ist, weil ich diesen Arzt nunmal mehrfach im Quartal aufsuche. Leider hatte ich dort mal wieder Pech – er war nicht da. (Komisch, in letzter Zeit passiert mir das öfter…)

Mein alter Hausarzt ist dort allerdings ganz in der Nähe, also fuhr ich frohen Mutes zu ihm und holte mir auch gleich eine Überweisung für den Diabetologen – dort muss ich nämlich nächste Woche wieder hin. (Da fällt mir ein, ich sollte mal wieder beginnen, meine Werte aufzuschreiben -.-) – und für den Augenarzt, wo auch bald wieder die jährliche Untersuchung ansteht. Soweit, so gut. Doch die letzte und entscheidende Überweisung stellte wohl ein Problem dar. Ich muss morgen zur Mammographie auf Grund des Verdachts meines Gynäkologen. Leider kann anscheinend nur dieser auch die Überweisung ausstellen. Ganz klasse… Mittlerweile war es schon 14 Uhr und ich hatte nicht viel Hoffnung, dass das noch klappt.

So fuhr ich weiter von Tegel nach Mitte, um für 1,90 € ein Parkticket zu lösen, ging die Treppe zum Gyn hoch und sah: Öffnungszeiten am Mittwoch – bis 13 Uhr… Och nöööö…. Tja, blöd, dass die Untersuchung morgen um 9 Uhr ist und mein liebster Lieblingsfrauenarzt seine Türen am Donnerstag erst um 12 Uhr öffnet. Nun sitze ich hier und bange nicht nur wegen des Untersuchungsergebnisses, sondern auch, weil ich nicht mal weiß, ob die mich jetzt überhaupt dran nehmen. Einen Termin für die Mammographie zu bekommen, dauert nämlich auch ein paar Tage und ich will jetzt endlich wissen, was das für ein komisches Ding in meiner Brust ist… Argh. Nun ja, wir werden sehen…

Da stehen einem doch die Haare zu berge....

Auf jeden Fall hatte ich noch jede Menge überschüssige Park-Zeit, die ich nicht einfach verschenken wollte und die es nun sinnvoll zu füllen galt. Ich entschied mich für den Besuch eines Billig-Artikel-Geschäftes (ich nahm an, dort nicht allzu viel Geld auszugeben – welch ein Selbstbetrug…). Mein Herz begehrte es nach ein paar neuen Kochlöffeln. Trennungsbedingt wollte der Küchenbestand wieder ein wenig aufgefüllt werden.

Mit folgenden Artikeln verließ ich nach ungefähr 45 Minuten dieses obskure Geschäft:

- 1 Packung Duftmüllsäcke mit Vanillegeruch (sollte jeder in seinem Haushalt haben, finde ich)

- 100 Muffinförmchen (diese Papierdinger… Man weiß ja nie, wann mal viele Gäste kommen. Wäre mal ein Grund, Muffins zu backen *g)

- 1 Stabfeuerzeug (ja DAS brauchte ich sogar wirklich. Es macht nämlich keinen Spaß, Teelichter mit dem Feuerzeug anzuzünden und sich dann entweder dabei oder beim anschließenden In-den-Teelichthalter-schmeißen zu verbrennen. Alternative: Man schmeißt zu schnell und das Teelicht geht aus. Aber ich schweife schon wieder ab…)

- 1 Packung Küchenschwämme – Inhalt 10 Stück (ich muss wahrscheinlich für den Rest des Jahres keine Schwämme mehr kaufen)

- 1 Paar Sexwürfel (Ich habe dafür übrigens nur 1,50 € bezahlt und sie nur gekauft, weils die da eben gab… Kann man ja immer gebrauchen, wenn einem mal langweilig ist. Dafür leuchten sie nicht im Dunkeln, aber was solls. Man kann nicht alles haben… - Was mich übrigens ein wenig stutzig gemacht hat, war, dass es in diesem komischen Billig-billig-billig-Laden auch Peitschen und Masken gab O_o … Berlin….)

- 1 Pizza-Schneider (zum Pizza schneiden……)

- 1 Kochlöffel (HA, ich kaufe nämlich auch das, was ich eigentlich kaufen wollte) und 1 Pfannenwender (nein, der ist nicht zum Pfannen wenden -.-)

- 1 Mikrowellen-Deckel (bald hab ich nämlich wieder ne Mikrowelle)

- 1 Packung Schokoriegel, die übrigens alle schon wieder vernichtet sind.

- 2 Stuhlkissen in blau für die versifften Balkonstühle (eigentlich mag ich blau nicht so, aber von den grünen gabs nur noch eins – wenn das kein Grund ist, blaue zu kaufen…)

 

Tja, ich würde sagen: Ein rundum zufriedenstellender Einkauf. Jetzt fehlt es mir fast an nichts mehr…

Die Würfel sagen: OHREN BERÜHREN – könnte man auch als Wahrsager-Würfel benutzen ^^ Ich werde nämlich genau das jetzt gleich tun: Mich aufs Ohr hauen. Aber vorher sei noch eins gesagt: Die Glücksnuss hat (fast) immer recht! So.

Gute Nacht.

Was für eine Nacht…

Zuerst die Geburtstagsfeier der lieben Susi, die im Übrigen ganz tolle Nägel macht ->> www.diehauptstadtkosmetik.de <<- und mir vor einem halben Jahr die Hochzeitsnägel gerettet hat, nachdem sie in Hellersdorf von einer… nennen wir sie mal Hausfrau mit Weiterbildung zur Nadeldesignerin…. völlig verhunzt waren. Aber ich schweife ab ^^

Also, nachdem ich gestern schwerlich versucht hatte, mein Bett zu verlassen, um dann nach einer Planänderung aus der Dusche am Mittag ein heißes Bad am Nachmittag zu machen, weil in Marzahn plötzlich der Himmel brach, um einen kurzen Schneesturm hervorzubringen, machte ich mich fertig für die oben genannte Geburtstagsfeier. Ich stellte dann aber mit Erschrecken fest, dass ich ja noch einkaufen wollte. Da sich mein Toastvorrat (=derzeitiges Hauptnahrungsmittel) dem Ende neigte und es auch Belag-technisch in meinem Kühlschrank eher mau aussah, fuhr ich also noch schnell in den Supermarkt, um die ein oder andere Sache zu besorgen.

Mein erschrockenes Gesicht über den Schneesturm (hinter mir)

“Leicht” verspätet (1 1/2 Stunden, um genau zu sein) traf ich dann auf der Geburtstagsfeier ein. Es gab ordentlich zu essen und zu trinken. Danke dafür, liebe Susi :0)

6 Cola-Whiskey später saß ich in einem Taxi zu einer Rave-Party im Nirgendwo…. Um halb 4 Uhr nachts musste ich dann feststellen, dass meine Handschuhe und mein Portemonnaie weg waren…. Weiß der Geier, wie ich die verloren hab. Schlimmer stehts aber um meine Begleitung. Er hat seine teure Kamera dort verloren. Wenigstens hatten wir noch gerade genug Geld für ein Taxi nach Hause.

Nach relativ viel Schlaf und einem – auf sehr interessante weise gekochten – Ei und 2 Kaffee bin ich jetzt wieder zu Hause, um auf die liebe Diana zu warten. Ich denke, wir werden uns heute einen gemütlichen Abend machen.

PS: Cola-Whiskey hat mich irgendwie nicht besoffen gemacht, meine Werte waren trotzdem erwartungsgemäß die ganze Nacht zwischen 16 und 19 mmol/l. Jetzt bin ich wieder bei nem 9er Wert angekommen….

PPS: Bin gerade voll mit dem Kopf geegen den Hängeschrank gerammelt. (-_-) ->> AUAAAA. *schöne Beule*

Ende der Geschichte

 

PPPS: Jetzt erst mal ne 5-Minuten-Terrine :D

 

Grüße aus dem Bett

Es ist Samstag, Samstag Mittag – ums genau zu sagen: 11:43 Uhr. Mittlerweile haben wir wieder Frühling. Draußen versucht die Sonne, sich durch die dunklen Wolken zu kämpfen, die in den letzten Stunden ordentlich Wasser auf der Landschaft verteilt haben. Sie schaffts aber nicht. Seit ungefähr 4 Stunden liege ich mehr oder weniger wach im Bett und kann mich nicht entschließen, dieses zu verlassen.

Mein erster Urlaubstag begann heute mit einem Blutzuckerwert von 15,2 mmol/l, Regen und Gedanken daran, was man an so einem tristen Tag machen könnte. Heute Abend bin ich noch auf einer Geburtstagsfeier eingeladen… Ich müsste noch ein wenig einkaufen – der Kühlschrank ist fast so leer, wie mein Magen. Ja, vielleicht sollte ich mich wirklich anziehen und raus gehen. Ich brauche Motivation. Jetzt.

Vielleicht motiviert mich ja mein Blutzucker. Mal sehen, wie er jetzt ist…….. 9,1 mmol/l – naja. Das geht noch besser. Aber nicht durch Rumliegen.

Also, Planung für heute:

1. Kaffee

2. Frühstück (noch nicht näher definiert)

3. duschen, anziehen

4. einkaufen

5. irgendetwas sinnloses machen, bis die Geburtstagsfeier beginnt….

 

Also dann. Auf zu Schritt 1.

 

Dies war ein Blog-Eintrag mit sinnlosen Informationen, durch die in euren Gehirnen wertvolle Kindheitserinnerungen gelöscht wurden. Sorry dafür.

Schleichwerbung... Her mit der Kohle :D

Lang, lang ist`s her…

Kurz vor der Hochzeit hab ich zum letzten Mal was geschrieben… Ist ja furchtbar. Ich sollte hier demnächst mal wieder meine Gedankengrütze ablassen, vielleicht hilfts ja ^^

Über die Hochzeit werd ich jetzt lieber nichts mehr schreiben. Wer mich kennt, hat die Bilder gesehen und wer mich nicht kennt, muss sie auch nicht mehr sehen. Unsere Ehe hat leider nur 3 Monate gehalten, bis wir plötzlich getrennt waren – am 13.12.2011. Tolles Datum, merkt man sich leicht. An dieser Stelle wird es dazu aber nichts weiter zu lesen geben. Wenn die Scheidung durch ist, vielleicht :D

Alles im Leben hat einen Sinn. Ich werde früher oder später erkennen, welchen dieser seltsame Vorfall hatte. Auf jeden Fall habe ich in den letzten Monaten mehr unternommen und mehr Leute kennengelernt, als in den letzten 5 1/2 Jahren. Das ist doch schon mal was ;)

Also dann, hier gibts (hoffentlich) demnächst wieder etwas öfter was zu lesen…

Noch 10 Tage bis zur Hochzeit O_O

Es ist soviel passiert in den letzten Wochen, dass ich mir überhaupt keine Zeit genommen habe, darüber zu berichten. Eigentlich wollte ich ja auch ganz viel über die Hochzeitsvorbereitungen schreiben, aber auch dafür blieb kein Gedanke. So werd ich jetzt eine “kurze” Zusammenfassung machen:

Das Outfit

Anfang des Jahres haben wir beschlossen, mit der Hochzeitsplanung für unseren großen Tag zu beginnen. Das erste Brautkleid war bestellt (ja, das ERSTE!), eine Schneiderin gefunden, die es bei Bedarf abändern würde und die auch Maß für die Bestellung nahm. Ich hatte ein wunderschönes Kleid im Internet gefunden, leider nur in China, wo es angeblich auch maßgeschneidert wurde…. Ein paar Wochen später kam dieses auch an und es war das reinste Alptraumkleid.

Hier mal meine Bewertung zu dem Kleid, falls sie nicht freigeschaltet wird (meine erste wurde nämlich auch wieder gelöscht!):
“Eigentlich sollte dieses Kleid mein Hochzeitskleid sein. Ich habe sogar extra von einer Schneiderin Maß nehmen lassen, damit eigentlich nicht viel schief gehen konnte. Leider gibt es von dem Kleid hier ja weder ein Bild von vorne, noch eine Beschreibung des Stoffes.
Mit dem Kleid auf dem Bild hat das Kleid, was ich erhalten habe, nicht viel gemeinsam. Der Stoff gleicht einem dünnen Laken, die Schnürung ist an “Schlüpfergummis” befestigt, Die Taille sitzt bei mir knapp unter der Brust (trotz Anfertigung auf Maß!!), die Schleppe ist ein eigener Rock, der sehr grob verarbeitet ist, mit einem riesigen Gummizug und der obere Rock des Kleides besteht aus soviel Stoff, dass man mindestens 2 Röcke drauß machen könnte….
Eine schlechte Investition, die ich auch nicht wieder tätigen würde. Vielleicht kann das Kleid mal als lustiges Faschingskostüm dienen – zu mehr ist es nicht wert. Sehr schade, vor allem, wenn man noch die 50 € Zollgebühren draufrechnet, die an den Postboten zu bezahlen waren.”

Und hier der Link zu diesem wunderschönen Kleid. – Klick -

Dafür habe ich nun aber einen schönen Ersatz gefunden. Von der Art des Kleides habe ich mich völlig verabschiedet und durch das neue Kleid kam sogar eine Art Motto für die Hochzeit zu Stande. Ich werde jetzt nämlich zur Hochzeit ein Petticoat-Kleid tragen. Auch dieses ist maßgeschneidert, allerdings nicht mehr in China, sondern in Berlin. Es gibt hier einen tollen Laden, der sich auf Petticoatkleider spezialisiert hat. Alle Kleider werden maßgeschneidert im Charlott Atelier. Änderungswünsche werden natürlich berücksichtigt.

Das hier ist das Grundmuster für mein Hochzeitskleid (Klick aufs Bild öffnet die Seite, um es zu kaufen):

Grundmuster für mein hochzeitskleid

www.mode50er.de

Wenn man sich jetzt die Schleife vorne wegdenkt und die Satin-Bänder in braun einfärbt, dann hat man in etwa mein Brautkleid. Das Charlott-Atelier hat mir passend dazu auch den Petticoat und einen Schleier genäht, so dass alles aus einem Guss ist.

Die passenden Brautschuhe habe ich übrigens im Berliner Hochzeitshaus gefunden. Dazu auch einen kleinen Brautbeutel (für sage und schreibe 29,- € O_o) und ein Strumpfband, welches mir meine liebe Trauzeugin spendiert hat. Das Geld für meine Brautschuhe hat übrigens meine Mama für mich eifrig über Jahre in einem großen Sparschwein (oder eher Spar-Elefant) gesammelt. Sind fast 95 € zusammengekommen, die sogar für die Schuhe UND den Brautbeutel gereicht haben :)

Das Geld für die Brautschuhe

Brautschuhgeldzählung

Für das Styling (Make-up und Haare) zu meinem 50er Jahre Brautkleid sorgt übrigens meine Freundin Babs, die ich hier im Blog schon öfter mal erwähnt habe. Ein großes Talent am Visagisten-Himmel – und das als Autodidaktin. Ich würde mich stylingtechnisch jederzeit blind in ihre Hände begeben. Und ich bin überglücklich, dass sie mein Brautmake-up und die Frisur übernimmt. Nachdem das Probestyling stand, hab ich mich das erste Mal wirklich als Braut gefühlt…

Fabi hat mittlerweile auch einen tollen schwarzen Anzug mit dem zu mir passenden elfenbeinfarbigen Hemd, schicken schwarzen Schuhen und einer braunen Krawatte. Sieht klasse aus. Preislich lag ich mit meinem (von meiner Schwiegermutter in spe freundlicher Weise gesponserten) Brautkleid sogar unter dem Outfit für Fabi.

Die Ringe

Das hier sind unsere Ringe. Vor ein paar Wochen haben wir sie abgeholt und sie sind ein Traum in Stahl. Eine Gravur ist schon drin und ich freue mich schon riesig, meinen in 10 Tagen endlich tragen zu dürfen. Die Schmuck-Manufaktur Grebe würden wir jedenfalls immer wieder weiterempfehlen. Das Tolle ist wirklich, dass man sich im Internet schon seine eigenen Ringe “selber basteln” kann, wie man sie gerne hätte. Im Geschäft selbst kann man das natürlich auch zusammen mit der netten Dame tun, die einen ausführlich zu Materialeigenschaften und Passform berät. Auch Musterringe kann man dort mal anprobieren, damit man sich auch ganz sicher ist, dass man das richtige Ringprofil gewählt hat. Obwohl wir uns für die günstigen Stahlringe entschieden haben, wurden wir nicht überredet, auf ein teureres Material umzusteigen. Außerdem waren die Ringe wirklich süß ein einem schönen Schächtelchen mit einer künstlichen kleinen Rose und einer silbergrauen Schleife verpackt. Wir waren entzückt :)

Unsere Ringe von Grebe Schmuck

Unsere Ringe von Grebe Schmuck

Die Musik

Auch der DJ, der uns empfohlen wurde, hatte nach mehrmaligen Meldeversuchen zu verstehen gegeben, dass er wohl doch nicht frei bekommen wird, an unserem Hochzeitstag.

Dafür haben wir jetzt einen anderen DJ gefunden, mit dem wir uns beim persönlichen Treffen auch sofort gut verstanden. Er macht einen sehr professionellen Eindruck und wir haben uns schnell auf bestimmte Musikrichtungen geeinigt. Sogar zum Nachmittag hin wird er schon für dezente Hintergrundmusik sorgen. Nach der Feier werde ich natürlich berichten, wie die Party mit DJ Eis so war ^^

Die Blumen

Mit der Auswahl des Brautstraußes habe ich mir sehr lange Zeit gelassen. Erst wusste ich ewig nicht, welche Blumen und welche Farben es sein sollen und dann war da auch noch das Problem mit schönen Blumenläden in Marzahn. Mag sein, dass es hier irgendwo versteckt ein paar nette Blumenläden gibt, die auch mal ein paar ausgefallenere Sträuße binden, aber zumindest im Internet findet man die nicht. Und ansonsten habe ich hier bisher nur die typischen “Blumen-Container” gesehen, die in Marzahn oft am Straßenrand stehen, oder Läden ala Blume 2000 oder so.

Netterweise hatte ich allerdings einen Tipp einer Kollegin bekommen, dass es in Hohenschönhausen einen ganz bezaubernden Laden gibt – eher eine Gärtnerei mit Blumenladen: http://www.blumenjahns.de/ – und tatsächlich. Telefonisch hatte ich einen Termin für die Brautfloristik-Beratung ausgemacht und die nette junge Frau war mir sofort sympathisch. Auch meine schwierigen Wünsche haben ihr nicht allzu viele Probleme bereitet und wir einigten uns schnell auf einen tollen Brautstrauß. Ich möchte nämlich keinen mit Rosen, oder Lilien. Eher schwebte mir etwas wild-romantisches vor, etwas mit Kräutern und duftenden Blumen, die möglichst auch nicht von weit her stammen sollten. Nichts großblättriges und trotzdem rund gebunden.

Jetzt freue ich mich auf meinen Kräuter-Brautstrauß in lila und ein bisschen rot und bin schon ganz gespannt, wie er aussehen wird. Für die Kirchenbänke habe ich auch gleich ein paar kleine Lavendelsträuße bestellt und für die Männer ein paar Anstecker fürs Revers.

Die Kirche

In den letzten Monaten haben wir mehr Gottesdienste besucht, als in den 5 Jahren, die wir uns nun kennen. Eine Kirche will man ja “in action” sehen – mit dem dazugehörigen Pfarrer, damit man weiß, ob beides für die Hochzeit passen würde. Schlussendlich haben wir uns für die alte Dorfkirche in Alt-Marzahn entschieden. Der Pfarrer – Ingolf Goebel - war uns auch gleich angenehm. Das erste Gespräch haben wir schon hinter uns. Nach etwa 2 Stunden und mit vielen Informationen bewaffnet haben wir dieses Gespräch verlassen und haben nun einen großen Ablauf über die kirchliche Trauung. Den Trauspruch müssen wir in 3 Tagen auch noch gefunden haben, denn dann findet das finale Gespräch statt.

Das Standesamt

Als wir vor ein paar Monaten im Standesamt Hellersdorf standen, um unsere Trauung anzumelden, hätte ich es nicht für möglich gehalten, dass an unserem Tag (einem Mittwoch) keine Termine mehr frei sein können. Doch es war so… Ich war entsetzt und Fabi hatte einige Mühe, mich wieder zu beruhigen – hatte ich doch Angst, dass nun die ganze Hochzeit ins Wasser fällt.

Im Nachhinein bin ich froh darüber, denn so haben wir ein viel schöneres Standesamt gefunden, mit einer viel netteren Standesbeamtin. Wie so oft in unserer bisherigen Hochzeitsplanung war die 2. Wahl doch die bessere Wahl. So werden wir uns nun im Standesamt Ahrensfelde das Ja-Wort geben – im ganz intimen Rahmen, nur mit unseren Trauzeugen.

Die Torte

Auf die Torte sind wir schon besonders gespannt. Ganz liebe Freunde von uns haben nämlich beschlossen, uns die Hochzeitstorte zu schenken!!!  Ganz liebe Grüße an dieser Stelle schon mal an Ramona vom Haarstudio 48 und Martin von Good Morning Back. Ich bin schon soooooooo aufgeregt – die Torte ist nämlich ne Überraschung :-]

Die Feier

Den Vertrag mit der Gaststätte haben wir letzte Woche gemacht. Wir werden in der Gaststätte Lindenhof in Ahrensfelde feiern, die meiner Meinung nach perfekt zu unserem Outfit im Stil der 50er Jahre passt. Eine gemütliche kleine Gaststätte, die größentechnisch perfekt zu unerer Gästezahl passt (ca. 35). Für einen Pauschalpreis von 50 € pro Person bekommen wir einen Sektempfang, ein Kuchenbuffet mit Kaffee, abends ein kalt-warmes Buffet mit Wein, Bier und alkoholfreien Getränken.

Die Tischdeko bastel ich übrigens auch größtenteils selbst. Inspiration und Hilfestellung hat mir immer wieder meine Trauzeugin und allerbeste Freundin Julia gegeben. Schon zu Kindheitstagen stand fest, dass sie meine Trauzeugin sein würde – auch, wenn wir uns jetzt nicht mehr oft sehen, weil sie am anderen Ende von Deutschland wohnt, hat sie sofort zugesagt, als ich sie gefragt hatte, ob sie meine Trauzeugin sein will. Und, sie kümmert sich rührend! Danke Julia!!!!

Die Fotografin

Fotografisch festhalten wird das Ganze unsere super tolle Fotografin: Andrea Gomoll. Die Suche nach dem passenden Fotografen hat einige Zeit in Anspruch genommen. Im Internet tummeln sich doch so einige sogenannte “Hochzeitsfotografen”. Da wir uns ja selbst seit einiger Zeit mit der Fotografie beschäftigen, sollte es natürlich nicht irgendein Fotograf werden. Besonders haben wir auch auf die Bildbearbeitungen der dargestellten Bilder geachtet. Es muss ja nicht viel bearbeitet sein, bei manchen denkt man eher, durch die Bearbeitung ist alles noch viel schlimmer geworden. Auch die allseits beliebten Colorkeys werden immer wieder für Hochzeitsfotos verwendet. Ich persönlich halte von diesen Schwarz-weiß-Bildern mit einem freigestellten bunten Objekt nicht allzu viel, es sei denn, sie sind wirklich richtig richtig gut gemacht.

Bei den beiden persönlichen Treffen mit Andrea Gomoll haben wir herausgefunden, dass unsere Vorstellungen von tollen Hochzeitsbildern doch sehr stark beieinander liegen und, dass wir alle gern auch mal experimentelle Bilder machen. Umso toller find ich es, dass wir gerade so den letzten freien Termin im August bei ihr bekommen haben. Auf die Bilder bin ich jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen!!!

Wir haben auch noch etwas ganz besonderes geplant und ich hoffe, dass das auch so klappt. Für die Paarfotos wollen wir danach noch in den Erholungspark Marzahn. Drückt die Daumen, dass das Wetter mitspielt. Für alle Fälle habe ich auch einen Schirm bestellt ^^

Lieber wäre mir jedoch, wenn wir den Schirm als Sonnenschirm benutzen müssten…

 

Es bleibt auf jeden Fall spannend und ich bin besonders gespannt, wie sich meine Blutzuckerwerte an diesem Tag halten werden… Gott sei Dank trage ich gerade für eine Studie ein CGMS, wodurch ich ständig beobachten kann, wie sich meine Zuckerwerte verändern.

 

Start frei für “Die Jungen Wilden”

Das erste Treffen ist geschafft. Am 30.06.2011 wurde unsere Selbsthilfegruppe für Berliner Typ I Diabetiker offiziell gegründet. Mit dabei waren 2 Vorstandsmitglieder des Berliner Landesverbandes vom DDB.

Um 19.30 Uhr begann unser Treffen im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof. Ich war schon sehr aufgeregt, aber dank meiner Freundin und nun auch offiziellen stellvertretenden Gruppenleiterin Corinna Hahn (ich berichtete vor Kurzem über ihre tollen Pumpentaschen) fühlte ich mich einigermaßen sicher. Zusammen mit einer lieben neuen Bekannten und dem ersten offiziellen Mitglied unserer Gruppe verbrachten wir einen schönen Abend und es entstanden schon erste Ideen für die weitere Vorangehensweise.

Seit heute gibt es auch ein offizielles Logo – entworfen von der äußerst kreativen Corinna:

Die Jungen Wilden

Die Jungen Wilden

Ab jetzt haben die “Jungen Wilden” also auch ein Gesicht. Ich freue mich schon sehr auf unser 2. Treffen, an dem hoffentlich ein paar neue Gesichter auftauchen. Das Thema des 2. Zusammentreffens wird lauten: “Diabetes-Schulung und Diabetes-Kliniken” – Hierbei geht es vor allem um eure Erfahrungen diesbezüglich. Es wird sicher ein reger Erfahrungsaustausch und vielleicht bekommt ihr den ein oder anderen Tipp, wo es gute Schulungen und/oder tolle Kliniken zur Neueinstellung gibt.

Treffpunkt ist am 28.07.2011, um 19.30 Uhr wieder das Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Für zukünftige Treffen freuen wir uns immer auf Themenvorschläge oder -wünsche.

Die Jungen Wilden kommen!

Alles begann mit dem Open Journal

Vor nicht allzu langer Zeit kam ja das Jubiläumsheft des Diabetes Journals heraus, an dem 15 Leser-Redakteure mitarbeiteten (zusammen mit Ilka von www.mein-diabetes-blog.com steuerten wir auch viele selbstgeschossene Fotos bei, um die Zeitschrift unseren Vorstellungen entsprechend zu bebildern). Das Open Journal ist jetzt auch als E-Paper verfügbar, so dass Ihr es jederzeit online ansehen könnt :-)

Hier der Link zum E-Paper (aufs Bild klicken):

Open Journal

Open Journal

Und dann kam der DDB

Das Open Journal brachte nicht nur tolle neue Erfahrungen im Bereich Journalistik für uns, es ergaben sich auch weitere Kontakte und Möglichkeiten. So trat der Deutsche Diabetiker Bund mit uns in Kontakt. Wie schon in einem vorigen Blog-Eintrag von mir berichtet, werden wir versuchen, sowohl dem Bundesverband als auch auf Anfrage den einzelnen Landesverbänden hilfreich zur Seite stehen. Für eine von uns hat das Ganze besonders viel Veränderung gebracht. Die liebe Steffi wird nämlich ab 01.08.2011 direkt beim DDB als PR-Leiterin angestellt sein. Lest in Ihrem Blog-Eintrag, wie es dazu kam.

Lange Zeit wussten viele von uns nicht, was der DDB so macht und wofür der gut sein soll. Wenn man jung ist, möchte man sich auch nicht unnötig viel mit seiner Krankheit beschäftigen, geschweige denn mit irgendwelchen eingestaubten Vereinen. Nun ja, über Umwege haben wir uns dann doch damit beschäftigen müssen und so kam es, dass auch in nun seit 2 Wochen Mitglied im Deutschen Diabetiker Bund bin. Neben dem tollen Mitgliedsausweis, mit dem ich jetzt jedem zeigen kann, dass ich offizielles Mitglied beim Berliner Landesverband des DDB bin, bekomme ich jetzt alle 2 Monate die Mitgliederzeitschrift des DDB – die Subkutan – an der wir ja zukünftig auch das ein oder andere Mal mitwirken sollen (ich würde dies natürlich am liebsten fotografisch tun). Das Diabetes Journal bekomme ich im Abo auch zum Vorzugspreis. Aber das ist nicht alles. Über das Rechtsberatungsnetz des DDB kann man sich Rat zum Thema Diabetes und Soziales holen, man kann an Selbsthilfegruppen (dazu komme ich gleich noch) teilnehmen, bekommt so Kontakt mit anderen Diabetikern und erfährt als Erstes alles über Neuerungen und Veranstaltungen zum Thema Diabetes.

Die Sache mit den Selbsthilfegruppen

Der Berliner Diabetikerbund hat natürlich auch jede Menge Selbsthilfegruppen. Wenn man die aber mal durchstöbert, fällt eines auf: Der Großteil der Gruppen ist auf Typ-II-Diabetiker ausgelegt, findet nachmittags statt oder so weit weg von mir, dass ich es gar nicht schaffen würde, daran teilzunehmen, selbst, wenn ich es wollte. Deshalb hat der liebe Henry Schuck nach unserem Treffen in Kassel einen Aufruf gestartet: Gesucht wurden und werden junge und jung gebliebene Typ-I-Diabetiker, die Lust haben, an einer Selbsthilfegruppe in Berlin teilzunehmen, die sich nicht nachmittags, sondern um 19.30 Uhr trifft.

Eigentlich wollte ich bei dieser Suche nur helfen und an der Gruppe auch gern teilnehmen. Schnell kam es aber dazu, dass ich plötzlich unfreiwillig zur Gruppenleiterin dieser Selbsthilfegruppe mutiert bin. Riesige Unterstützung und viele hilfreiche Tipps bekomme ich dabei vor allem von meiner neu gewonnenen Freundin und 2. Gruppenleiterin Corinna Hahn. Ja, die Corinna Hahn, über deren Taschen ich erst gestern berichtet habe! Durch Ihre Hilfe und Henry’s moralische Unterstützung haben wir es geschafft, innerhalb kürzester Zeit eine neue Selbsthilfegruppe ins Leben zu rufen.

Die Jungen Wilden” treffen sich das erste Mal am Donnerstag, dem 30.06.2011 (also bereits nächste Woche) ab 19.30 Uhr im Hopfingerbräu im Berliner Hauptbahnhof.

Wir freuen uns über jeden Berliner oder auch Randberliner (Umland zählt mit) mit Typ I Diabetes, der Lust auf eine junge Selbshilfegruppe hat, die selbst entscheidet, was Selbsthilfe für sie bedeutet und die vor allem zu einer arbeitnehmerfreundlichen Zeit stattfindet. Wir werden uns ab jetzt jeden letzten Donnerstag im Monat treffen. Das Hopfingerbräu im Hauptbahnhof ist aus allen Richtungen gut erreichbar und zentraler gehts nicht.

Das erste Treffen soll vor allem dazu da sein, zu ergründen, was wir uns alle von einer Selbsthilfegruppe erhoffen, welche Themen wir uns wünschen und wie wir uns das Ganze vorstellen. Ich bin schon sehr gespannt. Und alle, die bei Facebook sind, können sich gern in unserer Gruppe anmelden :0)

Individuelle Pumpentaschen mit exklusivem Design

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

Das sind sie, meine neuen tollen Taschen – exklusiv für mich angefertigt von Corinna Hahn, einer aufstrebenden Pumpentaschen-Designerin aus dem Berliner Umland. Schon bald wird es auf Ihrer Homepage www.diabetesdesign.de viele neue Sachen zu entdecken geben. Wer keine Lust auf die typischen Taschen für seine Insulinpumpe hat oder diese seinem individuellen Stil anpassen will, kann sich schon jetzt vertrauensvoll an sie wenden. Alles Mögliche und unmögliche wird von ihr versucht, damit auch ihr eure ganz persönliche Pumpentasche bekommt.

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

Die Taschen werden natürlich nicht nur stofflich passend zu eurem Geschmack gestaltet. Corinna nimmt auch Rücksicht darauf, wie Ihr eure Pumpe tragt: ob im BH, in der Hosentasche, am Gürtel oder wo auch immer. So werden Verschlüsse und Schlaufen, Ketten oder ein Tragegurt angebracht, ganz wie Ihr euch das vorstellt. Ich freue mich ganz besonders über meine tolle neue Geisha-Tasche, zu der mir Corinna sogar noch eine wundervolle Handytasche angefertigt hat. Ich bin überaus begeistert und kann euch den Corinna und ihren Shop nur wärmstens ans Herz legen!!

Bald wird es auch noch weitere Fotos mit Beispiel-Taschen und verfügbaren Stoffen auf der Seite zu sehen geben. Hier nochmal eine Nahaufnahme meiner Superklasse-Geisha-Tasche :0)

www.diabetesdesign.de

www.diabetesdesign.de

(Dekoelemente, wie hier die Pucca-Figur, sind natürlich nicht zu verkaufen.)

Neue Brille vs. alter Rücken

Okay, zuerst das Gejammer, dann gibts ein Bild von der neuen Brille ^^ (Und wehe, ihr scrollt!!!!!!)

Seit einiger Zeit hab ich wieder so komische Schmerzen in der Schulter, die in den Arm ausstrahlen. Das böse Wort Schulter-Arm-Syndrom kreist jedes Mal in solchen Momenten in meinem Kopf umher. Und so mache ich ein paar Dehn-Übungen, gucke mir wieder etwas öfter meine Yoga-DVDs an und nach ein paar Tagen ist alles wieder im grünen Bereich. Diesmal war dem aber nicht so. Letzten Freitag bin ich vor lauter Schmerzen nachts mehrmals wach geworden und habe mich tagsüber bei Kollegen mit Schmerzmitteln durchgeschnorrt. Beim Orthopäden ging keiner ans Telefon und so hielt ich tapfer durch. Bei jedem Einatmen wurde ich schmerzlich an das Vorhandensein meiner Schulter erinnert.

Nun habe ich mich das ganze vergangene Wochenende mehr oder weniger erfolgreich über Wasser gehalten, vorsichtig ein paar “Yoga-für-den-Rücken“-Übungen gemacht, die Schulter mit Rheumasalbe eingerieben und mit mikrowellen-erhitztem Körnerkissen gewärmt. Viel hat es alles nicht gebracht, deshalb hab ich gestern beschlossen, zu meiner Hausärztin zu gehen. Wie erwartet, verschrieb sie mir Ibuprofen-Tabletten und gab mir eine Überweisung zum Orthopäden. Sie meint, es ist wahrscheinlich eine Blockade (nachdem sie mich zu meinem Beruf befragt und meinen Arm bis zur Schmerzgrenze nach hinten gezogen hatte).

Eine Woche bin ich jetzt krankgeschrieben. Wenn es nicht besser wird, soll ich zum Orthopäden gehen, wenn es besser wird, aber noch nicht weg ist, soll ich mich weiter krankschreiben lassen. Letzteres werde ich sicher nicht tun. Beim Orthopäden ist nun doch endlich mal jemand ans Telefon gegangen und ich habe am Donnerstag einen Termin.

Das Thema Frozen Shoulder kreist ja im Moment auch als Folge- oder Begleiterkrankung des Diabetes in diversen Diabetes-Foren. Meine Blogger-Freundin und Diabetikerin Steffi hat dazu erst kürzlich einen Artikel verfasst: “Frozen Shoulder dank Diabetes?”

Ich für meinen Teil glaube aber eher, dass meine Beschwerden von der vielen Büroarbeit – vorrangig am PC – und der wenigen Bewegung – kein Sport – kommen. Deshalb hoffe ich auch, dass ich meinen Orthopäden dazu bewegen kann, mir Reha-Sport oder etwas ähnliches präventives zu verschreiben, damit ich endlich mal auf den Sport-Trichter komme. Zumindest verordneten Sport habe ich bisher (das letzte Mal als Kind) ohne zu murren durchgeführt. Es bleibt spannend ^^

So, und jetzt zur neuen Brille.

Von meinem letzten Augenarztbesuch hatte ich ja im Diabetes-Journal-Blog berichtet. Keine Veränderungen des Augenhintergrundes. Eine Veränderung gab es jedoch. Meine Sehstärke hat sich verschlechtert. Meine letzte Brille habe ich Anfang 2009 gekauft. Seit dem haben sich meine Werte fast verdoppelt. Kein Wunder also, dass ich beim Autofahren so manches Verkehrsschild erst erkannt habe, als ich grad daran vorbei fuhr. (Naja, ganz so schlimm war es nicht, aber trotzdem) Also beschloss ich, trotz des hohen Kontostandes mit einem Minus-Zeichen davor, dass eine neue Brille dringend erforderlich ist. Am besten auch gleich eine Sonnenbrille.

Eigentlich bevorzuge ich ja den Service und die schicken Brillengestelle von KRASS-Optik (meine letzte Brille hat mich die letzten 2 1/2 Jahre nie im Stich gelassen). Dort kostet eine Einstärken-Brille allerdings 149,-€ – das heißt, im Moment für mich nicht machbar. Da ich eh schon seit längerer Zeit mit Brille24 liebäugele, hab ich es einfach mal gewagt und folgendes Modell bestellt: Jabalpur in schwarz/orange – in die Sterne hab ich mich sofort verliebt.

Ungefähr 14 Tage nach der Bestellung kam die Brille auch an. Die passende Sonnenbrille habe ich ein paar Tage später erhalten. Und so sehen die beiden jetzt an mir aus:

Jabalpur schwarz/orange

Jabalpur schwarz/orange

 

meine neue Sonnenbrille

Jabalpur schwarz/transparent

 

Jetzt kann der Sommer beginnen :) Bis bald